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* Richard Eder

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Inhaber
Galerie Eder
4040 Linz, Knabenseminarstraße 41
Galerist
Foto
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Profil

Zur Person

Richard
Eder
01.01.1940
Linz
Regina (1964) und Dagmar (1967)
Verheiratet mit Renate
Kunst, Jazz (v.a. Chet Baker)

Service

Richard Eder
Werbung

Eder

Zur Karriere

Zur Karriere von Richard Eder

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach Abschluß der Pflichtschule absolvierte ich die Lehre zum Laboranten. Danach arbeitete ich 40 Jahre lang in der Chemie Linz. Darüber hinaus war ich bereits in dieser Zeit künstlerisch tätig. 1966/67 absolvierte ich bei Professor Hannes Haslecker einen Bildhauerkurs. 1967 besuchte ich Emailkurse bei Professor Männle und Professor Anke aus Deutschland. Dies zog natürlich viele Auslandsreisen nach sich, und ich stand schließlich vor dem Problem, mich entweder für die aktive Kunst oder für die Familie zu entscheiden. Ich entschied mich für meine Familie. Im Mai 1975 eröffnete ich mit meiner Gattin, die die Idee dazu gehabt hatte, die Galerie in unserer eigenen Wohnung - selbstverständlich neben meiner hauptberuflichen Tätigkeit. Im Zuge dieses Umstandes galt es auch, mit der Einbuße persönlicher Freiheiten fertig zu werden. Der Beruf des Galeristen kann nicht erlernt werden. Die Tätigkeit entstand bei den meisten Kollegen aus dem Sammlertum heraus. Eine Galerie steht auf drei Säulen: Begeisterung, Verbindungen und Einsatzkapital. Kunst als Ware ohne Liebe ist wahrlich keine Kunst. Ich hatte Ausstellungen mit den besten inländischen Künstlern und habe für meine Klientel montags von 19 bis 22 Uhr geöffnet.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Richard Eder

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Es gibt materiellen und ideellen Erfolg. Wichtig ist aber, daß man gesund ist. Erfolg bedeutet für mich meine Familie und der Umstand, daß ich in der Lage bin, meine Ideen umzusetzen. Wichtig ist, daß man sich ein Ziel steckt, die Politik der kleinen Schritte beherzigt und unbedingt an sich selbst glaubt. Anders zu sein bewährt sich stets. Flexibilität ist bei meiner Tätigkeit ebenso gefragt wie die Stärkung der eigenen Stärken.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich habe die folgenden zehn Dinge beherzigt: Setze Dir ein Ziel, gehe den Weg der kleinen Schritte, glaube an Dich, sei anders, sei flexibel, optimiere Deine Stärken, wenn Du fällst - stehe wieder auf, lerne Buchhaltung, halte die Unkosten niedrig, investiere in die Spitze und nicht in die Breite.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Selbstverständlich ist Originalität besser.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Natürlich gab es diesbezüglich Menschen auf meinem Weg. In den sechziger Jahren nahm mich mein damaliger Chef mit zu einem seiner Bekannten, Herrn DDr. Günter Rombold, durch den ich lernte, wie man mit zeitgenössischer Kunst umzugehen hat. Professor Hannes Haslecker, bei dem ich den Bildhauerkurs besucht hatte, war ebenfalls eine sehr prägende Persönlichkeit für mich. Durch Herrn Prof. Peter Baum, dem jetzigen Direktor am Linzer Lentos, kam ich zu meiner Sammlerleidenschaft. Auch meine Freunde Mag. Maria und Mag. Gerald Fischer-Colbine haben sehr viel Anteil an meinem persönlichen Erfolg.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Eine für mich wichtige Anerkennung war die Verleihung der Kulturmedaille der Stadt Linz im Jahre 1995.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Das Problem unserer Branche besteht darin, daß ein Generationswechsel stattfindet. Es gibt kaum Nachwuchs im Sammlerbereich. Wir leben in der Zeit der Markengesellschaft, das ist den Kunstgalerien sehr abträglich. Mir geht es um die Erhaltung der Kunst auch für eine breitere Gesellschaft.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Anders. Mein Umfeld kann nicht damit umgehen, daß fremde Leute zu mir nach Hause kommen, jeder in seinen Straßenschuhen, und daß dann auch noch geraucht wird. Aber so lebe ich. Mittlerweile habe ich Erfolg.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Unsere Stärke liegt darin, daß wir sehr schnell und flexibel auf tagespolitische Ereignisse reagieren können.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Meine gesamte Tätigkeit ist eigentlich Fortbildung.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Jeder soll er selbst bleiben, träumen und versuchen seine Träume auch zu verwirklichen.
Ihr Lebensmotto?
Verwirkliche Deine Träume und steh nach Niederlagen wieder auf.

Publikationen

Zahlreiche Ausstellungen (1970: Galerie Club der Begegnung, Linz; Internationale Handwerksmesse München. 1972: Kl. Galerie - Wien; Parz-Kontakte; Profile 72, St. Wolfgang. 1973: Hypo-Galerie; Galerie Döbling; Internationale Emailbiennale, Limoges. 1974: Pavillon Zwergerlgarten, Salzburg; Salon de la Promotion Violette, Paris); Literaturnachweis: Dr. Peter Kraft, O.Ö. Kulturbericht Nr. 8/70.

Ehrungen

Förderungspreis der Stadt Wels 1972, Silber-Medaille (Arts - Sciences - Lettres), Paris; Prix d‘Honneur du Jury (Internationale Emailbiennale), Limoges (Frankreich) 1973, 1995 Kulturmedaille der Stadt Linz.

Mitgliedschaften

Arts - Sciences - Lettres (Paris).

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Dienstag 13 November 2018

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