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* Hon.Prof.(FH) DI Mag. Dr. MPH Gerd Hartinger

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Geschäftsführer
Geriatrische Gesundheitszentren der Stadt Graz
A-8020 Graz, Albert-Schweitzer-Gasse 36
Diverse Gesundheitseinrichtungen
700
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Profil

Zur Person

Hon.Prof.(FH) Dipl.-HTL-Ing. Mag. Dr. MPH
Gerd
Hartinger
05.12.1961
Graz
Richard, Theresa, Elisabeth und Christina
Verheiratet mit Dr. med. univ. Judith H.
Tanzen, Reisen, Lesen, Laufen, Volleyball, Qi-Gong, Yoga
- Lehrbeauftragter, Ausbilder und kommissioneller Abschlussprüfer an Fachhochschulen,
   Universitäten und anderen Institutionen in der Steiermark, im Burgenland, in Tirol und
   Oberösterreich. (z.B. E.D.E. Heimleiter, diverse Management-Fächer, Pflegedienstberufe)

Service

Gerd Hartinger
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Hartinger

Zur Karriere

Zur Karriere von Gerd Hartinger

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nachdem ich 1981 die HTBLA Graz für Bauwesen/Tiefbau mit Auszeichnung abgeschlossen hatte, gelangte ich als Projektant in die STEWEAG (Energie Steiermark). Im Zuge meiner Tätigkeit in der Energiewirtschaft projektierte ich Lauf- und Speicherkraftwerke und übernahm die Bauleitung für verschiedene Projekte im Sperren- und Laufkraftwerksbau, unter anderem für die Hochwassersanierung der Sperre Pack. Später schloss ich noch mein Dipl-HTL-Ing. Studium am Bundesministerium ab. Von 1982 bis 1987 studierte ich parallel zu der beruflichen Tätigkeit Sozial- und Wirtschaftswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität Graz. Meine Dissertation verfasste ich 1989. Im selben Jahr wechselte ich in den Konzern Leykam-Mürztaler Papier- und Zellstoff AG (SAPPI), wo ich bis 1993 Leiter der Stabsabteilung des Vorstandes für Interne Revision und Controlling war. 1992 wurde ich zudem zum Vorstand und Projektleiter der OSPAP Papiergroßhandel AG bestellt, einem Joint Venture-Unternehmen mit dem größten tschechischen Papiergroßhändler, mit 1.300 MitarbeiterInnen. Es gelang uns binnen kürzester Zeit, das Unternehmen erfolgreich aus der Krise zu führen. 1994 entschied ich mich, in die Gesundheitsbranche einzusteigen, und wechselte zur Steiermärkischen Krankenanstalten GmbH, wo ich bis 1999 am Projekt LKH 2000 der Universitätskliniken Graz als Zonenmanager für VE/Logistik fungierte. Ab 1995 war ich zudem Bereichsleiter für Wirtschaft/VE-Logistik am Universitätsklinikum und trug damit Verantwortung für 800 MitarbeiterInnen. Seit 1999 habe ich die Geschäftsführung der Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz (GGZ) inne, bestehend aus zwei Krankenhäusern, einem Hospiz, Tageszentren und vier Pflegewohnheimen. Seither konnte das Betriebsergebnis von rd. minus fünf Mio. Euro auf ein ausgeglichenes Betriebsergebnis verbessert werden. Das ursprünglich einzige Produkt Langzeitgeriatrie konnten wir um mehrere Bereiche, wie Akutgeriatrie, Remobilisation, Hospiz und Betreutes Wohnen (insgesamt rund 20 Versorgungsleistungen) ergänzen. Die Albert Schweitzer Klinik (ASK) wurden als erste österreichische Krankenanstalt im Nachhinein in die Gesundheitsfinanzierung (gem. Art. 15a BVG) aufgenommen. Von 2002 bis 2005 absolvierte ich an der Medizinischen Universität Graz das Studium zum MPH (Master of Public Health). Seit 25 Jahren unterrichte ich auch an Universitäten und Fachhochschulen und wurde 2006 IIR Speaker of the Year und 2015 zum Hon.Professor(FH) ernannt. Die kontinuierliche Qualitätsarbeit in den GGZ trug zunehmend Früchte, so erhielt die GGZ die erste internationale Verbundzertifizierung nach KTQ®, den Staatspreis für Unternehmensqualität nach EFQM vom BMWfW 2014. 2016 wurde ich zum österreichischen Qualitätschampion Quality Austria geehrt, 2017 zum europäischen Qualitäts Leader der European Organization for Quality (EOQ) in Bled/Slowenien. Ebenfalls im Jahr 2017 wurden die GGZ zweifacher Prize Winner nach EFQM beim European Exzellenz Award in Madrid (Platin Status). Insgesamt wurden die GGZ vollkommen modernisiert, alle Objekte entweder neu gebaut bzw. revitalisiert (€ 150 Mio.), die MitarbeiterInnenzahl verdoppelt, der Umsatz verdreifacht und die behandelte PatientInnenzahl verfünffacht. Heute sind die GGZ ein europäisches Kompetenzzentrum für Altersmedizin und Pflege und an 25 internationalen Forschungsprojekten (ASIGG) beteiligt.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Gerd Hartinger

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, eine Vision zu haben, deren Verwirklichung gemeinsam mit meinem Team gelingt. Weiters bedeutet Erfolg, dass unsere PatientInnen und BewohnerInnen sich bei uns wohl fühlen, unsere Qualität und unsere Dienstleistungen optimiert und unser Eigentümer mit unserer Qualitätsarbeit und unserem wirtschaftlichen Erfolg zufrieden ist.

Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich habe im Verlauf der letzten 30 Jahre beruflich sehr viel erreichen dürfen. Dabei habe ich erfahren, dass ein Einzelner wirklich viel bewirken kann - vorausgesetzt, die Rahmenbedingungen passen und man hat das Glück, auf die richtigen Menschen zu treffen. 2016 wurde ich Österreichs Qualitäts-Champion, 2017 European Quality Leader.

Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ausschlaggebend für meinen Erfolg waren Glück, Freude an konsequenten, passenden Fort- und Weiterbildungen, Nachhaltigkeit, Arbeitswille und Freude an der Leistung meines Teams sowie an der Entwicklung von Menschen. Wir überlegen im Team Ziele und arbeiten beharrlich schrittweise an deren Verwirklichung. Da wir ausschließlich interdisziplinär arbeiten, haben sich zahlreiche Konfliktpotentiale zwischen den Berufsgruppen aufgelöst. In der Organisation wurde ein effizienter Stab, Lean Management und flache Hierarchien implementiert, um Informations- und Reibungsverluste zu vermeiden. Zur Verbesserung haben wir seit Jahren ein Total Quality Management System integriert. Schließlich versuche ich, in vielen Dingen ein positives Vorbild für meine MitarbeiterInnen zu sein.

Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Unser Produkt ist die Dienstleistung an der Patientin/am Patienten. Nirgendwo ist die Rolle der MitarbeiterInnen so stark spürbar wie im Gesundheits- und Pflegewesen und somit direkt am Menschen und Patienten. Die Arbeitshaltung und die Freude an der Arbeit spiegeln sich direkt in der Qualität der Dienstleistung gegenüber der Patientin/dem Patienten wieder.

Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Da wir um möglichst flache Hierarchien bemüht sind, müssen unsere Führungskräfte universell ausgebildete, leistungsfähige und empathische Persönlichkeiten sein, die bereit sind, ihre Qualifikationen in ständigen Weiterbildungsprozessen zu verbessern. Wir schreiben alle Schlüsselpositionen und Gesundheitsberufe konsequent objektiviert aus, um die vakanten Stellen bestmöglich besetzen zu können.

Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Es gibt bei uns klare Zuständigkeiten und Verantwortungsbereiche. Weiters lege ich großen Wert darauf, dass unsere MitarbeiterInnen mit den richtigen technischen Hilfsmitteln ausgestattet und stets gut informiert sind. Auch steht die Verwirklichung eines gemeinsamen Zieles im Vordergrund. Daher haben wir im Laufe der Jahre einen einheitlichen Firmenauftritt, ein Logo, Leitbild und Steuerungssystem eingeführt. MitarbeiterInnen, die unmittelbar am Patienten arbeiten, also die primären Leistungsträger, die oft an letzter Stelle in der Hierarchie waren und stets als Bittsteller betrachtet wurden, haben wir in den Vordergrund gestellt. Alle anderen Abteilungen haben die primäre Aufgabe, ihre Arbeit zu unterstützen und zu erleichtern. Ich bringe meinen MitarbeiterInnen hohe Wertschätzung entgegen und fördere ihre konsequente Aus- und Weiterbildung.

Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Persönlich habe ich mir das Ziel gesetzt, in Zukunft mehr Zeit für die Familie aufzubringen. Im Unternehmen bemerke ich, dass die Führungskräfte und MitarbeiterInnen immer motivierter und selbstbefähigter werden und ich somit auf dem besten Weg zu meinem Ziel bin, nämlich mehr Selbständigkeit und die Förderung innovativer Kräfte zu erreichen.

Ihr Lebensmotto?
Hart, aber herzlich sein - also konsequent eine Linie verfolgen, aber dabei nicht auf die Menschlichkeit vergessen.

Publikationen

Zu den Themen (Auszug) Gesundheitsreformen, Public Health, Strategisches Management, Organisations- und Prozessoptimierung im Gesundheitswesen, Facility Management im Krankenhaus; Norm: Ver- und Entsorgungsstandards im Krankenhaus (Technische Richtlinien) für Steiermärkische Krankenanstalten, Geriatrie, Qualitätsmanagement, Active and Assisted Living (AAL), Personalbindung und Motivation.
Auszug:
2018: Moving towards a competence centre for geriatric medicine and care: Quality management and human resource management as major support factors. Verlag: Elsevier
2018: Buchbeitrag: „Auf dem Weg zum Kompetenzzentrum für Altersmedizin und Pflege: Qualitätsmanagement und lebensphasenorientiertes Human Resource Management als wesentliche Unterstützungsfaktoren“ in Haasebrok, J. et al. (2018). Lebensphasen und Kompetenzmanagement, Kompetenzmanagement in Organisationen. Springer Verlag
2018: Active and Assisted Living. Trends und Entwicklungen in der Altenpflege. Botenstoff Verlag
2018: Auf der Suche nach dem Best Point of Service für hochaltrige, chronisch-kranke und sterbende Menschen: Die medikalisierte geriatrische Langzeitbetreuung der Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz. Thieme Verlag
2016: Personalbindung und Motivation über den Patient First-Mechanismus: ein statistisches Pfadmodell in den Geriatrischen Gesundheitszentren der Stadt Graz. Artikel in der QUALITAS

Mitgliedschaften

- SENAT DER WIRTSCHAFT Österreich
- Verband Geriatrischer Krankenhäuser Österreichs (VGKÖ)
- Initiative für Menschen im Wachkoma
- Lebensweltheim Österreich (Bundesverband der Pflegeheimbetreiber)
- Landesverband Altenpflege Steiermark
- Gesundheitsplattform Steiermark (Städtebund) und andere

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