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* Dr. iur. Jörg Haider

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Landeshauptmann von Kärnten
Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ)
1010 Wien, Kärntner Ring 11-13/7/4
Politiker
Politische Parteien
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Profil

Zur Person

Dr. iur.
Jörg
Haider
26.01.1950
Bad Goisern
Ulrike (1977) und Cornelia (1980)
Verheiratet mit Claudia, geb. Hofmann
Bergsteigen, Langlaufen, Schwimmen und Tennis

Service

Jörg Haider
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Haider

Zur Karriere

Zur Karriere von Jörg Haider

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach der Matura wollte ich eigentlich in Salzburg Germanistik und Geschichte studieren, habe mich dann aber zum Jusstudium entschlossen, weil ich den Eindruck hatte, daß dabei die Möglichkeiten der beruflichen Auswahl größer waren. Bereits während des Studiums war ich als wissenschaftlicher Assistent am Institut für Staats- und Verwaltungsrecht der Universität tätig und vertiefte mich in die Analyse des Staatsgefüges der politischen Parteien. Nach dem Studium war ich einige Jahre als Lehrbeauftragter für Verfassungs- und Verwaltungsrecht an der Universität tätig. Schrittweise trat ich auch in das politische Leben ein, arbeitete 1976 bei den Freiheitlichen in Kärnten als Landesparteisekretär und führte den Wirtschaftsverband. 1989 wurde ich ins Parlament gewählt, nach dem Motto man darf nicht nur kritisieren, man muß auch versuchen, es besser zu machen. Von 1979 bis 1983 war ich Mitglied des Parlaments und jüngster Abgeordneter. 1983 folgte die Berufung in die Landesregierung Kärnten, wo ich für Tourismus und Gewerbe zuständig war. Nach meinem Wahlerfolg 1984 wurde das von mir betreute Ressort von den übrigen Parteien anders vergeben, und ich wurde Verkehrs- und Baureferent. Das funktionierte gut, und ich konnte damals eine Lösung für die Autobahnfrage Klagenfurt erarbeiten. Man hatte sich 25 Jahre lang nicht geeinigt, welche Autobahn man bauen sollte, hatte aber schon ca. 25 Mio. Schilling für Planung ausgegeben - ohne ein Ergebnis. Ich habe ein halbes Jahr mit 30 Bürgerinitiativen um einen Preis von 511.000 Schilling eine Entscheidung herbeigeführt, die dann vom Minister und von der Landesregierung akzeptiert wurde. Die Autobahn fügt sich ökologisch in das Landschaftsgefüge der Stadt ein. 1986 wurde ich zum Parteivorsitzenden der Gesamtpartei gewählt und wechselte ins Parlament. 1989 kandidierte ich als Landeshauptmann, wurde gewählt und übte diese Funktion bis 1991 aus. Bis 1992 war ich stellvertretender Landeshauptmann, dann wechselte ich als Clubobmann wieder ins Parlament. Ich war in der Folge als Bundesobmann der FPÖ, Clubobmann und Abgeordneter zum Nationalrat tätig. Heute bin ich Landeshauptmann von Kärnten. Am 4. April 2005 gründete ich gemeinsam mit anderen ehemaligen FPÖ-Mitgliedern die neue Partei Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ), dessen Obmann ich bis zum Bundeskonvent 2006 war, bei dem ich in dieser Funktion von Peter Westentaler abgelöst wurde.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Jörg Haider

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet, das durchsetzen, umsetzen und verwirklichen zu können, was man sich vorgenommen hat. Das gilt sowohl für den Beruf als auch für den Privatbereich: man möchte ein Haus bauen, seinen Kindern eine gute Ausbildung ermöglichen und sich selbst etwas leisten können. So soll es auch im Berufsleben Ziele geben, wie man sein Unternehmen führt. Wenn man ein Dienstleistungsunternehmen wie die FPÖ strukturieren will, dann ist Erfolg besonders schön, wenn er unter Überwindung großer Widerstände erzielt wird. Das charakterisiert mein Leben: die größten Erfolge hatte ich immer dort, wo ich die größten Schwierigkeiten zu überwinden hatte.

Sehen Sie sich selbst als erfolgreich?
Das kann man ohne Übertreibung sagen. Vor mehr als 20 Jahren begann ich damit, eine kleine Partei in Kärnten aufzubauen, die sich bei den Wahlen 1999 um die Position der Nummer Eins bewarb. Das war ein beachtlicher Entwicklungsprozeß. Wir standen im Land Kärnten bei 35 Prozent, eine respektable Größenordnung. Wir konnten die absolute Mehrheit, die früher die SPÖ jahrzehntelang innehatte, beseitigen. Wir wuchsen auf Bundesebene von einer kleinen Partei mit vier Prozent auf eine Mittelpartei mit 22 bis 25 Prozent heran und haben für die Demokratie einen unwahrscheinlichen Erfolg errungen, weil es plötzlich keine Mehrheiten mehr gab. Es gelang uns damit, die bestimmenden Parteieinflüsse wesentlich zurückzudrängen. Wir sind die Opposition, die zugleich regiert! Wir waren auch in der Frage des Privilegienabbaus, in der Frage der EU, in der Frage der Osterweiterung sowie in der Frage der Zuwandererpolitik die bestimmende Kraft, die die Regierung zwang, ihre Positionen zu ändern.
Wie gelingt es Ihnen, Themen zu finden, die das ganze Volk bewegen? Es gibt kein geordnetes Verfahren, im Prinzip spürt man, wo Probleme entstehen, oder man hört von Problemen aufgrund des Kontaktes mit Bürgern. Wenn man zuhören kann, versteht man auch, wo die Sorgen, Nöte und Ängste der Bevölkerung bzw. die Erwartungshaltungen liegen. Aus diesen heraus versucht man dann, seine Alternativen zu formulieren. Wir traten meist aus einer Minderheitsposition heraus an und machen im Laufe der Jahre eine Mehrheitsposition daraus, weil wir konsequent einzelne Themen pflegten. Das funktioniert nur, wenn an der Spitze der Partei ein Mann steht, der persönlich maximal unabhängig und daher von den Mächtigen in diesem Land nicht korrumpierbar ist. Das ist ein Faktum. Robert Menasse hat das einmal beschrieben, indem er sagte, daß Österreich eigentlich den Freiheitlichen die Demokratie verdanke, weil es erstmals eine wirksame Opposition gegenüber der Machtkonzentration von zwei dominanten Regierungsparteien gab.
Haben Sie Ihre Erfolgsziele im Laufe der Zeit geändert? Mit 20 Jahren hatte ich die Zielsetzung, eine akademische Laufbahn einzuschlagen, Universitätsprofessor zu werden und im Ausland zu unterrichten. Mich reizte Amerika immer sehr. Das habe ich mir in der Zwischenzeit ein wenig gegönnt, indem ich für mich eine Anbindung zum akademischen Leben geschaffen habe. Das ist es, was ich mir nach der politischen Tätigkeit vorgenommen habe: meine Erfahrungen, mein Wissen und meine juristischen und politikwissenschaftlichen Kenntnisse in Form eines akademischen Berufes einzubringen und noch einmal - möglicherweise ein paar Jahre - in Amerika zu verbringen. Ansonsten war es über die Jahre hinweg eine sehr konstante Aufgabe, die politische Erneuerung Österreichs durch die Freiheitlichen und durch unsere Politik zu ermöglichen. Dabei hat sich an meinen Zielen nie etwas geändert. Diese Aufgabe ist so groß dimensioniert, daß man sie als eine Jahrtausendaufgabe bezeichnen kann.
Was ist für Sie ein Mißerfolg? Wenn man seine gesteckten Ziele nicht erreicht, oder wenn man auf halbem Weg ein Projekt abbrechen oder umkehren muß. Das ist wie bei einer Bergtour, bei der man sich vorgenommen hat, den Gipfel zu erreichen, man aber auf halber Strecke erkennen muß, es nicht zu schaffen, weil die Wetterlage schlecht ist.
Kennen Sie Mißerfolge? Ich habe genügend Mißerfolg erlebt. Jemand, der keine Mißerfolge gehabt hat und sie nicht verarbeiten mußte, kann auch Erfolge nicht wirklich verdauen. Daher ist es ganz normal, Mißerfolge bewältigen zu müssen. Meistens ist Mißerfolg die Grundlage für neuen Erfolg, wenn man positiv denkt und versucht, die richtigen Schlußfolgerungen zu ziehen.

Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
In der Politik erfolgt Anerkennung durch die Zustimmung bei Wahlen. Diese war in der Vergangenheit reichlich vorhanden. Selbstverständlich ist Anerkennung auch gelebte Solidarität von Anhängern, Freunden und Sympathisanten, die einen auch in schwierigen Phasen ermuntern, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen.
Ihre größten Erfolgserlebnisse? Im politischen Bereich war dies sicherlich die Übernahme der Funktion des Landeshauptmannes, weil es das erste Mal war, daß ein Freiheitlicher in der Geschichte der Zweiten Republik einen Posten als Regierungschef auf Landesebene erkämpfen konnte.

Woraus schöpfen Sie Ihre Kraft?
Meine Kraft schöpfe ich aus einer harmonischen Familie und meiner Lebenseinteilung. Ich schaffte mir privat eine eigene Welt, die etwas abseits der Politik steht. In dieser Welt pflege ich meine Freundschaften, übe meine sportlichen Aktivitäten aus und regeneriere mich nicht nur körperlich, sondern auch seelisch. Dazu gehören Bergtouren mit meinen Freunden, Reisen und meine vielfältigen Hobbies, die mir dazu dienen, wieder Kraft zu tanken.

Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Das Wichtigste ist es, Geduld zu haben und Augenmaß zu bewahren. Im Erfolg neigt man dazu, Übertreibungen zu akzeptieren. Dies ist gefährlich, denn Übermut tut selten gut. Man muß auch zwischen kurzfristigen und langfristigen Erfolgen unterscheiden können, das ist sehr wichtig. Ebenso muß man eine Vision und ein angestrebtes Ziel haben sowie davon überzeugt sein, daß es sich lohnt, sich zu engagieren, sich einzusetzen und Zeit zu investieren. Dafür muß man auch oft Streß in Kauf nehmen und private Interessen zurückstellen. Das ist etwas anderes als kurzfristig Erfolg zu haben, der mitunter langfristigen Erfolg verhindern kann.

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