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* Mag. Johannes Reiss

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Direktor
Österreichisches Jüdisches Museum
7001 Eisenstadt, Unterbergstraße 6
Kulturmanagement
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Profil

Zur Person

Mag.
Johannes
Reiss
01.11.1959
Wiener Neustadt

Service

Johannes Reiss
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Reiss

Zur Karriere

Zur Karriere von Johannes Reiss

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Meine Karrierestationen sind auf zwei Ebenen zu sehen, wobei die eine Ebene die persönlichen Stationen meiner Karriere darstellt, und die andere Ebene jene Stationen, welche die Öffentlichkeit wahrnimmt. Nach der Matura am humanistischen Gymnasium am Kollegium Kalksburg in Wien im Jahre 1978 studierte ich an der Universität Wien Judaistik, Altsemitische Philologie und Orientalische Archäologie, mit dem Schwerpunkt Rabbinische Literatur und Hebräische Sprache. Meine Sponsion zum Mag. phil. erfolgte 1986. Im Jahre 1984 trat ich meinen Dienst im Österreichischen Jüdischen Museum in Eisenstadt an, und seit 1989 fungiere ich als Direktor und Geschäftsführer des Museums. Seit 1984 übe ich Lehr- und Vortragstätigkeiten an Volkshochschulen und Bildungshäusern sowie bei internationalen Veranstaltungen aus. Von 1995 bis 2003 war ich als Universitätslektor für Althebräisch am Institut für Orientalistik der Universität Wien tätig. Außerdem hatte ich einen Lehrauftrag für Museale Praxis am Institut für Judaistik der Universität Wien. Auf der persönlichen Ebene war mein Interesse an Weiter- und Fortbildung groß, und ich absolvierte laufend Zusatzausbildungen. Im Jahre 2001 legte ich die Börsehändlerprüfung für Kassa- und Terminmarkt ab. Im Jahre 2003 gründete ich meine eigene Internetagentur kommunikationskultur.at, spezialisiert auf standardkonforme, benutzerfreundliche und barrierefreie Webentwicklungen. Seit diesem Zeitpunkt bin ich neben meiner Tätigkeit als Museumsdirektor auch als Unternehmer tätig.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Johannes Reiss

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg hat für mich viele Gesichter, vom kleinen persönlichen Erfolg, der von der Umwelt gar nicht wahrgenommen wird, über die Anerkennung durch andere, bis hin zum finanziellen Erfolg. Erfolg ist auch mit Unabhängigkeit gleichzusetzen. Einerseits verfügt man über geistige Unabhängigkeit, andererseits über finanzielle und soziale Unabhängigkeit.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, ich sehe mich als erfolgreich. Ich plane meine Ziele sehr präzise und bin daher imstande, meine Vorhaben unter Einhaltung eines genauen Zeitplans erfolgreich umzusetzen. Ich laufe auch keinen Visionen nach, sondern setze mir realistische Ziele.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ausschlaggebend für meine Erfolge war meine persönliche, geistige, emotionale und soziale Struktur, mit der ich meine Ziele und Pläne umsetzte. Flexibilität gehört für mich zu den allerwichtigsten Fähigkeiten, ebenso meine Grundbegabung, für möglichst viele verschiedene Dinge Interesse zu zeigen.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich ordne Herausforderungen nach ihrer Priorität und arbeite sie dann nach einem genauen Zeitplan ab. Der Zufall sollte möglichst wenig Spielraum haben.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Ich glaube, daß es nur durch die Verbindung von erfolgreichen Modellen und der eigenen Originalität möglich ist, erfolgreich zu arbeiten. Meine persönliche Originalität zieht sich mittlerweile wie ein roter Faden durch meine 20jährige Tätigkeit als Museumsdirektor. Der Blick auf andere Museen ist enorm wichtig, und manchmal ist es dann auch notwendig, entsprechende Kurskorrekturen vorzunehmen.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Ich habe mich in meinem Berufsleben immer nach oben orientiert, und ich habe hier auch keine Berührungsängste. Für mich sind sicherlich manche meiner Lehrer an der Universität Vorbilder, die mir auch heute mit ihrem unglaublichen Fachwissen unerreichbar scheinen. Andererseits haben mich meine Eltern sehr geprägt, im besonderen mein Vater, der meine Liebe zur Kommunikation im umfassenden Sinn weckte.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Diese Frage stelle ich mir täglich. Das Bild, das meine Umwelt von mir hat, stimmt vielleicht oft nicht mit jenem überein, das ich selbst von mir habe. Ich agiere möglicherweise zu sehr im Hintergrund.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Meine Mitarbeiter sind enorm am Erfolg beteiligt, bei uns zählt ausschließlich das Miteinander.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Durch die Erfahrung lernte ich, daß Papierkriterien Schall und Rauch sind, und so gehe ich bei der Auswahl meiner Mitarbeiter auch risikofreudig vor. Für mich ist es wichtig, daß meine Mitarbeiter gut mit den Museumsbesuchern kommunizieren. Ich kann mich auf jeden einzelnen Mitarbeiter verlassen.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Für mich stellt es oft eine Schwierigkeit dar, Beruf und Privatleben zu trennen.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Fortbildung findet bei meiner Tätigkeit immerzu statt.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Als Museumsdirektor möchte ich das Museum in erster Linie durch interessante Ausstellungen und Veranstaltungen, aber auch durch bauliche Maßnahmen weiterentwickeln, um dadurch die Wahrnehmung der Öffentlichkeit für unsere Sache zu steigern. Ich werde aber auch meine selbständige Tätigkeit weiter intensivieren.
Ihr Lebensmotto?
Das Vergangene geht, das Gewesene kommt. (Bemerkung von Martin Heidegger zu Viktor Frankl auf einer Serviette anläßlich eines Wienbesuches)

Publikationen

Hier in der heiligen jüdischen Gemeinde Eisenstadt. Die Grabinschriften des jüngeren jüdischen Friedhofes in Eisenstadt, 1995; Aus den Sieben-Gemeinden. Ein Lesebuch über Juden im Burgenland. (Hrsg.), 1997; Exkursionsführer Jüdisches Eisenstadt (gemeinsam mit K. Szende, Sopron), 1998; Nicht ganz koscher? (gemeinsam mit Domagoj Akrap, Almut Jaschke, Christa Krajnc), 2000; ... weil man uns die Heimatliebe ausgebläut hat. Ein Spaziergang durch die jüdische Geschichte Eisenstadts, 2001; Hebräisch. Eine kurzweilige Reise durch das Alef-Bet, 2002. Alle Bücher erschienen im Verlag Österreichisches Jüdisches Museum.

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Dienstag 18 Dezember 2018

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