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* Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Ewald Moser

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Leiter der Abteilung MR-Physik
Zentrum für medizinische Physik und für biomedizinische Technik
1090 Wien, Lazarettgasse 14
Medizin- und Biophysiker
Wissenschaftliche Institute, Forschung
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Profil

Zur Person

Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.
Ewald
Moser
23.08.1952
Villach
Maria und Valentin
Verheiratet mit Gerhild
Lesen, Kochen, Reisen, Schifahren, Radfahren, Wandern
Konsulent bei verschiedenen Universitäten und Projekten.

Service

Ewald Moser
Werbung

Moser

Zur Karriere

Zur Karriere von Ewald Moser

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
1971 begann ich mit dem Studium der Technischen Physik an der TU Graz und legte im Dezember 1978 mein Diplom ab. Von 1979 bis 1981 arbeitete ich an meiner Dissertation am Atominstitut der Österreichischen Universitäten in Wien und promovierte schließlich an der TU Wien. Die darauf folgenden Forschungsaufenthalte prägten meine weitere Berufslaufbahn sicher entscheidend mit. Ich war wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Festkörperphysik der Universität Genf sowie Mitarbeiter am Forschungsprojekt Alternative nukleare Energiesysteme am Institut für Theoretische Physik der TU Graz. Später, bereits während meiner Assistententätigkeit am Institut für Medizinische Physik der Universität Wien, gab es weitere hochinteressante Forschungsaufenthalte - etwa am Department Biochemistry and Biophysics an der University of Pennsylvania und an der University of Oxford. Diese Aufenthalte an den beiden renommierten Universitäten in USA und England wurden durch das E. Schrödinger-Programm des FWF gefördert. 1991 habilitierte ich mich in der Medizinischen Fakultät der Universität Wien im Bereich Magnetresonanzforschung. Die MR-Forschung und ihre Bedeutung für die medizinische Diagnostik haben mich seit Verfügbarkeit der ersten Geräte Anfang der achtziger Jahre beruflich geprägt. Nach der Habilitation baute ich eine eigene Arbeitsgruppe auf, die kontinuierlich wuchs. In den Anfängen unserer Forschungsgruppe war diese Technologie noch nicht etabliert, und wir mußten noch Projekte akquirieren. Heute können wir uns vor Anfragen kaum retten. Leider sind diese Projekte im Vorfeld durch sehr viel Bürokratie geprägt, sodaß bis zum eigentlichen Arbeitsbeginn oft bis zu zwei Jahre vergehen. Auch die Finanzierung ist nicht immer einfach, da in Österreich sehr viel weniger Budgetmittel zur Verfügung stehen als in den meisten anderen EU-Ländern. Das Einwerben von Drittmitteln wird auch in Zukunft immer wichtiger, da die Budgets der Universitäten immer limitiert sein werden und größere Projekte ausschließlich über Drittmittel finanziert werden können. Im Oktober 1997 wurde mir der Amtstitel a. o. Univ.-Prof. verliehen, seit 2001 bin ich außerdem Adjunct Professor of Physics in Psychiatry an der University of Pennsylvania, da ich mich auch mit funktionellen Untersuchungen des Gehirns im Bereich Hochfeld-MR und Anwendungen in Psychologie und Psychatrie intensiv befasse. Weitere Schwerpunkte und Projekte widmen sich Themen wie Schizophrenie, Auswirkung von Emotionen auf das Gehirn oder Ursachen der Depression. Zusätzlich forsche ich mit meinen Mitarbeitern und klinischen Kooperationspartnern im Bereich (dynamische Stoffwechseluntersuchungen an Muskel und Leber). Im Jahr 2003 wurde das Exzellenzzentrum für Hochfeld MR der medizinischen Universität am neuen Standort in der Lazarettgasse eröffnet, das von mir mitbegründet wurde. Das Zentrum betreibt seit 1996 einen der ersten Ganzkörper 3 Tesla MR-Tomographen und hat sich aus einer kleinen interdisziplinären Forschungsgruppe, zu einer ansehnlichen Einrichtung mit über 20 MitarbeiterInnen entwickelt. 2006 erfolgte die Installation eines weiteren 3 Tesla MR-Tomographen. Im Sommer 2008 wurde einer der weltweit ersten 7 Tesla-Ganzkörpertomographen installiert. Dadurch ist die führende Spitzenforschung an der medizinischen Universität Wien im Bereich der Hochfeld-Magnetresonanz garantiert. Seit 2009 bin ich Mitherausgeber der wissenschaftlichen Zeitschrift MAGMA.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Ewald Moser

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Wenn man Dinge, die man sich vorgenommen hat, auch realisieren kann, sehe ich das als Erfolg. In der Forschung ist das heute als Einzelperson aber gar nicht mehr möglich, sondern nur im Team. Bei großen wissenschaftlichen Projekten ist der Input aller Beteiligten ganz wesentlich, um im Endeffekt erfolgreich zu sein. Ich habe mit der Hochfeld-MR ein neues Forschungsgebiet in Österreich etabliert und damit einen Beitrag geleistet, der für die Gesundheit der Menschen einen sehr konkreten, praktischen Nutzen hat. Daher sehe ich mich als erfolgreich. Aber grundsätzlich ist Erfolg qualitativ schwer meßbar.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Die Basis sind eine gewisse Intelligenz sowie entsprechendes Fachwissen, das ich mir angeeignet habe. Außerdem gehört auch Hartnäckigkeit dazu, ein solches Forschungsgebiet zu entwickeln und ständig voranzutreiben - das ist gerade in Österreich nicht leicht. Dabei hat mir die positive Erfahrung aus dem Ausland sehr geholfen und Kraft gegeben. Auch die Gabe, relativ rasch komplexe Zusammenhänge zu erkennen und verarbeiten zu können, war sicher hilfreich.Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Mit John Leigh (2008 +), dem Leiter einer MR-Forschungsgruppe an der University of Pennsylvania, verband mich seit meinem ersten Aufenthalt 1988 eine berufliche Freundschaft. Wir sahen uns ein bis zwei Mal pro Jahr. Seine Art und Weise, Wissen weiterzugeben, hat mich sehr beeindruckt. Er bot keine vorgefertigten Lösungen an, sondern gab Informationen weiter, mit denen die Studenten und Kollegen arbeiten konnten. Er war fast schon ein Taoist.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Ich habe ein ausgesprochen gutes Verhältnis zu meinen Mitarbeitern. Meiner Meinung nach können wir wechselseitig sehr viel voneinander lernen. Ich gebe ihnen soviel Freiheit wie möglich, damit sie sich entwickeln können.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Meine Frau ist ebenfalls Akademikerin und befaßt sich mit Sprache, Kultur und Literatur aus Lateinamerika. Ich wollte nie ein Heimchen am Herd, sondern eine intellektuell ebenbürtige Partnerin. Wir unterstützen und ergänzen einander sehr gut. Sie war an der Universität Salzburg tätig, und ich pendle in der Freizeit nach Salzburg, wo wir eine Wohnung haben. Das ist nach einer Woche Stadtleben in Wien der ideale Ausgleich.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Wenn man einen Beruf erlernt, oder ein Studium in Angriff nimmt, sollte man sich trotzdem die Zeit nehmen, um über den eigenen Tellerrand zu blicken. Biomedizinische Forschung ist auch in den nächsten Jahren höchst aktuell. Sie ist ein Bereich, in dem es Sinn macht, sich zu engagieren. Dabei halte ich es für sehr wichtig, möglichst viele Erfahrungen im Ausland zu sammeln.
Ihr Lebensmotto?
Lebe intensiv und gut. Qualität vor Quantität.

Publikationen

"Proton magnetic resonance spectroscopy in patients with glial tumors: A multicenter study", (1996 - Journal of Neurosurgery); "The preparation and execution of self-initiated and externally-triggered movement: A study of event-related fMRI", (2002 - NeuroImage); "Rapid impairment of skeletal muscle glucose transport / phosphorylation by free fatty acids in humans", (1999 - Diabetes); "High-resolution MR venography at 3.0 Tesla", (2000 - Journal of Computer Assisted Tomography); "Ultra-High-Field (UHF) Magnetic-Resonance" (2010 - Worldjournal of Radiology).

Ehrungen

HOECHST-Preis zur Förderung der medizinischen Wissenschaft, 1990.

Mitgliedschaften

Internationale Gesellschaft für Magnet-Resonanz in der Medizin (USA), Europäische Gesellschaft für Magnet-Resonanz in Medizin und Biologie, Mitglied des Executive Board.

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