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* Dipl.-Ing. Nicolas Ehrschwendner

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Geschäftsführender Gesellschafter
Attingo Datenrettung GmbH
A-1190 Wien, Weimarer Straße 90
Informatiker & Datenretter
EDV-Datenrettung
15
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Profil

Zur Person

Dipl.-Ing.
Nicolas
Ehrschwendner
03.02.1974
Wien
Franz und Marianne
EDV, Sport, Lesen, Musik, Theater, Kochen, Kommunikation

Service

Nicolas Ehrschwendner
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Ehrschwendner

Zur Karriere

Zur Karriere von Nicolas Ehrschwendner

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Seit 1982 der erste PC im elterlichen Haushalt Einzug gehalten hat, habe ich mich intensiv mit Computern beschäftigt. Nach der Matura 1992 begann ich mit dem Studium der Informatik an der Technischen Universität Wien, welches ich im Jahre 2004 abschloss. Im selben Jahr begann ich das Doktoratsstudium an der TU (technische Universität) Graz. Parallel zu meinem Studium hatte ich mich bereits 1996 selbständig gemacht und im Jahre 1997 erfolgte die Gründung in Form eines Einzelunternehmens in Wien mit dem Dienstleistungsspektrum Datenrettung, Datenbankentwicklung und IT-Betreuung. Mit 2004 erfolgte die Umfirmierung in Attingo Informationstechnologie GmbH. Gleichzeitig investieren wir laufend in neue Technologien und Verfahren zur Datenrettung und gewinnen dadurch eine immer bedeutendere Position am österreichischen Markt. Gemeinsam mit einem Partner gründete ich im Jahre 2007 die Attingo Datenrettung GmbH und übersiedelt an einen neuen Standort in 1190 Wien, wo dem Reinraumlabor mehr Platz eingeräumt werden konnte. Der Bedarf an europaweiter Präsenz zur Unterstützung der Kunden vor Ort stieg von Jahr zu Jahr und im Jahre 2009 erfolgten die Gründungen der Tochterunternehmen Attingo Datenrettung GmbH in Hamburg und Attingo Datarecoverv B.V. in Amsterdam. Die ISO9001-2008 Zertifizierung für Qualitätsmanagement in der Datenrettung erhielten wir im Jahre 2010. Im Jahre 2014 entwickelten wir als erstes Labor weltweit ein Verfahren zur Datenrekonstruktion defekter Helium-Festplatten. Im Zuge einer großen Re-Zertifizierung wurden wir im Jahre 2016 als erstes Datenrettungsunternehmen nach aktualisierten Standards zur Überprüfung der Einhaltung der Abläufe nach EN ISO 9001-2015 zertifiziert.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Nicolas Ehrschwendner

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Wichtig ist für mich, dass mich die tägliche Arbeit befriedigt und erfüllt.

Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, gemäß meiner Definition sehe ich mich als sehr erfolgreich. Ich bin zufrieden mit dem, was ich erreicht habe. Unbewusst setzt man sich zwar bestimmte Ziele, doch ich bin keiner, der bewusst darauf hinarbeitet.

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Während meiner mehr als dreißigjährigen Erfahrung war Neugierde der wichtigste Begleiter. Technisches Interesse und die laufende intensive Beschäftigung mit meinem Fachgebiet waren wichtige Fakturen. Auch die „richtige“ Kommunikation mit Kunden gehört zum Erfolg. Wenn uns bei einem Datenverlust ein Kunde das Problem telefonisch schildert, versuchen wir schon am Telefon, das Problem einzugrenzen und zu spezifizieren. Nach der ersten Beratung bringt der Kunde den Datenträger und bekommt ein Gutachten. Wir führen die gesamte Datenrettung bereits während der Analyse durch, denn nur so ist es möglich, ein seriöses Angebot zu erstellen. Der Kunde entscheidet nach der Analyse, ob er die geretteten Daten kauft oder nicht. Einige der Analysen sind kostenpflichtig, um einen Teil des Aufwandes abzudecken. Bei trivialen Fehlern von Privatkunden, wenn beispielsweise keine schweren Hardwarefehler aufgetreten sind, ist die Analyse auch kostenlos. Andere Firmen sagen, welche Daten sie voraussichtlich retten können und geben nur eine Prognose ab, was jedoch unseriös ist, denn vielleicht ist die gewünschte Datei dann gar nicht dabei. Wir raten unseren Kunden auch immer, auf keinen Fall selbst herumzuexperimentieren, da sich das Problem sonst verschlimmern könnte. Viele namhafte Unternehmen und Institutionen haben mittlerweile unsere Dienste in Anspruch genommen.

Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich bin sehr lösungsorientiert, nach dem Motto: Geht nicht, gibt’s nicht. Mittlerweile habe ich dermaßen ein Gefühl für die Materie, dass ich oft instinktiv eine Lösung finde. Nach wie vor ist es eine Tatsache, dass viele Mitmenschen nicht ihr Augenmerk auf eine dementsprechende Datenspeicherung legen. Ebenso gibt es viel Unverständnis, dass auch Datenträger ihren Geist aufgeben können.

Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Als ich als 16jähriger Praktikant mit meinem Wissen Akademikern gegenüber auftrumpfte, hatte ich das erste Erfolgsgefühl, insofern fühle ich mich schon lange erfolgreich. Doch ich glaube, dass man immer noch erfolgreicher werden kann.

Ist Originalität oder Imitation besser, um erfolgreich zu sein?
Ich halte Originalität für wichtiger! Imitation bedeutet etwas nachzumachen. Originalität zeigt sich darin, eine Lösung bzw. außergewöhnliche Lösungen zu finden. Wir erleben tagtäglich, dass viele Kunden bereits bei Mitbewerbern waren, welche keine Lösung für ihr Problem anbieten konnten. Für uns ist es ein großes Erfolgsgefühl, wenn wir im Zuge der Datenrettung die Probleme des Kunden lösen konnten und dies gelingt nur mit Originalität.

Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Mein Vater und auch mein Großvater haben mich durch ihre Persönlichkeit sehr geprägt. Mein Vater hat seinerzeit selbst programmiert und mein Großvater hat mich durch sein kundenorientiertes Verhalten sehr beeindruckt.

Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Primär bedeutet die Zufriedenheit der Kunden Anerkennung für mich. Erfolgserlebnisse zeigen sich vor allem dann, wenn man ein Problem lösen kann, an dem so mancher Mitbewerber scheiterte. Auch die staatliche Auszeichnung empfand ich als Anerkennung!

Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Eine sehr große Rolle! Einerseits versuche ich mein Fachwissen an meine Mitarbeiter weiterzugeben, andererseits entwickeln sich Mitarbeiter auch selbst durch Erfahrungsaustausch und Forschung weiter.

Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Ich lege großen Wert auf Erfahrung, Belastbarkeit, Flexibilität und freundlichen Kundenkontakt. Die Auswahl erfolgt sicher anders als in Konzernunternehmen. Für mich ist die jeweilige Ausbildung und der Werdegang von Bedeutung, wobei ich sehr darauf achte, ob der Bewerber auch die nötige Neugierde besitzt, denn ohne Neugierde würde es keine Weiterentwicklung in unserem Metier geben.

Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Motivation ist nur dann vorhanden, wenn einem der Job Freude bereitet. Erfolg bei der Datenrettung und die Beareitung interessanter Projekte fördert zusätzlich die Motivation der Mitarbeiter. Anerkennung fördert auch die Motivation, egal von wem sie auch immer kommt.
Wie verhalten Sie sich dem Mitbewerber gegenüber? Ich bin sehr neutral der Konkurrenz gegenüber, was umgekehrt nicht immer der Fall ist. Leider gibt es viele schwarze Schafe in der Branche, die erkannt haben, dass hier sehr viel Geld zu holen ist. Es gibt viele Pseudogurus im Bereich der Datenrettung. Die Probleme treten dann auf, wenn der Kunde bemerkt, dass er nur zahlen darf und kein positives Ergebnis vorliegt. Zum einen ist die Preisgestaltung oftmals unverhältnismäßig, zum anderen behandeln viele nur die leichten Fälle und lassen bei Schwierigkeiten Kunden im Glauben, dass ihre Daten unwiederbringlich verloren sind. Wir versuchen durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit und durch Mundpropaganda unserem guten Ruf gerecht zu werden.

Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Eine Stärke sehe ich in der individuellen Kundenbetreuung. Wir entwickeln für jeden einzelnen Fall die optimalen Lösungsvorschläge. Darüber hinaus entwickeln wir auch, wenn es sein muss, eigene Programme um die Daten zu retten. Wichtig ist dabei die ständige Fortbildung im Bereich der Datenrettung.

Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Wenn gegenseitige Akzeptanz für den Beruf des Partners vorhanden ist, hat man schon viel gewonnen! Durch Akzeptanz entsteht gegenseitige Toleranz, welche zu harmonischem Privatleben führt. Mit dem Partner über den beruflichen Alltag zu kommunizieren schadet nicht, denn auch Außenstehende können Anregungen liefern, auf die man selbst nicht gekommen wäre.

Wie viel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Meine Tätigkeit bildet mich ständig weiter.

Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Unabhängig von der Berufswahl sollte man sich überlegen, ob man die tägliche Arbeit im Rahmen eines Angestelltenverhältnisses oder im Rahmen einer Selbständigkeit ausüben möchte. ich vertrete die Meinung, man sollte das machen, was einem Freude bereitet. Wenn man glaubt, dass die IT-Branche (IT=Informationstechnologie) den persönlichen Vorstellungen entspricht, sollte man sich rechtzeitig überlegen, in welchem Bereich man einmal tätig sein möchte, denn es gibt zahlreiche Möglichkeiten. Was die schulische Ausbildung betrifft, so sind Fachhochschulen sehr praxisbezogen, wohingegen sich Universitäten mehr an der Forschung orientieren. Tatsache ist, dass es heute keine Branche mehr gibt, die ohne IT auskommt. Somit sehe ich die Zukunft nach wie vor als interessant, aber auch als Herausforderung an.

Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Mein Ziel sehe ich darin, den bisher erfolgreichen Weg mit meinem Unternehmen weiter zu gehen und die bisherige Marktposition zu festigen, um für die zukünftigen Herausforderungen des Marktes gewappnet zu sein.

Publikationen

- Verfahren und Algorithmen in der Datenrettung, 2004 (Diplomarbeit)

Auszeichnungen

- Bundeswappen der Republik Österreich gemäß § 68 Gewerbeordnung (GewO) im Jahre 2016

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