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* Prim. Prof. Dr. Peter Hernuss

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Geschäftsführer
Medaestheticals GmbH
1180 Wien, Kreuzgasse 17-19
Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe
Fachärzte für Gynäkologie
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Profil

Zur Person

Prim. Prof. Dr.
Peter
Hernuss
Dr. Karl und Isolde
Verheiratet mit Brigitte
Garten, Beruf

Service

Peter Hernuss
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Hernuss

Zur Karriere

Zur Karriere von Peter Hernuss

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Mein stenographischer Werdegang ist wie folgt: Promotion zum Dr. med. in Wien, von 1964-1966 auch Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien. Danach erfolgte die Ausbildung zum Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe am LKH Klagenfurt und sechs Jahre Assistenzarzt an der 1. Universitätsfrauenklinik in Wien. Es folgte die Fortbildung durch zahlreiche Auslandsaufenthalte auf dem Gebiet der gynäkologischen Strahlentherapie und insbesondere der Hormontherapie am Mount Vernon Hospital in London, Haward University in Boston, Schulungsaufenthalte in Cambridge etc. 1975 erfolgte die Gründung der Krankenanstalt Fertility Center zur Therapie von unerfülltem Kinderwunsch. Es war die erste erfolgreiche Privatkrankenanstalt für In Vitro Fertilisation (IVF) mit internationaler Reputation in Wien. 1987 wurde das Gesundheitszentrum Privatklinik Döbling - Ambulatorium Döbling gegründet und errichtet. Die Idee zur Errichtung kam mir 1980, nachdem ich eine große Ordination insbesondere zur Therapie unerfüllten Kinderwunsches leitete. Ich führte die erste In Vitro Fertilisation in einer privaten Krankenanstalt in Österreich durch und brachte das in vitro gezeugte Kind in einer privaten Krankenanstalt in Wien zur Welt. Lucy Brown war ja das erste so gezeugte Kind in England - von Edward und Steptoe. Wien folgte rasch. Ich hatte damals schon eine große Ordination für Gynäkologie und etablierte dort eine Tagesklinik für Gynäkologie, insbesondere Kinderwunschbehandlung und in weiterer Folge auch für kosmetische Chirurgie. Die Verbindung der Bereiche Kinderwunsch, Entbinden, Frauen betreuen, Hormontherapie, Älterwerden, Antiaging, Schönheit und Jugend erhalten zieht sich, als komplettes Betreuungsschema der Frau, durch mein Leben. Ich initiiere in meiner Tagesklinik für plastische Chirurgie Eingriffe wie Facelifting oder Nasen- bzw. Ohrenkorrekturen, die jeweils ein besonderer Spezialist durchführt, aber die Brust zum Beispiel ist Domäne des Gynäkologen; all das ist in der Standesregelung strengstens festgelegt. Ich bin Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe, und derjenige, der alle Bereiche abdecken kann, ist der Arzt für Allgemeinmedizin, deshalb absolvierte ich noch im Alter von 58 Jahren die Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin und spezialisierte mich auf Lasertherapie der Haut und Fettabsaugung. Die Klinik wurde immer größer, aber es fehlte die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit hochqualifizierten Fachleuten und auch die unmittelbare Nähe einer größeren Klinik. 1979 ahnte ich, daß es zwei Typen von Krankenanstalten geben muß, nämlich Schwerpunktkrankenhäuser für schwerverletzte oder schwerstkranke Patienten und andere für geringeren Behandlungsaufwand. Die ersteren dürfen durchaus teuer sein. Es darf aber nicht sein, daß jedes Krankenhaus hochspezialisiert ausgerüstet sein muß, deshalb war es schon damals meine Idee, eine Tagesklinik mit angeschlossenem Klinikhotel zu betreiben, aber die Visionen gingen aufgrund der Gesetzeslage damals nicht auf. Mit ein paar Kollegen kaufte ich dann in der Heiligenstädter Straße 63 in Wien das alte Gebäude der Novacon Chemie. Damals waren das hier noch die Slums des 19. Bezirkes von Wien, aber ich errichtete die Privatklinik Döbling, so wie sie jetzt da steht, und machte sie in rascher Folge zum besten Privatspital Wiens. Auch Marketing spielt in unserem Beruf eine immer größere Rolle. Als ich ein junger Arzt war, war alles, was nur im Entferntesten mit Marketing zu tun hatte, standeswidrig. Mein erstes Gehalt als Arzt waren an die 2.000 Schilling damals, und die Nachtdienste und Wochenenddienste wurden von uns gratis gemacht. Als ich nach dem Studium in Klagenfurt an der gynäkologischen Abteilung als Arzt arbeitete - ich wollte dort meinen Vater beerben, der auch Gynäkologe war - waren wir dort insgesamt 13 Ärzte, heute sind es 100, und jeder beklagt sich über zu viel Arbeit. Danach ging ich an die Erste Universitätsfrauenklinik in Wien und war dort sechs Jahre lang tätig. Danach gründete ich meine erste Privatklinik, weil ich eine bessere medizinische Versorgung wollte. Ich wollte ein interdisziplinäres Zentrum, wo man alles abklären kann. Es war anfangs sehr schwierig, da die Klinik von den der Ärztekammer, den Sozialversicherungsträgern und auch Privatversicherern nicht erwünscht war. Schlußendlich kombinierte ich ein Ambulatorium mit Sozialversicherungsverträgen mit der bettenführenden Privatklinik Döbling, eine Kombination, welche sich in der privaten Medizin als genial erwies. Zuvor war ich ja drei Jahre lang am Rudolfinerhaus als Belegarzt tätig, wo ich mir mit Professor Dr. Fellinger öfters um den Rang des stärksten Belegers einen Wettkampf lieferte. Ich fand dann aber an diesem Haus sehr viele Dinge, welche die Hotelkomponente betrafen, verbesserungswürdig, wie zum Beispiel die fehlende Hotelkomponente oder Bad und Klo am Gang bis zum Hotelservice der Mitarbeiter den Patienten gegenüber. Meine Frau Brigitte Hernuss, eine hervorragende Interieurdesignerin, half mir, ein fachlich hochwertiges, aber menschlich anziehendes Krankenhaus zu errichten. Die Kritiker warfen uns vor, eine Schicki-Micki-Klinik errichtet zu haben, obwohl wir uns bemühten, einfach ein menschlicheres uns liebevolleres Krankenhaus zu gestalten. Ich setzte durch meinen Neubau durch, daß ganz allgemein in allen privaten Krankenanstalten die Dreibettzimmer in Zweibettzimmer umgewandelt wurden. Heute würde ich nur mehr Einbettzimmerkrankenhäuser bauen, weil das der Trend und Wunsch der Patientinnen und Patienten ist. Die privaten Zusatzversicherer wollten letztlich ein Krankenhaus selbst führen, weil ihnen die Kosten der Krankenanstalten zu hoch erschienen. Sie legten uns ein Kaufangebot, welches man nicht ablehnen konnte. Meine Gesellschafter erhielten nach sechs Jahren das vielfache ihrer Einlage zurück. Danach war ich noch zehn Jahre lang ärztlicher Leiter der Privatklinik Döbling und bin das seit dem Jahre 2000 nicht mehr. Ich habe aber natürlich schon neue Pläne und errichte in der Lazarettgasse 25 - in der goldenen Meile der Medizin, mitten im Zentrum der großen Kliniken - eine neues Haus, eine Tagesklinik mit zwei großen Operationssälen, in denen bis zu hohen Operationsgruppen verschiedenste Operationen durchführbar sind. Dasselbe Haus enthält ein sogenanntes Klinikhhotel mit 50 Zimmern, welches keine krankenanstaltsrechtliche Krankenanstalt ist, aber medizinisch geführt wird. Der Patient kann sich dort nach einer Operation z.B. von Meniskus, Kreuzband oder auch Blinddarm auskurieren. So viel ich weiß, kostet das im AKH ungefähr 1.300 Euro pro Tag, wobei nicht einmal die ganzen echten Kosten gedeckt sind. Bei mir kostet das 200 bis 300 Euro pro Tag. Es wird hier erstklassige Topmedizin geboten, es gibt im Umkreis von 500 Metern 3.000 Ärzte, und es wird eine medizinische Nachbetreuung in Hotelkategorie geboten. Zusätzlich gibt es ein Vortrags- und Fortbildungszentrum, welches medizinische Topqualität garantieren wird. Diese Einrichtung ist für Österreich medizinpolitisch richtungsweisend und sollte Vorbild für eine billigere aber hochqualifizierte medizinische Versorgung der Patienten werden.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Peter Hernuss

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg ist für mich Anerkennung. Ich habe es gern, wenn jemand sagt: Schau, was der Hernuss schon wieder auf die Füße gestellt hat! Qualität ist für mich auch Erfolg - meine Leistungen sind teuer, aber ich bin nicht unsozial.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ausschlaggebend waren Arbeit, Glück, meine Frau und meine Familie.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Ich wollte ursprünglich Chemiker werden, da fragte mich mein Vater, ob ich ernsthaft Angestellter sein möchte und nichts zu tun haben will. Dann wollte ich Chirurg werden, aber mein Vater meinte, daß ein Chirurg in der Praxis nichts verdient, denn wer geht schon zu einem Chirurgen. Er riet mir, Gynäkologe zu werden, denn jede Frau geht üblicherweise einmal im Jahr zum Gynäkologen, also hat man in diesem Bereich Sicherheit. Außerdem ist die Gynäkologie interessant, weil sie hormonelle, internistische, chirurgische und psychologische Bereiche gleichzeitig abdeckt. Meine Berufsentscheidung war also eigentlich die meines Vaters.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Aufgrund leerer Wartezimmer kommen viele Ärzte auf die seltsamsten Ideen, nur um wieder Patienten in ihre Praxen zu bekommen. Homöopathie halte ich beispielsweise für einen absoluten Humbug und Betrug am Patienten. Homöopathie ist keine Medizin, da können sie ein Glas Wein in Linz in die Donau schütten und in Wien herausnehmen und dann trinken, dann haben sie Homöopathie, die eine Erfindung von Nichts ist. Ich will meine Patientinnen gynäkologisch erstklassig betreuen, ich will, daß es ihnen gut geht, und daß ich Geld damit verdiene. Abgesehen von weiteren fachlichen Problemen ist die Finanzierung der Medizin ein fast unlösbares Problem. Es werden Großgeräte erfunden, die dermaßen viel Geld kosten, daß man sich das bis vor zehn Jahren nicht einmal vorstellen konnte - als Beispiel nenne ich Computertomographie und Magnetresonanz. Sehr oft werden diese Geräte unnötigerweise verwendet, oder sie stehen in der Nacht unbenutzt herum. Die Gehälter und Löhne steigen in astronomische Höhen. Die Koordination der medizinischen Ressourcen liegt vollkommen im argen, denn Sie werden achtmal für dasselbe untersucht, Medikamente kugeln zu Milliarden herum. Das Krankenanstaltengesetz treibt kostspielige Blüten nur aus einem Geltungsdrang heraus. Der Krankenhausbetrieb ist so teuer und aufgebläht und von Zwangsbeglückungen versehen, daß er so nicht mehr finanzierbar ist. Ein großes Problem ist auch die Überalterung der Bevölkerung, der Mensch ist heute um 15 Jahre älter als noch vor 40 Jahren. Für mich ein sehr bedeutendes Problem, das allerdings nichts mit der Medizin zu tun hat, ist zudem der absehbare Zusammenbruch der Ökologie.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Die Stärken der Tagesklinik sind die Qualität und der Zusammenschluß verschiedener medizinischen Disziplinen in einem Haus mit Hotelcharakter. Weitere wesentliche Stärken sind der Mut zur Tat und die Zusammengehörigkeit in meinem Haus.

Publikationen

Rund 60 wissenschaftliche Publikationen auf zahlreichen Gebieten der Gynäkologie, Geburtshilfe und Strahlentherapie. Vorträge auf zahlreichen nationalen und internationalen Kongressen, insbesondere auf den Gebieten der Strahlentherapie, Sterilitätsbehandlung, In-Vitro-Fertilisation und aesthetischen Medizin.

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