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* Prof. Barbara Coudenhove-Kalergi

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Korrespondentin
ORF
A-1136 Wien, Würzburggasse 30
Journalistin, Buchautorin, Korrespondentin
Film, Funk u. Fernsehen
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Profil

Zur Person

Prof.
Barbara
Coudenhove-Kalergi
15.01.1932
Prag
Unterstützung der Caritas im PR-Bereich

Service

Barbara Coudenhove-Kalergi
Werbung

Coudenhove-Kalergi

Zur Karriere

Zur Karriere von Barbara Coudenhove-Kalergi

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
In Prag besuchte ich bis zu jenem Zeitpunkt die deutsche Schule, als ich gemeinsam mit meiner Familie vertrieben wurde. Zu Fuß, ohne Gepäck, sind wir in einem österreichischen Flüchtlingslager angekommen, und 1945 besuchte ich hier zunächst die Hauptschule. Im Jahr 1947 erhielt ich einen Freiplatz in der klösterlichen Schule der Ursulinen in Salzburg. Das letzte Jahr Jahr der Oberstufe absolvierte ich an der AHS Gmunden, wo meine Mutter eine Unterkunft arrangieren konnte. 1950 maturierte ich, um danach ein Jahr als Au-Pair in Sommerset, England, zu arbeiten. Zurück in Wien inskribierte ich zuerst für ein Dolmetsch-Studium - seit meinem 14. Lebenjahr verdiente ich mir mein Geld mit Nachhilfeunterricht -, doch die Soziologie interessierte mich bald mehr. Ich finanzierte mein Studium mit vielen Nebenbeschäftigungen, die Tageszeitung Die Presse veröffentlichte meine ersten Artikel. 1956, im Jahr der Ungarn-Revolution, wurde ich dort angestellt, für fünf Jahre und jeweils fünf Jahre war ich auch bei Neues Österreich, Kurier und profil als Journalistin beschäftigt. Ich arbeitete für die Arbeiterzeitung, war unter der Intendanz von Gert Bacher als Reporterin und Kommentatorin der politischen Ereignisse in Osteuropa im ORF tätig und leitete schließlich in meiner Heimatstadt Prag ein Korrespondentenbüro. Nach meiner Pensionierung moderierte ich die Wochenschau moderieren, heute verfasse ich Buchbeiträge und schreibe Kolumnen für die Tageszeitung Der Standard.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Barbara Coudenhove-Kalergi

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Was man gerne macht, macht man gut. Was man gut macht, macht man gerne - insofern bedeutet Erfolg für mich, annähernd ein Leben führen zu können, das meinen persönlichen Neigungen und Vorstellungen entspricht, und zwar unabhängig von der Stellung und von dem materiellen Nutzen, den eine derartige Lebensweise abwirft.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich bin zufrieden.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ein Quentchen Glück gehörte bestimmt dazu. Während der Wende rückte ich in das öffentliche Rampenlicht und wurde bekannt. Ich verdanke meinen Bekanntheitsgrad dem Umstand, daß ich als Journalistin am richtigen Platz war. Vorbereitung und waches Interesse am Zeitgeschehen ließen mich früh erkennen, daß dieser politische Umbruch bedeutsam sein würde. Mein persönliches Interesse aufgrund der Vertreibung meiner Familie aus Prag trug dazu bei, daß ich mir viel Wissen über politische Ereignisse in Osteuropa aneignete. Mich interessierte brennend, was unter der Oberfläche geschah. Geht man jenen Dingen nach, die für einen von persönlich hohem Interesse sind, dann wird Erfolg wahrscheinlicher, meine ich. Ich ließ mich manchmal etwas treiben, ohne mir großartig Ziele zu setzen, aber ich habe mich einfach Schritt um Schritt in die richtige Richtung bewegt.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Ich schrieb schon als Kind gerne Balladen und Geschichten, dachte aber lange nicht daran, einmal Journalistin zu werden. Auf Anregung eines Freundes schickte ich eine meiner Geschichten an Fritz Molden von der Presse, und sie fanden ein sehr gutes Echo, was mich schließlich dazu bewog, mich mit dem Journalismus auseinanderzusetzen.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Als ich die Korrespondentenstelle in Prag angeboten bekam, zögerte ich zuerst, denn schließlich hatte ich mir in Wien ein gutes Leben aufgebaut. Das Ja zu dieser großen Herausforderung war schließlich goldrichtig für mich.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Mein Vater war ein gebildeter Mensch, und die Tatsache, daß meine Eltern eine umfangreiche Bibliothek besaßen, war sicher wichtig für meine Entwicklung. Zu meinem Glück hatte ich stets angenehme Vorgesetzte, wie zum Beispiel Prälat Unger (Caritas) oder Monsignore Maurer (Galerie St. Stephan). In Alpbach, wo ich in meinen Anfängen beim österreichischen College arbeitete, war mir Fritz Hansen-Möwe, später Fernsehintendant, Freund und Mentor. Im journalistischen Bereich fand ich meinen Weg allein.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Als wertschätzend empfinde ich vor allem die Meinungen von Menschen aus der Branche, die ich selbst sehr achte. Ich freute mich sehr, wenn mir Menschen im Alltag die Rückmeldung gaben, daß ich für sie sehr verständlich bin.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich war zu meinem Glück mit einem verständnisvollen Mann verheiratet, der mich unterstützte und sich mit mir über Erfolge freute, und so waren die Grenze der beiden Lebenssphären fließend, beide Lebensbereiche gut vereinbar.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Ich arbeite an einem Mentoring-Programm für junge Journalistinnen, bin aber manchmal skeptisch, ob ein so gezieltes Festsetzen des Klischees des Journalisten wirklich erfolgversprechend ist. Auf den ersten Blick meine ich zu erkennen, ob jemand auch etwas zu sagen hat und ob er oder sie als Journalist wirklich gut geeignet ist. Jemand, der sich tatsächlich darauf versteht, sich an der Wirklichkeit und an Fakten zu orientieren, der die Dinge in einen größeren Gesamtzusammenhang bringen und umfassende Vergleiche anstellen kann, erscheint mir als ideal für diesen Beruf. Brennendes Interesse ist ein gutes Omen, um auch unter schwierigen Bedingungen seinen beruflichen Weg zu finden, ob im Journalismus oder anderswo. Zudem gibt es heute reichhaltige Fortbildungsmöglichkeiten zur Vertiefung im Journalismus. Zu meiner Zeit war noch die Fähigkeit zur Improvisation von besonderer Wichtigkeit.
Ihr Lebensmotto?
Nur kein Getue!

Publikationen

- Meine Wurzeln sind anderswo. Österreichische Identitiäten, Czernin Verlag, 2001
- Die Benes-Dekrete (Herausgeberin gemeinsam mit dem Historiker Dr. Oliver Rathkolb), Czernin Verlag, 2002
- zahlreiche Artikel in Tageszeitungen, Kolumnen in der Tageszeitung Der Standard

Ehrungen

Ernennung zum Prof.

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