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* ao. Univ.-Prof. Dr. Hans P. Schönlaub

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Direktor
Geologische Bundesanstalt
1030 Wien, Neulinggasse 38
Geologe
Assoziierte Institutionen, Vereine, Sonstiges
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Profil

Zur Person

ao. Univ.-Prof. Dr.
Hans P.
Schönlaub
19.01.1942
Güstrow / Mecklenburg
Dipl.-Ing. Arch. Sigfried und Sigrid
Peter (1969), Sigrid und Isabell (1974)
Verheiratet mit Walburga
Wintersport, Wandern, Musik
Lehrtätigkeiten an den Universitäten Wien und Salzburg.

Service

Hans P. Schönlaub
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Schönlaub

Zur Karriere

Zur Karriere von Hans P. Schönlaub

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach der Matura am Bundesrealgymnasium in Spital an der Drau 1961 leistete ich den Militärdienst ab. 1962 begann ich mit dem Studium der Geographie und Leibeserziehung und 1963 mit dem Studium der Geologie, Paläontologie und Mineralogie in Graz. Von 1969 bis 1971 war ich als Hilfskraft und Vertragsassistent am Institut für Geologie und Paläontologie der Universität Graz beschäftigt, und 1970 schloß ich das Studium mit der Promotion ab. 1971 trat ich in den wissenschaftlichen Dienst an der Geologischen Bundesanstalt Wien ein und wirkte in den Karnischen Alpen sowie im Raum Eisenerz an geologischen Landesaufnahmen mit. 1973 nutze ich ein einjähriges Stipendium für einen Studienaufenthalt an der Universität von Columbus in Ohio. Seit meiner Rückkehr nach Österreich führe ich Lehraufträge am Geologisch-Paläontologischen Institut an der Universität Salzburg durch, und 1979 wurde mir die Lehrbefugnis für Historische Geologie an der Universität Wien erteilt. 1981 wurde mir ein Forschungsstipendium der Alexander von Humboldt-Stiftung eingeräumt, das ich im Jahr 1983 am Institut für Geologie an der RWTH Aachen absolvierte. 1991 wurde ich zum Leiter der Fachabteilung Paläontologie an der Geologischen Bundesanstalt ernannt; seit September 1993 bin ich dort in der Funktion des Direktors tätig. Unsere Anstalt widmet sich neben Dokumentationen hauptsächlich der geologischen Erforschung und der Erstellung von Karten des Bundesgebietes, der Sicherstellung von Rohstoffen und Wasser sowie der Dokumentation von geogenen Naturgefahrenhinweisen. Wir führen zudem die größte geologische Bibliothek Österreichs.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Hans P. Schönlaub

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg beinhaltet die Entwicklung einer Strategie und von Konzepten, um Aufgaben in Verbindung mit der Mitarbeiterführung bestmöglich zu erfüllen. Es bedarf des Bewußtseins, daß mit einer anvertrauten Führungsposition immer hohe Erwartungen von außen verknüpft sind, und auch in wissenschaftlicher Hinsicht ist die Latte der Bewertung hoch gesteckt. Insofern sind Akzeptanz und Anerkennung der eigenen Persönlichkeit Erfolgsindikatoren.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ein Urteil über meinen Erfolg können andere besser abgeben. Meiner Meinung nach erreichte unser Institut in den letzten Jahren viel: wir übersiedelten in ein neues Gebäude (das bald mit dem bunten Mosaikbild Reichtum der Natur von Professor Christian Ludwig Attersee verschönert wird), und dies bedeutet eine Verbesserung für die Arbeits- und Laborverhältnisse im allgemeinen.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich bemühte mich immer, beispielhaft vorzugehen. Im öffentlichen Dienst haben Mitarbeiter beinahe mehr Rechte als ein Direktor. Man muß deshalb Mitarbeiter immer wieder an ihre Pflichten erinnern, und das basiert auf Überzeugungsarbeit, nicht auf Druck. Ich glaube, gut motivieren zu können, und arbeite zielgerichtet. Trotz meines 14-Stunden-Arbeitstages bilde ich mich ständig fort, so auch in Managementfragen.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
1990 wurde mir bewußt, daß ich Führungsaufgaben gut bewältigen kann. Ich habe nie geplant, Direktor zu werden, freue mich heute aber über den Gestaltungsspielraum in dieser Funktion.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Professor H. W. Flügel, mein Doktorvater, konnte frühzeitig Entwicklungen im Bereich Geologie vorhersehen. Seine Aufgeschlossenheit beeindruckte mich nachhaltig.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Durch Ausschreibungen kommt es zu einer strengen Auslese. Eine Aufnahmekommission setzt vorab konkrete Auswahlkriterien fest, und nach einem Bewertungsschema ergibt sich die Reihung der Kandidaten. In den letzten Jahren kam es zu Kürzungen in der Mitarbeiterzahl, gewisse Positionen wurden nicht nachbesetzt.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich motiviere meine Mitarbeiter durch Vorbildwirkung. Es gibt außerdem immer wieder soziale Zusammenkünfte, soziale Aspekte werden von mir bewußt wahrgenommen.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Bestimmt ernte ich Respekt, aber keiner hat Angst vor mir. Meine Politik ist eine der offenen Tür. Transparenz ist ein Prinzip für mich - wir sind ja eine öffentliche Stelle.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Gelegentlich ist dies schwierig. Meine Frau vermißt mich natürlich oft, denn ich reise beruflich viel, aber bei längeren Reisen nehme ich sie mit.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Laufende Fortbildung ist für mich zentral. Ich besuche nationale und internationale Kongresse und Veranstaltungen. Zudem verbringe ich einige Stunden in der Woche mit dem Studium der neu erschienenen Fachliteratur. Das Internet ist für Recherchezwecke ebenfalls vorteilhaft.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Geologie ist ein sehr interessantes Forschungsgebiet mit großem gesellschaftlichen Mehrwert, der von nachhaltiger Bedeutung für die zukünftige Entwicklung der Menschheit ist.
Ihr Lebensmotto?
Geologie wird nicht für Geologen gemacht, sondern für die nachhaltigen Bedürfnisse der Gesellschaft!

Publikationen

Über 250 wissenschaftliche Publikationen in nationalen und internationalen Fachzeitschriften, Bücher, darunter: Vorbericht über conodontenstratigraphische Untersuchungen im Raume Bischofalm-Hoher Trieb (Karnische Alpen), 1968; Neue Fossilien aus dem Hochstegenmarmor in den Hohen Tauern (Österreich), 1975; Das Paläozoikum in Österreich, 1979; Carnic Alps, Field Trip A.-Guidebook Second European Conodont Symposium, 1980; Die Katastrophe, die aus dem Weltall kam. 10 Jahre Alvarez-Impakt-Hypothese, 1989; Der wahre Held ist die Natur - Geopark Karnische Region, 2005.

Ehrungen

Verleihung der Leopold von Buch-Plakette der Deutschen Geologischen Gesellschaft.

Mitgliedschaften

Wirkliches Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Mitglied der IUGS-Subcommission on Silurian Stratigraphy, Mitglied der IUGS-Subcommission on Devonian Stratigraphy, Mitglied der IUGS-Working Group on the Ordovician/Silurian Boundary und Devonian/Carboniferous Boundary, Mitglied der Europäischen Arbeitsgemeinschaft Geotopschutz.

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Dienstag 13 November 2018

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