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* Univ.-Prof. Barbara Gisler-Haase

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Institutsvorstand des Leonard-Bernstein-Institutes für Blas- und Schlaginstrumente
Universität Wien
1010 Wien, Seilerstätte 26
Flötistin
Musik und Tanz
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Profil

Zur Person

Univ.-Prof.
Barbara
Gisler-Haase
23.04.1951
Wien
Lore und Dipl.-Ing. Dr. Immo Müller-Haase
Jakob (1982) und Esther (1990)
Tiere, Reisen
Freischaffende Konzerttätigkeit, Jurytätigkeit.

Service

Barbara Gisler-Haase
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Gisler-Haase

Zur Karriere

Zur Karriere von Barbara Gisler-Haase

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich stamme aus einem großbürgerlichen Elternhaus. Meine Eltern waren Hobbymusiker: Meine Mutter hatte die Lehrbefähigungsprüfung für Klavier abgelegt; mein Vater, ein Vermessungstechniker, dem das Studium von Komposition und Dirigieren verwehrt geblieben war, komponierte sein Leben lang. Ich erhielt im Alter von fünf Jahren von meiner Tante Elisabeth Stemberger, einer Malerin, eine Blockflöte und meinen ersten Flötenunterricht. Dabei stellte sich heraus, daß ich über ein absolutes Gehör verfüge. Mit acht Jahren begann ich auch mit dem Klavierunterricht. Ich spielte Blockflöte bis zu meinem zwölften Lebensjahr, als ich aufgrund eines Blockflötenvorspieles mit dem Querflötenunterricht an der Musikakademie begann, der mir von der ersten Stunde an besonders lag. Zu dieser Zeit konnte ich auch in das neu gegründete Musikgymnasium Wien wechseln. Dies war für mich insofern sehr wichtig, als der damalige Gründer und Direktor Hofrat Dr. Hans Zwölfer, ein hervorragender Cellist und Dirigent, die Schüler individuell betreute. Ich verlebte fünf wunderbare Jahre mit sehr viel Kammermusik, mit direkter persönlicher Förderung durch die Schule und die Akademie. Wir gewannen viele Preise bei Wettbewerben und gründeten ein Kammerorchester und ein Quartett. Nach der Matura wurde mir ein hoher Anteil am schulischen Musikunterricht an der Akademie angerechnet. So konnte ich 1973 bereits mit zweiundzwanzig Jahren mein Abschlußdiplom erwerben. Nach zahlreichen Preisen bei Jugend musiziert wurde ich Preisträgerin beim internationalen Flötenwettbewerb Prager Frühling, wurde Mitglied des Eurasia Quartetts, des Wiener Nonetts und der Wiener Bachsolisten. Ich begann an der Universität ein Französisch-Dolmetsch-Studium, erkannte aber, daß sich dies mit meinem fortgeschrittenen Musikstudium nicht vereinbaren ließ. Ein Jahr nach meiner Diplomprüfung wurde mir die Stelle einer Lehrbeauftragten für Querflöte mit der Zielvorgabe der Instrumentalpädagogik für zukünftige Instrumentallehrer an Musikschulen angeboten. Dies war eine sehr herausfordernde Aufgabe, bei der ich erkannte, daß mir das Unterrichten sehr lag. Da zu dieser Zeit sehr wenig Wissen über die Technik des Querflötenspieles existierte, war ich gefordert, dieses Know-how zu entwickeln. Viel später gab ich dann eine dreibändige Flötenschule heraus. 1983 gründete ich das Ensemble Vienna Flautists, eine Gruppierung von acht Querflötisten, die über ein Instrumentarium von der Kontrabaßflöte bis zur Piccoloflöte verfügen. Regelmäßige Konzerttätigkeiten führten mich über Europa nach Asien und Amerika, auch wurden acht CDs, für Camerata Tokyo mit der Pianistin Mika Mori, und für Orfeo und Discover eingespielt. 1997 gründete ich das Jubal Trio Wien in der Besetzung Flöte, Violoncello und Klavier. Seit 1999 bin ich Universitätsprofessorin an der Abteilung für Blas- und Schlaginstrumente an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. Ich arbeitete an Forschungsaufträgen des Forschungsförderungsfonds zur Verbesserung von Querflöten mit. Im Augenblick arbeite ich mit einer Absolventin an einer Schule für Jazzflöte, die wir nächstes Jahr herausgeben werden.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Barbara Gisler-Haase

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, etwas in eine positive Richtung hin bewegen zu können.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, ich sehe mich als erfolgreich.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Für meinen Erfolg waren meine Neugier, die suchende und forschende Lebenseinstellung, die mit der Liebe zum Instrument verbunden ist, und die Liebe zum Lehren (der pädagogische Eros) ausschlaggebend. Weiters waren die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, ein langer Atem, die Fähigkeit, die Krisen der Studenten mitzutragen, Respekt, das Augenmaß für die Distanz, zusammen mit der Spiellust, von großer Bedeutung.Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Elisabeth Stemberger war als äußerst gebildete Frau und starke Persönlichkeit für mich sehr prägend, da sie mich nicht nur in Blockflöte unterrichtete, sondern mit mir auch Kammermusik betrieb und mit mir malte. Bei Dr. Werner Tripp, meinem Vorgänger als Professor, lernte ich mein Instrument und erfuhr maßgebliche persönliche Förderung. Hofrat Dr. Hans Zwölfer war in allen sozialen Aspekten sehr wichtig für meine kammermusikalische Tätigkeit.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Anerkennung, die mir als Orientierung dient, erhalte ich als Konzertierende durch das Publikum und die Kollegen. Bei meiner Unterrichtstätigkeit erfahre ich Anerkennung durch die Erfolge meiner Studenten.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Ich hatte in letzter Zeit das Glück, eine Assistentin zu haben, mit der ich sehr gut über Studenten reflektieren kann. Im Konzert sind das Um und Auf meine Kollegen, mit denen ich eine ähnliche musikalische Sprache spreche und mich menschlich gut verstehe. Dies ist nicht immer selbstverständlich, uns ist ein harmonisches Zusammenspiel aber sehr gut geglückt.
Wie ist Ihr hierarchischer Strukturkoeffizient?
Ich betrachte den Unterricht als eine Form der Freundschaft, bei der der erfahrenere Teil sein Wissen weitergibt. Ein autoritäres Verhalten trägt nicht zur Förderung des Selbstvertrauens der Studenten bei.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Die Vereinbarkeit dieser beiden Bereiche war immer schwierig und eine Frage des Zeitmanagements. Wir hatten immer sehr viele Babysitter, und ich nahm meine Kinder auch auf Konzertreisen mit. Ich vertrat immer die Meinung, als glückliche Frau auch die bessere Mutter zu sein.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Es ist wichtig, jene Dinge zu tun, die eine Herausforderung zur Weiterentwicklung darstellen, und nicht darüber nachzudenken, was zum Erfolg führt.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich möchte mir die Kraft und den Arbeitsgeist für das Flötenspiel auf hohem Niveau erhalten können, weiterhin genügend Ideen geschenkt bekommen, um mit Spaß dabei zu sein, aber auch den richtigen Moment erkennen, um aufzuhören.

Publikationen

Gründerin des Ensembles Vienna Flautists, Autorin der dreibändigen Flötenschule Magic Flute, der Serie Fit for the flute, sowie Flute Ensemble.

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