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* Hannes Bauer

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Inhaber
Bau - Portal - Kunstglaserei Hannes Bauer
1090 Wien, Servitengasse 21
Glasermeister
Baustoffe u. -material
3
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Profil

Zur Person

Hannes
Bauer
24.03.1960
Wien
Erna und Johann
Reinhard (1984) und Johanna (1988)
Holzarbeiten, Radiästhesie (Erdstrahlenmessung), Kochen

Service

Hannes Bauer
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Bauer

Zur Karriere

Zur Karriere von Hannes Bauer

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Bereits als Kind faszinierte mich die Werkstättenarbeit in der Glaserei meines Vaters. Mir wurde die vielseitige Anwendbarkeit des Werkstoffes Glas deutlich. Auch der künstlerische Aspekt in der Holzverarbeitung beeindruckte mich früh. Von 1974 bis 1978 besuchte ich nach bestandener Aufnahmsprüfung die Glasfachschule in Kramsach in Tirol, bekannt als die führende, heimische Ausbildungsstätte für den Bereich Kunstverglasung und Glasschleiferei (Flachglas). Im Unterschied zur klassischen Glaserlehre dauerte der Fachschule in Kramsach vier Jahre. Ich erwarb umfassende Kenntnisse im Schleifen, Malen, Ätzen und in der Veredelung von Glas, das im künstlerischen Bereich wie zum Beispiel in der Kirchenfenstergestaltung angewandt wird. Erwähnenswert ist, daß damals die Hälfte der Auszubildenden Mädchen waren. Die Kunstglaserei war also keine Männerdomäne. Mit den Gesellenbriefen in Glasschleiferei und Kunstverglasung nahm ich ab 1978 die Mitarbeit im väterlichen Betrieb auf und absolvierte 1980 die Meisterprüfung. Als ambitionierter, junger Glasermeister brachte ich in den Familienbetrieb, der sich damals noch stark der Bauverglasung widmete, die künstlerischen Feinheiten der Glasverarbeitung mit ein, die traditionellerweise in westlichen Regionen des Landes immer schon (beispielsweise in Form von Familienwappen in Glastüren) zum guten Stil gehörten. Im Osten Österreichs war die Hochblüte repräsentativer Glasverarbeitung zur Zeit des Jugendstils. Nach fünfjährigem Prozedere erreichte ich die Befreiung vom Präsenzdienst und kann diese Jahre als die Zeit der regen Beschäftigung mit der Reformation des Betriebes anführen. Eine Frucht meiner Bemühungen war unter anderem die Entwicklung des Betriebes zu einem renommierten Lehrlingsausbildungsbetrieb. In den achtziger Jahren war das vielschichtige Berufsbild des Glasers für junge Männer nicht so transparent wie das des Kfz-Mechanikers. Mir war die Arbeit mit jungen Menschen jedenfalls ein Anliegen. Ich gab mein Fachwissen gerne weiter und setzte mich engagiert in der Berufsinnung dafür ein, das Image des Berufsbildes Glaser und seine vielen Facetten stärker präsent zu machen. Noch bin ich nach jahrelanger Tätigkeit in der Berufsinnung in der Kommission für Gesellenabschlußprüfungen mit im Boot. Es freut mich, daß die Fachausbildung in Österreich hohe Wertschätzung erfährt. 2005 blicke ich auf eine 25-jährige Betriebserfahrung zurück und führe meinen Betrieb mittlerweile mit meinem Sohn an der Seite.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Hannes Bauer

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Für mich ist Erfolg, wenn ich bei dem Blick auf die Waagschale das Gefühl habe, daß der Wert für das, was ich beruflich unternehmen möchte, mit dem Wert, den ich wirtschaftlich damit erreichen kann, in Balance ist. Ausschließlich Werte wie Kostenminimierung und Umsatzsteigerungen mit meinen Unternehmungen anzupeilen, zumeist verbunden mit krankheitsverursachendem Streß ist, liegt mir fern. Die Lebensqualität bleibt in dieser Hinsicht auf der Strecke. Mir als Unternehmer ist die Gratwanderung zwischen Rentabilität und einem guten Betriebsklima wichtig. Ich lege Wert darauf, mich mental wohlzufühlen, am sozialen Leben teilzuhaben und meine Kraftreserven auf lange Sicht aufteilen zu können.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Erfolg ist für mich das Resultat meiner Lebensweise, und da ich mich dabei wohlfühle, mitten im Leben zu stehen, sehe ich mich als erfolgreich.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Meine Eigenheit war stets, das Ausmaß an Arbeit, das ich mir aufbürdete, im Einklang mit meiner Gesundheit und meinem inneren Wohlbefinden abzugleichen. Stimmten mich diese Bereiche im Zusammenwirken zufrieden, verlief vieles in die von mir gewünschte Richtung. Nur materiell Erfolg zu haben zeigt, daß es einen Mangel in anderen Lebensbereichen gibt. Mein Erfolg beruht weiters auf meiner Bereitschaft, mich auf meine Mitmenschen einzustellen, und auf meinem Feingefühl, individuelle Anliegen gut erspüren zu können.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Ich bezog Anerkennung aus dem Tun. Stets legte ich meine Seele in die von mir angefertigten Werkstücke. Nie erwartete ich mir für mein Tun Lob oder ständiges Schulterklopfen von anderen. Für meinen Energiepegel trug ich selbst Verantwortung und schöpfte frische Energie aus der Gestaltung einer sozial attraktiven Arbeitsatmosphäre. Ich umgab mich mit mir gemäßen Menschen und hielt mich gerne in der Natur auf. Die Hektik und die Schnellebigkeit unserer Zeit betrachte ich als Energie-Abzieher, die auf das Wohlbefinden ungünstigen Einfluß haben.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Die Antwort der Betroffenen sagt mehr aus, doch glaube ich, daß meine umsichtige soziale Einstellung geschätzt wird. Was ich verwehrte, war die Ausbeutung von Arbeitskraft. Die lange Betriebszugehörigkeit meiner Mitarbeiter spricht für sich. Einer meiner Gesellen ist seit 19 Jahren in meinem Betrieb tätig, mein im Betrieb tätiger Sohn steht kurz vor dem Gesellenabschluß. Betriebsklima ist gestaltbar und wirkt sich auf die Motivation aus. Auch wenn Gutmütigkeit von manchen mit Dummheit verwechselt wird, halte ich die Belebung dieses Wertes für eine erfolgversprechende Größe.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Betrieblich decken wir eine Marktnische ab und verstehen und als Experten darin, in der Bauindustrie nicht berücksichtigte, besondere Glasverarbeitungen anzubieten. Unsere auf individuelle Vorstellungen beruhenden und deshalb zeitintensiveren Auftragskonzeptionen sind bei unseren Kunden sehr gefragt. In der Beratung wertet uns auf, den Maßstab der Sorgfalt und Ganzheitlichkeit sehr ernst zu nehmen. Meine Arbeit bereichern meine Erkenntnisse aus meinem Hobby, der Geomantie, wo es um Schwingungsfrequenzen geht. Nach Einsteins Motto Alles Leben ist Schwingung bereichern uns erdenergetische Aspekte und fließen in meine Arbeit mit ein. Die Wiener Ringstraße wurde nach geomantischer Ausrichtung gebaut, wie bis 1930 die Geomantie im Baugewerbe vielerorts Anerkennung fand. Die Berücksichtigung dieser alten Erkenntnisse, die im Dritten Reich tabuisiert bzw. mißbraucht wurden, geht über die heute übliche Planungsarbeit des Architekten hinaus, aber mehr in die Tiefe. Beim Bau eines Gebäudes, in dem geistige Arbeit geleistet werden muß, sind auch Frequenzen z.B. auf das Herz der darin tätigen Personen zu berücksichtigen und nicht einfach Käfige aus Stahlbeton hinzustellen. Geomantie in sein Arbeitsfeld zu integrieren bedeutet, die ursprüngliche Intuition des Menschen zu integrieren und als Auftragnehmer dafür Sorge zu tragen, daß sich Menschen an Orten aus Glas wohlfühlen und Freude an Objekten aus Glas empfinden können.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Eine fundierte Ausbildung in einem Beruf, der Freude bereitet, zu genießen, halte ich für sinnvoll, egal, ob dieser Beruf später ausgeübt wird. Durchaus auch einen oder zwei weitere Berufe in einem artverwandten Berufsfeld zu erlernen erscheint mir als Fundament dienlich, um Wirtschaftszyklen des Arbeitsmarktes gut zu bestehen. Verwerflich finde ich die Wahl eines Berufes, bloß um damit Geld zu verdienen und Millionär zu werden. Motivierend bei der Erfüllung von Wünschen ist es, darauf hinzusparen und hinzuarbeiten und die Entscheidung zu fällen, sich Wünsche ohne Aufnahme von viel Fremdkapital zu erfüllen. Diese Einstellung hält von Belastungen fern und mental fit.
Ihr Lebensmotto?
Auch wenn die Technik das Soziale und die persönliche Kommunikation zu verdrängen scheint, lautet mein Motto: Lebe, um zu leben! Ich bevorzuge die Pflege persönlicher Kontakte, und dies funktioniert auch ohne Internet, Handy und E-Mail bestens.

Ehrungen

Goldener Diamant des freien Wirtschaftsverbandes 1980, Silbernes Ehrenzeichen der Bundeskammer der gewerblichen Wirtschaft 1996, Silbernes Ehrenzeichen der Bundesinnung der Wiener Glaser 2004.Goldener Diamant des freien Wirtschaftsverbandes 1980.

Mitgliedschaften

Funktionär der Fachvereinigung der Glaser.

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