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* Prof. Mag. Gottfried Höllwarth

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Freischaffender Bildhauer und Kunstprofessor
Atelier ARGE Höllwarth (Akad. Bildhauer)
1080 Wien, Piaristengasse 32/18
Bildender Künstler
Bildende Künste
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Profil

Zur Person

Prof. Mag.
Gottfried
Höllwarth
10.02.1945
Salzburg
Verheiratet mit Isolde Joham
Studien über ostasiatische Kunst, Literatur und Philosophie

Service

Gottfried Höllwarth
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Höllwarth

Zur Karriere

Zur Karriere von Gottfried Höllwarth

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich wurde während eines Bombenangriffs der Amerikaner in Salzburg geboren. Vielleicht ist mir deshalb eine besondere Aufmerksamkeit, eine gespannte Ruhe zu eigen. Mein Aufwachsen in den Trümmern der Nachkriegszeit beflügelte meine Phantasie und förderte meinen Entdeckergeist. Ich hatte zudem das Glück, daß das Leben meiner Eltern der Kunst galt und mir mein Vater das schöpferische und meine Mutter das literarische Talent in die Wiege gelegt hatten und mich stets förderten. Ich besuchte die Hauptschule, da auch alle meine Freunde dort waren. Anschließend absolvierte ich auf Wunsch des Vaters die HTL mit Fachrichtung Maschinenbau, interessierte mich jedoch immer für die künstlerischen Bahnen des Lebens. Nach der Fachmatura reiste ich durch Europa und erlebte das Schaffensdasein europäischer Künstler. Auf dieser Reise und im Abstand von zu Hause reifte der Entschluß, nach Wien zu gehen und dort Kunst zu studieren. Nach Wien zurückgekehrt, absolvierte ich an der Akademie für angewandte Kunst das Studium der Bildhauerei. Mein Schaffensweg führte mich über die Symposien in Lindabrunn, Linz, Hiroshima (Japan) und Castres-Toulouse (Frankreich) schließlich zu meiner Professur an der Kunstuniversität Linz. 1968 heiratete ich die Malerin Isolde Joham, mit der mich eine bis heute ideale Ehe verbindet. Von 1978 bis 2005 war ich als nebenbei als Lektor und Professor für Steinbildhauerei in Linz tätig. Es machte mir großen Spaß, mein Wissen weiterzugeben und meine eher ungewöhnlichen Ansätze zu vermitteln. Nach fast 28 Jahren machte ich damit aber Schluß, weil es eine enorme Belastung war, neben meiner Arbeit und den weltweiten Ausstellungen noch Vorlesungen zu halten. Zeitweise war das Auto meine Heimat, und oft wußte ich beim Aufwachen gar nicht, in welcher Stadt ich gerade bin.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Gottfried Höllwarth

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich die Liebe und die Erfüllung am Tun. Die Selbstperspektive, die sich erfüllt, ist das Bild des Erfolges. Ein Künstler ist Spiegelbild der Gesellschaft, daher braucht er auch die Reflexion. Die Anerkennung durch die Menschen, denen meine Werke gefallen, ist daher ebenfalls Bestandteil des Erfolges.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Das kann ich nicht wirklich beurteilen. Wenn ich jedoch meinen Werdegang zum Professor und international tätigen Bildhauer betrachte, denke ich schon, daß ich erfolgreich bin. Trotzdem bin ich am Boden geblieben. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Die Liebe zum Beruf, die Freude am Prozeß des Tätigseins und die Möglichkeit zu lernen waren für mich ausschlaggebend. Außerdem bin ich ein Mensch, der sein Ziel nicht aus den Augen verliert, selbst wenn es längst nicht mehr zu sehen ist. Ein wichtiger Faktor ist auch ein verständnisvoller Partner, der selbst einen ähnlichen Weg geht. Hätte ich eine Frau, die einen gänzlich anderen Beruf und Lebensstil hat, könnte ich in dieser Form nicht erfolgreich sein. Ohne Verständnis und Rückhalt aus dem privaten Umfeld wäre meine Karriere wahrscheinlich anders verlaufen. Gerade dieser Lebensstil, der uns verbindet - miteinander auf gleicher Höhe zu gehen, täglich eine tief ausgelotete Kommunikation zu pflegen - hat mein Schaffen in dieser Form erst ermöglicht.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Nur wenn man sich Herausforderungen stellt, erlernt man Tätigkeiten. Innere Freude erleichtert das Lernen und führt zum Können. Sobald ich eine Idee entwickle, entstehen in meinem Kopf tausend Blitze. Diese muß ich bündeln und zu einer Realität führen. Das ist meist ein sehr langer Prozeß, den ich anhand eines schriftlichen Konzeptes Schritt für Schritt umsetze. Dieses Konzept hilft mir dabei, die vielleicht etwas wirren Visionen zu kanalisieren. Weiters ist es enorm wichtig, sich immer weiter zu entwickeln, nicht stehen zu bleiben und den eigenen Horizont zu erweitern, äußere Einflüsse an sich heran zu lassen. Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein? Ich würde die Originalität vorziehen. Wenn man jedoch gewisse Dinge zu erlernen hat, kann bereits Bestehendes sehr hilfreich sein. Auch als Künstler braucht man ja ein gewisses handwerkliches Rüstzeug, das man durch Imitation im weitesten Sinne erlernt. Ein Analphabet kann ja auch kein Literat werden, weil er nicht schreiben kann. Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Meine Gattin ist eine wundervolle Malerin, und wir lernen voneinander. Auch meinem Vater bin ich sehr dankbar, daß er mich auf die HTL schickte. Diese Ausbildung hatte nämlich durchaus ihren Sinn, weil ich mich als Künstler sehr für neue Entwicklungen in der Hochtechnologie interessiere und damals im analytischen Denken geschult wurde. Außerdem führte mein Vater ein eher strenges Regiment, ich mußte mir alles selbst erarbeiten - auch das kam mir später zugute. Ich wuchs an seinem Widerstand.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Ich erhielt zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen; hatte Ausstellungen in Wien, Amsterdam, Basel, Berlin, Bologna, Castres, Düsseldorf, Gent, Hiroshima, Toulouse, Trier, Washington, Seoul, im chinesischen Qingdao und in vielen anderen Städten dieser Welt. Wenn Menschen meine Arbeit gefällt, ist dies eine Anerkennung, die im materialistischen Sinn nicht gefunden werden kann. Das Echo, die Resonanz des Publikums ist mir besonders wichtig.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Für mich sind diese beiden Bereiche untrennbar miteinander verbunden. Mein Beruf ist Berufung, die Kunst ist ein elementarer Bestandteil meines Lebens. Das empfinde ich nicht als Nachteil, sondern als wunderbares Geschenk. Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Ich empfehle jedem, sich seines Berufszieles sicher zu sein, an sich selbst zu glauben und seine Berufung mit Freude auszuüben. Ein wichtiger Punkt ist die Umsetzung von Visionen - viele Leute scheitern, weil sie zwar tolle Ideen haben, sie aber nicht umsetzen oder auf halbem Weg aufgeben.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Mein Ziel ist es, weiterhin meine Freude am Beruf in die Tat umsetzen zu können. Es warten sicher noch viele tolle Projekte auf mich, daher gehe ich auf der Suche nach Ideen neugierig und wachsam durch das Leben - ähnlich einem Raubtier auf Beutezug. Erfolg kann niemals das Ziel sein, sondern der Weg dorthin. Sehnsucht und das praktische Tun müssen übereinstimmen, dann wird man seine Mitte finden und in sich ruhen.
Ihr Lebensmotto?
Hingabe! Die Bildhauerei ist mein Leben.

Publikationen

Im März/April 2007 große Ausstellung in der „Art & Design City“ in Qingdao (China), im September 2007 Ausstellung „Peace in Seoul“ im Chosunilbo Art Museum in Seoul (Südkorea) sowie ebendort Vortrag an der Universität mit dem Thema „Kunst und Traum – das Fenster zur Seele“.

Ehrungen

Ehrenmedaille der International Creativ Artists Association für besondere Verdienste im Kunstaustausch zwischen Korea und Österreich (2006), Große Goldene Ehrenmedaille für bildende Kunst (1999) und Goldmedaille der Gesellschaft bildender Künstler Österreichs, Künstlerhaus Wien (2007, speziell für die Errichtung des Skulpturengartens in Hainfeld), Ehrenmitglied der Russischen Akademie der schönen Künste und Auszeichnung mit dem Goldenen Academian (2004), Wiener Festwochenpreis für Plastik und Skulptur (1983), Großer Bildhauerpreis des Landes Salzburg (1980).

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Dienstag 13 November 2018

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