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* Arch. Ing. Mag. Günther Pigal

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Inhaber
Architekturbüro Mag. arch. Ing. Günther Pigal
A-2345 Brunn am Gebirge, Turnerstraße 27
Architekt
Ziviltechniker und Technische Büros
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Profil

Zur Person

Arch. Ing. Mag.
Günther
Pigal
31.05.1944
Wien
Josefine und Ing. Gottfried
Daniela (1986)
Autos, Motorsport, Musik
- Bausachverständiger
- staatlich befugter und beeideter Ziviltechniker

Service

Günther Pigal
Werbung

Pigal

Zur Karriere

Zur Karriere von Günther Pigal

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Mein Vater war Maschinenbauingenieur und technischer Direktor in einem großen Betrieb. Er wollte, daß ich in seine Fußstapfen trete, was aber nicht unbedingt meiner Intention entsprach, da mein Berufsziel Architekt war. Diesen Wunsch entwickelte ich bereits im Alter von elf Jahren, da das einzige schöne, große Auto in unserer Straße damals einem Architekten gehörte. Meine logische Schlußfolgerung war: Wer viel Geld verdienen will, muß diesen Beruf ergreifen. Also studierte ich nach der Matura an der HTL Mödling, Abteilung Hochbau, zwölf Semester Architektur an der Hochschule für Angewandte Kunst. Ein Professor sagte mir damals: Ein halbwegs guter Verdienst beginnt in dieser Branche erst jenseits der 40, und wer berühmt werden will, muß sowieso bis 90 arbeiten. Das hat sich im großen und ganzen bewahrheitet. Während der Studienzeit arbeitete ich bereits als freier Mitarbeiter bei diversen Architekten, 1973 schloß ich mein Studium ab. Danach war ich bis 1988 als Angestellter in der Kanzlei von Architekt Dipl.-Ing. Hans Podivin in Mödling tätig, wo ich zunächst im Bereich Hochbau arbeitete. Schließlich wechselte ich auf eigenen Wunsch in die Abteilung Raumplanung, und arbeitete ab 1977 vollkommen eigenverantwortlich in der örtlichen Raumplanung. In dieser Zeit erstellte ich Flächenwidmungspläne und Bebauungspläne für rund 120 niederösterreichische Gemeinden. 1980 wurde ich Abteilungsleiter und bin seither zusätzlich als Bausachverständiger in sechs Gemeinden tätig. Im März 1988 machte ich mich mit einer eigenen Kanzlei als Ziviltechniker in Brunn am Gebirge selbständig. Meine Fachrichtung ist Architektur mit der Spezialisierung auf örtliche Raumplanung.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Günther Pigal

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Orden oder sonstige Auszeichnungen sind mir, sofern sie nicht mit größeren Geldbeträgen verbunden sind, relativ egal. Erfolg ist für mich eine eher emotionale Angelegenheit, die mit Zufriedenheit und innerer Ruhe verbunden ist.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Sieht man Geld und Verdienst als Indikator für Erfolg, bin ich nur mäßig erfolgreich. Ich hatte und habe Erfolg in vielen zwischenmenschlichen Beziehungen - und das ist mir weit mehr wert.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Im Gegensatz zu der heutigen jungen Erfolgsgeneration gehörte ich nie zu den Menschen, die für Beruf und Karriere Ellbogen einsetzen und sprichwörtlich über Leichen gehen. Da bin ich eher von der alten Schule.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Ich bin ein Mensch des geringsten Widerstandes und versuche, Probleme auf diplomatischem Weg zu lösen. Ehe ich mit einem Auftraggeber oder einem Mitbewerber streite, verzichte ich lieber auf die paar Tausender.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Eigentlich sollte ich noch zehn Jahre arbeiten, was ich aber nicht anstrebe. Nicht, weil mir die Freude am Beruf verlorengeht, sondern weil mir die Menschlichkeit fehlt. Heute zählen nur mehr Business, Termine und nackte Zahlen, die menschliche Ebene und Kommunikation in gemütlicher Atmosphäre sind abhanden gekommen. Auch die Konkurrenz ist stark gewachsen, und ich verdiene heute wesentlich weniger als noch vor zehn Jahren. Viele meiner Kollegen planen sehr punktuell auf das jeweilige Grundstück bezogen und berücksichtigen nicht das Gesamtbild der Umgebung. Das empfinde ich als Mangel. Die Institution der Ingenieurkammer ist mir ebenfalls ein Dorn im Auge. Dort wird nur kassiert, aber für die Mitglieder nichts getan.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Das ist am ehesten eine Frage der Sympathie und einer ähnlichen menschlichen Wellenlänge.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Pünktlichkeit und Termintreue sind unsere oberste Prämisse. Ich arbeite seit 30 Jahren für Gemeinden, und noch immer wird wohlwollend zur Kenntnis genommen, daß ich auf die Minute pünktlich erscheine. Außerdem habe mir ich im Lauf der Jahrzehnte eine hohe Fachkompetenz angeeignet, die ich im Umgang mit Behörden und Gemeinden sehr gut ausspielen kann. Wer bei mir anruft, bekommt eine Auskunft, mit der er auch etwas anfangen kann.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Das ist relativ schwierig. Ich war zehn Monate verheiratet, wobei der hohe Arbeitseinsatz nicht ausschließlich für die kurze Dauer verantwortlich war, aber doch ein Problem darstellte. Meist stellt eine Partnerin Zeitansprüche, die man als selbständiger Unternehmer nicht erfüllen kann. Ich stand nicht nur einmal vor der Entscheidung, einen geplanten Urlaub abzusagen oder einen neuen Auftrag anzunehmen. Und meist siegte das Geschäft über das Private. Auch mein Kind, das ich mit einer späteren Lebensgefährtin habe, hatte nicht sehr viel von seinem Vater. Heute tut mir das leid, da es eine unwiederbringliche Erfahrung ist, sein Kind aufwachsen zu sehen.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Ich war in meiner Jugend 15 Jahre als Musiker in einer Amateurband aktiv, was mich in der persönlichen Entwicklung weitergebracht hat. Daher kann ich nur empfehlen, sich zumindest nebenbei auf einem Gebiet zu betätigen, wo man mit Öffentlichkeit konfrontiert ist. Man verliert eine gewisse Scheu und kann auch Emotionen abbauen. Außerdem halte ich dieses Leithammel-Komsumverhalten nach amerikanischem Vorbild, wo man sich nach jedem Karrieresprung neue Freunde und ein neues Auto zulegen muß, um dazuzugehören, für bedenklich.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Gesund zu bleiben ist das oberste Ziel. Das ist die Grundvoraussetzung für ein zufriedenes Leben. Langsam, aber sicher denke ich auch an den Rückzug aus dem Unternehmen. Die Übernahme und die Fortführung der Firma wurden mit den Mitarbeitern schon teilweise abgesprochen.
Ihr Lebensmotto?
Den Weg des geringsten Widerstandes gehen.

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