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* Dipl.-Ing. Markus Hub

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Geschäftsführender Gesellschafter
atelier hub-raum architektur zt gesmbh
A-1140 Wien, Hadikgasse 174/5
Architekt, Staatlich befugter und beeideter Ziviltechniker
Ziviltechniker und Technische Büros
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Profil

Zur Person

Dipl.-Ing.
Markus
Hub
23.09.1970
Wien
Mag. Helmut und Elin
Drei
Verheiratet mit Dr. Barbara
Familie, Fußball, Lesen

Service

Markus Hub
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Hub

Zur Karriere

Zur Karriere von Markus Hub

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Meine Entscheidung, Architekt zu werden, war das Resultat einer rationalen Überlegung: erstens war ich in der Schule in Mathematik und darstellender Geometrie immer sehr gut, und zweitens erbte ich von meinem Vater, der akademischer Maler war, ein hohes Maß an Kreativität. Da beide Seiten - die künstlerische und die technische - in der Architektur vereint werden, war es für mich naheliegend, diesen Beruf zu ergreifen. Nachdem ich die AHS-Matura abgelegt hatte, studierte ich Architektur an der TU Wien, wobei ich mit fortschreitendem Studium immer erfolgreicher wurde; eines meiner Projekte wurde publiziert, zwei weitere wurden bei Ausstellungen präsentiert. In der Folge trat ich in das Architekturbüro Czernin ein, wo ich bald eine verantwortungsvolle Position in der Entwurfabteilung erreichte, weil mein Vorgesetzter rasch mein grafisches Talent erkannte. Da mir diese Tätigkeit auf Dauer zu eintönig wurde, wechselte ich zu Architekt Masser, wo ich schon während meines Studiums gearbeitet hatte und in weiterer Folge das Handwerk des Architekten lernte. Diese Station war deshalb so wesentlich für meinen Werdegang, weil ich bei Architekt Masser sämtliche Bereiche dieses Berufs durchlief und somit die nötige Praxiserfahrung erwarb, um auch die Ziviltechnikerprüfung ablegen zu können. Wichtig war auch die Tatsache, dass ich mich bereit erklärte, in Karenz zu gehen und meine Tochter zu betreuen, während meine Frau, die Ärztin ist, wieder arbeiten ging. In dieser Zeit konnte ich mich auf die Ziviltechnikerprüfung vorbereiten. 2001 machte ich mich als Einzelunternehmen selbständig. Ich arbeitete zunächst für einige Architekten, von denen ich mich aber immer mehr löste. Zu meinem Kundenkreis zählen unter anderem eine Hausverwaltung, eine Fertigteilhausfirma und die Erzdiözese Wien. Im Jahre 2013 erfolgte die Umfirmierung in eine GesmbH.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Markus Hub

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Primär ist mein Erfolg an den Parametern Auftragslage und Verdienst ablesbar. Wahrer Erfolg bedeutet für mich, dass alle Beteiligten zufrieden sind, sich also die Zufriedenheit des Bauherrn mit meiner eigenen deckt.

Sehen Sie sich als erfolgreich?
Da ich es geschafft habe ein Büro mit bis zu sieben Mitarbeiter aufzubauen, kann ich mich selbst als erfolgreich sehen.

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ausschlaggebend für meinen Erfolg waren neben meinem Talent mein sehr ernsthafter Antrieb, etwas erreichen zu wollen, und durchwegs auch Fügung. In meiner Karriere hat oft das eine das andere ergeben; die Ereignisse griffen ineinander, und ich habe meine Kontakte genutzt und meine Chancen ergriffen.

Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich versuche immer Ruhe zu bewahren, wobei der familiäre Rückhalt für mich eine sehr wichtige Voraussetzung ist, und gehe bei Herausforderungen systematisch vor, indem ich Prioritäten setze und Schritt für Schritt vorgehe.

Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Natürlich gibt es in der Architektur schon alle Formen, aber es ist mir persönlich wichtig, an jedes Projekt individuell heranzugehen, weil die Vorstellungen des Bauherrn, die Beschaffenheit des Grundstückes, Vorschriften und vieles mehr vereinbart werden müssen. Dazu bedarf es einer analytischen Vorgangsweise.

Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Prägend war für mich ein zweimonatiges Praktikum in Brüssel bei D+A International. Bei Prof. Jef de Gryse, Chef dieser Firma und Unterrichtender an der Universität, lernte ich viel über Freiräume in der Architektur, die insbesondere in der Stadtraumplanung enorm wichtig sind. Meine Diplomarbeit (La Route d'Erasme à Bruegel) resultiert aus dieser Tätigkeit, die für mich deshalb so wichtig war, weil ich mich damit auseinandersetzte, dass es eben nicht reicht, ein Haus hinzustellen, sondern dass die Gestaltung des Umfeldes von ebenso großer Bedeutung ist.

Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Meine Anerkennung liegt in der Zufriedenheit der Bauherren mit meiner Arbeit.

Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Das größte Problem unserer Branche ist die Tatsache, dass es zu viele Vorschriften gibt. Die Normen werden immer mehr und die Tatsache, dass in Österreich jedes Bundesland seine eigene Baugesetzgebung hat, verursacht vermeidbaren Mehraufwand auf Planerseite.

Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Ausschlaggebende Kriterien sind Talent, technisches Verständnis und Einsatzfreude, wobei ich tolerieren kann, wenn das Talent oder die technische Seite nicht so stark ausgeprägt sind, weil man mangelndes Talent bis zu einem gewissen Grad mit Technik wettmachen und die Technik bei ausgeprägtem Talent nachlernen kann. Die Einsatzfreude ist für mich aber auf jeden Fall ein sehr wichtiger Faktor, auf den ich nicht verzichten kann.

Wie verhalten Sie sich dem Mitbewerb gegenüber?
Wichtig ist es für mich, immer am letzten Stand der Technik zu sein, um sich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Mitbewerb zu verschaffen.

Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Eine Stärke sehe ich darin, dass wir mit den Auftraggebern einen sehr intensiven persönlichen Kontakt pflegen. Somit werden wir auch seitens der Auftraggeber sehr ernst genommen. Neben der fachlichen Kompetenz zählt im beruflichen Alltag die Kommunikation um die Bedürfnisse seitens der Bauherrn zu eruieren und die richtige Umsetzung in der Planungs- und Durchführungsphase zu gewährleisten. Meine persönliche Stärke sehe ich in der Kreativität im Lösungsansatz. Ich habe einige Projekte realisieren können, bei denen behauptet wurde, dass es keine adäquate Lösung für die jeweilige Problemstellung gibt - ich habe den Beweis angetreten, dass es doch machbar ist.

Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Am Beginn meiner Tätigkeit war mein Büro ein Teil meiner Privatwohnung. Im Jahre 2006 verlagerte ich das Büro in die Nachbarwohnung. Nach einiger Zeit machte ich die Erfahrung, dass eine Abgrenzung auf Grund der räumlichen Situation, eine Trennung zwischen Beruf und Privatleben nicht so einfach war. Schlussendlich reifte in mir der Entschluss, mit dem Büro in den Nachbarbezirk zu übersieden, und dadurch war eine klare Trennung zwischen den Bereichen gegeben. Ich achte darauf, dass das Wochenende für meine Familie frei bleibt.

Wie viel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Ich sehe die persönliche Fortbildung als einen laufenden Prozess, ein learning by doing!
Auf Grund der Größe unserer Materie macht es nur dann einen Sinn, sich mit Neuerungen zu beschäftigen, wenn dies die Praxis erfordert. Ich machte die Erfahrung, dass auch ein Besuch einer Fachmesse Sinn macht um Neues kennenzulernen.

Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Ein junger Mensch sollte sich nicht abschrecken oder entmutigen lassen, sondern seinen Weg gehen und seine Ziele verfolgen. Dabei halte ich es für wichtig, lieber weniger, das dafür aber ernsthaft zu tun - Less is more, weniger ist mehr. Wenn man sich für diese Branche interessiert, sollte man einige Schnuppertage in einem Architekturbüro verbringen. Zur Zeit gibt es bereits die berufspraktischen Tage, welche es zu meiner Zeit noch nicht gegeben hat. Dieses Kennenlernen halte ich für sinnvoll, da die Vorstellungen der Betroffenen, wie die Arbeit in einem Architekturbüro abläuft, von der Realität stark abweichen. Viele sind der Meinung, dass die Kreativität Priorität hat - Tatsache ist, dass der Anteil an künstlerischer Arbeit eher gering ist. Auch in der Zukunft werden Architekten benötigt. Die Chancen sind vorhanden und auch in der Ausbildung hat sich sehr viel verändert. Ich denke dabei an die EDV, welche in den letzten Jahren nicht nur den beruflichen Alltag des Architekten erleichtert hat, sondern bereits in der universitären Ausbildung vorhanden ist.

Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Mein Ziel besteht darin, mein Unternehmen zu einem überschaubaren Architekturbüro mit möglichst konstantem Auftrags- und Mitarbeiterstand zu entwickeln. Fachlich gesehen möchte ich mehr Neubauten als Sanierungen planen, ich habe aber nicht vor, mich zu spezialisieren. Die Stadtplanung ist jener Bereich, der mich am meisten interessiert, gleichzeitig aber auch am schwersten zu realisieren ist.

Ihr Lebensmotto?
Less is more.

Publikationen

- La Route d'Erasme ŕ Bruegel (Diplomarbeit), 1997
- Publikation des Entwurfs "Prototypen" im "Holzkurier", 1992
- Ausstellungen
- Einfamilienhaus in Breitenfurt, in: NÖ Gestalten, 2000
- 4 Projekte, in: Architektur Journal 01/2010

Mitgliedschaften

- ORTE

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