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* Robert Rogner

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Geschäftsführer
Rogner Firmen
9500 Villach, Nikolaigasse 22
Unternehmer
Bauplanung und -betreuung
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Profil

Zur Person

Robert
Rogner
10.05.1941
Robert (1969) und Jasmin (1971)
Verheiratet mit Melitta
Der Berg (Eigentümer des Mittagskogels in den Karawanken)
Honorarkonsul von Albanien.

Service

Robert Rogner
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Rogner

Zur Karriere

Zur Karriere von Robert Rogner

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Von 1947 bis 1951 besuchte ich die Volksschule in Velden, danach von 1951 bis 1955 absolvierte ich die Hauptschule ebenfalls in Velden. Die Jahre in der Hauptschule waren sehr schwer für mich. Da ich aus sehr bescheidenen Verhältnissen stamme und auch noch barfuß zur Schule gehen mußte, war ich an dieser Schule bald zum Außenseiter abgestempelt. In der ersten Klasse wurde ich von meinen Lehrern bei einem Wandertag einfach vergessen. Gott sei Dank fand ich mein ca. fünfzehn Kilometer entferntes Zuhause zu Fuß auch alleine. Doch am nächsten Tag in der Schule wurde ich von zwei Lehrern abwechselnd geohrfeigt, weil sie mich für den Vorfall verantwortlich machten. Die Entschuldigung der Lehrer für ihre Tat erfolgte telefonisch nach fünfzig Jahren. In der dritten Klasse verunglückte dann auch noch mein Vater schwer, erholte sich dann aber, wider Erwarten, einigermaßen von seinen Verletzungen. Nach der Hauptschule begann ich eine Maurerlehre, 1958 schloß ich diese mit der Gesellenprüfung, die ich mit Auszeichnung bestand, ab. 1958 bis 1959 leistete ich meinen Präsenzdienst beim österreichischen Bundesheer und gleich anschließend von 1959 bis 1966 fuhr ich nach Deutschland, um dort als Polier zu arbeiten. Bereits mit 19 Jahren leitete ich meine erste Baustelle. Danach stieg ich die Karriereleiter sehr schnell über den Bauleiter zum Projektleiter hoch. Zusätzlich besuchte ich weiterbildende Abendkurse an der TU in München. Danach kehrte ich nach Österreich zurück und gründete 1966 meine eigene Firma Rogner Gesellschaft m.b.H. mit allen Folgegründungen in Österreich und weltweit. 1968 heiratete ich meine Frau Melitta, geborene Aschgan. 1969 kam unser Sohn Robert zur Welt und 1971 wurde unsere Tochter Jasmin geboren. Eines meiner spektukalärsten Projekte war ein Feriendorf am Faakersee in Kärnten, bei dem ich für die Errichtung nur zwölf Wochen Zeit hatte, da die Baugenehmigung so lange auf sich warten ließ, aber das Dorf schon ausgebucht war. Aller Wahrscheinlichkeit zum Trotz wurde das Dorf rechtzeitig fertig und schon bald zu einer Touristenattraktion. Aufgrund des Erfolges des ersten Dorfes folgten noch fünf Feriendörfer in Österreich und eines in Bulgarien. Ein anderes Projekt von mir war das Regierungsgebäude der niederösterreichischen Landesregierung in Wien, aufgrund unserer enormen Schnelligkeit beim Bau des Gebäudes, wurde dieses danach sogar probebelastet, um sicherzugehen, daß alles mit rechten Dingen zuging. Danach beschäftigte ich mich mit Revitalisierungen, um in den Städten neues Leben in alte Mauern zu bringen. In Wien der Sünnhof, in Moskau das Hotel National vis à vis vom Kreml. Dabei gab es internationale Auszeichnungen. Mit der Ost-Öffnung wurden Projekte als Hotels errichtet: Sobieski in Warschau, Don Giovanni in Prag, Lotus Therme in Héviz (Ungarn) sowie das Europapark in Tirana (Albanien). Als größte Herausforderung war dann in der Folge die Zusammenarbeit mit Künstlern am Bau: Prof. Piccottini beim Sobieski, Meister Hundertwasser im Rogner-Bad Blumau, Prof. Kumpf in Stegersbach und Prof. Fuchs im Fuchspalast St. Veit, Kärnten. Damit wurden Weltunikate geschaffen.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Robert Rogner

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg ist für mich eine Folgeerscheinung, die niemals zum Ziel werden darf.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Wenn ich zu einem Objekt komme, das ich errichtet habe, erfüllt es mich mit Stolz. Das ist für mich ein Erfolgsgefühl.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Vor allem meine Standhaftigkeit und mein Durchhaltevermögen. Ich habe alles, was ich begonnen habe, beendet, auch wenn es schwierig war.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Als ich trotz Hindernisse zur Gesellenprüfung angetreten bin.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Meine Mitarbeiter spielen eine große Rolle. Ich übergebe auch gerne Verantwortung an meine Mitarbeiter, denn ich habe kein Problem damit, wenn jemand auch einmal Fehler macht, sofern diese nicht das Unternehmen gefährden. Mein Gedanke dabei ist: Das beste Pferd im Stall, macht oft den meisten Mist.Nach welchen Kriterien wählen Sie Ihre Mitarbeiter aus? Ich wähle meine Mitarbeiter nach persönlichen Kriterien aus, Aug in Aug sozusagen. Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens? Unsere größte Stärke ist Flexibilität.Wie vereinen Sie Beruf und Privatleben? An den Wochenenden versuche ich immer zu Hause zu sein, die gehören der Familie.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Die nächste Generation sollte sich nicht zu hundert Prozent auf High Tech verlassen, sondern darauf achten, daß auch die Gefühle eine Rolle in ihrem Leben spielen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Die Programme, die ich mir vorgenommen habe, möchte ich verwirklichen und alles, was ich begonnen habe, zu Ende führen, um den Betrieb ordnungsgemäß an meine Nachkommen weitergeben zu können. Meine beiden Kinder arbeiten bereits in der Firma und ich gebe nach und nach immer mehr Verantwortung an die Jugend ab. Was ihnen noch fehlt, das bringe ich gerne ein, denn das ist meine langjährige Erfahrung. Es ist wichtig, den jungen Menschen einen Freiraum zu lassen, damit sie sich entfalten können. Mir war es auch wichtig, daß meine Kinder ihre Berufswahl aus freien Stücken getroffen haben.
Ihr Lebensmotto?
Aufgegeben wird nur ein Brief.

Ehrungen

Ernennung zum Kommerzialrat; großes Ehrenzeichen des Landes Kärnten; großes goldenes Ehrenzeichen des Landes Kärnten; großes Ehrenzeichen des Landes Niederösterreich; Unternehmer des Jahres 1993 (Gewerbe); Europa Nostra Preis für die Revitalisierung des „Sünnhof“, Wien; Incoming Preis für den Tourismus; Träger des goldenen Ehrenzeichens der Stadt Litschau; Ehrenuhrkunde der Stadt Villach; Ehrenurkunde der Stadt Hermagor; Ehrenurkunde für Erdbebenhilfe Friaul; Ehrenurkunde für Erdbebenhilfe Armenien, „Österreichdorf“; Ehrenurkunde für SOS Kinderdorf Hilfe; Ehrenurkunde für Hilfe Vietnam - Waisenkinder; International Construction Award, Madrid; Golden Trophy Award for Quality Barcelona; International Award for Tourist, Hotel and Catering Industry; International Award for the Best Trade Name; Diplom der Stadt Moskau für die Revitalisierung „Hotel National“; Goldener Orden am Blauen Band für besondere Verdienste und Leistungen im Land Kärnten; Zuerkennung des Tourismus-Oscars der Vereinigung der deutschen Reisejournalisten für besondere Verdienste um den Tourismus - für das Projekt „Rogner Bad - Blumau“ (die Verleihung erfolgte auf der ITB 1998 in Berlin); Verleihung des „Österreichischen Umweltzeichens“ für Tourismusbetriebe für das Projekt „Rogner Bad - Blumau“; großes goldenes Ehrenzeichen des Landes Steiermark; großes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.

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Dienstag 13 November 2018

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