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* Univ.-Prof. Dr. med. Karl Irsigler

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Arzt
Praxis Univ.-Prof. Dr. med. Karl Irsigler
1140 Wien, Serravagasse 15
Facharzt für Innere Medizin
Fachärzte für Innere Medizin
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Profil

Zur Person

Univ.-Prof. Dr. med.
Karl
Irsigler
23.11.1933
Amstetten
Rosa und Karl
Dr. phil. Karl-Amadeus, Dr. jur. RA. Severin und Dr. med. Paul
Verheiratet mit Helene
Klavierspielen, Garten
Konsiliar- und Belegarzt an der Privatklinik Döbling.

Service

Karl Irsigler
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Irsigler

Zur Karriere

Zur Karriere von Karl Irsigler

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach der Matura gab ich dem Wunsch meines Vaters, der von Beruf Dentist war, nach und entschied mich für eine medizinische Laufbahn bei vordergründigem naturwissenschaftlichem Interesse. Nach Abschluß des Medizinstudiums im Jahre 1958 war ich zunächst als Sekundärarzt in Krems (Chirurgie, Innere Medizin mit Infektionsabteilung) tätig und trat 1959 in den Dienst der I. Medizinischen Universitätsklinik bei Prof. Dr. Ernst Lauda ein, den ich schon als Student besonders zu schätzen wußte. Prof. Dr. Lauda brachte mir die Innere Medizin außergewöhnlich lebendig nahe, sodaß ich ab dem zweiten Studienabschnitt von diesem Fach angetan war - ein Interesse, das bis heute anhält. Von 1962 bis 1963 widmete ich mich unter Prof. Dr. E. Deutsch der Forschung im Hinblick auf Fragen der Blutgerinnung (Aufklärung der Thrombokinase als Lipoprotein). Seit 1964 bin ich Facharzt für Innere Medizin, und im Rahmen meiner Habilitation begann ich auf dem Gebiet des Diabetes, der Ernährungstherapie, des Übergewichts und der Blutfette zu forschen. Ich hatte zwar das Angebot, nach meiner Habilitation im Jahre 1970 an die Universität in Detroit, USA, zu wechseln, doch wollte ich hierzulande Fuß fassen. 1973 nahm ich meine Beratungstätigkeit für das Gesundheitsministerium - Frau Minister Leodolter, Bundesministerin für Gesundheit und Umwelt, ist mir heute noch in bester Erinnerung - zur Auswertung des ersten vorsorgemedizinischen Projektes in Österreich auf. 1974 wurde ich zum Primarius der 3. Medizinischen Abteilung für Stoffwechselerkrankungen in Lainz ernannt. Ich traf auf den damaligen Sekretär des Bundespräsidenten, Dr. Bandion, der 1963 die Geschäftsführung der Ludwig-Boltzmann-Gesellschaft übernommen hatte. Nach meiner Vorsprache bei ihm kam es 1975 zur Gründung des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Stoffwechselerkrankungen und Ernährung, wo wertvolle Forschungsergebnisse erzielt werden konnten. 1976 Ernennung zum ordentlichen Universitätsprofessor. Ab 1977 beschäftigte ich mich mit meinen Mitarbeitern mit Forschungsarbeiten und Anwendungen des künstlichen Pankreas in der Diabetesbehandlung. 1980 Einladung an die Rockefeller Universität in New York, wo ich einen Vortrag über Diabetes Management in the Eighties hielt. Kurz darauf Einladung zur Reston Konferenz nahe Washington in Beraterfunktion für die Amerikanische Gesundheitsbehörde in Diabetesfragen. 1981 gelang mir und meiner Arbeitsgruppe die erste Implantation eines programmierbaren Insulindosiergerätes in Europa. 1986 wurde eine Dialysestation an der 3. Medizinischen Abteilung eröffnet, zudem fand das Zusatzfach Nephrologie Aufnahme. Ein weiterer neuer Schwerpunkt wurde 1988 mit der Eröffnung der Intensivstation an der 3. Medizinischen Abteilung gesetzt. 1994 wurde im Zuge einer europaweiten Studie (Eurodiabstudie) eruiert, daß die Wiener Stoffwechselabteilung die geringste Rate an Augenerkrankungen aufwies, außerdem errang diese Abteilung den zweiten Rang hinsichtlich der Optimierung der diabetischen Kontrolle. Mein berufliches Engagement brachte mich 1994 auch nach China, wohin ich mit einer von den USA zusammengestellten Endokrinologischen Delegation reiste. In diesem Jahr wurde auch das Zusatzfach Endokrinologie und Stoffwechsel anerkannt. Im Jahr 1997 wählte man mich zum Präsidenten der Österreichischen Diabetes Gesellschaft, und in weiterer Folge initiierte ich eine österreichweite Diabetes-Aufklärungsaktion. 2000 emeritierte ich als Leiter der 3. Medizinischen Abteilung in Lainz, allerdings führte ich meine Arbeit beim Ludwig-Boltzmann-Institut für Stoffwechselerkrankungen und Ernährung weiterhin fort (Schwerpunkte: Epidemiologie von Spätkomplikationen des Diabetes, Arzneimittelstudien, neue Insuline, neue Applikationsformen von Insulin.) Ich nahm die Einladung vom Medizinischen Direktor der Privatklinik Döbling an, um einen Diabetesschwerpunkt an dieser Klinik aufzubauen. Weiters begann ich 2001 damit, am Ludwig-Boltzmann-Institut ein experimentelles Betreuungsmodell im Sinne einer Verbesserung der Diabetestherapie im niedergelassenen Bereich durchzuführen, wobei mich neben praktischen Ärzten auch Prof. Dr. Grün von der Wiener Wirtschaftsuniversität unterstützte. 2002 war ich mit weiterführenden Studien in den Bereichen Spätkomplikationen des Diabetes, Hypertonie und mit Raucherentwöhnungstherapien befaßt. 2003 wurde mir die Ehrenmitgliedschaft der Österreichischen Diabetes Gesellschaft verliehen, und bis 2005 schloß ich mit meinen Boltzmannmitarbeitern eine Reihe von Publikationen über das diabetische Fußsyndrom und epidemiologische Fragestellungen ab. Seit 2006 bin ich im Bereich Klinische Medizin in meiner Privatpraxis und an der Privatklinik Döbling tätig.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Karl Irsigler

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg hängt davon ab, ob ich ein Ziel erreiche. Gelingt es mir, meine Vorhaben zu verwirklichen, bringt dies Zufriedenheit und Glück.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich sehe mich als glücklichen und erfolgreichen Menschen, da es mir gelungen ist, ein erfülltes Leben zu führen. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Als Mediziner war es mir immer ein Anliegen , mir ein sehr gründliches Bild über den einzelnen Patienten zu machen. Ich nehme nicht nur Befunde ernst, sondern achte insbesondere auf die Vorgeschichte, untersuche jeden Patienten/jede Patientin sehr gründlich und interessiere mich für die Lebensumstände. Ich halte nichts von einer Medizin, die nur mehr Befunde anfordert und verteilt. Natürlich gehe ich dabei strategisch vor, um mich nicht in der Fülle unwichtiger Informationen zu verlieren. Ich gehe achtsam mit der mir zur Verfügung stehenden Zeit um, weil es mir wichtig ist, Zeit für das Wesentliche zu haben. Ich ging einen geradlinigen Weg und scheute mich nicht, Ungerechtigkeiten und das, was mich störte, anzusprechen. Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Kraft der Beurteilung von mehr als 500 Sekundarärzten, die meine Abteilung durchliefen, komme ich zu der Überzeugung, daß es für mich ein besonders günstiger Umstand war, in einem Elternhaus mit einem großen Garten aufzuwachsen. Ich konnte mit meinen beiden Schwestern und meinen Freunden den Tag so gestalten, wie ihn ein Kind gerne erlebt. Die Naturbeobachtung erachte ich heute für einen Arzt als äußerst wertvoll. Wer in der Natur großgeworden ist, hat einen anderen Blick auf den Menschen als jemand, der in der Großstadt aufgewachsen ist. Ein ärztliches Vorbild war für mich auf jeden Fall Prof. Dr. Ernst Lauda, der mich jedoch nicht nur in fachlicher, sondern auch in menschlicher Hinsicht prägte.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Am wichtigsten war mir immer die Anerkennung seitens meiner Patienten. Daß ich immer noch reichlich Arbeit habe, verleiht mir das Gefühl, von meinen Patienten gebraucht zu werden. Natürlich wurde mir auch von meinen Kollegen Anerkennung gezollt. Öffentliche Anerkennung brachte mir beispielsweise die Einladung von Dr. Zilk zu fachspezifischen Pressekonferenzen ein.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Der Erfolg an der Diabetesabteilung wird von einer Gruppe engagierter Mitarbeiter erreicht, nicht von einer einzelnen Person. In einem fruchtbaren Miteinander lassen sich große Erfolge erzielen.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
An dieser Stelle muß ich besonders die Bescheidenheit meiner Frau würdigen. Sie zeigte stets großes Verständnis für mein berufliches Engagement und kümmerte sich liebevoll um unsere drei Kinder. Im Urlaub genoß ich die gemeinsame Zeit mit meiner Familie sehr. Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Ich erachte es als wesentlich, daß Lehrer in den Schulen eingesetzt werden, die in der Lage sind, den Schülern den Lehrstoff mit Begeisterung zu vermitteln. Kinder lernen nur dann gerne, wenn sie motivierende, frische Lehrerpersönlichkeiten um sich haben - wohlwollende Menschen, denen sie gerne nacheifern.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich übe meine Tätigkeit als Mediziner von nun an nur noch in kleinem Rahmen aus. Da ich körperlich sehr fit bin, werde ich mich weiterhin aktiv neben meinen beruflichen auch meinen privaten und familiären Interessen widmen.

Publikationen

Insgesamt ca. 500 fachspezifische Publikationen, darunter die Veröffentlichung und Mitarbeit an einer europäischen epidemiologischen Studie mit Ergebnissen von 32 europäischen Diabeteszentren in Diabetologia, 1994; Neuauflage der Schulungsmappe für die Patientenschulung durch Ärzte und Diabetesberater (Durchführung einer Aufklärungsaktion mit dem Diabetes-Info-Bus mit mehr als 20.000 Teilnehmern in ganz Österreich), 1999.

Ehrungen

Preis der Firma Wander für die Arbeit Zum Energiehaushalt des menschlichen Organismus. Ehrenmitgliedschaft Österreichischen Diabetes Gesellschaft 2000.

Mitgliedschaften

Ehrenmitgliedschaft der Österreichischen Diabetes Gesellschaft.

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