sigma
51700-otti1
Movitu-CC-Banner
bondi
cst
pirelli
90881

 

* Prof. DDr. Floridus Helmut Röhrig

‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾‾

Bibliothekar und Kustos des Stiftes Klosterneuburg, Stiftsarchivar
Chorherrenstift Klosterneuburg
3400 Klosterneuburg, Stiftsplatz 1
Historiker und Kunsthistoriker, Theologe
Glaubensgemeinschaften
Banner

Profil

Zur Person

Prof. DDr.
Floridus Helmut
Röhrig
27.08.1927
Wien
Dr. Karl, k. & k. Oberst a.D., und Friederike
Kirchenrektor und Anstaltsseelsorger Pflegeheim der Stadt Wien, Klosterneuburg; Landeskurator der Niederösterreichischen Pfadfinder.

Service

Floridus Helmut Röhrig
Werbung

Röhrig

Zur Karriere

Zur Karriere von Floridus Helmut Röhrig

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich besuchte die Evangelische Volksschule und das Gymnasium, von dem ich 1943 als Luftwaffenhelfer eingezogen wurde. Nach einigen Monaten wurde ich krankheitshalber entlassen und konnte die Ausbildung fortsetzen, erhielt jedoch wie viele andere im März 1945 nur einen Reifevermerk im Abgangszeugnis. Ich begann das Architekturstudium an der Technischen Universität, mußte dies ebenfalls aus Gesundheitsgründen aufgeben und in die Lungenheilanstalt übersiedeln. Dort wurde ich am 24. Dezember 1946 in die katholische Kirche aufgenommen, weil die evangelische Kirche nach meiner Überzeugung das Reich Adolf Hitlers unterstützt hatte. 1948 trat ich in das Stift Klosterneuburg ein, erhielt den Ordensnamen Floridus und studierte Theologie an der stiftseigenen Hochschule. Gleichzeitig setzte ich auf Anraten von Professor Pius Parsch das begonnene Studium der Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Wien fort und promovierte 1951 zum Doktor der Philosophie. 1952 legte ich die Ordensgelübde ab und wurde 1954 zum Priester geweiht. Nach zwei Jahren an Wiener Pfarren wurde ich 1956 ins Stift zurückberufen, um das Stiftsmuseum neu aufzubauen. Die Staatsprüfung am Institut für Österreichische Geschichtsforschung schloß ich 1959 mit Auszeichnung ab und promovierte 1960 zum Doktor der Theologie. Von 1960 bis 1972 lehrte ich an der theologischen Hochschule des Stiftes Kirchengeschichte und kirchliche Kunstgeschichte, nach deren Schließung an der Hochschule des Stiftes Heiligenkreuz. 1985 reichte ich meine Habilitationsschrift an der Katholisch-Theologischen Fakultät Wien ein und erhielt 1986 die Lehrbefugnis als Dozent für Kirchengeschichte. Von 1986 bis 2003 hielt ich Vorlesungen an der Universität Wien. Ich baute das Stiftsmuseum, das Stiftsarchiv und die Schatzkammer neu auf und erweiterte die Stiftsbibliothek. Ich organisierte die Ausstellung Klosterneuburg - Zentrum der Gotik 1960 und war wissenschaftlicher Leiter der Niederösterreichischen Landesausstellungen in Wiener Neustadt 1979 und Klosterneuburg 1985.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Floridus Helmut Röhrig

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, wenn andere zufrieden sind mit meinem Tun. Wenn ich etwas abgeschlossen habe, ist das für mich auch Erfolg; das Manuskript eines fertigen Buches wegzuwerfen; wenn ich eine gute Predigt oder eine Pfadfinderstunde gehalten habe, die allen Freude machte.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Insofern als ich nichts anderes möchte. Ich habe hauptsächlich Positives erlebt, Mißerfolge hatten für mich immer einen guten Ausgang, weil sie meinem Leben eine andere Richtung gaben. Um andere sorge ich mich schon, daß etwas schlecht ausgehen könnte, um mich selbst nicht.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Gottes Segen - und wahrscheinlich hatte ich die richtigen Voraussetzungen. Mein Vater hat als hochdekorierter Berufsoffizier Medizin studiert und starb noch vor meinem Schulabschluß, meine Mutter wenige Jahre später. Ich war still und ruhig, hatte ein gutes Gedächtnis und Sinn für Literatur. Freies Auftreten erlernte ich durch Gedichte aufsagen vor Publikum.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich nehme alle Herausforderungen gerne an, wenn sie nicht mathematischer oder sportlicher Art sind. Ich bin ein fröhlicher Mensch und habe mich nie aufgedrängt, Projekte wurden immer an mich herangetragen, alle meine Bücher waren Auftragsarbeiten. Ich habe als junger Priester auch die Führerausbildung der Pfadfinder absolviert und nehme bis heute aktiv an Lagern und sonstigen Aktivitäten teil.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Erfolgreich fühlte ich mich immer wieder, seit ich meine Berufung erkannt hatte.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Mit meinem Eintritt in das Chorherrenstift traf ich meine erfolgreichste Entscheidung.Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Professor Pius Parsch prägte mich sehr, dessen engster Mitarbeiter ich war und der mich theologisch gefordert und gefördert hat, ebenso wie Prof. Alfons Lhotsky an der Universität für österreichische Geschichte, der mich gern als Nachfolger gesehen hätte.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Ich freue mich, wenn ich höre, daß sich die von mir betreuten Bewohner des Altersheims geborgen und wohl fühlen, wenn die jugendlichen Pfadfinder mich als ihresgleichen betrachten und auch, wenn manche Hörer in Kunstgeschichte wegen mir jahrelang meine Vorlesungen besuchen. Ich weiß, daß ich hier im Stift gebraucht werde.Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst? Die Frage des Nachwuchses, wir haben derzeit fünf Novizen, davon nur zwei Österreicher. Ordenshochschulen gibt es in Österreich nur mehr eine.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Ich werde als glücklicher, fröhlicher Mensch gesehen.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Schreiben und predigen muß ich selbst, andere Dinge wären ohne gute Mitarbeiter nicht möglich. Besonders die Erstellung eines Sachkataloges für die Bibliothek war eine Aufgabe, die alleine nicht zu bewältigen ist. Für Sammelwerke haben wir bis zu 100 Stichwortkarten. Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens? Die Stärken des Stiftes sind seine Geschichte und das soziale Engagement.Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung? Ich lese sehr viel, vor allem einschlägige Literatur. Ich verwalte auch das Budget für Bibliotheksneuankäufe, daher muß ich stets auf dem laufenden sein.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Es ist wichtig, die eigenen Interessen zu verfolgen; wenn man etwas mit Freude macht, wird man dabei gute Ergebnisse erzielen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich möchte noch ein Buch über den Albrechtsaltar, den Hauptwerk des gotischen Realismus, schreiben, weil mein erster großer Bildband bereits vergriffen ist, und eines über die Wiener Stiftshöfe, wofür ich aber intensive Recherchen benötige.
Ihr Lebensmotto?
Alles ist möglich, manchmal geht es nicht glänzend, aber es geht.

Publikationen

Elf Bücher und zahllose wissenschaftliche Arbeiten; Habilitation 1985: Leopold III. der Heilige, Markgraf von Österreich.

Ehrungen

1972 Kulturpreis der Stadt Klosterneuburg, 1978 Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Niederösterreich, 1983 Ehrenring der Stadt Klosterneuburg, 1986 Universitätsprofessor für Kirchengeschichte, 1988 Ehrenmedaille der Stadt Wien in Gold, 1997 Ehrenkreuz Erster Klasse für Wissenschaft und Kunst, 1998 Niederösterreichischer Kulturpreisträger für Geisteswissenschaften; 1987 Ernennung zu Erzbischöflichen Konsistorialrat.

Kommentare



Es wurden keine Kommentare gepostet.
Wenn Sie Kommentare abgeben möchten, registrieren Sie sich bitte gratis und loggen Sie sich ein.
Linktab

Link zum Interview von Floridus Helmut Röhrig:

 


Club Carriere

Enzyklopädie des Erfolges

Die bibliophile Rarität beinhaltet nicht nur die vollständige sozialpsychologische Analyse der Parameter und Faktoren des Erfolges aufgrund einer qualitativen Analyse, sondern auch ca. 1200 Interviews je Band. Die Komplett-Ausgabe umfasst 19 Bände, die auch einzeln erhältlich sind. Jeder der hier Interviewten findet sich in zumindest einem der Bände wieder. Es sind aber auch Interviewte in den Büchern veröffentlicht, die sich hier auf der Web-Site nicht mehr finden.

Weitere Informationen bitte
per e-Mail anfordern.

Geführte Interviews

44917

LOGIN-INFO

Als registrierter Besucher können Sie gratis auch Fachbeiträge lesen und Kommentare schreiben.

Als Club Carriere Persönlichkeit können Sie sich einloggen, die eigene Kontaktmöglichkeit zu anderen Persönlichkeiten freischalten und Fachbeiträge schreiben, um Ihre Kompetenz darzustellen.

Gold Mitglieder können darüberhinaus Ihr eigenes Profil verändern und Werbung schalten.

Details

Veröffentlichte Interviews

20967

Empfehlung

Empfehlen Sie eine Persönlichkeit zur Aufnahme in Club-Carriere, wenn Sie der Meinung sind, dass:

  • Öffentliches Interesse besteht
  • die Person als Vorbild für Berufseinsteiger dienen kann
  • das Berufsbild ein sehr Seltenes oder Ausgefallenes ist

Empfehlung verfassen

Aufgenommen werden Unternehmer, Führungskräfte und Persönlichkeiten aus folgenden Bereichen:

  • Wirtschaft
  • Verwaltung
  • Kunst
  • Kultur
  • Politik
  • Sport und
  • Klerus

Bei Kontakt ist es für uns hilfreich den Namen des Empfehlenden nennen zu können. Geben Sie also bitte, wenn möglich Ihren Namen an und vergessen Sie nicht auch Ihre Kontaktdaten anzugeben. Sie erleichtern unsere Arbeit auch, wenn Sie einige Stichwörter zum Empfohlenen vermerken. Danke!

Fotos und Logos

20967

TIP für Leser

Um Fachbeiträge zu lesen, müssen Sie eingeloggt sein. Registrieren Sie sich noch heute - gratis.

TIP FÜR CLUB-CARRIERE MITGLIEDER

Loggen Sie sich ein, und verfassen Sie Fachbeiträge, um Ihre Kompetenz noch besser darzustellen.

Ihre Login-Daten wurden Ihnen bereits zugesandt. Gerne senden wir Ihnen diese auch nochmals zu.

DIE CLUB-CARRIERE APP

Mission Statements

648

Kontakt

Algomedia Presseservice
Sterngasse 3
A-1010 Wien

  +43 1 532 0180 211
  +43 1 532 0180 611

  algomedia@club-carriere.com

DESIGNED BY ALGOPRINT MARKETING GMBH 2018 ©
Dienstag 18 Dezember 2018

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen.