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* Dr. Harald Weigel

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Direktor
Vorarlberger Landesbibliothek
6900 Bregenz, Fluherstraße 4
Bibliothekar
Museen, Archive
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Profil

Zur Person

Dr.
Harald
Weigel
30.10.1952
Bayreuth
Vater Fritz Weigel, Stukkateurmeister und Restaurator in Bayreuth: Eremitage, Neues Schloß, Villa Wahnfried und viele mehr
Seit 2002 Präsident der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare, Sprecher von BAM-Austria/Kooperationsinitiative Bibliotheken, Archive, Museen, Dokumentationsstellen in Österreich, Vorstandsmitglied des Franz-Michael-Felder-Vereins/Vorarlberger literarische Vereinigung.

Service

Harald Weigel
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Weigel

Zur Karriere

Zur Karriere von Harald Weigel

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach dem Abitur 1972 in Bayreuth widmete ich mich einige Jahre einem geisteswissenschaftlichen Studium, auch um gewissermaßen den Geist baumeln zu lassen. Damals war es den Studenten noch vergönnt, sich für das Studium einige Muße zu gönnen, und so nutzte ich das umfangreiche Angebot der Universität Erlangen, um die Lehramtsstudien Germanistik, Sozialwissenschaften, Geschichte und Politik zu absolvieren. Während der Vorbereitung meiner Doktorarbeit über Karl Lachmann, einen der Begründer der Germanistik, dann in Freiburg kontaktierte ich weltweit viele Bibliotheken, um die nötigen Unterlagen und Informationen zu beschaffen. Bei dieser Tätigkeit entdeckte ich mein enormes Interesse am Bibliothekswesen, und so bewarb ich mich anschließend um die Zulassung zum Bibliotheksrefendariat in Freiburg. Ich war je ein Jahr in der Universitätsbibliothek Tübingen und an der Fachhochschule für Bibliothekswesen in Köln und war anschließend als Fachreferent in der Universitätsbibliothek Tübingen und ab 1988 in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg tätig. Dort war ich zuletzt Leiter der Handschriftenabteilung und entwickelte die Datenbank für Sondermaterialien allegro-HANS, die heute von einem internationalen Konsortium betreut wird. Als ich bemerkte, daß die Hierarchiestruktur in Hamburg keine wesentliche Entwicklung zuließ, bewarb ich mich um die ausgeschriebene Stelle des Direktors der Vorarlberger Landesbibliothek in Bregenz, die ich im Jahre 1996 antrat. Mein Aufgabengebiet umfaßt die Bereiche Gesamtorganisation, Personalführung, Außenkontakt, Modernisierung und zukunftsweisende Entwicklung der Bibliothek. Da ich weiters Präsident der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare bin, gehört neben der Kontaktpflege zu anderen Berufsvereinigungen zum Beispiel die Organisation des alle zwei Jahre stattfindenden Österreichischen Bibliothekartages ebenfalls zu meinem Aufgabengebiet. Die Tagung im Jahr 2006 wird bei uns in Bregenz im Festspielhaus stattfinden. Mein Beruf erfordert neben Fachwissen und Tugenden wie Teamfähigkeit, genaues Arbeiten etc. praktische Intelligenz und theoretischen Verstand und bietet als Gegenleistung einen einzigartigen Arbeitsplatz, denn ich bin jeden Morgen aufs neue positiv gestimmt, wenn ich dieses herrliche Gebäude betrete und in diese Atmosphäre eintauchen darf.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Harald Weigel

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg macht nicht glücklich - sondern der Glückliche hat Erfolg, sagte ein kluger Mann. Meiner Meinung nach soll man sein Potential auszureizen versuchen, aber nicht überreizen, um erfolgreich sein zu können.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich habe in meiner beruflichen Laufbahn einiges erreicht und bin damit auch sehr zufrieden. Ich sehe mich aber nicht als den großen Erfolgstypen und dränge mich auch nicht so in den Vordergrund, um beachtet zu werden - glaube ich zumindest. Der Narzißmus mancher Berühmtheiten wirkt eher abstoßend.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Erfolg an sich assoziiere ich mit etwas Kurzfristigem, etwa, wenn ein Sportler auf einen Sieg hin trainiert und diesen dann auch erringt. In meinem Beruf gilt es, die Kontinuität der Leistung über Jahrzehnte hinweg zu sichern, um eine Bibliothek in ihrer positiven Entwicklung zu begleiten und zu fördern, damit sie den Erwartungen gerecht wird und ihre nötige Leistungskraft sowie ihr Ansehen behält.
Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Wenn ich diese Frage wirtschaftlich betrachte, möchte ich anmerken, daß vor allem asiatische Hersteller mit ihren Kopien oftmals den größeren Erfolg verbuchen können als der Erfinder des jeweiligen Produkts. In meinem Gebiet ist in vielen Situationen Pioniergeist gefragt, und da tun wir uns in Bregenz durchaus hervor, aber bei uns Bibliothekaren herrscht untereinander wenig Konkurrenzdenken, und so arbeiten wir auf kollegialer Ebene mit anderen Bibliotheken eng zusammen.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Im allgemeinen bin ich meinen Weg nach eigenem Gutdünken und gemäß den vom Leben gebotenen Alternativen gegangen, doch im Studium und bei der Arbeit an der Dissertation stand mir beispielsweise ein hochkompetenter und liebenswürdiger Professor zur Seite. Obwohl ich meinem Vater in beruflicher Hinsicht nicht sehr ähnlich bin, hat er mir vermittelt, wie eine Sache angepackt werden muß, um sie zu meistern.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Leider macht die Geldknappheit auch vor Bibliotheken nicht halt. Zudem wird in der Regel trotz der vermehrten Dienstleistungen, die wir erbringen, kaum zusätzliches Personal bewilligt, und die notwendige Erweiterung der Bibliothek in Bregenz durch einen Zubau steht in den Sternen. Ein Kernproblem, mit dem alle Bibliotheken zu kämpfen haben, stellt die zunehmende Kommerzialisierung des Informationswesens dar und gefährdet ihre Aufgabe, im Interesse einer demokratischen Gesellschaft den Zugang zur Information für alle gleichermaßen zu gewährleisten. In der digitalen Welt mit den enorm wachsenden elektronischen Möglichkeiten bewegen sich die Bibliotheken zwar zunehmend selbstbewußter, aber letztlich konnten sie die ihnen zukommende Rolle noch nicht nachhaltig definieren.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Die nächste Generation braucht keine guten Ratschläge und keine theoretisch vorgetragenen weisen Lebensphilosophien, da sie selbst ihre Erfahrungen machen muß. Allerdings können wir ihr zur Seite stehen, indem wir einen vernünftigen Lebensstil vorleben und Werte durch positive Taten vermitteln. Dazu leistet auch das Umfeld einer Bibliothek wie der unseren einen wesentlichen Beitrag.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich stelle mir eine wunderschöne, florierende Bibliothek mit modernstem Service und einem Kommunikationszentrum vor, in welcher sich die Besucher wohl fühlen können und gleichzeitig für Beruf und das Leben überhaupt lernen.

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