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* Peter Schröder

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Bürgermeister
Stadtgemeinde Oberndorf bei Salzburg
5110 Oberndorf, Untersbergstraße 25
Vertragsbediensteter
Exekutive
250
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Profil

Zur Person

Peter
Schröder
24.11.1955
Oberndorf
Luise und Peter
Petra (1976)
Verheiratet mit Marianne
Politik, Radfahren, Berge
Küchenleiter im Krankenhaus Oberndorf

Service

Peter Schröder
Werbung

Schröder

Zur Karriere

Zur Karriere von Peter Schröder

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
In meinem Werdegang hat sich ein Meilenstein an den anderen gereiht, und heute fungiere ich als stolzer Bürgermeister der Stadt Oberndorf. Dieses Amt hat sich aus meinen Lebensumständen so ergeben, ich habe nicht darauf hin gearbeitet. Nach Abschluß der Pflichtschule absolvierte ich die Lehre zum Koch und Kellner und arbeitete danach einige Jahre in der Privatwirtschaft im Gastronomiebereich. In der Folge wechselte ich als Koch in das Krankenhaus Oberndorf. 1999 übernahm ich die Küche im Krankenhaus und verdoppelte in kürzester Zeit der Personalstand auf 20 Mitarbeiter. Beim Umbau des Krankenhauses übernahm ich beherzt nicht nur den Ausbau und die Erweiterung des Küchenbereiches, sondern wirkte auch engagiert an anderen Teilbereichen mit. Wir bauten ein Vorzeigeküchenmodell im Oberndorfer Krankenhaus auf, das Bekanntheit bis nach Finnland erlangte.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Peter Schröder

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg ist für mich die positive Bestätigung einer Arbeit. Wenn die Menschen sehen, daß man sinnvolle und ehrliche Arbeit leistet, honorieren sie diese auch. Das ist es, was ich Erfolg nenne. Erfolg ist nicht unbedingt in Prozenten meßbar, er kann auch mit Anerkennung in Verbindung gebracht werden.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
In einem gewissen Sinne ja, weil ich Anerkennung erfahre, und das ist für mich enorm wichtig.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ausschlaggebend war ganz sicher meine Menschlichkeit. In Bezugnahme auf mein Amt waren es die Stimmen der Bevölkerung bei der Wahl, aber womöglich auch das Defizit der Kontrahenten. Für mich ist exakt definiert, wohin ich will und welche Wertigkeiten ich für uns alle in dieser Gemeinde anstrebe.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Ich glaube, daß meine erfolgreichste Entscheidung für diese Stadt und diese Region war, die Gemeindevertretung überzeugt zu haben, daß das Krankenhaus Oberndorf das Notwendigste ist.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Imitation entspricht nie der Wahrheit und wird von den Menschen nicht angenommen. Ich denke, man sollte sich als derjenige präsentieren, der man ist. Wenn man imitiert, ist man niemals der Erste. Andersherum betrachtet, bedeutet Imitieren auch, von anderen zu lernen, und ist somit ein Bestandteil des Lebens. Für sich in Anspruch zu nehmen, die Weisheit gepachtet zu haben, ist nicht der richtige Weg zum Erfolg. Die Stärken der anderen zu nutzen, macht, glaube ich, auch einen Großteil des Erfolges aus. So gesehen, ist beides wichtig.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Ich stamme aus einem politisch geprägten Elternhaus. Die Gemeindepolitiker sind bei uns ein und aus gegangen, und das hat mich geprägt. Die Freude am Umgang mit Menschen und die Möglichkeit, im Ort etwas zu bewegen, war mir immer ein Anliegen. Es war sicher meine Mutter, die zu meiner Entwicklung mit beigetragen hat.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Das Leben zeigt, daß auf der Seite der Sieger immer wieder mehr sind, als auf der Seite der Verlierer. Ich habe die eine Seite sehr wohl kennen gelernt, aber wahrscheinlich kann ich besser mit der Gewinnerseite umgehen. Ich denke hierbei vor allem an dem Zuspruch der Bevölkerung und der Landespolitiker.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Österreich ist das drittreichste Land der Erde. Wenn die Steuern in Teilbereichen, zum Beispiel im Sozialversicherungsbereich, um einige Prozentpunkte angehoben würden, würde es die österreichische Bevölkerung nicht ärmer machen, dafür aber das soziale Netz absichern. Ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Die politischen Mandatare attestierten mir teilweise, daß ich für alle ein Gesprächspartner bin, zumindest solange ich noch in der Opposition war. Heute sieht es ein wenig anders aus, denn einige haben sich quasi über Nacht eine andere Meinung zugelegt. Allerdings wird mir wiederum von anderen bestätigt, daß ich durchaus ausgleichend wirken kann, obwohl ich in allen Belangen meine eigene Meinung vertrete.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Die Mitarbeiter spielen für mich die wichtigste Rolle, weil ich sonst weder hier sitzen würde, noch Erfolg in anderen Bereichen meines Berufslebens gehabt hätte. Jeder Vorgesetzte ist nur so gut wie seine Mitarbeiter. Das ist mein Prinzip.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Indem ich verlange, daß der Mitarbeiter selbständig agiert und nicht von mir verlangt, daß ich ihn führe. Ich verlange im Gegenteil, daß der Mitarbeiter mich führt, denn er ist der beste Betriebsmanager.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Speziell in meinem derzeitigen Amt waren am Anfang natürlich Ängste da, wie es weitergehen würde. Man muß wissen, daß seit 1945 hier fast ausschließlich konservative Bürgermeister gesessen sind, und dann kam einer, der seine Meinung offen sagte. Mittlerweile ist es so, daß sich auch Kollegen, die bereits seit 30 Jahren hier arbeiten, mit mir sehr wohl fühlen. Wir sind ein gutes Team, es herrscht ein gutes Klima, und wir begegnen uns respektvoll und mit menschlicher Akzeptanz.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Aufgrund meiner neuen Aufgabe, mit der Umstellung und dem Mehraufwand in meinem Amt sieht mich meine Frau derzeit sehr selten. Jedoch war das besprochen, sie hat es gewußt und akzeptiert es. Sie steht hinter mir. Wir wissen beide, daß wieder eine Zeit kommen wird, in der alles leichter ist - dann können wir mit Stolz auf diese Zeit der Prüfung zurückblicken.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Meine Arbeit ist meine Fortbildung. Ich lerne täglich dazu, besuche aber auch zwei bis drei Seminare pro Jahr. Vor kurzem habe ich beispielsweise die C-Prüfung absolviert, um die Struktur im Amtswesen besser zu verstehen.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Es ist wichtig, die Kommunikation zu fördern: Das Gespräch ist die Basis aller Dinge. Ich fürchte, daß die Jugend verlernt, miteinander zu reden - auch aufgrund der neuen Medien, wie zum Beispiel das Internet.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Es liegt mir am Herzen, meine Gemeinde wieder auf gesunde Beine zu stellen, eine gewisse Kultur und vor allem ethisches Denken in die Gemeindevertretung Einzug halten zu lassen. Wo ein Sieger ist, ist auch ein Verlierer, der die Niederlage verschmerzen und damit umgehen können muß. Ich habe gelernt, in meiner politischen Laufbahn mit Niederlagen umzugehen. Ich denke, es ist besser, zuerst Niederlagen zu erleben und anschließend Erfolg zu verzeichnen.
Ihr Lebensmotto?
Schwächen anerkennen, Stärken nutzen.

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