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* Dr. Erich Andrlik

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Direktor
Fonds Wiener Institut für Entwicklungsfragen und Zusammenarbeit
1040 Wien, Möllwaldplatz 5/3
Assoziierte Institutionen, Vereine, Sonstiges
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Profil

Zur Person

Dr.
Erich
Andrlik
14.01.1946
Wien
Leopoldine und Rudolf
Verheiratet mit Susanne
Golf, Lesen, Kochen
früher Lehrbeauftragter an der Wirtschaftsuniversität Wien.

Service

Erich Andrlik
Werbung

Andrlik

Zur Karriere

Zur Karriere von Erich Andrlik

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Von 1961 bis 1964 absolvierte ich eine kaufmännische Lehre bei der Auskunftei Bürgel in Wien, wo ich nach erfolgreichem Abschluß noch weitere drei Jahre beschäftigt war. 1967 trat ich als Vertragsbediensteter in das Außenministerium ein, was sicherlich ein wichtiger Schritt in meiner Karriere war. Im Jahr 1970 wurde ich an die Österreichische Vertretung bei den Vereinten Nationen in New York versetzt. Dort war ich bis 1978 unter anderem für Persönlichkeiten wie Dr. Kurt Waldheim und Dr. Peter Jankowitsch tätig. 1973 legte ich die amerikanische Externistenmatura ab und absolvierte ab 1974 neben meiner Tätigkeit bei der Ständigen Vertretung abends das Studium der Politik- und Wirtschaftswissenschaften an der Fordham University in New York. Das Studium schloß ich 1978 mit dem Diplom Bachelor of Arts „summa cum laude“ ab. Aufgrund meiner Leistungen erhielt ich ein Stipendium für ein Doktoratsstudium der Politikwissenschaften am Massachusetts Institute of Technology und an der Harvard University. Da sich meine Arbeit für die Ständige Vertretung und ein solches Studium zeitlich nicht vereinbaren ließen, kündigte ich beim Außenministerium und konzentrierte mich ausschließlich auf meine Studien. Ich besuchte zwei Jahre lang die Vorlesungen und verfaßte anschließend meine Dissertation über die damals aktuelle Krise der österreichischen Stahlindustrie. 1983 beendete ich das Studium als Doctor of Philosophy und kehrte auf Vermittlung von Dr. Peter Jankowitsch an das damalige Wiener Institut für Entwicklungsfragen nach Österreich zurück. An diesem 1962 von Bruno Kreisky und Jawaharlal Nehru gegründeten Nord-Süd-Forum war ich bis 1986 als Referent und Direktor-Stellvertreter tätig. Kreisky war Präsident des Institutes, und ich arbeitete sehr eng mit ihm zusammen. Als er sich aus der aktiven Politik zurückzog, geriet diese Einrichtung zunehmend in eine gewisse Sinnkrise. Als inhaltliche Nachfolgeeinrichtung wurde dann 1987 der Fonds Wiener Institut für Entwicklungsfragen und Zusammenarbeit als internationale Nichtregierungsorganisation gegründet, dem ich seither als Direktor vorstehe. Das in drei Abteilungen gegliederte Institut beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen Forschung auf dem Gebiet der Entwicklungszusammenarbeit, dem Kulturaustausch mit den Ländern und Gesellschaften Afrikas, Asiens und Lateinamerikas, sowie mit Anti-Rassismus und Anti-Diskriminierungsaktivitäten in der Welt des Sports. Das oberste Verwaltungsorgan des Fonds ist das Kuratorium, das sich derzeit aus Barbara Prammer (Präsidentin), Dolores Bauer (Vizepräsidentin), Michael Häupl, Peter Jankowitsch und mir zusammensetzt.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Erich Andrlik

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, andere Menschen dazu zu bringen, meine Werte zu teilen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Innerhalb meines Wirkungsbereiches erachte ich mich als erfolgreich. Aber mir ist durchaus bewußt, daß dieser Wirkungsbereich ein gesellschaftliches Schattendasein führt.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Mein Erfolg ist eng an meine Ausbildung und den beruflichen Werdegang geknüpft. Durch diese Kenntnisse und Erfahrungen ist es mir oft möglich, mich außerhalb meiner Person zu stellen und Dinge objektiv zu beobachten und zu beurteilen. Ich hinterfrage immer wieder kritisch meine eigene Position.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Als ich feststellte, daß die Aktivitäten und Ideen, die das Wiener Institut für Entwicklungsfragen und Zusammenarbeit vertritt, auch in einer breiteren Öffentlichkeit Anklang finden, empfand ich das schon als Erfolg. Das war ein langer Prozeß und ist nicht alleine mein Verdienst, sondern sehr wohl auch jener des gesamten Teams.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Der spätere Außenminister Peter Jankowitsch war mein Vorgesetzter in New York. Er unterstützte mich sehr in meinen Bemühungen, das Studium nebenbei erfolgreich abzuschließen. Nach dem Tod Bruno Kreiskys übernahm Franz Vranitzky bis 2005 die Präsidentschaft des Institutes. Auch mit ihm arbeitete ich punktuell immer wieder zusammen und erhielt sehr viel Unterstützung von seiner Seite. Am meisten prägte mich jedoch Bruno Kreisky selbst. Er war eine absolut faszinierende Persönlichkeit und gab mir durch seine kritische Haltung zu einigen gesellschaftlichen Entwicklungen immer wieder Stoff zur Reflexion über diese Themen, national und international.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
Wenn die Arbeit des Institutes und der einzelnen Abteilungen vom Kuratorium gewürdigt wird, ist das für mich als Direktor die schönste Anerkennung.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Ich gehöre zu jenen Direktoren, die meist im Büro anzutreffen sind und nicht in der Weltgeschichte herumfahren, um Promotion zu machen. Mein Talent ist nicht die Außenpräsentation, ich wirke eher nach innen und arbeite daher sehr eng mit den Kollegen im Haus zusammen. Welchen Erfolg ich auch immer erziele - er ist mindestens zu gleichen Teilen den Mitarbeitern zu verdanken. Wir haben mehrere Teams, die auf ihren Fachgebieten hervorragende Arbeit leisten. Erfolg ist immer eine gemeinsame Sache.
Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus?
Wie erwähnt sehe ich Erfolg als Ergebnis von Zusammenarbeit. Daher ist für mich die Teamfähigkeit eines künftigen Mitarbeiters das wichtigste Kriterium.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Nach dem erfolgreichen Abschluß eines Projektes spreche ich stets Anerkennung aus. Außerdem erhalten die Teams die Möglichkeit, der Außenwelt zu zeigen, wer eigentlich hinter diesem oder jenem Erfolg steckt. Das macht sie stolz und motiviert sie auch.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Aufgrund gewisser gesundheitlicher Probleme trete ich seit einiger Zeit beruflich etwas kürzer. Ich bin zwar morgens der erste im Büro, aber abends nicht mehr immer der letzte. Früher waren Beruf und Privatleben nur sehr schwer zu vereinbaren, was sich mittlerweile etwas gebessert hat.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Die Bereitschaft, seine Arbeit in den Mittelpunkt des Lebens zu stellen, ohne dabei seine Prinzipien zu verraten, halte ich für sehr wichtig. Wer nur um der Karriere willen Mitglied bei einer Organisation wird, sei es Kirche, Partei oder sonstiges, könnte eine böse Überraschung erleben. Ich vermisse in der heutigen Zeit diese Prinzipientreue.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich möchte ein erfolgreiches, finanziell gesichertes und gut strukturiertes Institut an meine(n) NachfolgerIn übergeben.
Ihr Lebensmotto?
No man is an island, entire of itself. (John Donne)

Publikationen

The Farmers and the State: Agricultural Interests in West German Politics, in: West European Politics, Jänner 1981, Vol. IV, No: 1; Die Sozialpartnerschaft in der Wirtschaftskrise. Der Fall VEW - 1975 bis 1984, in: Journal für Sozialforschung, Nr. 4/1984; Zentrifugale Tendenzen in der österreichischen Wirtschafts- und Sozialpartnerschaft, in: Bernd Marin (Hrsg.): Österreichs Wirtschafts- und Sozialpartnerschaft. Ein Krisenverarbeitungsmechanismus in einer Zeit der Krise, Mimeo, Studienprojekt des Bundesministeriums für Wissenschaft und Forschung 1986; Erich Andrlik/Franz Quendler: Die Bewertung des politischen Risikos im Auslandsgeschäft, Mimeo, Jubiläumsfonds der Österreichischen Nationalbank, Wien 1987; Erich Andrlik/Manuela Delpos/Nikos Tzaferis: Die Einstellung der ÖsterreicherInnen zur Entwicklungshilfe, Mimeo, Jubiläumsausgabe der österreichischen Nationalbank, Wien 1993; Public support for international cooperation, Wiener Institut für Entwicklungsfragen und Zusammenarbeit 2001.

Mitgliedschaften

SPÖ, EADI - European Association of Development Research and Training Institutes (früher Österreichischer Vertreter im Exekutivkommittee).

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