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* Otto Schenk

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Bühnenkünstler
Kulturmanagement
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Profil

Zur Person

Otto
Schenk
12.06.1930
Wien

Service

Otto Schenk
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Schenk

Zur Karriere

Zur Karriere von Otto Schenk

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach meiner Ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar begann ich meine Karriere als Schauspieler am Theater in der Josefstadt und am Wiener Volkstheater. Ab 1953 erfolgten Schauspielinszenierungen an Wiener Kellertheatern als Regisseur, 1957 gab ich mein Debüt als Opernregisseur am Salzburger Landestheater mit Mozarts Zauberflöte. Mein Durchbruch erfolgte 1962 mit der Inszenierung von Alban Bergs Lulu an der Wiener Staatsoper, wo ich ab 1966 dann als ständiger Regisseur arbeitete. Weitere Produktionen waren Gottfried von Einems Dantons Tod, die Zauberflöte bei den Salzburger Festspielen und 1970 die umjubelte Fidelio-Inszenierung unter der musikalischen Leitung von Karl Böhm an der Metropolitan Opera in New York. Ich spielte und inszenierte an den bedeutendsten Schauspiel- und Opernhäusern der Welt, darunter das Wiener Burgtheater, die Münchner Kammerspiele, die Wiener Staatsoper, die New Yorker Metropolitan Opera, die Mailänder Scala und das Royal Opera House in Covent Garden, London. Weitere Operninszenierungen erarbeitete ich für die Deutsche Oper Berlin, die Bayerische Staatsoper oder die Hamburgische Staatsoper. Nach rund 120 Inszenierungen zog ich mich 1988 von der Opernregie zurück; 2006 kehrte ich für meine bislang letzte Operninszenierung „Don Pasquale“ (mit Anna Netrebko) an die Metropolitan Opera in New York zurück. Von 1986 bis 1988 war ich Direktoriumsmitglied der Salzburger Festspiele, von 1988 bis 1997 bekleidete ich die Position des Direktors des Theaters in der Josefstadt (gemeinsam mit Robert Jungbluth). Neben meinem umfangreichen Theater- und Opernengagement feierte ich auch große Erfolge als Schauspieler in Fernsehspielen und Filmen. Als Kabarettist trat ich schon in den fünfziger Jahren im Kabarett Simpl auf, begeisterte jedoch vor allem in den letzten Jahren mein Publikum im gesamten deutschen Sprachraum mit meinen Leseabenden unter dem Motto „Sachen zum Lachen“. Die zahlreichen Auszeichnungen, Preise und Orden, die ich im Laufe der Jahre erhalten habe, zeugen von meiner Anerkennung durch Politik, Medien und vor allem durch mein Publikum. Noch heute stehe ich mehr als 300 Tage pro Jahr auf der Bühne oder vor der Kamera.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Otto Schenk

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Wahrhaftigkeit. Ich habe immer das gemacht, was ich konnte - oder zumindest zu können hoffte. Ich verschwendete nicht einen Gedanken daran, ob dies meinen langfristigen Erfolg fördern würde. Ich habe immer nur versucht, das, was ich gerade mache, möglichst gut zu machen. Ein Bekannter hat mir geraten, nach Deutschland zu gehen, weil dort der Markt der großen Bühnen darauf warten würde, erobert zu werden. Ich blieb jedoch in Österreich und habe Wien erobert, weil mir das damals als richtig und logisch erschien. Dann erst wechselte ich ins Ausland. Im Laufe der Zeit flog mir der Erfolg irgendwie zu. Ich habe auch lange Zeit in New York verbracht und mich dort sehr heimisch gefühlt. Es ist eine kosmopolitische Metropole mit so vielen verschiedenen Kulturen und Menschentypen, in der es keine Ausländer gibt. Ich habe mich dort ebenso zuhause gefühlt wie in Wien, bin auch so aufgenommen worden und hatte wunderbare Erlebnisse. Ich hasse jedoch diese vom Amerikanischen verherrlichte Einstellung: Was ich will, das kann ich!. Nehmen Sie zum Beispiel die Situation, wenn ein Schauspieler gefragt wird, ob er reiten könne. Die meisten antworten Na ja, also...ein wenig, aber nächste Woche, nächste Woche kann ich reiten! Das halte ich für falsch. Meine Antwort in so einer Situation wäre Nein, ich kann nicht reiten, ich werde auch nächste Woche nicht reiten können, und ich will auch nicht reiten können! Ich war immer sehr kokett in den Dingen, die ich nicht kann. Freunde und Mentoren halte ich ebenfalls für wichtig für den Erfolg. Ich habe mich immer auf das Urteil von Freunden verlassen, nie auf das von Kritikern. Ich habe mich auch nie angebiedert, es ist mir ein Greuel, mit Menschen aus taktischen Motiven zu sprechen.

Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Die schönste Anerkennung ist natürlich die des Publikums. Das Publikum hat ein feines Gespür für wirklich große Dinge. Viele große Genies sind zu Lebzeiten von Fachleuten teilweise sogar in den finanziellen Ruin gedrängt worden. Langfristig hat sich die finanzielle Kraft des Publikums jedoch durchgesetzt. Das Publikum hat recht!

Ehrungen

1991 Nestroy-Ring, 1991 und 1995 Romy als Beliebtester Schauspieler, 1993 Bayerischer Filmpreis, 1994 Großes Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich, 1995 Karl-Valentin-Orden, 1997 Ehrenring der Stadt Wien, 2000 Nestroy-Theaterpreis und Amadeus für Lebenswerk, 2005 Undine Award für das Lebenswerk eines Nachwuchsförderers.

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