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* Dr. Wilhelm Erber

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Business Unit Manager Vaccines
Baxter Vertriebs GmbH
1030 Wien, Landstraßer Hauptstraße 99/2A
Zoologe
Pharmazie
4
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Profil

Zur Person

Dr.
Wilhelm
Erber
17.09.1956
Wien
Verheiratet mit Gerda
Sport, Tanzen, Familie
Geschäftsführender Generalsekretär des österreichischen Jiu-Jitsu-Verbandes.

Service

Wilhelm Erber
Werbung

Erber

Zur Karriere

Zur Karriere von Wilhelm Erber

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
1975 leistete ich nach der mit ausgezeichnetem Erfolg absolvierten Matura zunächst den Präsenzdienst ab, ehe ich mich - unterstützt durch ein Stipendium - dem Studium der Zoologie mit den Nebenfächern Botanik und Chemie widmete. Nach dem Studienabschluß arbeitete ich 1982 am Zoologischen Institut der Universität am Forschungsvorhaben Morphologische Forschungen im Team von Frau Prof. Dr. Strenger mit. 1984/85 war ich an der Bundesstaatlichen bakteriologisch-serologischen Untersuchungsanstalt, Abteilung Lufthygiene, mit dem Aufgabenbereich Bioindikatoren betraut. 1985 begann ich als Verantwortlicher für medizinisch-wissenschaftliche Informationsaufbereitung und Training bei der Immuno AG, Abteilung Produktinformation, zu arbeiten. 1993 wechselte ich in das damals aufzubauende Marketingressort, und nach Leitung des Geschäftsbereiches Medizinisches Marketing und Promotionservice übernahm ich 1996 das Produktmanagement für Immunologie und medizinisch-wissenschaftliche Information der BioScience in der neu gegründeten Immuno GmbH Österreich. 1997 wurde die Baxter Immuno GmbH eine eigenständige Firmeneinheit und mit Marketing und Vertriebsagenden betraut. Nach der Position des Produktmanagers fungierte ich ab 2004 als Marketing und Sales Manager Vaccines der Baxter Vertriebs GmbH. Im Jahr 2005 wurde Vaccines als eigene Business Unit aufgewertet und ich zum Business Unit Manager bestellt.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Wilhelm Erber

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Persönlich fühle ich mich erfolgreich, wenn ich im Hier und Jetzt die Anforderungen meines jeweiligen Jobs mit bestem Wissen und Gewissen bei vollem Einsatz erfüllen kann, ohne Vergleich mit anderen. Der Weg ist das Ziel für mich. Der Kampfsport Jiu-Jitsu lehrte mich, die volle Konzentration auf den Moment zu richten. Bin ich in Gedanken in der Zukunft oder anderswo, verlasse ich die gegenwärtige Situation und versäume, was der Moment bietet.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Zufriedenstellende Ergebnisse im Äußeren bestätigen meine innere Erfolgshaltung.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Konsequenz insofern, als ich mich eines zu lösenden Problems annehme, ohne Zeitdruck und ohne die oberflächliche Absicht, mit der Lösung eine gute Optik herzustellen. Nach der genauen Problemanalyse ergibt sich der Handlungsbedarf. An die Problemlösung gehe ich heran, indem ich mich freihalte von Angst - entweder vor einem Mißerfolg oder davor, mit dem Ergebnis nicht gut dazustehen. Den Grundsatz Wer keine Fehler macht, der unternimmt nichts würdige ich, denn Fehlertoleranz gehört dazu.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Wenn eine Herausforderung auf mich zukommt, lehne ich mich kurz zurück und atme kräftig durch. Nach einer Analyse überlege ich, über welche Ressourcen ich zur Lösung der Aufgabe verfüge, erwäge, ob ich Hilfe benötige - und wenn, in welchem Ausmaß. Grundsätzlich gebe ich Problemstellungen Prioritäten, handle nach den Prinzipien Dringlichkeit und Wichtigkeit. Da im Berufsalltag nicht immer die sachlich fundierteste Meinung das entsprechende Gewicht auf der Waage erfährt, sondern jene, die von den stärksten Ellbogen durchgesetzt wird, bin ich bemüht, fachlich ausgewogene Meinungen mit konsequentem Einsatz durchzusetzen. Bei Konflikten halte ich nichts von Besiegen, Demaskieren und lauten Anweisungen. Ich handle als Freund und Vertreter des Konsens und fürchte mich nicht vor den Konsequenzen meines Tuns.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Erste Erfolge erfuhr ich als Kind und Jugendlicher beim Geräteturnen. Zufrieden war ich mit dem Studienerfolg und zahlreichen Erfolgen aus meinen sportlichen Aktivitäten. Die Möglichkeit der unternehmerischen Mitgestaltung und Mitwirkung sorgte beruflich für ein hohes Maß an Zufriedenheit. Ich erfreue mich daran, vielseitig zu sein.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Gemäß dem Autor Musashi meines Lieblingsbuches Die fünf Ringe meine ich, daß es zunächst bedeutsam ist, Vielfalt kennenzulernen. Dies bedingt, viele Dinge auf- und anzunehmen, viele Wege zu erfahren und aus allen gewonnenen Erfahrungen das jeweils Beste für sich herauszufiltern, im Hinblick darauf, ein Meister in seinem Metier zu werden. Diese Sichtweise läßt nicht zu, bloß ein Muster oder ein Schema eines Managementkurses als die einzige Wahrheit anzuerkennen, sondern als eine von vielen Perspektiven zu werten. Originell werde ich dann, wenn ich meinen Talenten nachgehe.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Zoologie war von Kindesbeinen an mein Steckenpferd, und meine Eltern gewährten mir ohne Einwände die Möglichkeit, dieser Leidenschaft nachzugehen. Mein einstiger Biologieprofessor war väterliches Leitbild, an der Universität trug schließlich meine Doktor-Mutter dazu bei, daß ich im universitären Bereich arbeitete. Herr Teichmann, mein früherer Vorgesetzter, war ein mir eng verbundener Wegbegleiter, von dessen positiver Haltung ich fachlich und menschlich schöpfte, und von dem ich zu meinem Glück in der Praxis erfuhr, wie fruchtbar konkurrenzfreies Arbeiten im Team ist.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Ich erfahre immer wieder, daß die Wege, die ich gehe, und meine Ergebnisse effizient und effektiv sind, und erlebe dies als Anerkennung. Ich freue mich über das Vertrauen von Kunden, die mir Handschlagqualität nachsagen. Auch das überaus positive Arbeiten in einem tollen Team empfinde ich als Anerkennung. Wir leisten in einem sehr persönlichen und menschlichen Umfeld gute Arbeit, was mir sehr viel bedeutet.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Zahlreiche Fusionen, Verkäufe und Umstrukturierungen in der Pharmabranche tragen zu übermäßig hoher Fluktuation bei. Die Identifikation mit dem Beruf geht verloren. Hochqualifizierte Manager hoppen von einem Job zum nächsten. Damit geht dem Unternehmen Kompetenz verloren, dem ständig Wechselnden mangelt es an Tiefe. Zudem kristallisiert sich die Eigenart beim Nachwuchs heraus, auch von Headhuntern animiert, so viele Karrieresprünge als möglich zu tätigen. Meiner Meinung nach kann das nicht von Erfolg gekrönt werden, da es geringere Identifikation mit Aufgaben impliziert und sich qualitativ auswirkt. Die Hire-and-Fire-Systeme machen Unternehmen einander immer ähnlicher.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Jeder Mitarbeiter ist in seinem Bereich wertvoll. Ich freue mich, daß die Fluktuation bei uns sehr gering ist.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Bewußt lege ich keinen Wert auf das Faktum Alter. Immer wieder sehe ich in der Wirtschaft, wie aus Kostengründen jüngere Mitarbeiter bevorzugt werden. Ich finde es entwürdigend, zutiefst ungerecht und zudem irrational, daß Menschen ab 50 nicht volle Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt erfahren. Das Fachliche ist nicht das Maß aller Dinge. Soziale Kompetenz aus Lebenserfahrung und Lernbereitschaft sind stabilere Größen im Hinblick auf qualitative Arbeitsbeziehungen. Sehr schätze ich an Mitarbeitern, wenn sie selbständig denken, ihre Meinung einbringen und sich nicht scheuen, ihren Standpunkt zu vertreten.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Eigenmotivierte Mitarbeiter arbeiten anders als auf Lob bedachte Mitarbeiter, die aus Angst vor Tadel ihre Arbeitsergebnisse mehr daran ausrichten, wie sie ankommen. Wir haben im Team kleine Arbeitseinheiten gebildet, und jeder Mitarbeiter hat die Möglichkeit, mit den Aufgaben zu wachsen.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Als Unternehmen agieren wir dynamisch und sind marktführend. BioScience ist Platzhirsch in Österreich, was auf unsere gelebte Kundennähe und Vertrauenswürdigkeit im Sinne von Verläßlichkeit zurückzuführen ist. Beste Kommunikation und soziale Kompetenz sind Werte, die bei uns groß geschrieben und forciert werden. Baxter ist ein Traditionsunternehmen, führte in Europa zahlreiche innovative Produkte ein und war häufig Vorreiter bei der Entwicklung neuer Präparate. Wie verhalten Sie sich der Konkurrenz gegenüber? Konkurrenz spornt an und trägt zur Weiterentwicklung bei. Forschung wird immer mehr angekauft, von Universitäten und sehr innovativen Kleinfirmen. Großunternehmen fischen diese Innovationen aus dem Pool und verwerten sie weiter.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Mich verbinden viele gemeinsame Interessen mit meiner Frau, und ich bin bedacht darauf, in der Privatsphäre emotionalen Abstand zu beruflichen Themen zu erlangen. Ich beziehe frische Energie aus meiner Jiu-Jitsu-Verbandstätigkeit und tanke besonders in Trainings mit Kindern auf.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Die fachliche Weiterbildung ergibt sich ganz automatisch aus dem Tagesgeschäft, ergänzt durch Kongresse und die Kommunikation mit Fachleuten. Im operativen Bereich und im Management nehme ich sowohl firmeninterne als auch externe Angebote wahr. Aber ich absolviere auch gemeinsam mit meinem Team Seminare oder Trainings, etwa auf dem Gebiet der Communication and Social Skills.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Jungen Leuten empfehle ich, positiv und sozial im Umgang mit Menschen zu bleiben, aus allem Tun zu lernen, auch wenn der Lerngewinn nicht sofort brauchbar erscheint. Heute sind Jugendliche aufgrund geringerer öffentlicher Förderung mehr auf finanzielle Mittel der Eltern angewiesen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Unsere Kinder sind inzwischen erwachsen, und nun sehe ich es als meine Aufgabe, ihnen den Rücken für ihre universitäre Ausbildung und ihren weiteren beruflichen Lebensweg zu stärken.
Ihr Lebensmotto?
Take it easy!

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