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* Robert Gebetsroither

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Geschäftsführer
Gebetsroither Wohnwagen & Reisemobile GmbH
8940 Weißenbach bei Liezen, Hauptstraße 6
Kaufmann
Fahrzeughandel
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Profil

Zur Person

Robert
Gebetsroither
19.06.1951
Schörfling am Attersee
Robert und Hedwig
Harald (1973) und Birgit (1974)
Verheiratet mit Annemarie
Bergsteigen, Schitouren, Expeditionen

Service

Robert Gebetsroither
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Gebetsroither

Zur Karriere

Zur Karriere von Robert Gebetsroither

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ab 1957 besuchte ich die Volks- und Hauptschule in Schörfling am Attersee. Ich war kein guter Schüler und mußte eine Klasse der Hauptschule wiederholen. Danach besuchte ich die Handelsschule, die ich im zweiten Jahr abbrach. 1969, im Alter von 18 Jahren, begann ich eine Lehre als Schlosser und Gießer in einer Metallgießerei in Vöcklabruck. Es war ein völlig falscher Beruf für mich, nach der Gesellenprüfung arbeitete ich nur noch zwei Jahre in diesem Beruf. Ab 1975 arbeitete ich fünf Jahre lang als Lagerleiter im Autohaus Pfleger in Liezen, dem Betrieb meines Schwiegervaters. Mein Schwiegervater begann damals mit dem Handel von Wohnwagen, so lernte ich diese Branche kennen. Nachdem mein Schwager den Betrieb übernommen hatte, sah ich keine Perspektiven mehr für mich im Betrieb. Ich machte mich in der Versicherungsbranche selbständig. Als das Autohaus Pfleger mit dem Wohnwagenhandel aufhörte, kaufte ich 1981 mit einem Kredit die vorhandenen Fahrzeuge und begann nicht nur mit dem Wohnwagenhandel, sondern auch mit der Vermietung. Außerdem hatte ich die Idee, fix am Meer aufgestellte Wohnwagen zu vermieten. Im damaligen Jugoslawien stellte ich in der Sommersaison zehn Wohnwagen auf. Die Idee funktionierte, und die Auslastung war gegeben, im Herbst holte ich die Wohnwagen wieder nach Österreich und verkaufte sie weiter. Es zeigte sich, daß ich gut verkaufen kann, dazu ging ich direkt zu den Leuten auf die Campingplätze. Durch Weiterempfehlungen hat sich der Verkauf gut weiterentwickelt, und das Geschäft wuchs. 1983 gründete ich die erste Filiale in Steyr, 1984 eine Filiale in Graz, und auch die stationäre Vermietung wurde weiter ausgebaut. Innerhalb von sieben Jahren wurden wir mit acht Filialen das größte Unternehmen der Branche in Österreich. Auch im Ausland, in Ungarn, Italien und Jugoslawien wurden Filialen gegründet. 1989 hatten wir ein Umsatz von rund 200 Millionen Schilling. Inzwischen hatten wir auch damit begonnen, Reisemobile und Caravans zusammenzubauen, das Chassis und den Aufbau. Dafür wurden Grundstücke gekauft, und wir mieteten uns in Hallen ein. 1989 beteiligte sich ein deutscher Konzern an unserem Unternehmen auf der Basis von 50 Prozent, und wir haben sehr viel investiert. Als 1990 in Jugoslawien der Krieg ausbrach, brach der Markt plötzlich zusammen, und wir machten gigantische Verluste. Die zuvor eingegangene Partnerschaft stellte sich dann als großer Nachteil heraus, und ich verlor 1993 alles - bis auf den Betrieb in Wien und die stationäre Vermietung im Ausland, die allerdings bis 1995 brachlag. Von Wien aus arbeitete ich weiter, denn ich durfte vier Jahre lang nicht in der Steiermark arbeiten, und es gelang mir, über den Handel die tote Zeit zu überbrücken. Es war eine sehr schwierige Zeit, ich konnte jedoch den Konkurs abwenden und das Vertrauen meiner Kunden aufrechterhalten. Erst ab 1997 hatten wir wieder Geld zur Verfügung, und ich konnte in meine Heimat nach Weißenbach bei Liezen zurückkehren. Mit dem Handel wurde wieder begonnen, die Konzentration galt jedoch der Vermietung auf den Campingplätzen. Heute haben wir bereits wieder 900 Fahrzeuge auf Campingplätzen in Österreich, Italien und Kroatien sowie auf der Insel Cres und in Cikat direkt am Meer luxuriöse Mobilheimanlagen gebaut. Voriges Jahr haben wir zwei Millionen Euro investiert, auch heuer wird das der Fall sein, und es geht wieder steil bergauf. Wir entwickeln uns zur europäischen Spitze auf diesem Gebiet, zur Zeit sind wir europaweit an der dritten Stelle. Es geht mir jedoch weniger um die Größe, sondern mehr um die Qualität, und in diese investieren wir laufend.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Robert Gebetsroither

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich vor allem innere Zufriedenheit.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, denn ich mußte bei Null beginnen, habe eine schwierige Zeit überstanden und es so gesehen eigentlich zweimal geschafft.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Hartnäckigkeit und der Wille, nicht aufzugeben. Laut den Zahlen hätte ich damals in der Krisenzeit Konkurs anmelden müssen. Ich habe es nicht getan, so habe ich niemandem geschadet und konnte das Vertrauen meiner Kunden und Geschäftspartner halten.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Je größer die Herausforderungen sind, umso ruhiger, sachlicher und konzentrierter reagiere ich.Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein? Wesentlich für den Erfolg ist es, sich selbst treu zu bleiben und authentisch zu sein.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Eine große Rolle. Unsere Mitarbeiter müssen besser sein als die Mitarbeiter der Mitbewerber.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Durch Schulungen und gute Bezahlung.Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens? Die Zufriedenheit unserer Kunden. Wir bieten die besten Plätze am Meer und haben ein ausgewogenes Preis-/Leistungsverhältnis. Wenn unsere Kunden nach Hause fahren, zufrieden sind und nächstes Jahr wieder kommen wollen, dann ist das unser verdienst. Derzeit haben wir 60.000 Kunden, davon 80 Prozent Stammkunden, und bereits im Herbst sind wir zu 40 Prozent durch Vorreservierungen für die nächste Saison ausgelastet.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Als junger Mensch sollte man unbedingt seine Stärken und Eignungen kennenlernen. Wenn man die Stärken kennt und daran arbeitet, wird man auch Erfolg haben. Wenn man am richtigen Gleis ist, dann kann man in allen Berufen und Branchen erfolgreich sein. Sich Ziele zu stecken und diese niederzuschreiben halte ich für ganz wichtig. Dann muß man konsequent am Erreichen dieser Ziele arbeiten.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Mein Ziel zu Beginn war es, mit 60 Jahren 60 Millionen Schilling verdient zu haben. Inzwischen habe ich das Ziel weiter nach oben gesteckt.
Ihr Lebensmotto?
Mit Begeisterung und Zufriedenheit leben.

Ehrungen

Award of Merit (Kroatien 2001), Spanischer Stier für die Entwicklung des Campingtourismus in Spanien (1990).

Mitgliedschaften

Obmannstellvertreter des Alpenvereins Liezen, Ehrenobmann des Vereins Campingfreunde.

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