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* Josef Königslehner

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F&B-Manager
Hilton Vienna Plaza
1010 Wien, Schottenring 11
Koch/Kellner
Unterbringung, Hotels, Pensionen
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Profil

Zur Person

Josef
Königslehner
02.09.1974
Krems
Josef und Anna-Maria
Motorboot, Wasserski, eigene Weinkellerei von 1769, geselliges Beisammensein

Service

Josef Königslehner
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Königslehner

Zur Karriere

Zur Karriere von Josef Königslehner

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich absolvierte von 1988 bis 1991 die Lehre zum Koch/Kellner im Hotel Alte Post in Krems, einem wunderschönen alten Haus aus dem 16. Jahrhundert. Auch meine beiden Schwestern absolvierten eine Ausbildung in der Gastronomie, obwohl unsere Eltern ursprünglich gegen unsere Entscheidung für diesen Berufsweg waren. Nach Abschluß der Lehre war ich ein halbes Jahr als Kellner im Lokal eines Freundes, im Haubenlokal Galerie in St. Pölten tätig. Nachdem ich den Präsenzdienst abgeleistet hatte, wurde ich im Restaurant Majestät, dem damaligen Restaurant des Hotel Imperial aufgenommen, das zu dieser Zeit gerade zum weltbesten Hotel gewählt worden war. Nach einem Jahr dort verließ mich meine damalige Freundin, und ich wollte nur mehr weg aus Österreich. Zunächst heuerte ich auf der MS Berlin (dem „Traumschiff“) an, nach einem halben Jahr wechselte ich auf die MS Europa, wo ich drei Monate tätig war. Zu den nächsten wichtigen beruflichen Stationen gehörten das Restaurant Rockendorf im Grunewald in Berlin, ein Urgestein mit Schornsteinküche, und schließlich das Hotel Adlon in Berlin. Ich wußte zunächst nicht um die historische Bedeutung dieses Hotels am Brandenburger Tor, welches Anfang des 20. Jahrhunderts das erste Hotel in Europa war, das über - für die damalige Zeit einzigartig - Elektrizität und fließend Warmwasser verfügte. Nach der Wiedereröffnung des Hotels 1997 war ich zwei Jahre im dazugehörigen Dreihaubenlokal tätig, eine sehr schöne und lehrreiche Zeit. Als mein Vater an Krebs erkrankte, kehrte ich kurzzeitig nach Österreich zurück. Ich hänge sehr an meiner Familie, die mich immer sehr unterstützte und auch nie zu etwas drängte, was ich nicht machen wollte. Gleichzeitig war der Gedanke, wieder in die vertraute Kleinstadt zurückzukehren, die ich schon mit 17 verlassen hatte, nicht sehr verlockend. Ich erhielt das Angebot, als stellvertretender Restaurantleiter in einem Hotel in London zu arbeiten. Als mein Vater einen Rückfall erlitt, kehrte ich abermals nach Österreich zurück. Mein Vater war damals schwerkrank, vor zwei Jahren ist er gestorben. Hermann J. Krammer (der jetzige Direktor des Hotels De France), damals F&B-Manager im Stadtpark Hilton, übertrug mir die Leitung des Restaurants Prinz Eugen im Hilton International Wien, das erste Haubenrestaurant Wiens. 2003 wechselte ich in das Vienna Plaza, wo ich als Maitre unter Küchenchef Werner Matt begann. Seit Mitte 2004 bekleide ich die Position des F&B-Managers.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Josef Königslehner

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich Genugtuung, Spaß, Geld.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja. Auch wenn es viele Leute abstreiten, Geld ist ein wesentlicher Faktor. Wenn man einen gewissen Lebensstandard erreicht hat, wo man nicht mehr überlegen muß, ob man in ein Haubenlokal oder in eine Pizzeria essen geht, möchte man diesen auch halten. Es war jedoch nie mein Ziel, etwas zu besitzen, da ich mich nie um etwas kümmern wollte. Ich habe mich erst sehr spät dazu entschlossen, mir für mein Geld etwas zu kaufen. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Meine Lehrzeit, in der ich souveränes Auftreten lernte, auch mein Pflichtbewußtsein und mein persönlicher Einsatz. Für mich ist es das Fürchterlichste, wenn nichts zu tun ist, und ich habe fast ein schlechtes Gewissen, wenn ich vor den anderen nach Hause gehe.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Sehr unbeschwert. Ich höre mir ein Problem in aller Ruhe an, dann versuche ich, ein kalkuliertes Risiko einzugehen, ob es sich nun um die Planung von Veranstaltungen oder Personalplanung handelt. In meinem Leben ist sehr viel auf mich zugekommen, und so liebe ich das Unvorhergesehene und handle oft auch spontan.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Seit meiner Lehrabschlußprüfung habe ich mich immer über jeden Schritt gefreut, den ich erreicht habe. Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein? In unserer Branche ist beides wichtig, in vielen anderen Berufen sicherlich nicht. Man muß improvisieren können und hat mit vielen unterschiedlichen Charakteren zu tun, was sehr aufregend ist. Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Mein Vater hat mich sehr streng erzogen. Er meinte, daß ich zu sehr in den Tag hinein lebe und daß ich doch konsequent auf ein Ziel hinarbeiten sollte. Er hat mich auf positive Weise angespornt, und so war ich angehalten, mich zu beweisen. Wenn ich als Kind Taschengeld haben wollte, mußte ich dafür arbeiten. Als ich auf dem Schiff anheuerte, wettete er mit mir, daß ich im nächsten Hafen umkehre - was mich tatsächlich davon abhielt, es zu tun. Im Berufsleben war Werner Matt mein Vorbild. Unsere Zusammenarbeit war von tiefer Freundschaft geprägt, noch heute telefonieren wir einmal in der Woche und sehen uns oft. Ich war ihm schon als Jugendlicher begegnet, denn in der Berufsschule hatten wir eine Exkursion in dieses Haus, das damals gerade eröffnet hatte. Als Kinder vom Land waren wir von Werner Matt sehr beeindruckt: ein Koch, der Kochbücher veröffentlichte und seine eigenen Visitenkarten hatte! Werner Matt, der selber in Tirol in einem kleinen Betrieb gelernt hatte, sagte damals zu uns: „Es ist keine Schande, in einer Würstelbude zu lernen, es ist nur eine Schande, dort zu bleiben.“ Das habe ich auf meinen weiteren Weg mitgenommen.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Ich habe nie wirklich welche bekommen - in dem Sinn, daß man mich ständig lobt - und bin leider auch nicht der Mensch, der Anerkennung weitergibt, wie ich von meinen Mitarbeitern höre. Auf meine Art gebe ich sie schon weiter, doch dazu muß man mich kennen.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied. Wenn man seine Mitarbeiter nicht fordert und selbst nicht gefordert wird, bleibt man stehen. Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Rein nach Sympathie. Ich lege weniger Wert auf Zeugnisnoten als auf praktisches Denken und die richtige Einstellung für den Job.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Mit gemeinsamen Freizeitaktivitäten.
Wie werden Sie von Ihren Mitarbeitern gesehen?
Ich denke, daß ich eine Vorbildfunktion einnehme und ein offenes Ohr für die Probleme meiner Mitarbeiter habe.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Leider eher schlecht, ich bin wohl ein zu großer Egoist. Da mich mein Beruf zeitlich sehr beansprucht, gebe ich auch nicht alles von mir her.Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung? Es ist mir wichtig, daß wir im Team gemeinsam Kurse absolvieren. Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Man soll sich genau überlegen, ob man diesen Beruf ausüben möchte. Denn nur den richtigen Beruf macht man auch mit Freude.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Privat wünsche ich mir eine Familie und Kinder, in beruflicher Sicht ist die Selbständigkeit schon ein Ziel, doch in welcher Form, weiß ich noch nicht.
Ihr Lebensmotto?
Eine positive Lebenseinstellung.

Ehrungen

Diplomsommelier 2001.

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