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* Ing. Johann Kaiser

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Direktor der Landesstelle
AUVA Allgemeine Unfallversicherungsanstalt - Landesstelle Wien
1203 Wien, Webergasse 4
Konstrukteur
Versicherungswesen
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Profil

Zur Person

Ing.
Johann
Kaiser
27.08.1946
Stockerau
Theresia und Leopold
Dipl.-Ing. Johannes (1970), Mag. Christian (1971) und Mag. (FH) Renate (1972)
Verheiratet mit Helene
Radfahren, Schifahren, Wandern, Kultur, Reisen, Musik, Kochen
Inhaber des Verlages Kaiser, Herausgeber der Zeitschrift Heilpädagogik - Fachzeitschrift der Heilpädagogischen Gesellschaft Österreich.

Service

Johann Kaiser
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Kaiser

Zur Karriere

Zur Karriere von Johann Kaiser

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach Abschluß der Pflichtschule wollte ich eigentlich Konditor werden. Da meine Eltern im landwirtschaftlichen Bereich tätig waren, stieß mein Berufswunsch nicht auf große Zustimmung. Weil ich aber auch der Technik zugetan war, absolvierte ich schließlich die Höhere Bundeslehranstalt Francisco-Josephinum in Wieselburg, Fachrichtung Landtechnik, welche ein breites Ausbildungsspektrum umfaßte. Mein Vater, dem ich sehr verbunden war, verstarb, als ich 18 Jahre alt war. Ich bestand die Matura als einer der Besten. Unmittelbar nach Abschluß meiner Schulausbildung stieg ich in die Konstruktionsentwicklung der Firma Heid AG in Stockerau ein, ein Unternehmen, das führend in drei Bereichen war: auf dem Gebiet der Kupplungstechnik, im Bau von Werkzeugmaschinen und im Entwurf von Silobautenanlagen. Ich wurde mit dem Bau einer neuartigen Maschine betraut - ein Trockensteinausleser, der in Persien eingesetzt werden sollte. Meine Konstruktion wurde zehn Jahre lang hergestellt. Im Laufe der Zeit mißfiel mir, Konstruktionen zu entwerfen, die zwar beweisen, was die Technik alles leisten kann, jedoch nur mehr der Gewinnmaximierung dienen. So wechselte ich als technischer Redakteur zum Österreichischen Agrarverlag, wo ich drei Jahre lang beschäftigt war. Diese Zeit prägte mich sehr, und die Möglichkeit, mehrere Fachgebiete zu kombinieren, war sehr reizvoll für mich. 1971 suchte die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) einen technischen Redakteur für das Magazin Betriebssicherheit. Eine der Anforderungen an den Redakteur war die Fähigkeit, technische Sachverhalte einfach darzustellen. Ich erhielt die Stelle und war bis 1979 im Bereich Unfallverhütungsdienst tätig. Ich wurde auch Betriebsrat, da mir Gerechtigkeit und Fairneß in der Arbeitswelt immer schon am Herzen lagen. Für die Sache einzutreten war mir wichtiger als politisches Engagement. Der damalige Generaldirektorstellvertreter der AUVA betraute mich schließlich mit der Organisation eines bedeutenden Kongresses, und bald wurde ich zum Leiter des Kongreßwesens berufen. Von 1979 bis 1992 leitete ich das Büro für Internationale Beziehungen und Kongreßwesen. Ich gründete damals auch den kleinen Verlag Kaiser, den ich heute noch neben meinem Hauptberuf betreibe. Die nächsten zehn Jahre war ich als Verwaltungsleiter des Rehabilitationszentrums Weißer Hof in Klosterneuburg (200 stationäre Betten) tätig und widmete mich der Modernisierung der Einrichtungen und der Effizienz interner Abläufe. Wichtige zukunftsweisende Projekte - zum Beispiel zur Kostenkontrolle oder zur Einführung eines Facility-Managements - fußen auf meiner Initiative. Per 1. Juli 2002 wurde ich zum Leiter der Landesstelle Wien bestellt. Ich betreue die Agenden der Bundesländer Wien, Niederösterreich und Burgenland und konnte schon viele Verbesserungen erzielen. Zu den wichtigsten Aufgaben zählen unter anderem der Ausbau des Präventivbereiches, vor allem mit dem Ziel einer deutlichen Senkung der Unfallzahlen, und in Zusammenarbeit mit anderen Instituten und Organisationen die Förderung des Sicherheitsbewußtseins bei jugendlichen Arbeitnehmern. Auch die beiden Wiener Unfallkrankenhäuser (Lorenz Böhler und Meidling) fallen in meinen Organisationsbereich. Die beiden Unfallkrankenhäuser versorgen mit hoher Qualität mehr als 50 Prozent aller Unfallopfer Wiens. Ein adäquater Kostenersatz für diese unverzichtbare Leistung im Gesundheitswesen ist eines meiner Ziele.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Johann Kaiser

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg verbinde ich einerseits mit persönlichem Wohlbefinden, andererseits auch mit dem Wohlbefinden der Menschen in meinem Umfeld. Als Erfolg sehe ich, sich auch an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen zu können.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Gemäß meiner Definition sehe ich mich als erfolgreich. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Wenn ich mir Ziele stecke, dann verfolge ich sie sehr konsequent. Ich bin hinsichtlich der Umsetzung meiner Ziele auf das optimale Ergebnis ausgerichtet, beziehe jedoch immer die Sicht aller Beteiligten mit ein. Ich bin zwar einerseits ein Bewahrer des guten Alten, fühle mich andererseits aber auch dem Neuen verbunden. Neuerungen müssen jedoch Sinn machen, und wenn ich davon überzeugt bin, dann trete ich auch vehement für sie ein.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Schon als Schüler empfand ich mich als erfolgreich. Es gehört jedoch zum Leben dazu, gelegentlich Niederlagen hinzunehmen und aus ihnen zu lernen. Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein? Ich verschreibe mich der Originalität, und Pilotprojekte stellen eine Herausforderung für mich dar.Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Mein Vater prägte mich sehr mit seiner Haltung: „Hilf jedem, der nicht kann, aber sei zurückhaltend bei jenen, die nicht wollen.“Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Offenheit und Ehrlichkeit sind für mich äußerst wichtig. Als Vorgesetzter vertrage ich durchaus Kritik seitens meiner Mitarbeiter, denn Kritik trägt zu meiner Weiterentwicklung bei.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich fordere von meinen Mitarbeitern viel, doch ich fördere sie gleichzeitig auch sehr. Kommunikation und Transparenz sind mir sehr wichtig. Die Rückmeldungen meiner Mitarbeiter sind von großer Bedeutung. Bezüglich der Motivation bleibt zu sagen, daß Mitarbeiter beides brauchen: Lob und Kritik. Bei regelmäßig abgehaltenen Mitarbeitergesprächen gehen wir genau auf die Ziele der Mitarbeiter ein, regeln Aufgabenstellungen neu und befassen uns mit Stärken und Schwächen. Die Weiterentwicklung des einzelnen Mitarbeiters steht im Vordergrund. Meines Erachtens nimmt man vieles als zu selbstverständlich hin und lobt seine Mitarbeiter oft viel zu wenig.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Da ich viel von meinen Mitarbeitern verlange, werde ich wohl hin und wieder als autoritär erlebt. Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens? Die AUVA erfüllt nicht nur einen Gesetzesauftrag. Das Unternehmen ist hinsichtlich seiner Innovationen auf dem Gebiet der Gesundheitsprävention bekannt. Vorbeugen ist besser als Heilen - diese Position ist wesentlich für uns. Unser Augenmerk liegt auf der Verhinderung von Arbeitsunfällen, und diesem Beispiel folgen mittlerweile viele Einrichtungen. Derzeit beschäftigen wir uns zum Beispiel mit der Frage, wie die Unfallversicherung der selbständig Erwerbstätigen vorteilhafter gehandhabt werden kann.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Ich versuche, so wenig Berufliches wie möglich mit nach Hause zu nehmen. Meine Frau zeigt großes Verständnis für meinen Berufseinsatz. Als unsere Kinder klein waren, war ich oft auf Geschäftsreisen im Ausland, und zu jener Zeit gestaltete sich die Vereinbarkeit aller Lebensbereiche nicht immer sehr einfach. Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Ich habe meine Kinder zur Selbständigkeit hin erzogen, etwas, was heute nicht selbstverständlich ist. Ich sehe, daß viele Kinder von ihren Eltern, die es nur gut meinen, allzu oft an der langen Leine gehalten werden. Auch sollten junge Menschen dazu ermutigt werden, in ihrem Beruf ihre Talente zu verwirklichen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich möchte dazu beitragen, die Landesstelle der AUVA vom Behördencharakter zu befreien und ihr das Flair eines serviceorientierten Dienstleistungsunternehmens zu verleihen.

Mitgliedschaften

MKV, ÖAAB.

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