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* Univ.-Prof. Mag. Dr. Gerhard Vogel

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Institutsvorstand
Wirtschaftsuniversität Wien, Institut für Technologie und Warenwirtschaftslehre
1090 Wien, Augasse 2-6
Ordentlicher Universitätsprofessor für Technologie und nachhaltiges Produktmanagement
Wissenschaftliche Institute, Forschung
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Profil

Zur Person

Univ.-Prof. Mag. Dr.
Gerhard
Vogel
09.01.1944
Wien
Juliana und Johann
Andrea (1966)
Radfahren, Sport, Bewegung

Service

Gerhard Vogel
Werbung

Vogel

Zur Karriere

Zur Karriere von Gerhard Vogel

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich hatte das Glück, eine sehr umfassende Ausbildung bei hervorragenden Lehrkräften zu genießen. Ich absolvierte das TGM für Nachrichtentechnik und Elektronik in Wien, das ich 1964 abschloß. Anschließend absolvierte ich an der Wirtschaftsuniversität Wien das Studium der Betriebswirtschaft, das ich 1970 beendete. 1969 erhielt ich den Ingenieurstitel, und 1970 erfolgte meine Sponsion zum Magister der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der WU. Ab 1970 fungierte ich als Universitätsassistent am Institut für Technologie und Warenwirtschaftslehre der WU, und im Anschluß war ich als Mitglied und später als Projektleiter von verschiedenen Forschungsprojekten zum Thema Recycling tätig. 1978 promovierte ich mit Auszeichnung zum Doktor der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, meine Dissertation hatte das Thema Der Beitrag des Recyclings zur Stabilisierung des techno-sozio-ökonomischen Systems. In der Forschung arbeitete ich in den Bereichen Abfallwirtschaft, Recycling, Verpackung, Umwelt- und Wasserwirtschaft für Stadt- und Landesregierungen sowie für nationale und internationale Organisationen: Von 1978 bis 1992 war ich als Mitarbeiter im Zellcheming-Fachausschuß für Altpapierverwertung des VDP in Deutschland tätig. Von 1979 bis 1986 war ich Vertreter Österreichs in der Waste Management Policy Group des Environment Committee der OECD-Paris. 1982 erfolgte meine Habilitation, und es wurde mir die Lehrbefugnis (venia docendi für “Allgemeine Technologie und Warenwirtschaftslehre unter besonderer Berücksichtigung der Abfallwirtschaft“) erteilt, und von 1982 bis 1993 fungierte ich als Lehrbeauftragter an der TU Innsbruck für Abfallverringerung und Abfallverwertung, von 1983 bis 1991 als Konsulent des Wiener Umweltstadtrates für den Bereich Abfallwirtschaft und Leiter einer Forschungsgruppe im gleichen Bereich. Seit 1985 bin ich Mitglied der Ökologiekommission der Österreichischen Bundesregierung und Leiter des Arbeitskreises Entsorgung, und seit 2000 Präsident der Internationalen Gesellschaft für Warenwissenschaft und Technologie. 1987 wurde ich zum Prüfungskommissär für Methoden und Verfahren der Abfallverwertung (Studienrichtung Bauingenieurwesen an der TU Innsbruck) ernannt. Seit 1987 bin ich Mitglied, seit 1989 stellvertretender Vorsitzender der Working Group on Hazardous Waste der ISWA und Mitglied der Working Group on Wastes Collection der ISWA. Ebenfalls 1989 wurde ich stellvertretender Leiter des Post-Graduate-Lehrganges Effizientes Umweltmanagement der NÖ Landesakademie in Krems. Seit 1990 bin ich Mitglied des wissenschaftlichen Beirates für Abfallwirtschaft und Altlastensanierung des Bundesministeriums für Umwelt, Jugend und Familie, sowie stellvertretender Vorsitzender des Scientific and Technical Committee der ISWA. In den neunziger Jahren fungierte ich als Konsulent der UNIDO und der OECD für Abfallminimierung sowie als Konsulent für die Entwicklung eines Abfallwirtschaftskonzeptes für Hong Kong, Peking und die VR China. Seit April 1994 bin ich Vorstand des Institutes für Technologie und Warenwirtschaftslehre.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Gerhard Vogel

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg ist für mich primär damit verbunden, Vorstellungen und Ideen zu entwickeln und umzusetzen und das Gefühl zu verspüren, einen kleinen Beitrag zur Harmonisierung unserer Umwelt geleistet zu haben.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich kann Erfolge vorweisen, kann jedoch nicht zufrieden sein, weil es immer noch vieles zu tun gibt.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich war immer dann erfolgreich, wenn ich daran glaubte, notwendige umweltschonende, zukunftsorientierte Lösungen für die Allgemeinheit entwickelt zu haben. Das Sammeln von Fakten und Informationen diente zur Absicherung und zur Bestätigung, auf dem richtigen Weg zu sein. Wenn ich meiner Sache sicher war, investierte ich viel Energie und versuchte, mit Cleverness und allen erlaubten Mitteln, Widerstände aus dem Weg zu räumen, um die wichtigen Entscheidungsträger für meine Sache zu gewinnen. Meine Ansprechpartner sind in der Regel öffentliche Stellen und Politiker. Zusammengefaßt bedeutet dies, gute Konzepte zu erarbeiten, Überzeugungsarbeit zu leisten und eine gemeinsame Umsetzung anzustreben.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
An sich ist es mir einerlei, ob Originalität, Kreativität oder eine gute Imitation zum Erfolg führen. Gefordert sind in der Regel Originalität und Kreativität.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Ich wurde bestimmt von einigen anerkannten Lehrern und Professoren geprägt.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Anerkennung bedeutet für mich nicht unbedingt, offizielle Auszeichnungen zu erhalten. Wesentlich ist mir die Wertschätzung meiner Person und Kompetenz. Ich durfte Wertschätzung in vielfältiger Weise erfahren.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Fachleuten und Wissenschaftlern fehlt in der Regel die umfassende Betrachtungsweise. Als Beispiel darf ich den Fall anführen, daß ein Politiker bei einem Techniker Entscheidungshilfe sucht. Dieser erteilt ihm gemäß seines Wissensstandes Auskunft, ohne Umwelt- oder soziale Faktoren zu berücksichtigen. Hinzu gesellt sich dann weiters der ökonomische Faktor. Zurück bleiben dann verunsicherte Beamte oder Politiker, jene Personen, die eigentlich für klare Rahmenbedingungen im Umweltschutzbereich sorgen sollten. Viele versagen und flüchten aus ihrer Verantwortung, manche bilden dann Kommissionen.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Meine Fortbildung findet im Rahmen der Forschung und der universitären Arbeit statt.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Wenn man etwas erreichen will, dürfen Fleiß, Ausdauer und überzeugte Umsetzung nicht fehlen. Große Köpfe, Wissenschaftler, gescheite Leute sollten bescheiden und demütig sein; sie sollten nicht als große Zampanos oder Gurus herumlaufen. Man muß sich bewußt machen, daß das Wissen über unser Sein mangelhaft ist und noch vieles zu tun übrig bleibt.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Österreich sollte seine Chancen im Umweltschutzbereich nützen und nachhaltige Projekte umsetzen. Wir können auf sehr gut ausgebildete Fachkräfte zurückgreifen, sind von unserer Größe her ideal für Probeläufe geeignet und können es uns mit einem relativ geringen Mehraufwand leisten, richtungsweisende Konzepte und Strategien im Bereich Abfallwirtschaft/Mülltrennung/Recycling umzusetzen. Unser Land könnte ein Musterland werden und bewußt gegen die Ressourcenvergeudung ankämpfen. Wir könnten durch konkrete Umsetzungen große Länder von der Durchführbarkeit notwendiger, nachhaltiger Maßnahmen überzeugen, um dadurch Umweltbedrohungen, wie etwa den Klimawandel, einzudämmen. Ich versuche in meinen Funktionen Konzepte und Strategien zu erarbeiten, den Entscheidungsträgern fachliche Rückendeckung zu geben und das Konzept der Nachhaltigkeit zu unterstützen.

Publikationen

Über 70 Veröffentlichungen.

Ehrungen

Kaplan Medaille (des Österreichischen Patentinhaber- und Erfinderverbandes) für das Patent für Glassammelfahrzeuge.

Mitgliedschaften

ISWA International (International Solid Waste Association), General Secretariat Copenhagen, Stellvertretender Vorsitzender des STC (Scientific and Technical Committee), Stellvertretender Vorsitzender der Hazardous Waste Working Group, Vizepräsident der ISWA Austria, Wissenschaftlicher Beirat für Abfallwirtschaft und Altlasten des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Österreichisches Normungsinstitut, Vizepräsident der Internationalen Gesellschaft für Warenwissenschaften und Technologie (IGWT) Generalsekretariat Wien, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Warenwissenschaften und Technologie (ÖGWT).

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Dienstag 13 November 2018

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