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* Dipl.-Ing. Dr. Walter Feninger

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Geschäftsführer der Katholischen Aktion
Diözese St. Pölten
3101 St. Pölten, Klostergasse 15
Angestellter
Glaubensgemeinschaften
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Profil

Zur Person

Dipl.-Ing. Dr.
Walter
Feninger
04.12.1949
Perg / Oberösterreich
Walter und Margarete
Monika (1985) und Florian (1988)
Verheiratet mit Anna
Schwimmen, Skifahren, Briefmarken sammeln, Computer-Spiele, ehrenamtliche Beschäftigungen: Leiter des Gebetskreises in der Pfarre

Service

Walter Feninger
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Feninger

Zur Karriere

Zur Karriere von Walter Feninger

Wie war Ihr Werdegang?
Im Jahre 1968 maturierte ich, als Klassenbester, mit Auszeichnung am Stiftsgymnasium Melk und leistete anschließend für ein Jahr meinen Präsenzdienst. Ich war dann in der Folge 21 Jahre lang, von 1968 bis 1989, als Milizoffizier für die Verteidigung der Republik Österreich tätig. Ich war zuerst bei der Luftschutztruppenschule (heute: ABC-Abwehrschule), eine Spezialtruppe, die sich mit Katastrophenschutz befaßt. In der Folge diente ich dann als Kompaniekommandant, 1989 diente ich ab und wurde in die Reserve versetzt. Ich bin Hauptmann der Reserve und war beim Hauptmannskurs Kursbester. Parallel dazu begann ich 1969 Technische Chemie an der Technischen Universität in Wien zu studieren. Im Jahre 1978 beendete ich mein Studium als Diplomingenieur, mit ausgezeichnetem Erfolg, und war anschließend, bis zum Abschluß meines Doktorates 1981, als Hochschulassistent am Institut für Chemische Technologie, organische Stoffe, tätig. Gleich im Anschluß an mein Studium nahm ich eine Stelle in der Forschungsabteilung der Firma Neusiedler AG an, in der ich ein Jahr tätig war. Ab 2. Juni 1982 begann ich dann meine Karriere bei der Diözese St. Pölten als Generalsekretär der Katholischen Aktion. Diese ist eine Dachorganisation, die aus Teilorganisationen, wie folgt besteht: Katholische Jungschar; Katholische Männerbewegung; Katholische Frauenbewegung; Katholisches Bildungswerk und Katholisches Familienwerk. Diese Teilorganisationen sind in 400 Pfarren, von den insgesamt 424 Pfarren, der Diözese St. Pölten aktiv. Meine Aufgaben bestehen darin, für die Infrastruktur auf diözesaner Ebene zu sorgen, wie Programmplanung, Personalführung, Budget und Finanzmittel sowie Public Relations. Meine organisatorischen Hauptherausforderungen waren die drei Papstbesuche (1983, 1988 und 1998). Ich bin gegenüber dem Bischofsvikar Kreuth verantwortlich und dieser gegenüber dem Diözesanbischof Dr. Kurt Krenn. Der inhaltliche Schwerpunkt der Katholischen Aktion war schon Ende der Siebziger Jahre der Umweltschutz und mein Studium der Chemie kam mir da sehr zugute. Bis zum Jahre 1990 hielt ich über das Katholische Bildungswerk und andere Organisationen, 160 Umweltvorträge mit einer Gesamtzahl von über 8500 ZuhörerInnen und zwar über die Themen Umweltschutz im Alltag und Chemie in der Nahrung. Ganz wesentlich ist für mich auch die Mitarbeit bei der Emmaus- Gemeinschaft St. Pölten. Das ist ein gemeinnütziger sozialer Verein, der die Integration von Männern in bestimmten schwierigen Lebenssituationen zum Ziel hat. Er bietet in einer christlichen Grundmotivation Wohnung und Arbeit an, wobei die Männer in kleinen Gruppen mit Betreuern in der Wohngemeinschaft untergebracht sind. Arbeit wird in fünf arbeitstherapeutischen, sozialökonomischen Betrieben wie Tischlerei, Altwarenhandel, Kunstwerkstätte, Sanierungsbetrieb sowie in einer großen Biogärtnerei angeboten. Ziel ist, die Männer wieder ins normale Leben zurückzuführen. Seit 1982 bin ich dort in beratender und finanziell unterstützender Funktion. Von 1987 bis 1990 war ich in der Marktgemeinde Blindenmarkt Umweltgemeinderat und seit 1994 als Obmann tätig. Wir haben dort als erste Gemeinde Niederösterreichs 1998 eine mobile Problemstoffentsorgung eingeführt. Ich bin heute noch Vorsitzender des Arbeitskreises Umwelt der Katholischen Aktion. Ich trug auch dazu bei, daß die Diözese St. Pölten seit Juni 1999 im Internet ist. Unsere Webside lautet: www.kirche.at.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Walter Feninger
Was ist für Sie persönlich Erfolg? Wenn es mir gelingt, meine geplanten Ziele umzusetzen.
Sehen Sie sich selbst als erfolgreich?
Es gibt Ziele, die ich erreichte. Insgesamt sehe ich mich als erfolgreich, aber ich machte auch die Erfahrung, daß Erfolg und Mißerfolg nahe beieinander liegen. Erfolg ist keine Dimension Gottes, das hat Christus uns schon vor Augen geführt. Erfolg messe ich auch nicht in barer Münze.Was war für Sie die wichtigste Entscheidung, die zu Ihrem jetzigen Erfolg führte? Meine Eheschließung und Ausdauer beim Anstreben von Zielen.Sieht Sie die Familie als erfolgreich? Absolut.Sehen Sie Ihre Mitarbeiter und Freunde als erfolgreich? Auch.Was war für Ihren Erfolg ausschlaggebend? Ich halte mich für einen zuhörfähigen Menschen. Ich bin auch für die Eigenschaft dankbar, daß ich meine Mitarbeiter ehrlich loben kann. Ich glaube, daß ich persönliche Stimmungen aus meinem Berufsleben herauszuhalten imstande bin. Ich bin ein veränderungswilliger Mensch, das Gute ist für mich immer der Feind des Besseren.
Was macht Ihren spezifischen Erfolg aus?
Ich bezeichne mich als belastbar, wobei ich sagen muß, daß ich diese Fähigkeit beim Militär lernte. Je größer der Trubel, desto ruhiger werde ich.Haben Sie Ihre Tätigkeit angestrebt? Nein, das ergab sich so.Spielt die Familie eine Rolle bei Ihrem Erfolg? Ja, natürlich, ebenso die Kollegen.Nach welchen Kriterien stellen Sie Mitarbeiter ein? Nach Qualifikation und persönlichen Eindrücken, außerdem haben wir eine Postenbeschreibung, bei gleichwertigen Kandidaten nehmen wir jene, die eine Empfehlung, zum Beispiel einer Pfarre, vorweisen können.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Durch Zielsetzungen sowie inhaltliche und ideelle Aspekte.Spielen Niederlagen in Ihrer Karriere eine Rolle? Absolut. Was verstehen Sie unter Niederlage? Wenn ich eine vorgeschlagene Idee für vernünftig, umsetzbar und finanzierbar halte, aber dies nicht verwirklicht wird.
Wie gehen Sie damit um?
Lernend. Ich suche andere Wege der Annäherung.Woher schöpfen Sie Ihre Kraft? Vor allem durch meine Beziehung zum lebendigen Gott und durch das Gebet. Ich halte regelmäßig die Gebetszeiten ein und bete auch jeden Morgen gemeinsam mit meiner Frau und wir lesen in der Heiligen Schrift. Ich schöpfe auch Kraft durch die Verehrung der Eucharistie. Ganz besonders muß ich herausstreichen, daß das Gotteslob für mich total motivierend ist, das heißt, mein ganzes Leben geht davon aus, daß es diesen Schöpfer und Erlösergott, wie ihn die Christenheit verehrt, gibt und daß er für die unvorstellbare Pracht in der Natur eine Antwort ist. Aber auch in der großartigen Schöpfung des Menschen ist er da. Deshalb ist mein erster Gedanke am Morgen das Gotteslob, daraus schöpfe ich die meiste Kraft. Wer sich Gott öffnet, erlebt sein Licht, sein Feuer und seine Kraft.Was ist Ihre persönliche Zielsetzung, was wollen Sie noch gerne erreichen? Ich möchte gerne den Schwerpunkt meiner Tätigkeit auf einen seelsorgerlichen, oder Menschen begleitenden, therapeutischen Weg bringen. Ich habe schon mit einer biblisch-therapeutischen Ausbildung begonnen.Erhielten Sie Anerkennung von außen? Ich kämpfe für meine eigenen Ideen, - erhalte aber auch positive Rückmeldungen über die ich mich freue.Wie definieren Sie
Ihr Lebensmotto?
Jeden Tag neu anfangen.Was ist Ihr persönliches Erfolgsrezept? Mit langem Atem in Geduld und Zähigkeit ein Ziel verfolgen, Widerstände überwinden und gute Arbeit leisten.
Haben Sie Vorbilder?
Der Heilige Augustinus und im besonderen sein Werk Die Bekenntnisse. Charles de Foucault ist auch mein Vorbild.Welche Empfehlungen bezüglich Erfolg möchten Sie gerne - an die nächste Generation - weitergeben? Ich selbst würde nicht mehr Chemie studieren. Empfehlen möchte ich einem jungen Menschen aber drei Dinge: a) unter Zuhilfenahme kompetenter Beratungsangebote herausfinden, wo seine Stärken liegen; b) er soll sich die Frage stellen, was er unter allen Umständen getan haben wollte, wenn er an seinem 60. Geburtstag auf sein Leben zurückblickt; c) er soll sich bewußt werden, daß das meiste, das ihm geschieht, ein Geschenk ist.

Publikationen

Fachartikel zu Umwelt- und Sozialthemen; Mitherausgeber von drei Büchern, die die Geschichte der Katholischen Aktion betreffen (1938 - 1999); derzeit in Vorbereitung: Thema Sonntag, - Die Langzeitarbeitslosigkeit im Großraum St. Pölten.

Ehrungen

Silbernes Verdienstzeichen der Republik Österreich; Goldener Hippolytorden - höchste Ehrung der Diözese St. Pölten; 1985 Zweiter Preis des Landes Niederösterreich für besondere Leistungen auf dem Gebiet des Umweltschutzes in der Erwachsenenbildung.

Mitgliedschaften

Katholischer Familienverband; Diözesansekretär des Katholischen Akademikerverbandes; Kneipp-Bund; Katholische Mittelschulverbindung-Nibelungia Melk.

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Dienstag 13 November 2018

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