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* Martina Pöll

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Geschäftsführerin
Hotel Rathaus Wein & Design
1080 Wien, Lange Gasse 13
Hoteldirektorin
Unterbringung, Hotels, Pensionen
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Profil

Zur Person

Martina
Pöll
19.10.1977
Krems
Wein, Freunde treffen

Service

Martina Pöll
Werbung

Pöll

Zur Karriere

Zur Karriere von Martina Pöll

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich entstamme in beruflicher Hinsicht der Ausbildung zum Koch und Kellner. Ich erlernte meinen Beruf vier Jahre lang in einem Hotel im Waldviertel, einem der schönsten Landschaftsstriche Österreichs. In diesem soliden Vierstern-Betrieb mit Hotel und Restaurant durfte ich schon in meiner Lehrzeit alle Aufgabengebiete meines Berufes kennenlernen. Nach der Lehrabschlußprüfung in beiden Berufen wechselte ich für einen Sommer in ein anderes etabliertes Unternehmen im Waldviertel. Im Herbst ging ich für einige Wochen in eine Sprachschule in England um nachfolgend meine erste Saison im Restaurant Hospiz-Alm von Herrn Adi Werner am Arlberg zu verbringen. Nach einem erfolgreichen Winter übersiedelte ich nach Klosters in die Schweiz, wo ich im Hotel-Restaurant Walserhof tätig wurde. Dieses mit zwei Michelin-Sternen und drei Hauben ausgezeichnete Haus führte mich noch tiefer in diese Ebene der Gastronomie ein, und zeigte mir einmal mehr, dass dieser Berufsweg der Richtige für mich war. Als ich vom Restaurant Pfefferschiff zu Söllheim in Salzburg ein Angebot erhielt, ergriff ich diese Chance und begann dort zunächst als Chef de Rang. Nach einem Jahr stieg ich zum Oberkellner auf und begann nebenbei das Diplomseminar an der Weinakademie in Rust, welches ich 2001 mit Erfolg abschloß In diesen Jahren wurde ich von der Familie Fleischhaker sehr unterunterstützt und ermutigt meinen Weg zu gehen. Um mich weiterentwickeln zu können, zog es mich nach mehr als vier Jahren in Salzburg nach Frankreich. Bei einem der besten Köche des Landes konnte ich viel Neues sehen und lernen und kam nach einem Jahr voll mit neuen Eindrücken nach Österreich zurück. Es zog mich nach Wien, wo ich nach einigen Monaten ein mehr als verlockendes Angebot bekam. Die Familie Fleischhaker bot mir an, im neu zu adaptierenden Hotel den Ausbau fertigzustellen, Mitarbeiter aufzunehmen und nach Fertigstellung die Position der Direktorin einzunehmen. Seit Jänner 2004 führe ich die Geschicke des Hotel Rathaus Wein&Design.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Martina Pöll

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Ich denke, ich habe einen Beruf gewählt, der das schnellste positive Feedback einer Dienstleistung darstellt. Es ist einfach wunderschön für mich, zu sehen, daß sich gut gelaunte Gäste in unserem Haus wohlfühlen. Für mich ist der berufliche Erfolg auch dann gegeben, wenn ich gerne meine Arbeitsstätte aufsuche und in meinem Tagesgeschäft aufgehe. Für mich ist es sehr wichtig, daß ich an meiner Arbeit Spaß habe und sie nicht als Belastung sehe – diese Freude spürt der Gast.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Erfolg hat für mich viel mit persönlicher Zufriedenheit zu tun und Freude an dem was man tut – so betrachtet sehe ich mich als erfolgreich.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Da ich immer alles, was ich tat, mit Spaß und Konzentration durchführte, erlebte ich Erfolge viel früher als mit einer anderen inneren Einstellung. Sehr wichtig war es auch immer, auf die Feinfühligkeit meiner Gäste zu achten. Ich wollte immer mein Bestes geben, und ich glaube rückblickend, daß dies von meinen Vorgesetzten wahrgenommen wurde. Sehr wichtig war der Rückhalt aus meinem Freundeskreis und meiner Familie. Aus diesem liebevollen Umfeld holte ich mir die Energie, die ich benötigte, um außerordentliche Leistungen erbringen zu können. Daher verzichtete ich oft lieber auf ein paar Stunden Schlaf, nur um mit meinen Freunden etwas Gemeinsames erleben zu können. Viele Dinge in meinem Leben mußte ich mir erarbeiten, viele Dinge jedoch passierten, ohne daß ich sie bewußt angestrebt hätte. Sehr wichtig war auch, daß ich mich nebenberuflich ständig weiterbildete und meine Ausbildungen auch zu Ende brachte.
Ist es für Sie als Frau in der Wirtschaft schwieriger, erfolgreich zu sein?
Nein, ich konnte keine diesbezüglichen Problemstellungen in meinem Berufsleben erkennen. Selbstverständlich herrscht heute ein gewisses Rollendenken, wenn man jedoch seine Arbeit gewissenhaft und mit Einsatz durchführt, sollte Frauen wie Männern der Erfolg gewiß sein. Tatsache ist jedoch, daß man als jüngere Frau vielleicht etwas schwerer die Akzeptanz der Männer erhält. Im Laufe seiner Tätigkeiten sollte man es jedoch schaffen, diese Vorverurteilung ad absurdum zu führen.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Ich sehe das Hauptproblem in der Einstellung der Menschen, die in der Gastronomie und Hotellerie tätig sind. Die meisten legen immer mehr Wert auf Acht-Stunden-Tage, Wochenenden sollten Freistellungen beinhalten, und wenige sind bereit, über ihre Grenzen zu gehen. Da wir jedoch naturgemäß an Wochenenden geöffnet haben und unsere Arbeitszeiten uns stark von den Arbeitszeiten der restlichen Bevölkerung ausgrenzen, treten immer wieder diesbezügliche Probleme auf.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Ich wähle Mitarbeiter nach meinem ersten Eindruck aus. In erster Linie ist es mir wichtig, dass meine Mitarbeiter offen auf unsere Gäste zugehen und Freude an Ihrem Tun haben – alles andere läßt sich lernen.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Da jeder Mensch ein eigenständiges Individuum ist, glaube ich fest daran, daß man auch mit jedem Menschen anders umgehen muß, um ein motiviertes Team bilden zu können. Für mich selbst entsteht Motivation dadurch, indem ich sehe, daß unsere Gäste zufrieden sind und daher auch wiederkommen – das ist das beste Feedback. Wenn sich Gäste bei mir bedanken, ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, diesen Dank an die Mitarbeiter weiterzuleiten. Sie sind es nämlich, die den Erfolg des Unternehmens gewährleisten. Wenn sich die Mitarbeiter mit ihrer Arbeit und der Philosophie des Hauses identifizieren, sind sie motiviert und haben Freude an ihrer Arbeit- ein logischer Kreislauf.
Wie ist Ihr hierarchischer Strukturkoeffizient?
Inhaber aller Unternehmen ist die Familie Fleischhaker, ich selbst führe als Geschäftsführerin des Hauses Hotel Rathaus Wein & Design zehn Mitarbeiter, die für 33 Doppelzimmer ihre Dienste zur Verfügung stellen.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Es beginnt alles mit der Überlegung, dann folgen die Überzeugung und die Identifikation mit seinen Taten. Begeisterung und Freude führen zum Erfolg.

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