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* Leopold Pfaffeneder

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Inhaber
Peugeot Pfaffeneder Kfz
3363 Neuhofen an der Ybbs, Dippersdorf 16
Kfz-Mechanikermeister, Schlossergeselle
Fahrzeuge / Service
4
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Profil

Zur Person

Leopold
Pfaffeneder
06.05.1949
Amstetten
Leopold und Josefa
Gerhard (1974) und Anita (1978)
Verheiratet mit Erika
Radfahren, Eisstockschießen

Service

Leopold Pfaffeneder
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Pfaffeneder

Zur Karriere

Zur Karriere von Leopold Pfaffeneder

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich besuchte von 1955 bis 1964 die Volksschule in Ulmerfeld und die Hauptschule in Hausmening. Eigentlich wollte ich Elektriker werden, erhielt aber keinen Lehrplatz. Ich begann 1964 eine vierjährige Lehrausbildung zum Kfz-Mechaniker und Schlosser bei der Firma Fiat Hütter in Amstetten. Anschließend schloß ich beide Berufe mit der Gesellenprüfung in Stockerau und Amstetten ab. 1969 machte ich Dienst beim Bundesheer, drei Monate Grundausbildung in Linz-Hörsching beim Flugbodenpersonal, danach als Motorschlosser in der Flugzeugwerft Langenlebarn. Diese Arbeit hat mir sehr gut gefallen, und ich wollte mich weiter verpflichten. Aufgrund eines Arbeitsunfalls meiner Mutter mußte ich jedoch zurück in den elterlichen Landwirtschaftsbetrieb. Bereits damals hatte ich die Überlegung ins Auge gefaßt, die Scheune eventuell später einmal zu einer Werkstatt umzubauen, da der Grundbesitz für einen landwirtschaftlichen Betrieb zu klein war. Ab 1970 war ich bei der Firma Greibich in Ottenholz als Installateur und Heizungsbauer tätig, da es hier gute Verdienstmöglichkeiten gab. 1971 holte mich mein ehemaliger Lehrherr in seinen Betrieb nach Amstetten zurück, und ich war wieder als Mechaniker und Schlosser tätig. 1977 legte ich die Kfz-Meisterprüfung am WIFI in St. Pölten ab. Ab 1978 war ich als Geschäftsführer bei der Firma Toyota Weitmann in Amstetten tätig, damals ein Einmannbetrieb, als ich die Firma nach drei Jahren verließ, waren zwei Gesellen und zwei Lehrlinge beschäftigt. 1982 wechselte ich als Maschinenbauer und Schlosser zur Firma Lisec in die glastechnische Industrie. Sieben Jahre lang arbeitete ich dort in der Versuchsabteilung und konnte zahlreiche Ideen umsetzen. Nachdem ich dort sehr viel - auch am Wochenende arbeitete - beschloß ich schließlich, mich selbständig zu machen. Von 1988 bis 1990 wurde das landwirtschaftliche Anwesen zur Kfz-Werkstätte umgebaut. Am 1. Juni 1990 wurde der Kfz-Betrieb als Landmaschinenreparatur- und Verkaufswerkstätte offiziell eröffnet, und 1991 wurde der Betrieb auf Peugeot Pkw-Verkauf und Service umgestellt.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Leopold Pfaffeneder

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, ein Ziel zu erreichen und das Erreichte in weiterer Folge weiterhin erfolgreich umzusetzen und auszuführen zu können. Erfolg bedeutet für mich auch, mit meiner Tätigkeit das finanzielle Auskommen zu finden.

Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, ich habe mein Ziel, einen eigenen Betrieb zu haben, erreicht.

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Daß wir gut und solide arbeiten und unsere Arbeit auch verkaufen können. Bei einer Reparatur sieht man die Arbeit oft nicht, die dahinter steckt, aber das Ergebnis muß passen. Wir legen deshalb großen Wert auf Service. Die Fahrzeuge werden innen und außen gereinigt, denn das sieht der Kunde. Dafür verrechnen wir nichts, das ist unser Kundenservice. Sichtbar gemachte Arbeit ist ein wichtiger Teil unseres Erfolges, und wir stellen immer detaillierte Rechnungen aus, damit für den Kunden alles nachvollziehbar ist.

Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Geht nicht gibt es bei uns nicht, es gibt immer einen Weg. Wenn sich ein für mich neues Problem stellt, bin ich mir nicht zu gut, nachzufragen. Man kann nicht alles wissen, jede Marke hat eigenen Problemstellungen.

Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Das hängt vom Projekt ab, wenn es ein Problem gibt, das mit einer Standardreparatur zu lösen ist, braucht man nichts Neues zu erfinden. Wichtig ist es, den einfachsten und schnellsten Weg zu finden, denn je komplizierter die Lösung ist, um so komplizierter ist die Durchführung.

Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Es waren weniger Personen, sondern eher Gegebenheiten oder Umstände. Am ehesten prägte mich der Werkstättenleiter während meiner Lehrzeit, da er immer sehr gewissenhaft arbeitete.

Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Probleme sind da, um gelöst zu werden. Problematisch ist, daß es für kleine Betriebe sehr schwierig ist, sich einen zweiten Lehrling leisten zu können. Zehn Wochen Berufsschule, fünf Wochen Urlaub, wenn dann noch ein Krankenstand dazukommt, ist ein Lehrling sechs Monate im Jahr für den Betrieb nicht verfügbar, bei Bezahlung für ein ganzes Jahr. Lehrlinge ab dem dritten Lehrjahr beziehen fast das Gehalt eines Gehilfen, das ist für einen kleinen Betrieb nicht finanzierbar. Da wir über Landmaschinen, Lkws und Pkws bis zum Fahrrad alles reparieren, finden wir fast keine ausgebildeten Mitarbeiter, die alle Bereiche beherrschen. Dadurch bilden wir regelmäßig selbst Lehrlinge aus, die dann natürlich in der Branche sehr gefragt sind, weil sie alles können.

Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Motivierte Mitarbeiter sind für den Erfolg sehr wichtig.

Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Wir pflegen einen sehr lockeren Umgang. Wenn Überstunden notwendig sind versorge ich die Mitarbeiter mit Essen und Getränken. Für besondere Leistungen gibt es Lob und Prämien.

Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Wir versuchen den Preis sehr niedrig zu halten obwohl wir sehr gewissenhaft arbeiten. Wir haben ein ausgezeichnetes Preis-/Leistungsverhältnis, sind auch bei der Arbeitszeit sehr großzügig und verrechnen nicht jeden Handgriff. Wenn sich Mehrkosten ergeben, wird der Kunde immer vorher informiert und beraten. Er kann mitentscheiden, wann und ob er etwas reparieren lassen möchte.

Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Eine gute und fundierte Ausbildung ist sehr wichtig. Einem jungen Menschen rate ich, nie den Mut zu verlieren, es gibt immer einen Weg. Man muß natürlich hinter seiner Tätigkeit stehen und sich einbringen, denn von nichts kommt nichts.

Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Mein Ziel liegt darin, den Betrieb unbelastet an meinen Sohn übergeben zu können. Weiters wünsche ich mir, daß ich meine Arbeit noch möglichst lange ausüben kann, trotz meiner Operation nach einem Bandscheibenvorfall und meiner Parkinsonerkrankung. Durch die Arbeit motiviere ich mich selbst und verhindere ein schnelleres Fortschreiten der Krankheit, und vielleicht wird in der Zwischenzeit eine effizientere Krankheitsbehandlung gefunden.

Ihr Lebensmotto?
Oft ist es besser, zu schweigen; Geht nicht, gibt's nicht.

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