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* Josefine Vötsch

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Leiterin des Geschäftsfeldes Arbeitsmarkt und Wirtschaft
LFI - Ländliches Fortbildungsinstitut Steiermark
8010 Graz, Hamerlinggasse 3
Pädagogische Mitarbeiterin
Bildungsservice
46
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Profil

Zur Person

Josefine
Vötsch
02.01.1967
Geistthal
Rosemarie und Vinzenz
Jörg (1989)
Lebensgemeinschaft mit Manfred Reinprecht-Galler
Lesen, Singen, Musizieren, Wandern, Flohmärkte, Verfassen einer Gemeindechronik

Service

Josefine Vötsch
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Vötsch

Zur Karriere

Zur Karriere von Josefine Vötsch

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich besuchte von 1981 bis 1985 in Graz-Wetzelsdorf die Bundesbildungsanstalt für Arbeitslehrerinnen. 1984/85 absolvierte ich auch die Zusatzausbildung für das Fach Technische Werkerziehung. Kurz vor meinem Schulabschluß starb mein Vater, und so mußte ich auf weitere Studien verzichten und bald Geld verdienen. Meine erste Anstellung erhielt ich bei Jugend am Werk, wo ich in Rosental in einem Berufsvorbereitungslehrgang für Textilberufe Elementartechniken und Kreativwerkstatt unterrichtete. Ich wurde auf eine freie Stelle beim LFI im Bereich Berufsvorbereitung für Gastronomie- und Textilberufe in Maria Lankowitz aufmerksam, bewarb mich und erhielt diese Stelle auch prompt. Als Jüngste im Team war ich kaum älter als die Schülerinnen, doch im Laufe der Zeit wuchs ich in meine Rolle hinein. Ein ähnlicher Lehrgang wurde anschließend in Leoben durchgeführt, wo ich während meiner Beschäftigung als Trainerin auch hinzog. Nach Beendigung dieser Schulung wurde ich als pädagogische Mitarbeiterin in die Zentrale geholt, wo ich erstmals Einblick in die gesamte Arbeit des Instituts erhielt und an der Entwicklung, Organisation und Umsetzung verschiedener Projekte beteiligt war. Diese Anstellung war auch der Grund, warum ich nebenberuflich weitere Ausbildungen zur Gestaltpädagogin und Projektmanagerin machte. 1990 kehrte ich in den Bereich Jugendarbeit nach Maria Lankowitz zurück. Das LFI leistete damals Pionierarbeit auf dem Gebiet von Berufsvorbereitungs- und Berufsorientierungslehrgängen, die wichtige Informationen zu den einzelnen Berufen vermitteln sollten, und ich durfte an der Entwicklung dieser Lehrgänge mitwirken. In den darauffolgenden Jahren übernahm ich intern die Leitung des Standortes und war als Trainerin in Lehrgängen im Rahmen des Jugendausbildungssicherungsgesetzes und in der AMS -Sommerwerkstatt für Jugendliche tätig. Gleichzeitig baute ich mit einer Kollegin im Bezirk Voitsberg das Projekt Berufsfindungsbegleitung für die Steirische Volkswirtschaftliche Gesellschaft auf und konnte mein umfangreiches Wissen über Berufsorientierung und -vorbereitung in Form von LehrerInnenseminaren für das Pädagogische Institut Steiermark weitergeben. Im Jahr 2001 arbeitete ich im Bereich Projektentwicklung und Konzeption der 1. Internationalen Sommerakademie im Auftrag der Wirtschaftsoffensive Bezirk Voitsberg mit. Im Februar 2005 wurde ich mit der Leitung des Geschäftsfeldes Arbeitsmarkt und Wirtschaft im Bereich Schulungs- und Projektmanagement mit dem Schwerpunkt Jugendarbeit betraut. Meine Aufgaben sind es, Projekte in diesem Bereich zu entwickeln, zu organisieren und durchzuführen. Zur Zeit bin ich für 27 TrainerInnen verantwortlich und Ausbildungsleiterin für 154 Jugendliche.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Josefine Vötsch

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg hat für mich eine private und eine berufliche Seite. Beruflicher Erfolg bedeutet für mich, daß ich nicht arbeiten muß, um zu leben, oder lebe, um zu arbeiten, sondern daß mein Beruf zu meinem Leben gehört und ich ihn gerne ausübe. Ich kann kein Ziel definieren, daß mir bei Erreichung sagt, jetzt bist du erfolgreich, für mich sind die vielen Meilensteine der beruflichen Laufbahn wichtig, die ich mir setze. Und dabei müssen Visionen möglich sein, muß ein gutes Arbeitsklima herrschen, muß mir die Arbeit Spaß und Freude bereiten, muß ich etwas bewirken können und muß ich Wertschätzung erleben. Privater Erfolg bedeutet, daß ich beim Streben nach beruflichem Erfolg nicht auf das Leben vergesse. Beides unter einen Hut zu bringen heißt für mich lebenswert und somit Erfolg.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, ich sehe mich schon als erfolgreich. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Sicherlich war die Tatsache ausschlaggebend, daß ich auf einem Bauernhof aufgewachsen bin und gelernt habe, anzupacken. Diese Erfahrung nimmt mir auch die Angst, in wirtschaftlich schlechten Zeiten ohne Arbeit dazustehen. Ich habe ja zwei gesunde Hände. Bereits als Kind erkannte ich, daß es erforderlich ist, Verantwortung für mich und mein Tun zu übernehmen, mir selbst zu helfen, um Probleme zu lösen und Ziele zu erreichen. Ich war stets neugierig und wissensdurstig und konnte es als Kind kaum erwarten, endlich in die Schule zu gehen. Von meinem Vater lernte ich die Tugenden der Zehn Gebote, außerdem wollte ich einmal so sein wie meine Mutter, die auf fast alle Fragen eine Antwort wußte. Ich bin überzeugt, daß mir meine Eltern viel für mein erfolgreiches Leben mitgegeben haben. Ausschlaggebend ist aber auch meine jetzige Familie. Manfred und Jörg meutern zwar ab und zu, weil es nicht immer einfach ist, alles unter einen Hut zu bringen, und sie ab und zu auch wirklich zu kurz kommen, aber im großen und ganzen erhalte ich sehr viel Verständnis und Unterstützung.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich mag Herausforderungen, probiere gerne etwas Neues aus und verfüge über die Fähigkeit, unter Druck besonders gut zu arbeiten.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Das Gefühl, erfolgreich zu sein, hatte ich bereits als Jugendliche. Ich bezeichnete mich schon während meiner Pubertät als Glückskind, und das heißt etwas. Es gab natürlich auch oft genug Phasen in meinem Leben, in denen es nicht so gut lief, wo es Krisen zu überwinden galt. Ich bin ein sehr gläubiger Mensch und konnte bis jetzt fast jedes Mal hinterher feststellen, daß etwas seinen Sinn hatte und daß ich durch solche Ereignisse wirklich Lebensweisheiten erwerben konnte. Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Ein besonderes Vorbild ist für mich mein ehemaliger Chef Herr Dipl.-Ing. Heiner Herzog. Er ist ein Mensch, der andere motivieren kann, Erfahrungen weitergibt und vor allem Vertrauen schenkt. Durch sein Vertrauen hat er mein Selbstvertrauen gestärkt. Für mich war es auch etwas Besonderes, daß ich auf meinem beruflichen Weg Herrn Ing. Erich Bramauer und Dr. Peter Härtl kennenlernte, die beide durch ihr Wissen, durch ihr Engagement und durch ihre Persönlichkeit ebenfalls wichtige Vorbilder für mich sind. Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst? Wir verwirklichen sehr viele Projekte im arbeitsmarktpolitischen Bereich, wo die Anforderungen durch das Bundesvergabegesetz stets steigen. Gleichzeitig schießen immer mehr Bildungsanbieter aus dem Boden, die Trainingsleistungen zu Dumpingpreisen anbieten. Dabei scheint es keine Rolle zu spielen, daß dabei die Trainer und Trainerinnen buchstäblich verheizt werden. Beide Faktoren machen mir das Arbeiten ein bißchen schwer. Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens? Die MitarbeiterInnenführung und die Qualität der Produkte; es gibt keine Nummern, und es gibt keine Massenabfertigung. Individualität, Qualität und Menschlichkeit sind Schlagwörter, die mir zu unserer Institution einfallen.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Ich definiere als MitarbeiterInnen meine TrainerInnen an diversen Standorten, wo Lehrgänge, Projekte und andere Maßnahmen durchgeführt werden. Das Engagement, die Qualität ihrer Arbeit und das Herz das sie bei der Erfüllung ihrer Aufgaben zeigen, sind das Um und Auf für das Gelingen unserer gemeinsamen Arbeit. Aus diesem Grund spielen sie für das Erreichen von Erfolg eine sehr große Rolle. Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Einige Kriterien wie Qualifikationen und praktische Erfahrungen müssen erfüllt werden. Für mich ist aber auch ausschlaggebend, daß meine Mitarbeiter das Herz am rechten Fleck haben, und daß ihnen die Arbeit mit der Zielgruppe der Jugendlichen auch wirklich ein Anliegen ist. Mein Ziel ist es, meine TrainerInnen so einzusetzen und auszulasten, daß sie eine Daueranstellung haben. Wenn ich neue, wenig erfahrene TrainerInnen einstelle, achte ich darauf, daß ihnen erfahrene MitarbeiterInnen zur Seite stehen.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Ich erhalte vermehrt Rückmeldungen, die mir bestätigen, daß ich geschätzt und respektiert werde.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Manchmal wünsche ich mir mehr Zeit für mein Privatleben, und zwar auch für mich persönlich. Die perfekte Lösung habe ich dabei noch nicht gefunden, aber ich arbeite daran. Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Einstein wollte einst Violinist werden, verfügte allerdings über keine gute Hand-Finger-Koordination. Gott sei Dank konzentrierte er sich schließlich auf seine Begabung und wurde dadurch erfolgreich. Ich möchte Jugendlichen auch ans Herz legen, sich ihre Fähigkeiten und Stärken anzuschauen und daran zu glauben.
Ihr Lebensmotto?
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