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* Univ.-Prof. DDr. Peter Kampits

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Vorstand am Institut für Philosophie
Universität Wien
A-1010 Wien, Universitätsstraße 7
Univ. Prof. für Philosophie
Weiterbildung
35
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Profil

Zur Person

Univ.-Prof. DDr.
Peter
Kampits
28.06.1942
Wien
Maria-Katharina (1979)
Mag. pharm. Elfriede, geb. Körner

Service

Peter Kampits
Werbung

Kampits

Zur Karriere

Zur Karriere von Peter Kampits
Was war für Ihren Werdegang ausschlaggebend? Mein rebellisches Verhalten gegenüber dem mittelbürgerlichen Elternhaus.Wie meinen Sie das? Meine Eltern waren zwar damit einverstanden daß ich studieren wollte, aber sie wollten, daß ich eine eher wirtschaftliche Richtung studieren sollte. Ich begann mit dem Studium der Philosophie, Psychologie und Geschichte an der Universität Wien und war relativ schnell fertig (in fünf Jahren). Meine Dissertation handelte über Albert Camus, die dann auch schnell veröffentlicht wurde. Ich absolvierte ein Post-graduate-Studium an der Sorbonne in Paris, kam nach einem Jahr nach Wien zurück und begann als Kulturjournalist bei der Zeitung Die Presse. 1968 wurde eine Universtitätsstelle frei und ich nahm sie an. 1974 habilitierte ich und wurde 1977 zum Professor ernannt. Zwischendurch gastierte ich an diversen Universitäten, unter anderem 1970-71an der University of Alaska und 1980 an der Beyazit Universität in Istanbul). 1987-91 leitete ich das Institut für Philosophie der Universität Wien. 1988 beauftragte man mich, die Landesakademie für Niederösterreich aufzubauen, wo ich bis 1995 als wissenschaftlicher Leiter fungierte, bis heute bin ich Direktor des von mir gegründeten Zentrums für Ethik und Medizin. Seit 1993 habe ich eine ständige Gastprofessur in Zagreb und bin permanent zur Gastprofessur an der Universität Banska Bystica (Slowakei) eingeladen. Ich halte sehr viele Vorträge im Ausland und habe etliche Funktionen, unter anderem war ich von 1988-90 Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Philosophie. Derzeit bin ich Vorstand des Institutes für Philosophie der Universität Wien.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Peter Kampits

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Beruflich bedeutet Erfolg, die Bedingungen zu schaffen, die einem ermöglichen, das zu verwirklichen, was man in sich trägt. Das Berufliche und das Private sind schwer voneinander zu trennen. Im Privatbereich bedeutet das Erfolgserfahrung in der schöpferischen Domäne, Glückserfahrung in der Partnerschaft und im Umgang mit Freunden. Der Erfolg ist nicht nur ein Zustand der Macher und Winner.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Engagement, sehr viel Arbeit, eine Portion Glück, verbunden mit Beharrlichkeit.Haben sich Ihre Erfolgsziele im Laufe der Zeit verändert? Mit 20 wollte ich die Philosophie nach dem Motto Nietzsche oder Nichts revolutionieren. Mit 50 wird man bescheidener, man will gute Arbeit leisten und etwas bewirken können. Ich möchte auch nach wie vor so unterrichten, daß meine Studenten von mir überzeugt sind, daß sie nachdenklich und kritisch werden.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Als ich ungefähr 30 Jahre alt war und wesentliche Schritte in meiner universitären Karriere machte. Damals bekam ich das Gefühl, Philosophie zu verstehen, empfand zunehmend Sicherheit bezüglich meines Berufes.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Selten, vielleicht in der Absage, in der Politik tätig zu sein, oft in der Öffentlichkeit zu erscheinen und im Versuch der Rückkehr in das philosophische Nachdenken.
Wie werden Sie von Ihrem Umfeld gesehen?
Ambivalent. Meiner Familie erscheine ich viel zu beschäftigt, meinen Mitarbeitern manchmal sprunghaft, meinen Freunden als Ruhepol.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Philosophische Probleme sind an sich nicht lösbar. Ärgerlich sind Bürokratie und eine Universitätsreform unter ausschließlich ökonomischen Gesichtspunkten.
Ist Originalität oder Imitation besser um erfolgreich zu sein?
Nur die Originalität setzt sich durch.
Wie erfahren Sie Anerkennung?
Von einem, der besser ist, als man selbst. Es ist die Wertschätzung meiner Arbeit bei den Studenten, das Gefühl, daß meine Art der wissenschaftlichen Betreuung gut ankommt. Eine Form der Anerkennung sind Einladungen zu hochkarätigen internationalen Symposien, die ich ständig bekomme.
Woraus schöpfen Sie Ihre Kraft?
Aus meiner slawischen Seele (die Zähigkeit liegt sozusagen in den Genen) und aus schönen Erlebnissen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Seit 2001erfülle ich die Funktion des Vorstandes des Institutes für Philosophie und möchte als solcher eine Aufwertung der Philosophie und die Integration der Interessensgegensätze am Institut sowie an der Universität erreichen. Ich wünsche mir auch genug Zeit zum Nachdenken, um das Buch über den Tod, an dem ich seit Jahren schreibe, zu vollenden.
Ihr Lebensmotto?
Wenn es eine Partei oder Gruppe von Leuten gibt, die nicht sicher sind, recht zu haben, dann bin ich sofort dabei. Man muß den Augenblick aus der Zeit herauslösen können.

Publikationen

- "Der Mythos vom Menschen. Zum Atheisums und Humanismus von Albert Camus", Salzburg 1968
- "Sartre und die Frage nach dem Anderen", Wien-München 1975
- "Zwischen Schein und Wirklichkeit. Eine kleine Geschichte der österreichischen Philosophie", Wien 1984
- "Ludwig Wittgenstein, Wege und Umwege zu seinem Denken" Graz 1985

Ehrungen

• Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien
• Silbernes Komturkreuz für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich

Mitgliedschaften

- Mitglied des Vorstandes der Österreichischen Ludwig-Wittgenstein Gesellschaft
- Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste

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