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* Willi Neuner

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Inhaber
Neuner SFX - Stunts & Special Effects
2340 Mödling, Grenzgasse 40
Stuntman
Film, Funk u. Fernsehen
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Profil

Zur Person

Willi
Neuner
14.05.1946
Gabriele (1968)
Verheiratet mit Christine
Spaziergänge im Wald, Pilze sammeln, Fischen, Segeln

Service

Willi Neuner
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Neuner

Zur Karriere

Zur Karriere von Willi Neuner

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich schloß in meiner Heimat Tirol die Pflichtschule ab und erlernte anschließend den Beruf des Automechanikers. Dieser Beruf war damals bei den Burschen groß in Mode, außerdem interessierte mich dieser Bereich sehr. Nach Abschluß der Lehre wechselte ich zur renommierten Firma Austin Stahl in Wien, die den Rennfahrer Fritz Baumgartner unter Vertrag hatte. Er war eines der größten Talente des Landes, und ich wurde sein Mechaniker. Im Winter 1968/69 wurde in der Schweiz ein James-Bond-Film gedreht, und Austin Stahl stellte ein Team für ein Eisrennen zusammen. Dafür wurden auch zwei Mechaniker benötigt, die sich um die Autos kümmern und sie für die Aufnahmen präparieren sollten. Mein Chef sagte: „Nehmt den G‘scherten mit, der geht uns eh nicht ab!“ Damit meinte er mich, und das war mein großes Glück. Die Hauptdarstellerin Diana Rigg kam nämlich zu mir und fragte mich, ob ich mit dem alten Hero-Car Cabrio fahren könne, um sie zu doubeln. Sie war der Meinung, ich gehöre zum Team der professionellen Fahrer. So kam ich durch Zufall zu meinem ersten Einsatz in einer internationalen Filmproduktion und doubelte Diana Rigg. Bei den Dreharbeiten lernte ich auch Willi Bogner kennen, mit dem ich in weiterer Folge sehr viel zusammenarbeitete, und mit dem ich noch heute gut befreundet bin. Er und Graf Lambsdorff setzten sich für mich ein und brachten mich dann zur Bavaria Film in München, wo ich einige Jahre als Stuntman und Special Effects-Spezialist tätig war. Dann kehrte ich nach Österreich zurück und realisierte die Actionszenen für Franz Novotnys Exit. Dadurch wurde die Bavaria wieder auf mich aufmerksam, und so wirkte ich bei Filmen wie Das Boot mit. Schließlich kam ich nach Wien zurück, es folgten zahlreiche nationale und internationale Produktionen mit Stars wie Charles Bronson und Jean-Paul Belmondo, drei James-Bond-Filme, Fire and Dynamite von Willi Bogner, sowie TV-Hits wie Medicopter. Mit meiner Firma Neuner SFX bin ich auf Stunts, Spezialeffekte und Pyrotechnik spezialisiert. Außerdem bieten wir Kamerakräne, Kamerawagen mit Tieflader und anderes Equipment für Spezialaufnahmen an.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Willi Neuner

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Ich komme aus einem kleinen Dorf in Tirol, und für mich ist es schon eine Selbstbestätigung, wenn meine Arbeit im Filmgeschäft geschätzt wird. Auch wenn ich durch Zufall als Stuntman zum Film kam, auf Dauer kann man nur durch perfekte Arbeit bestehen. Ich habe mir vieles selbst erarbeitet und verletzte mich bei den Drehs oft genug, ohne daß ich mir etwas anmerken ließ. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Die Zeit bei der Bavaria gehört sicherlich zu den schönsten Abschnitten meines Berufslebens. Ich war sehr beliebt und war fast durchgehend mit diversen Produktionen ausgelastet. Als ich dann aufgrund mehrerer Anfragen nach Wien zurückkehrte, mußte ich meine eigene Firma gründen. Ich entwickelte entsprechenden Ehrgeiz, um auch hier erfolgreich zu sein. Auch meinem Lehrmeister Charly Baumgartner verdanke ich sehr viel. Durch ihn kam ich zu Top-Produktionen wie Peter der Große.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Ich bin kein Mensch, der zu allem Ja und Amen sagt. Ich vertrete meine Meinung und meinen Standpunkt. Damit macht man sich nicht immer Freunde. Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Technisches Können in möglichst vielen Bereichen ist bei den Special Effects gefragt, bei den Stunts brauche ich keine übermütigen Draufgänger. Ein Stuntman muß Übersicht bewahren und wissen, was er sich und seinem Körper zutrauen kann. Charakter und ein bestimmtes Maß an Bildung und Intelligenz sind in diesem Beruf sehr wichtig.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Wir arbeiten seit vielen Jahren zusammen und sind ein eingespieltes, eingeschworenes Team. Jeder weiß, was er zu tun hat, und ist von sich aus motiviert. Ich übertrage meinen Mitarbeitern Verantwortung und lasse sie mitreden, speziell die Meinung der jungen Kollegen ist mir wichtig. Gerade in der Technik hat die Jugend einiges auf dem Kasten und ist mir auf diesem Gebiet teilweise schon voraus. Dafür habe ich die Erfahrung, Beziehungen und die nötige Ruhe. Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Viele meiner heutigen Mitbewerber habe ich selbst ausgebildet. Jetzt sind sie selbständig und kämpfen auch um jeden Auftrag, meist über den Preis. Dabei würden sie sich am liebsten die Rosinen herauspicken und die schwierigen und weniger lukrativen Jobs uns überlassen. Das ärgert mich schon manchmal. Aber ich habe diesbezüglich bereits klärende Gespräche geführt, weil es so nicht gehen kann.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Meine Frau Christine ist auch in der Firma tätig, und wir sind häufig Tag und Nacht beisammen. Da kommt es automatisch zu gewissen Reibungspunkten. Wir waren für die zahlreichen Filme auch sehr viel unterwegs und hatten kaum Zeit für unser Privatleben. Aber wir haben es beide gut durchgestanden. Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? In Zeiten wie diesen ist es sehr schwierig, wirtschaftlich erfolgreich zu agieren. Ich rate daher, die Strukturen in einer Firma schlank zu halten, zu rationalisieren. Auch bei Investitionen ist Vorsicht angebracht.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ein Ziel wäre es, mich zur Ruhe zu setzen und einen Schlußstrich unter das Filmgeschäft zu ziehen. Das ist aber nicht so einfach, da ich auch Verantwortung gegenüber den Mitarbeitern trage. Ich werde mich wahrscheinlich etwas mehr zurückziehen, aber in irgendeiner Form immer beratend zur Verfügung stehen. Für meine Hobbies möchte ich mehr Zeit haben. Derzeit überlege ich, ob ich mir ein Segelboot und einen Fischteich zulege.
Ihr Lebensmotto?
Leben und leben lassen.

Ehrungen

Rouge Noir - Filmpreis 1995, überreicht durch Omar Sharif.

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