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* Thomas Albrecht

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Komplementär
Raumgestaltung Thomas Albrecht GmbH & Co KG
A-1060 Wien,Liniengasse 29/1/1
Tapezierermeister
Raumaustattung
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Profil

Zur Person

Thomas
Albrecht
10.04.1965
Wien
Matthias
Verheiratet mit Gabriele
Krafttraining

Service

Thomas Albrecht
Werbung

Albrecht

Zur Karriere

Zur Karriere von Thomas Albrecht

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach vier Jahren Volks- und vier Jahren Hauptschule absolvierte ich an Stelle des polytechnischen Lehrganges eine zweijährige Schule für Datenverarbeitung. Diese Ausbildung zum Datenverarbeitungskaufmann wählte ich, um vermeintlich für die Zukunft gewappnet zu sein. Über meine Mutter lernte ich einen Tapezierer kennen und dieser suchte just zu diesem Zeitpunkt einen Lehrling. Aufgrund meines handwerklichen Geschicks und meines Interesses an verschiedensten Aufgaben, begeisterte mich dieser Beruf. Nach meiner dreijährigen Lehrzeit arbeitete ich noch sieben Jahre als Geselle und fünf Jahre als Meister in meinem Lehrbetrieb Franz Augustin. Als er sich in seinen wohlverdienten Ruhestand zurückzog, arbeitete ich noch ein halbes Jahr als Meister für ein anderes Wiener Unternehmen, bis ich mich, nach ausführlichen Gesprächen mit meiner Gattin Gabriele, 1996 mit meinem Meisterbetrieb „Raumgestaltung Thomas Albrecht“ selbständig machte. Wir landeten nach mehreren Standortwechseln (2., 23., 5. Wiener Gemeindebezirk) 2015 in Wien-Mariahilf.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Thomas Albrecht

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg zeigt sich im privaten und beruflichen Umfeld im Erreichen der eigenen Ziele.

Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, weil wir immer größere Standorte verwenden und ich mich darüber hinaus glücklich schätzen darf, dass ich einen Stammkundenanteil von über 60 Prozent aufweisen kann.

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Im beruflichen Bereich gehört neben der fachlichen Kompetenz, eine gute Auftragslage dazu, um selbständig tätig zu sein. Ein harmonisches Umfeld im Privatleben ist die Basis für den privaten Erfolg. Sehr wichtig war es, dass ich mich auf die klassische Bearbeitung von Polstermöbeln spezialisierte. Diese Spezialisierung sprach sich im Laufe der Zeit herum und verschafft mir schöne Aufträge und auch berufliche Anerkennung. Ich habe mir durch meine Fachkenntnisse und durch meine Spezialisierung einen sehr guten Kundenstock aufgebaut. Sehr wichtig war für mich meine Beziehung zu meinem ehemaligen Lehrherrn, der mich bei seiner Klientel gut eingeführt hat. Selbstverständlich führte ich stets alle Arbeiten eines Tapezierers und Dekorateurs durch. Durch diese Arbeiten machte ich auch auf meine Spezialisierung aufmerksam und erhielt dadurch Nachfolgeaufträge. Ich glaube auch, dass es wichtig war, in meinem Beruf meine Berufung gefunden zu haben, denn diese innere Einstellung erfüllt mich tagtäglich mit Freude und diese Ausstrahlung bleibt auch bei den Kunden nicht unbemerkt. Dies erreichte ich nur mit persönlichem Einsatz.

Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Ich fühle mich seit meiner Entscheidung zur Selbständigkeit als erfolgreich. Das Gefühl selbständig zu entscheiden und danach die Verantwortung für seine Entscheidungen zu tragen, lässt einen selbstbewusster und zuversichtlicher werden.

Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Der Geselle meines ehemaligen Lehrherrn war ein wirklich besonderer Mensch, der bereit war sein Wissen an mich weiterzugeben. Dadurch erwarb ich wesentliches Fachwissen, das ich mir sonst mühsam und langjährig hätte aneignen müssen. Somit konnte ich auf umfangreiches Fachwissen zurückgreifen, welches mir den Schritt in die Selbständigkeit erleichterte.

Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Tatsache ist, dass sich viele meiner Kollegen sich nicht mehr mit der klassischen Verarbeitung der Polsterung beschäftigen. Ich selbst erhalte jedoch eben für diesen Aspekt, Anerkennung von meinen Kunden und von meinen Kollegen. Ein großes Problem ist es, gute Lehrlinge zu finden. Es gibt immer weniger Österreicher, die diesen Beruf erlernen wollen. Die Eltern schicken ihre Kinder in höhere Schulen, dadurch entsteht ein Facharbeitermangel, der sich bald zu einem massiven Problem entwickeln wird. Ein weiteres Problem ist die Einstellung der Lehrlinge zu ihrem Beruf. Die meisten glauben nämlich, dass man für einen Handwerksberuf keine Bildung benötigt. Wenn ich dann mit einem Bewerber einfache Berechnungen durchführen möchte, stoße ich damit auf Unverständnis. Weder Eltern noch Lehrstellensuchende verstehen, dass Mathematik in einem Handwerksberuf benötigt wird. Auch auf Deutschkenntnisse wird kaum Wert gelegt. Die Menschen verstehen einfach nicht, dass sie als späterer Geselle das Unternehmen repräsentieren und sie daher auch einen guten Eindruck hinterlassen müssen. Daher ist meiner Meinung nach das größte Problem der Unternehmer meiner Branche, einen guten Lehrling zu finden. Auf Grund dieser Situation haben sich viele Mitbewerber entschlossen, keinen Lehrling zu suchen bzw. aufzunehmen.

Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Fachliches Interesse muss unbedingt vorhanden sein. Ebenso der Wille zur laufenden Weiterbildung. Das Erscheinungsbild zählt ebenso dazu, wie ein guter Umgangston. Handwerkliches Geschick und räumliches Vorstellungsvermögen hat oberste Priorität! Ein Mensch muss von seinem Beruf überzeugt sein, um gute Leistungen vollbringen zu können. Bei der Einschätzung eines Lehrlings kann man sich nur auf das eigene Gefühl verlassen, da man nie weiß, wie sich ein junger Mensch weiterentwickelt. Da ich auch Prüfungen bei Lehrlingen durchführte, lege ich jetzt großen Wert auf ein Mindestmaß an Kopfrechnen, auf handwerkliches Geschick und auf Deutschkenntnisse.

Wie verhalten Sie sich dem Mitbewerb gegenüber?
In unserer Branche gibt es keine Konkurrenten, sondern Marktbegleiter. Den Grund für diese Formulierung sehe ich darin, dass für viele Aufträge eine Zusammenarbeit notwendig ist. Dies führt dazu, dass man sich in der Branche sehr gut kennt!

Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Unsere Stärke sehe ich in unserer Flexibilität, fast alle Kundenwünsche erfüllen zu können. Dies und mein umfangreiches Fachwissen führte zu einem sehr hohen Stammkundenanteil.

Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Früher ist es mir leichter gefallen, Beruf und Privatleben zu trennen. Im Laufe der Jahre trat das Privatleben immer mehr in den Hintergrund, was dem Familienleben nicht guttat. Momentan sieht es wieder besser aus, weil auch meine Ehefrau im Unternehmen mitarbeitet. Bei sportlichen Aktivitäten kann ich abschalten!

Wie viel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Die Zeit ist nicht messbar! Ich sehe die Fortbildung als einen laufenden Vorgang, in welchen auch meine Mitarbeiter miteingebunden sind. Ohne Fortbildung gibt es keinen unternehmerischen Erfolg!

Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Für unseren Beruf sollte ein junger Mensch - wie bereits angesprochen, handwerkliches Geschick und dementsprechendes Interesse mitbringen. Höhenangst sollte er ebenfalls nicht haben, da ein Tapezierer auch auf einer Leiter arbeitet. Der Jugend, speziell jenen Bewerbern, welche im Ausland ihren Geburtsort haben, möchte ich den Rat mitgeben die deutsche Sprache so schnell wie möglich zu erlernen! Die Zukunftsaussichten sind in unserem Gewerbe gut. Wenn man sich für diesen Beruf interessiert, und die oben angesprochenen Eigenschaften besitzt, sollte man diesen Beruf ergreifen. Bevor man den Schritt in die Selbständigkeit wagt, sollte man sich bewusstwerden, dass es in der Startphase viele Hürden gibt. Eine gute Möglichkeit erfolgreich zu werden ist die Spezialisierung. Ein guter Bodenleger zum Beispiel hat sehr gute Chancen in unserer Branche. Der Großteil der Mitbewerber hat sich spezialisiert, d.h. Tapezierer, welche das gesamte Portfolio anbieten, gibt es fast nicht mehr. In der Praxis löst man diese Situation dahingehend, dass es für jede Aufgabenstellung einen Spezialisten gibt, und an diesen wird der Auftrag weitergegeben. Seitens der Interessensvertretung wird in nächster Zeit mehr Öffentlichkeitsarbeit geleistet werden, um diesen interessanten Beruf mehr in den Vordergrund zu stellen.

Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Meine Ziele sehe ich darin, meinen Betrieb weiterhin so erfolgreich wie bisher weiter zu führen und auf die zukünftigen Herausforderungen des Marktes vorzubereiten.

Mitgliedschaften

- Ausschussmitglied der Landesinnung Wien
- seit 2015 Lehrlingswart für Wien

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