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* Anton Fink

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Inhaber
Anton Fink Bäckerei GmbH & Co
6912 Hörbranz, Ziegelbachstraße 16
Bäcker und Konditor
Kaffee u. Kuchen, Eissalons
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Profil

Zur Person

Anton
Fink
25.09.1959
Anna und Pius
Joachim (1989), Martina (1992) und Caroline (2001)
Alphornspielen

Service

Anton Fink
Werbung

Fink

Zur Karriere

Zur Karriere von Anton Fink

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach Abschluß der Hauptschule absolvierte ich von 1975 bis 1978 die Lehre zum Konditor in Feldkirch, leistete dann den Präsenzdienst und absolvierte ein Jahr später, 1979, eine Lehre zum Bäcker im Betrieb meines Vaters, wo ich auch zu arbeiten begann. In den Jahren 1982 bis 1984 legte ich die Meisterprüfungen in beiden Fachgebieten ab und absolvierte auch die Berechtigungsprüfung für das Gastgewerbe. Ich baute unseren kleinen Familienbetrieb von drei Mitarbeitern zu einem Unternehmen mit 30 Angestellten auf. Wir waren Vorreiter, indem wir direkt an die Bäckerei eine Konditorei anschlossen und im selben Zeitraum ein gutgehendes Café folgte. Unser erster Erfolg waren große gefüllte Brezel, die mittlerweile ein sehr bekanntes Produkt im ganzen Land geworden sind. Wir beliefern im Leiblachtal alle Gastwirtschaften und auch beinahe alle Lebensmittelgeschäfte.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Anton Fink

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg braucht Härte, Konsequenz und Ausdauer, auch Fachwissen gehört natürlich dazu. Wenn jemand sagt, es geht in seiner Entwicklung immer nur nach vorne, so ist das skeptisch zu betrachten. Es geht vielmehr zwei Schritte vor und einen zurück. Mit meinem Geschäft kam ich nie an einen Punkt, an dem ich hätte sagen müssen, es ginge mir schlecht, so gesehen hat es gut funktioniert.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
In meiner Branche war ich, möchte ich fast sagen, einzigartig mit dem Aufbau der Kombination aus Bäckerei mit Konditorei und Café. Was ich dabei geschafft habe, war sicherlich ein Erfolg, aber es steckte auch viel Arbeit dahinter. Man muß auf vieles verzichten, denn man kann im Leben nicht auf zwei Hochzeiten tanzen. Es ist nicht möglich, Chef zu spielen, viel Geld zu verdienen und zwei Monate Urlaub zu machen. Wenn man bei Null anfangen muß, ist das fast undenkbar. Generell sind die Anfänge immer am schwersten. Wenn es einmal läuft, geht es leichter, aber man muß sich auch weiterhin um die Dinge kümmern. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Ich habe immer darauf geachtet, daß Preis und Qualität stimmen. Das Entscheidende als Geschäftsmann ist, daß man sich vor die eigene Theke stellt und sich vorstellt, was die Kunden wollen, nicht was man selbst als Chef möchte. Wenn man das macht, was der Kunde will, also auch ein vernünftiges Preis-/Leistungsverhältnis bietet, kann fast nichts mehr schief gehen. Die Menschen gehen heutzutage lieber in größere Einkaufszentren, weil sie glauben, dort beim Produkt zu sparen. Dem entgegenzuwirken ist nicht leicht.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Jeder Tag ist ein Stück vom Leben, und wir fangen immer wieder neu an. Ich lege zum Beispiel Wert darauf, daß die Mitarbeiter, wenn sie in der Früh zur Arbeit kommen, Guten Morgen sagen und einander mit dem Namen ansprechen, so daß alle es hören. Ebenso soll es sich bei der Verabschiedung verhalten. In welcher Situation haben sie erfolgreich entschieden? Als ich die Backstube neu baute, plante ich sie relativ groß, war mir dann zuerst aber gar nicht sicher, ob ich sie jemals in dieser Größenordnung brauchen würde. Doch es vergingen weniger als zwei Jahre, und schon brauchte ich sie genau in dieser Dimension. Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Geschäftsleute sind für mich generell Vorbilder. Es war mir persönlich auch wichtig, daß mein Unternehmen erfolgreich ist. Ich habe daher auch klargestellt, daß für mich das Geschäft zuerst kommt. Ich möchte im Geschäft sein können, wenn man mich braucht. Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst? Wenn die Umsätze eines Geschäftes steigen, gibt es eigentlich kein Problem. In der Bäckereibranche gibt es allerdings gewisse Entwicklungen, die ich als problematisch erachte. Sehr viele Betriebe führen neben der Bäckerei auch eine Filiale einer Lebensmittelkette, wobei in diesen Ketten mittlerweile ein besseres Sortiment angeboten wird als beim Bäcker im Laden selbst. Bei dieser Entwicklung muß man sich fragen, wie es den Bäckern in 20 Jahren gehen wird. Es entstehen zum Beispiel auch keine neuen Betriebe mehr, sondern die alten werden größer. Für mich ist wichtig, mich behaupten zu können. Nach welchen Kriterien wählen Sie ihre Mitarbeiter aus? In den letzten 18 Jahren mußten wir fast nie Personal suchen. Wenn jemand in Pension ging, wurde uns schon vorher jemand anderer empfohlen. Bei meinen Mitarbeitern lege ich Wert darauf, daß sich alle bemühen. Auch Pünktlichkeit ist in einer Bäckerei sehr wichtig, ebenso Ehrlichkeit. Man muß einen guten Draht zueinander haben, da hilft auch fachliche Kompetenz nicht darüber hinweg. Wie motivieren Sie ihre Mitarbeiter? Man muß mit gutem Beispiel vorangehen. Das, was ich selber kann, verlange ich von einem Mitarbeiter nicht. Man schätzt auch an mir als Chef, daß ich mich überall auskenne und nicht nur dauernd etwas auszusetzen habe. Es kann überall einmal etwas schiefgehen, ich mag es aber nicht, wenn Mitarbeiter untereinander jammern. Die Dinge sollen klar ausgesprochen werden. So bleibt ein gutes Arbeitsklima.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Die Mitarbeiter sind äußerst freundlich. Es geht zum Beispiel niemand nach Hause, ohne sich von mir persönlich zu verabschieden und mir einen schönen Tag gewünscht zu haben. Privatgespräche versuche ich allerdings so gut wie möglich einzudämmen, damit sich niemand benachteiligt fühlt. Wir sind alle gleich, wir sind alle per Du, und es gibt auch keine Rangordnung.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Es ist natürlich ein Vorteil, daß sich Wohnung und Geschäft im selben Gebäude befinden. Mir ist meine Familie wichtig, ich engagiere mich daher zum Beispiel auch im Garten. Doch ich möchte einfach, daß unsere Bäckerei eine wirkliche Institution in Hörbranz ist, es soll nicht nur irgendeine Bäckerei sein. Ich nehme auch aktiv am Leben in der Gemeinde teil und begebe mich unter die Menschen. Ich lege Wert darauf, daß sie merken, daß ich mich für sie interessiere und nicht nur da bin, um Geld zu verdienen. Wenn Brot übrigbleibt, gebe ich es ins Kloster. Man kann nicht immer nur versuchen zu profitieren, man muß auch geben.Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung? Wenn es zeitlich möglich ist, besuche ich Kurse der Wirtschaftskammer. So habe ich zum Beispiel auch einen Computerkurs gemacht. Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Ich wünsche mir, daß ich meinen Umgang mit Geld an meine Kinder weitergeben kann. Ich gebe dann Geld aus, wenn ich welches habe, sonst nicht. Man soll auch im Geschäft nur kaufen, was man wirklich braucht.

Mitgliedschaften

Trachtengruppe Hörbranz, Obmann des Verkehrsvereins Hörbranz.

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