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* Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Helmut Detter

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Geschäftsführer
Fachhochschule Wiener Neustadt für Wirtschaft und Technik GmbH
2700 Wiener Neustadt, Johannes Gutenberg-Straße 3
Wissenschaftliche Institute, Forschung
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Profil

Zur Person

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.
Helmut
Detter
11.05.1939
Wiener Neustadt
Rudolf und Theresia
Philipp (1984) und Florian (1986)
Verheiratet mit Karin
Tennis, Geländelauf, Yachting, Bergwandern, Biken
o. Univ.-Prof. an der TU Wien (Mikrosystemtechnik), Institut für Sensor und Aktuatorsysteme, 1040 Wien, Floragasse7/2, Unternehmensberater, Senior Advisor IMA-GmbH (Integrated Microsystems Austria), Projekt AMT (Advanced Material Technologies), EPG-A (Engineered, nanoProducts GmbH Austria).

Service

Helmut Detter
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Detter

Zur Karriere

Zur Karriere von Helmut Detter

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach Abschluß der HTL Wiener Neustadt absolvierte ich ein Studium im Fach Maschinenbau, das ich im Jahr 1965 erfolgreich abschließen konnte. Im Jahr 1974 folgte meine Habilitation im Bereich Feinwerktechnik. In der Zeit von 1965 bis 1974 baute ich die Österreichische Gesellschaft für Tribologie auf. Seit 1974 bin ich als außerordentlicher Professor an der Technischen Universität in Wien tätig, und seit dem Jahr 1977 bekleide ich die Position des Vorstands des Instituts für Feinwerktechnik. Neben zahlreichen Industrieberatungstätigkeiten - Voest Alpine, Elin, Steyr-DaimlerPuch, VEW (Böhler), Wiener Holding sowie der permanenten Technologiebetreung von ca 10-30 KMU/p.a. war ich von 1975 bis 1977 bei der Siemens AG in München beschäftigt und bis 1983 Konsulent im Themengebiet Tribologie. Im Jahr 1977 gründete ich die Tribotechnik Forschungs-GmbH, wo meine Aufgaben in der methodischen Produktentwicklung, im Innovationsmanagement und im Technologietransfer lagen. Von 1983 bis 1987 war ich für das österreichische Forschungszentrum Seibersdorf tätig, wo ich für den Aufbau neuer Aktivitäten in der Umweltforschung, den Technologietransfer, flexible Automation und die Gründung des Technologiezentrum Leoben zuständig war. Von 1985 bis 1989 war ich außerdem Leiter des Forschungsinstituts der Österreichischen Gesellschaft für Umwelt und Technik. Von 1988 bis 1990 war ich Geschäftsführer der Österreichischen Gesellschaft für Computerunterstütztes Konstruieren und Fertigen, ÖCAD. Seit 1990 bin ich Mitglied des VDI/VDE, der Fachgruppe für Mikro- und Feinwerktechnik. Seit 1995 bin ich laufend mit der Planung und dem Aufbau des Technologieschwerpunktes Medizintechnik und Mikrosystemtechnik beschäftigt, u.a. Planung und Aufbau des Technopols Wiener Neustadt sowie Mitwirkung am Ausbau des Technopols Tulln.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Helmut Detter

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Für mich persönlich bedeutet Erfolg, daß mein Leben einen Sinn hat. Denn es gibt nichts Schlimmeres als zu leben und das Gefühl zu haben, nicht gebraucht zu werden. Ignoranz ist das Schlimmste, was man einem Menschen antun kann. Daher ist erfolgreiches Arbeiten eine wirkungsvolle Möglichkeit, von anderen bemerkt zu werden. Noch wesentlicher ist aber, daß man mit sich selbst zufrieden ist. Ein Straßenkehrer, der gute Arbeit leistet, kann unter Umständen in höherem Umfang mit seinen Leistungen zufrieden sein als ein Manager, der sich ständig getrieben fühlt. Seinen Erfolg zu bewerten ist deswegen kritisch, weil man nur schwer unterscheiden kann, ob man selbst noch die treibende Kraft ist oder ob man schon getrieben wird. Erfolg ist in erster Linie ein Kriterium der Selbstverwirklichung. Es ist wichtig, zu lernen, mit seinen Leistungen zufrieden zu sein. Erfolg sollte nie auf Kosten anderer gehen. Erfolg sollte unter menschenwürdigen Umständen und hoher sozialer Kompetenz errungen werden. Erfolg ist eine wichtige Antriebsfeder. 95 Prozent des Erfolges sind Folge von harter, konsequenter, permanenter Arbeit. Am meisten lernt man durch Mißerfolge. Wer nie Krisen erlebt hat, ist ein an Erfahrung armer Mensch.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Wenn ich über mich nachdenke, dann stelle ich fest, daß ich durch Disziplin und mehr Eigenorganisation noch mehr hätte erreichen können. Wenn ich mein bisheriges Leben benoten müßte, so würde ich mir die Note Befriedigend geben. Vielleicht ist diese Beurteilung etwas zu hart, da ich ja heute über viel mehr Erfahrung verfüge als früher und daher Situationen, die ich damals noch nicht so gut einschätzen konnte, heute besser bewältigen würde. Doch im großen und ganzen bin ich zufrieden, wenn ich auch manche Entscheidungen heute anders treffen würde.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich wechselte alle fünf bis sieben Jahre meinen Job, immer, wenn ich das Gefühl hatte, an einem Endpunkt angelangt zu sein. Ich möchte nie den Status quo, den ich erreichen konnte, beibehalten, sondern vorwärtskommen. Man muß eine charismatische Führungspersönlichkeit sein, um erfolgreich zu werden, sich aber trotzdem seine Kritikfähigkeit bewahren. Viele erfolgreiche Manager ertragen um sich herum nur noch Menschen, die ihnen schöntun und die sie scheinbar besser aussehen lassen. Die Lernfähigkeit muß erhalten bleiben, und das ist dann der Fall, wenn man die Bodenhaftung nicht verliert. Ich arbeitete mein ganzes Leben lang mindestens 50 Stunden in der Woche. Permanente Selbstkritik ist allerdings genauso schlimm wie permanente Selbstüberschätzung. Man darf nicht in Rituale und Verhaltensmuster hineinfallen, das führt zum Verlust der Denkfähigkeit.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Meine Mitarbeiter haben immer eine große Rolle beim Erfolg des jeweils von mir geführten Unternehmens gespielt. Ich halte Teamarbeit für sehr wichtig. Doch am Ende muß es doch eine Autorität geben, die die Entscheidungen trifft. Ich hatte das Glück oder die Begabung, immer ein gutes Team zu haben. Ich bin letztlich immer nur so gut wie mein Team und umgekehrt.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Die Zufriedenheit meines Teams ist ein entscheidender Faktor für mich. Es ist notwendig, daß jeder Mitarbeiter eine Beziehung zu seiner Arbeit hat. In einem Unternehmen ist jeder Mitarbeiter gleich wichtig, auch die Reinigungsdamen tragen einen wesentlichen Teil zum Erfolg bei. Indem ich ihnen das immer wieder in Erinnerung rufe, motiviere ich sie. Man muß für die Mitarbeiter ein soziales Netz bereitstellen, sonst wird jede Motivation durch die Angst um den Arbeitsplatz dominiert.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Man soll sich flexibel halten und sich permanent selbst kontrollieren. Man soll sich immer wieder fragen, ob man noch in der richtigen Qualifikation und im richtigen Job ist. Man soll offen und leistungsbereit sein und die Fähigkeit zur Selbstmotivation lernen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich muß in allen Bereichen, in denen ich tätig bin, Nachfolger aufbauen, in den meisten Bereichen ist das bereits geschehen. Ich habe nur eine wirkliche Angst: Daß ich verblöde oder unkreativ werde und meine Umgebung mich aus Freundlichkeit oder Dankbarkeit nicht darauf hinweist.
Ihr Lebensmotto?
Sir Karl Popper sagte: Man bringt jeden Menschen um, wenn man ihm alle Sorgen nimmt.

Publikationen

Technisch-wirtschaftliche Innovation, herausgegeben vom Österreichischen Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, Initiativen für die Zukunft, Orac Verlag, Internationaliät - Forschungsleistung in Österreich 1975-85, Edition S, Forschungspolitik der Neunziger Jahre, Springer-Verlag, ca. 60 wissenschaftliche Publikationen, ca. 200 Vorträge im Rahmen von technisch-wissenschaftlichen Veranstaltungen.

Ehrungen

Ehrenkreuz I. und II. Klasse für Wissenschaft und Kunst der Republik Österreich für wissenschaftliche Leistungen im Bereich Umwelt, Großes Goldenes Ehrenzeichen des Landes Niederösterreich.

Mitgliedschaften

Mitglied der VDI/VDE, Präsident der OGMS (Österreichische Gesellschaft für Mikrosystemtechnik) und des TBZM (Technologieberatungszentrum).

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