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* Stefan Schennach

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Mitglied des Bundesrates, Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundesrat, Klubobmann der Döblinger Grünen in der Bezirksvertretung
Parlament, Grüner Klub
1017 Wien, Parlament
Journalist, Sozialpädagoge
Politische Parteien
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Profil

Zur Person

Stefan
Schennach
31.08.1956
Biberwier
Paula und Thomas
Philippe (1988)
Historienmaler Blaas (1815-1894)
Lesen, Musik, Reisen, Inlineskaten, Segeln
Lektor an der Fachhochschule für Kommunikationswirtschaft, Lektor an der Werbeakademie, Trainer für Rhetorik, Kommunikation und Präsentation, Geschäftsführer der Musikfirma Daphne music & art sowie des Orchesters Wiener Akademie. Leiter der Austria Barock Akademie, von 1999 bis 2001 Mitglied des ORF Kuratoriums, seit 1995 Mitglied (sechs Jahre Vorsitzender) der Bezirkekonferenz der Wiener Grünen.

Service

Stefan Schennach
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Schennach

Zur Karriere

Zur Karriere von Stefan Schennach

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach dem Abschluß von Volks- und Hauptschule besuchte ich die Handelsschule und anschließend die sozialpädagogische Akademie, wo ich die Ausbildung zum Erzieher absolvierte. Ich war als erster pädagogischer Leiter im SOS-Kinderdorf Imst tätig. Später übersiedelte ich nach Wien, um den Zivildienst bei der Katholischen Jugend abzuleisten. Ich arbeitete als Erzieher in einem Heim für milieugeschädigte Kinder und absolvierte die Ausbildung an der Akademie für Sozialarbeit (Schwerpunkt Bewährungshilfe). Seit 1981 fungiere ich als ehrenamtlicher Bewährungshelfer. 1979 war ich Mitbegründer des Österreichischen Informationsdienstes für Entwicklungspolitik (ÖIE), ich wirkte als Chefredakteur, Verlagsleiter und Zivildiensteinsatzleiter. Zusätzlich war ich für Der Falter, Die Furche und Der Standard journalistisch tätig. Ich initiierte die Gründung der Buchhandelskette Südwind. Von 1988 bis 2001 war ich Kommunikationschef der Grünen, zum Teil Wahlkampfverantwortlicher, und persönlicher Sprecher von Prof. Alexander Van der Bellen. 1991 kandidierte ich erstmals als Spitzenkandidat der Grünen in Wien-Döbling. Seither bin ich Mitglied der Bezirksvertretung und Klubobmann. 2001 wurde ich als erster Grüner für das Bundesland Wien in den Bundesrat gewählt, seit November 2003 amtiere ich als Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundesrat. Im Jahr 2003 übernahm ich auch die Sanierung des Orchestervereins Wiener Akademie und stieg damit in Musikproduktionen in ganz Europa ein. Im selben Jahr übernahm ich außerdem die Leitung der Austria Barock Akademie in Gmunden und gründete die Austria Barock Akademie Moskau. Dann kam es zur Zusammenarbeit mit der Firma d&z und im April 2004 zur Gründung der Daphne music & art GmbH sowie im September 2004 der Orchester Wiener Akademie GmbH. 2006 gründete ich die Austria Barock Akademie Belgrad und wurde Geschäftsführer des Austria Barock Kulturinstituts. Im politischen Bereich bin ich in der Internationalen Union der Parlamentarier UIP als auch im Rahmen von OSZE/ODIHR als Wahlbeobachter tätig. Seit 2007 bin ich fixes Mitglied der European Mediterian Group, bei der es um Entwicklungen im mediterranen Raum geht. Zwischen 2003 und 2007 legte ich in der politischen Arbeit einen speziellen Schwerpunkt hinsichtlich der Entwicklungen der Sicherheitspolitik in Südosteuropa.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Stefan Schennach

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Für mich bedeutet Erfolg, etwas zu bewegen, Mißstände zu verändern, Positives und Gerechtes zu erreichen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
In manchen Bereichen sehe ich mich als absolut erfolgreich - vor allem, wenn ich zurückdenke an den kleinen Bub, der einmal aus dem Außerfern in die Bundeshauptstadt zog. Prägend waren sicherlich die unterschiedlichen Bereiche meiner Tätigkeit: Sozialarbeit, Nord-Süd-Dialog, Politik, Kultur und Musik. In allen Bereichen fand ich viel Anerkennung. Die Zeit mit Prof. Van der Bellen war bestimmt sehr wichtig, aber auch meine Zusammenarbeit mit Freda Meissner-Blau, Madeleine Petrovic, Christoph Chorherr oder Peter Pilz, um nur die Parteichefs zu nennen, deren Kommunikationschef ich insgesamt 14 Jahre lang war.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Mir ist wesentlich, vernetzt zu denken. Networking ist ein wichtiger Bestandteil meines Lebens, um Dinge zu bewegen. Ich verfüge über einen offenen Geist, bemühe mich immer, neues Wissen zu erlangen und meinen Standpunkt zu reflektieren.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Ich entwickelte im Laufe meiner Zeit als Verlagschef ein feines Gespür dafür, was möglich ist und was nicht. Ich glaube, ich war nie abgehoben, habe nie den Blick auf die realen Probleme in der Gesellschaft verloren. Das war wichtig, egal ob in Österreich oder im Rahmen der Entwicklungspolitik in Afrika.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Politiker erhalten persönliche Vorzugsstimmen, werden gewählt. Viele Menschen schätzen mich und vertrauen mir. Das ist viel Anerkennung, die mir mehr wert ist als mein Einkommen. Im Kulturbereich ist es ein Kämpfen mit knappen Budgets, die aber gleichzeitig vielen Menschen in freien Ensembles ein regelmäßiges Einkommen sichert. Ich freue mich über jeder Kritik nach einem Konzert, über jede Rezension einer CD-Produktion.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Ich bin kein Anhänger einer One-Man-Show. Ich verfüge daher über ein ausgezeichnetes Verhältnis zu meinen Mitarbeitern und fördere diese nach Kräften. Das ist ein Geben und Nehmen - aber auf fairer Basis.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Sicherlich nicht aufgrund von Zeugnissen. Mich interessieren Persönlichkeit, Kritikfähigkeit, eine schnelle Auffassungsgabe und natürlich fachliche Kompetenz.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich gebe meinen Mitarbeitern zu verstehen, daß ich ihnen Eigenverantwortung übertrage und sie in meine Tätigkeit einbinde.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
In der Politik bin ich streng, was die Trennung dieser Bereiche betrifft, im Kulturgeschäft gibt es kaum eine Trennung. Aber es gibt keine zwei Welten, nur eine Welt, die aus beiden Teilen besteht.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Die eine Hälfte der Welt kann ohne die andere nicht überleben. Die Politik braucht Visionen, und die Chance der nächsten Generationen liegt im Bewußtsein, daß nur Nachhaltigkeit und die Ablehnung von Ausländerfeindlichkeit das Überleben sichern. Und wer politisch tätig werden will, sollte der Ehrlichkeit verpflichtet sein und niemals seine Visionen aufgeben. Trotzdem benötigt man auch eine Distanz zur Rolle, muß fähig sein, in den Spiegel zu schauen und manchmal über sich selbst den Kopf zu schütteln.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich will dem Orchester Wiener Akademie, den MusikerInnen des Orchesters und den Ensembles von Daphne eine künstlerisch und ökonomisch gesicherte Zukunft bieten. Außerdem möchte ich dazu beitragen, daß es zur ersten Regierungsbeteiligung der Grünen in Österreich auf Bundesebene kommt. Ich will immer neugierig bleiben, mir immer neue Herausforderungen suchen, nie rosten und nicht auf die Pension warten.
Ihr Lebensmotto?
Es gibt ein Buch mit dem Titel: Das Abseits als der sichere Ort - mein Lebensmotto ist das Gegenteil. Ich will dabei sein und mitspielen.

Publikationen

Kolonialwaren - Die Schaffung der ungleichen Welt, Lamuv-Verlag, Göttingen 1990; Die Welt ist alles, was der Ball ist - Biographie Ivica Osim, Wieser-Verlag, Klagenfurt 2003; Die Akte Bach - Der Raub der Noten (voraussichtliche Herausgabe 2008), Czernin-Verlag; zahlreiche Veröffentlichungen.

Mitgliedschaften

Mitglied des ORF Kuratoriums (1999-2001) Mitglied (sechs Jahre Vorsitzender) der Bezirkskonferenz der Wiener Grünen (1995-2006); Vorstandsmitglied der Österreichisch-Russischen Gesellschaft (seit 2003).

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