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* Manfred Jaresch

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Geschäftsführer
Gaststättenbetriebe GmbH
3335 Weyer, Hollensteinerstraße 8
Gastronom
Speiselokale
10
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Profil

Zur Person

Manfred
Jaresch
11.02.1945
Alois und Angelika
Wolfgang (1967) und Werner (1975)
Verheiratet mit Gertraud
Arbeit
Geschäftsführer des Nachtclub Steyr.

Service

Manfred Jaresch
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Jaresch

Zur Karriere

Zur Karriere von Manfred Jaresch

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach Abschluß der Pflichtschule begann ich 1960 den Beruf des Installateur zu erlernen. Um zu verhindern, daß mein Chef das Geschäft schließt, bemühte ich mich bereits als Lehrling, Aufträge für die Firma zu bekommen, was mir auch gelang. Pro Heizungsauftrag erhielt ich 50 Schilling Provision, damals hatten wir die 45-Stunden-Woche und ich erhielt 45 Schilling Lehrlingsentschädigung pro Woche. Da ich den Betrieb später als Geselle führte, bekam ich Aufschub und kam erst vier Jahre später, 1968, zum Bundesheer. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Installationsbetrieb, bei dem ich als einziger Mitarbeiter begonnen hatte, wieder zehn Mitarbeiter. Nach dem Militär wechselte ich zu einem Installateur in meinen Heimatort Weyer, legte 1971 die Meisterprüfung ab und übernahm wenige Monate später den Betrieb. Bald hatte ich zwei Mitarbeiter und wir erhielten einen schwierigen Auftrag der Post. Diesen Auftrag hatten alle anderen Mitbewerber aufgrund der kurzen Zeit, die für die Erledigung zur Verfügung stand, abgelehnt. Wir arbeiteten Tag und Nacht daran und waren zeitgerecht fertig, daher erhielten wir in den folgenden Jahren, bis 1979 weitere 68 Folgeaufträge von der Post. Ab 1973 war ich auch als Gemeinderat in Weyer tätig, ab 1975 als Vizebürgermeister. Die Auftragslage für die Post betrug 1980 eine Höhe von 14 Millionen Schilling, dafür hatten wir auch bereits das Material angekauft und angeliefert. Dann wurde der Zahlungsmodus bei der Post geändert. Es wurde nicht mehr, wie in den zehn Jahren davor, eine Teilrechung von der Post für das Material bezahlt, sondern die Rechnung durfte erst nach Fertigstellung gelegt werden. Durch diesen neuen Zahlungsmodus konnte ich die Zulieferfirmen nicht mehr zeitgerecht bezahlen und mußte 1983 Konkurs anmelden, die Funktion als Vizebürgermeister legte ich aus eigenem Antrieb zur gleichen Zeit zurück. Damals verlor ich alles, was ich mir bis dahin erarbeitet und aufgebaut hatte, wieder. Auch nach dem Konkurs arbeiteten wir bis 1985 weiter, erfüllten die Postaufträge, die Zulieferer wurden bezahlt, parallel dazu arbeitete ich am Abend. Wir begannen einen Keller zu einem Lokal umzubauen, meine Frau machte die Konzessionsprüfung. Das Lokal war zu Beginn im Besitz der Brauerei, mit der wir zusammenarbeiteten, nach acht Jahren Abzahlung gehörte es dann uns. Ein Café betrieben wir zusätzlich, und 1991 kauften wir das Haus, in dem auch das heutige Restaurant Zur Schmiede untergebracht ist. Zu dieser Zeit führten wir drei Lokale in Weyer, das Marktfaßl, das Marktcafé und das Restaurant Zur Schmiede. Von 1988 bis 1994 betrieben wir noch zusätzlich ein Lokal in Aschbach. Durch den frühen Tod eines befreundeten Geschäftsmannes wurde ein Nachtlokal in Steyr frei. Seine Witwe fragte mich, ob ich es übernehmen wolle, und obwohl ich in dieser Branche überhaupt keine Erfahrung hatte, entschloß ich mich 1994 dazu. Ich setzte mich mit der Branche auseinander, studierte Gesetze und Auflagen, restaurierte das Lokal und nach einer Durststrecke von vier Jahren begann sich das Lokal zu rechnen. Heute läuft das Lokal sehr gut, und inzwischen haben wir ein zweites Nachtlokal übernommen, das nach dem Umbau demnächst eröffnet wird. Das Marktfaßl und das Marktcafé betreiben wir inzwischen nicht mehr, 2003 kam nach Absprache mit meinem Sohn das Hotel Post in Weyer in Pacht dazu. Eine schwierige Aufgabe, denn der vorangegangene Pächter war in Konkurs gegangen. Inzwischen haben wir einiges umgebaut und möchten es in den nächsten Jahren in Schwung bringen.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Manfred Jaresch

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Wenn ich mir ein realistisches Ziel setze und es erreiche, dann bedeutet das für mich Befriedigung und Freude.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich habe schon sehr viele negative und positive Dinge erlebt, Höhen und Tiefen, es aber immer wieder geschafft, meine Ziele zu erreichen.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Vielleicht, daß ich sehr bescheiden aufgewachsen bin und eigentlich bescheiden geblieben bin, keine hohen Ansprüche habe. Wenn man bescheiden ist, dann ist die Freude umso großer, wenn etwas gelingt. Ich arbeite sehr gerne, meine Arbeit ist mein Hobby.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich versuche wichtige Dinge nicht aufzuschieben. Ich schaue mir die Situation in Ruhe an, bespreche sie mit der Familie, in manchen Punkten auch mit dem Personal, und versuche dann, das Problem bestmöglich zu lösen.Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein? Ich akzeptiere gute Ideen in der Branche, möchte sie aber auf keinen Fall nachahmen, sondern versuche eine noch bessere Idee zu haben.Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Ein gewisses Vorbild war für mich Ing. Schinagl von der Postdirektion. Er war immer sehr ehrlich, korrekt, geradlinig und gerecht. Worte meines Lehrherren habe ich auch noch gut in Erinnerung und sie haben mich geprägt. Er sagte immer: es gibt nichts, was nicht geht. Ich sage es heute noch und handle auch danach.Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst? In meiner Branche gibt es ein spezielles Problem - und zwar am Land. Wenn jemand etwas Neues versucht, wird es oft nicht angenommen, und bevor es noch ausprobiert wurde, bereits mit negativer Kritik überhäuft. Auch der Neid ist am Land sehr verbreitet.Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens? Der familiäre Zusammenhalt und ein dem Ort und der Umgebung angepaßtes Angebot. Im Hotel haben wir viele interessante Ideen für den Sommer und den Winter, hier wird sich in den nächsten Jahren zeigen, wie sie angenommen werden.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Beruf und Privatleben verschmelzen bei mir ineinander. Es gibt schon gemeinsame Aktivitäten, wenn wir miteinander ausgehen, ist der Beruf jedoch immer sehr präsent.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Wenn man sich selbständig machen will, ist es wichtig, einen Partner zur Seite zu haben, bestenfalls jemanden mit Erfahrung. In den meisten Fällen ist dieser Partner auch der Lebenspartner, es kann aber auch durchaus ein Freund sein. Bei Schwierigkeiten, die im Laufe so einer Partnerschaft auftreten, ist der Zusammenhalt enorm wichtig, gemeinsam kann man die viele Probleme lösen. Auf die Uhr darf man beim Schritt in die Selbständigkeit auch nicht schauen, will man Erfolg haben.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Für das Hotel Post haben wir ein Programm erstellt, in einem Jahr möchten wir einen ersten Erfolg sehen, und dann hoffen wir, daß es weiter bergauf geht. Ich möchte mich noch zirka zehn Jahre lang intensiv einbringen, wenn es die Gesundheit erlaubt, und hoffe, daß dann alles bestens läuft.

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