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* Univ.-Prof. Dr. Eduard Gitsch

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Ordination Univ.-Prof. Dr. Gitsch
1190 Wien, Kahlenbergerstraße 107
Gynäkologe
Fachärzte für Gynäkologie
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Profil

Zur Person

Univ.-Prof. Dr.
Eduard
Gitsch
03.08.1920
Wels
Hofrat Dr. Wilhelm Max und Maria
Univ.-Prof. Dr. med. Jolanta Schmid (1950) und Univ.-Prof. Dr. med. Gerald (1960)
Verheiratet mit Irena, geb. Dezambrzycka-Trel
Lesen, griechische Philosophie und Geschichte, historische Abhandlungen, Anthropologie, Musik (Klassik, Jazz)

Service

Eduard Gitsch
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Gitsch

Zur Karriere

Zur Karriere von Eduard Gitsch

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich maturierte im Juni 1938 und begann anschließend mit dem Studium der Medizin an der Universität Wien, das ich 1944 mit der Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde erfolgreich abschloß. Das Studium war durch den Militärdienst an der Ostfront unterbrochen worden, im August 1945 wurde ich aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft entlassen. Nach Ableistung der verschiedenen Turnusfächer und einer zweijährigen chirurgischen Ausbildung trat ich im Frühjahr 1947 in die II. Universitäts-Frauenklinik in Wien ein, wo ich die Fachausbildung für Gynäkologie und Geburtshilfe absolvierte. 1955 wurde ich klinischer Hochschulassistent, im April 1959 erfolgte die Habilitation nach einem einjährigen Studienaufenthalt an der Duke und Harvard University in den USA. Im März 1966 wurde mir der Titel eines a.o. Professors verliehen. Im Jahr 1968 wurde ich zum Vorstand der I. Universitäts-Frauenklinik ernannt, die ich bis 1. November 1990 leitete. Auch die wissenschaftliche Tätigkeit war immer ein wichtiger Teil meines Berufslebens. Einen Schwerpunkt bildete die operative Behandlung gynäkologischer Malignome. So wurde unter meiner Leitung an der I. Universitäts-Frauenklinik die Radioiosotopenradikaloperation des Zervix-, Ovarial- und Mammakarzinoms entwickelt. Von 1990 bis 1995 war ich Vizepräsident, danach bis 2001 Präsident des Rudolfiner Vereines - Rotes Kreuz. Im Januar 2002 wurde ich einstimmig zum Ehrenpräsidenten ernannt. Neben zahlreichen organisatorischen Neuerungen, darunter die Gründung des Gynäkologenforums und die Einführung einer Rufbereitschaft neonatologisch spezialisierter Kinderärzte, gelangen während meiner Präsidentschaft einige schöne Erfolge. So setzte ich den Umbau des Wilczekpavillons im Jahr 1994 durch. Durch die Umwandlung der Dreibettzimmer ohne Sanitäreinrichtungen in Zweibettzimmer mit Sanitärinnenanlagen erfolgte nicht nur ein längst fälliger Modernisierungsschub, auch wirtschaftlicher Schaden wurde abgewendet, denn drei Monate nach der Neueröffnung wurden die Mehrbettzimmerverträge durch die Zusatzversicherungen in Zweibettzimmerverträge umgewandelt, was zum Verlust von 36 Betten geführt hätte. Die zunehmend restriktive Politik der Privatversicherungen gegenüber den unabhängigen Privatkrankenanstalten veranlaßten mich 1995, einen Verein zur Förderung der wissenschaftlichen Pflege und medizinischen Forschung zu gründen. Diesbezügliche Projekte wären aus den Mitteln des Rudolfiner Vereines - Rotes Kreuz nicht mehr finanzierbar gewesen. Am Ende meiner Präsidentschaft erfolgte eine gründliche Renovierung des Rudolf Pavillons mit der Entbindungs- und Neugeborenenstation, was zu einem erfreulichen Anstieg der Geburten im Haus führte. Höhepunkt meiner baulichen Initiativen bildeten der Neubau einer Tagesklinik, die Erweiterung des Operationstraktes sowie die Neuerrichtung einer postoperativen Aufwachstation. Viele dieser Maßnahmen zeigten nicht nur einen Soforteffekt, sondern hatten auch Spätwirkungen zur Folge, die die wirtschaftliche Situation des Rudolfinerhauses verbesserten.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Eduard Gitsch

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Für mich als Arzt ist Erfolg dann gegeben, wenn ich meinem Patienten maximale Hilfeleistung und Heilung bieten kann. Das ist der signifikante Erfolg, der sich bei den einzelnen Krankheitsgeschehen ad personam auswirkt. Als Wissenschaftler realisierte ich neue Ideen, die einem großen Patientenkollektiv zugute kommen - auch das ist natürlich Erfolg. Verdienst und materielle Werte waren für mich immer sekundär.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Nicht wirklich, denn sonst wäre der Krebs kein Problem mehr. Dennoch konnte ich im Laufe meines Berufslebens verschiedene medizinische Projekte zu einem guten Ende führen, wie beispielsweise die Diagnostik des Prä-Diabetes bei schwangeren Frauen in den frühen fünfziger Jahren gemeinsam mit Prof. O. Thalhammer. Diese Methode ist heute weltweit Standard und verhindert Totgeburten durch latenten bzw. Gestationsdiabetes, die eine sonst gesunde, werdende Mutter in der Schwangerschaft entwickeln kann. Dadurch werden allein in Österreich hunderte Kinder pro Jahr gerettet. So gesehen war ich schon erfolgreich. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Mit zwölf Jahren war ich mit einer Scharlacherkrankung, die verschiedene Komplikationen hervorrief, drei Monate im Spital. Dort erlebte ich zwei Typen von Ärzten: Den Wissenschaftler, den mein Fall und mein interessantes Krankheitsbild interessierte; und den menschlichen Praktiker. Damals faßte ich den Entschluß, ein Arzt zu werden, der beide Typen kombiniert. An diesem Ziel habe ich konsequent, beharrlich und fleißig gearbeitet. Außerdem hat mir Gottvertrauen und ein glückliches Familienleben geholfen, alle mir vom Leben gestellten Aufgaben zu erfüllen.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Obwohl im Sternzeichen Löwe geboren, bin ich kein typischer Erfolgsmensch, der nach Ruhm und Karriere strebt. Anfang der Fünfziger Jahre wollte ich Missionsarzt werden und den Menschen in Basutoland, Südafrika, helfen. Meine Bewerbung wurde aber abgelehnt, da es für unsere kleine Tochter keine schulische Ausbildungsmöglichkeit gegeben hätte. So nahm meine Berufslaufbahn einen anderen Weg, der Erfolg kam Schritt für Schritt. Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Die beiden Ärzte, die ich als Kind im St. Anna Kinderspital erlebte, waren sicherlich prägend. Durch sie fühlte ich mich zum Arzt, der Praktiker und Wissenschaftler gleichermaßen ist, berufen. Weiters durch meinen ersten Lehrer Prof. Amreich, einer der hervorragendsten Operateure seiner Zeit, der mir stets Vorbild war. Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Ergreift einen Beruf, zu dem ihr euch hingezogen fühlt. Auch gegen mögliche Widerstände, etwa von den Angehörigen. Entscheidet euch nicht für einen sogenannten Brotberuf, der euch nur das wirtschaftliche Überleben sichert, aber nicht mit Freude erfüllt.

Publikationen

320 Publikationen, darunter eine Monographie: Prophylaxe und Therapie postoperativer Komplikationen nach gynäkologischen Laparotomien durch Langzeit-Cholinesterase-Hemmung, zahlreiche Buchbeiträge, Operationsatlas: Gynäkologisch-operative Anatomie: Einfache und erweiterte Hysterektomie, mehrere Auflagen in deutsch, englisch und italienisch; 16 Bücher und sechs OP-Lehrfilme.

Ehrungen

Ehrenpräsident des Rudolfiner Vereins - Rotes Kreuz.

Mitgliedschaften

16 Ehrenmitgliedschaften internationaler Gesellschaften, Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, der Königlichen Akademie voor Geneeskunde van Belgiè und der New York Academy of Sciences.

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