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 alias Georgeman

* George Gogitsch

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Georgeman Gogitsch
1200 Wien, Stromstraße 14a/10/11
Pantomime, Gaukler, Clown Doctor
Darstellende Künste
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Profil

Zur Person

George
Gogitsch
13.03.1977
Kunst allgemein, Kino, Theater

Service

George Gogitsch
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Gogitsch

alias Georgeman

Zur Karriere

Zur Karriere von George Gogitsch

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Als Kind träumte ich vor allem vom Zirkus und spielte bereits als zehnjähriger Bub im Schultheater. Meine ausgeprägte Phantasie stellte ich unter anderem bei Deutsch-Schularbeiten unter Beweis, die inhaltlich immer schon einen lebhaften und komplexen Charakter hatten. Ich war von klein auf ein Selbstdarsteller mit unübersehbarem Hang zur Dramatik, Liebe zur Kunst, insbesondere zum Theater, zur Schauspielerei und zum französischen Kino. Besonders faszinierte mich die romantische Schönheit des Straßentheaters. Aus finanzieller Notwendigkeit erlernte ich nach dem Abbruch der Handelsakademie mit 17 Jahren den Beruf des Pflegehelfers und Sanitäters und frönte nebenbei in Salzburg meiner Leidenschaft der Schauspielerei. Nach einem erfolgreichen Casting beim Salzburger Jugendtheater ergaben sich mit der Zeit die ersten wichtigen künstlerischen Kontakte. 1999, im Alter von 22 Jahren, stellte ich mir die entscheidende Frage, ob ich nun weiter bloß träumen oder doch erwachsen werden sollte. Ich entschloß mich, meine Träume zu verwirklichen, und studierte drei Semester lang Schauspiel. Später genoß ich in Graz unter der Leitung von Anke Gerbe eine Ausbildung als Pantomime und Mime. Mich faszinierte an der Pantomime der Umstand, daß man praktisch nichts braucht, keine großartigen Kulissen, keine aufwendige Inszenierung oder Organisation, und trotzdem in der Lage ist, hohe Kunst zu präsentieren und Darsteller zu sein. Ich konnte von da an einfach auf die Straße gehen, um mit meiner Kleinkunst Geld zu verdienen. Ein gutes Abendessen war nach zwei bis drei Stunden immer drin. In der Folge absolvierte ich die Schule für Humor bei den Roten Nasen Clown Doctors in Wien. Die einjährige Ausbildung mit abschließendem Zertifikat erwies sich auf meinem beruflichen Weg als außerordentlich hilfreich. Es folgten ab 2001 eine Reihe von Auftritten in den Bereichen Event, Straße, Bühne, Film und Messen, die Tätigkeit als Theaterbeauftragter im Kultur- und Seminartreffpunkt Sinn-Voll, Schauspieltraining und Auftritte im Künstlercafé Goldengel sowie eigene Theater-Produktionen wie z. B. das clowneske Pantomimeprojekt Sketch-Cocktail. Seit September 2004 bin ich zudem als Pantomime und Theatertrainer im Bundesinstitut für Gehörlosenbildung in Wien tätig.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von George Gogitsch

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, zufrieden und glücklich zu sein. Beruflich betrachtet empfinde ich es als absoluten Erfolg, von meiner Leidenschaft leben zu können. Wenn man davon ausgeht, daß es etliche Absolventen renommierter Schauspielschulen gibt, die ohne Job dastehen, ist es für mich ein großer Erfolg, als Pantomime, Gaukler und Clown Doctor so gefragt zu sein. Erfolg hat vor allem in der Künstlerszene sehr viel mit der Anerkennung von außen zu tun, im kleinen wie im großen Maßstab. Der Kunstbereich ist ambivalent. Es ist schwer, das eigene Können einzuschätzen, ohne die Beurteilung vom Publikum miteinzubeziehen. Der Erfolg liegt sozusagen im Auge des Betrachters.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich habe eine eigene Theatergruppe, brauche in Österreich als Pantomime kaum einen Vergleich scheuen und kann mich über mangelnde Engagements nicht beklagen. So gesehen kann ich mich als erfolgreich bezeichnen. Ich habe geschafft, wovon viele Gleichgesinnte und -interessierte träumen. Natürlich kann man auch nach Größerem streben. Wer hätte als Schauspieler nicht gerne einen Platz auf den Brettern des Burgtheaters. Ich glaube, zu behaupten, man möchte als Schauspieler kein Star sein, kommt einer Selbstverleumdung gleich. Aber es ist ein Weg der kleinen Schritte und der Beharrlichkeit.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Die wesentlichsten Erfolgsfaktoren sind Mut, Ausdauer, Zähigkeit und Ehrlichkeit. Mut brauche ich, um mich auf Situationen einzulassen, von denen ich nicht sicher bin, sie zu beherrschen. Ausdauer und Zähigkeit sind danach gefragt, um den eingeschlagenen Weg auch durchzuhalten. Die Ehrlichkeit ist bedeutsam, weil ich, wie ich es gerne nenne, sauber arbeiten will. Man soll sich auf mich verlassen können. Ich scheue zwar im Notfall nicht den Weg der Konfrontation, bevorzuge aber grundsätzlich den Weg des Miteinander. Mein Motto lautet: Immer am Ball bleiben. Das erspart mir, permanent kämpfen zu müssen. Außerdem sind mir Selbständigkeit und Unabhängigkeit sehr wichtig. Ich sehe mich als Autodidakt, der sein eigenes, unverkennbares Wesen im Auge hat und nicht verlieren will.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Ich hatte 2001 ein Schlüsselerlebnis. Nur ein Tag nach dem Scheitern bei der ersten staatlichen Kontrollprüfung als Schauspieler wurde ich von einer Eventagentur vermittelt und verdiente bei einer Messe 2.000 Schilling pro Tag. Das war zum einen eine erfreuliche Summe für jemanden wie mich, der mit Geld ständig zu raufen hatte, und verschaffte mir andererseits viele weitere Kontakte und sogar einen Auftritt im Fernsehen. Das war vielleicht einer der ersten entscheidenden Erfolge.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Als ich mit 22 Jahren mein Krankenpfleger-Diplom nicht bekommen habe und mir klar wurde, daß das bloße Träumen von einem Leben als Künstler nicht genug ist, zog ich los, um es wissen zu wollen. Ich faßte Mut, begann mit Vorsprechen bei Castings und dem Fernstudium der Schauspielerei. Das war rückblickend sicherlich eine meiner erfolgreichsten Entscheidungen.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Die größte Anerkennung ist die des Publikums, das seinen Gefallen an dem, was ich darstelle, bekundet. Diese für einen Künstler lebensnotwendige Anerkennung erfahre ich zum Glück regelmäßig.Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Ich lege großen Wert auf ein freundschaftliches Miteinander. Die Szene der Pantomimen ist in Österreich so klein, daß man sich besser hilft, als sich zu bekämpfen. Davon hat am Ende jeder mehr. Vorsicht ist vor jenen geboten, die einen dabei ausnutzen wollen. Die Guten von den Bösen zu unterscheiden, dafür bekam ich mit der Zeit ein Gefühl.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Ganz wichtig ist es, immer kontaktierbar zu sein, z. B. indem man - so wie ich - über Jahre die gleiche Telefonnummer hat. Es gilt schließlich, am Ball zu bleiben, um nicht unnötig kämpfen zu müssen. Und ich kann jedem nur zur Selbständigkeit und Unabhängigkeit raten.
Ihr Lebensmotto?
Gib mir nur ein Licht, und ich gebe dir die Welt! (Etienne Decroux, Wegbereiter der modernen Pantomime).

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