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* Karl Thaller

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Geschäftsführer
MONTAN Speditionsgesellschaft mbH
8650 Kapfenberg, Krottendorf 13
Spediteur
Transport und Verkehr
35
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Profil

Zur Person

Karl
Thaller
29.12.1958
Bruck an der Mur
Karl und Mathilde
Mario (1998)
Lebensgemeinschaft mit Iris Lassacher
Schifahren, Tennis, Sport allgemein
Präsident der Montan Bears Kapfenberg

Service

Karl Thaller
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Thaller

Zur Karriere

Zur Karriere von Karl Thaller

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Meine Schulzeit brachte ich mehr schlecht als recht hinter mich: ich besuchte eine Handelsakademie, und zwar aus dem Grund, daß ich nur fünf Minuten von der Schule entfernt wohnte. Meiner Neigungen gemäß hätte ich eine technische Ausbildung einschlagen müssen, aber welcher Jugendlicher ist schon in der Lage, seine Zukunft bewußt zu beeinflussen. Rückblickend gesehen gibt es allerdings viele Bereiche, von denen ich während meiner Schulzeit nie gedacht hätte, sie tatsächlich verwenden zu können, und solche, von denen ich mir heute wünschen würde, mehr Wert darauf gelegt zu haben; insbesondere Französisch. Schon während der Schulferien, aber später auch im Anschluß an die Matura jobbte ich, unter anderem in der Schweiz als Kellner und im Verkauf. Diese Zeit prägte mich insofern, als ich mein Talent entdeckte, mit Menschen umzugehen. 1985 verließ ich das Unternehmen, in dem ich tätig war, aufgrund einer Personalentscheidung, die ich nicht akzeptieren konnte – nach einer Pensionierung wurde mir ein Kollege für die neu zu besetzende Stelle vorgezogen, der ausschließlich durch die Tatsache glänzte, daß er Grazer war, während ich sowohl eine bessere Ausbildung hatte, als auch bessere Leistungen erbrachte. Durch Zufall erfuhr ich, daß die Montan Spedition einen Assistenten der Geschäftsleitung mit Vertriebsaufgaben suchte und bewarb mich erfolgreich für diese Tätigkeit. Das Unternehmen reizte mich auch deshalb, weil es international tätig ist und ich mich zuvor eingeengt gefühlt hatte. Heute bin ich geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens mit 35 Mitarbeitern.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Karl Thaller

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg steht für mich in einem sehr engen Zusammenhang mit innerer Zufriedenheit. Ich habe mir immer mittel- und langfristige Ziele gesteckt, die ich wahrscheinlich aufgrund meiner großen Konsequenz auch erreichte, und das ist mein persönlicher Erfolg.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja. Ich habe alle Ziele erreicht, die ich mir bis dato gesteckt habe, und das gibt mir selbst ein Gefühl der Zufriedenheit bzw. des Erfolges. Wesentlich ist für mich dabei die Tatsache, daß mich Erfolge zu weiteren Erfolgserlebnissen anspornen: habe ich ein Ziel erreicht, stecke ich mir sofort das nächste.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich verfolge meine Ziele mit sämtlichen mir zur Verfügung stehenden Mitteln und gebe nicht auf, ehe ich sie erreicht habe. Ich bin zudem ein Mensch, der sich die Latte selbst sehr hoch legt, weil es mich befriedigt, ein relativ hohes Ziel zu erreichen. Auch was den Arbeitseinsatz und das Engagement betrifft, verlange ich mir mehr ab als beispielsweise meinen Mitarbeitern. Ausschlaggebend für meinen Erfolg war aber auch mein kaufmännisches Denken, gepaart mit technischem Grundverständnis, das mir im Transportgewerbe von hohem Nutzen ist.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Ich empfand mich zum erstenmal als erfolgreich, als ich 1992 als Gesellschafter in dieses Unternehmen einsteigen konnte. Dies war mir aber nur möglich, weil ich die entsprechenden Leistungen an den Tag gelegt und maßgeblich an der Geschäftserweiterung des Unternehmens mitgewirkt hatte. Da ich als einer der wenigen dazu eingeladen wurde, Gesellschafter zu werden und somit ein hohes Maß an Eigenverantwortung erhielt, das ich mir immer gewünscht hatte, empfand ich diesen Moment als sehr erfolgreich. Ein weiteres Erfolgserlebnis hatte ich 1996, als ich gemeinsam mit meiner Kollegin schließlich die Geschäftsführung übernahm. Eine Zäsur war die Geburt meines Sohnes, die ich nach wie vor als das schönste Erlebnis meines Lebens bezeichne. Sehr erfolgreich fühle ich mich auch in meiner Tätigkeit für die Basket Bears, die ich – natürlich gemeinsam mit dem gesamten Team – zum Erfolg führen konnte. Gerade im Sport werden Ziele von zahlreichen unabwägbaren Faktoren beeinflußt, und es ist daher ein besonders berührender Moment, die eigene Mannschaft gewinnen zu sehen.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Der Erfolg einer Persönlichkeit ist authentisch und originell und daher niemals im selben Maß kopierbar. Jeder muß seinen eigenen Weg finden, dabei aber auch lernen, die Erfolgsstrategien anderer persönlich am besten umzusetzen.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Es gibt einige Personen, die meinen beruflichen Lebensweg dahingehend geprägt haben, als ich sie beobachtete und wußte, daß ich so nicht sein will. Natürlich kenne ich aber auch Menschen, die mich in bestimmten Bereichen beeindrucken. Allerdings habe ich kein Vorbild, dem ich hundertprozentig nacheifern würde.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Anerkennung gebe ich mir selbst, indem ich die Ziele, die ich mir selbst gesteckt habe, erreiche. Diese Form der Anerkennung ist für mich persönlich die wichtigste, Anerkennung und Lob anderer sind mir eher peinlich, weil ich es für eine Verpflichtung halte, Ziele zu erreichen, sobald ich sie mir gesteckt habe. In der Firma werde ich für meine Tätigkeit bezahlt, also ist mein Erfolg eine Selbstverständlichkeit und intensives Lob grundsätzlich eher unangenehm. Natürlich freue ich mich über ehrliches Lob, aber ich brauche es nicht, um mich gut zu fühlen.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Ein ungelöstes Problem unserer Branche ist die sogenannte gerechte Wegekostenaufteilung. Tatsache ist, daß besonders Lkw noch immer nicht kostendeckend fahren – Österreich hat mit Abstand die höchste Besteuerung in der gesamten EU und diese Tatsache wird angesichts der neuen EU-Beitrittsländer noch für Sprengstoff sorgen, weil sie eine differenzierte Chancengleichheit darstellt, die für uns ein großer Nachteil ist. Grundsätzlich verursachen Lkw im Straßenverkehr bis zu 80 Prozent der Kosten, wobei der private Verkehr eben diese übernimmt. Wenn man diese beiden Transportsysteme vergleicht, herrscht in Österreich und in Europa ein völlig falsches Kostengefüge, das unserer Branche durchwegs Schaden zufügt.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Ich lege großen Wert auf Eigeninitiative und Leistungsbereitschaft. Da ich mir selbst abverlange, beste Leistungen als Selbstverständlichkeit zu sehen, erwarte ich diese Einstellung auch von meinen Mitarbeitern.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Mein schon nahe an der Grenze zum “Workaholismus“ liegender Arbeitseinsatz ging bisher stark zu Lasten meiner Familie, was sich in nächster Zeit noch mehr ändern muß als bisher. Beruf und Privatleben zu vereinbaren erfordert nach meiner Überzeugung ein hohes Maß an Konsequenz; es gelingt mir aber immer besser, meiner Familie die notwendige Zeit einzuräumen.

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Dienstag 13 November 2018

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