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* Univ.-Prof. Dr. Werner Schlick

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1130 Wien, Opitzgasse 16
Facharzt für Innere Medizin und Lungenerkrankungen
Fachärzte für Innere Medizin
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Profil

Zur Person

Univ.-Prof. Dr.
Werner
Schlick
25.02.1940
Jauernig / Tschechische Republik
Gunthild und Heinrich
Dr. Alexander, Dr. Birgit und Marian
Verheiratet mit Angela
Literatur, Philosophie, Laufen, Marathon, Bergsteigen (6000er)
AKH, Abteilung für Herz- und Thoraxchirurgie, plastische und Gefäßchirurgie; Lehrauftrag für Pneumologie an der Universität Wien, Forschungsprojekte im Bereich Stoffwechsel und Diabetes, Lungenforschung in einem Lungentransplantationsteam, Zusammenarbeit mit Herzchirurgen, Tagungsleiter bei verschiedenen Tagungen.

Service

Werner Schlick
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Schlick

Zur Karriere

Zur Karriere von Werner Schlick

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Meine Mutter war Sudetendeutsche, mein Vater Kärntner, und ich wurde in der heutigen Tschechischen Republik geboren. Mein Vater fiel 1945 im Zweiten Weltkrieg, und meine Mutter wanderte in seine Heimat, nach Kärnten, aus. Dort besuchte ich das Realgymnasium in Villach, wo ich 1959 maturierte. Anschließend ging ich nach Wien, wo ich ab 1959 Medizin studierte und 1965 zum Doktor med. promovierte. Am Krankenhaus Villach arbeitete ich bis 1966 als Turnusarzt, ehe ich zur weiteren Ausbildung in die USA übersiedelte. In Toledo/Ohio machte ich innerhalb eines Jahres den amerikanischen Turnus (Internship), zur Fachausbildung für Innere Medizin ging ich dann nach Phoenix/Arizona. 1969 bot mir Professor Dr. Erwin Deutsch eine Stelle an der I. Medizinischen Klinik am AKH Wien an, und ich kehrte etwas früher als geplant nach Österreich zurück. Dort war ich bis 1974 als Assistent von Professor Dr. Deutsch tätig. Da speziell für die Lungenerkrankungen innerhalb der Inneren Medizin jemand gesucht wurden, schickte er mich an die II. Chirurgische Klinik, wo eine Lungenambulanz mit Funktionslabor existierte. Von dort aus betreute ich auch die I. Medizinische Klinik weiter. Neben meiner klinischen Tätigkeit eröffnete ich im Jahr 1976 meine eigene Praxis. Weitere wichtige Stationen waren die Anerkennung als Facharzt für Innere Medizin 1973 und meine Habilitation für Innere Medizin drei Jahre später. 1984 habilitierte ich mich zudem im Fach Lungenerkrankungen. 1983 erhielt ich die außerordentliche Professur, seit 1990 bin ich außerdem Facharzt für Pneumologie.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Werner Schlick

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Ich bin mit meinem Beruf, den ich nun schon ein ganzes Leben lang ausübe, und mit dem, was ich darin erreicht habe, zufrieden. Außerdem habe ich eine liebe Frau und drei erfolgreiche Kinder. All das ist meine Definition von Erfolg.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Wenn Sie mich fragen, ob ich zufrieden und glücklich bin, kann ich beruhigt mit ja antworten. Erfolgreich im Sinne von berühmt bin ich nicht, wenngleich ich in medizinischen und wissenschaftlichen Kreisen auch über die Grenzen hinaus bekannt bin. Aber ich kann unerkannt durch die Stadt spazieren, ohne angesprochen zu werden.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ich hatte den Willen, erfolgreich zu sein. Durch den frühen Tod meines Vaters waren wir praktisch mittellos, und ich war schon von daher gezwungen, fleißig und ehrgeizig zu sein. Außerdem war ich immer vielseitig interessiert und neugierig. Ich bin teamfähig, offen und gehe auf die Menschen zu. Von meinem Auslandsaufenthalt in den USA profitierte ich ebenfalls sehr. Zur damaligen Zeit war die Ausbildung in Amerika noch wesentlich besser als bei uns. Inzwischen haben wir aber aufgrund intensiver Kontakte zu führenden amerikanischen und europäischen Instituten ein ähnlich hohes Niveau.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Als junger Mann hat mich Dr. Walter Domenig sehr beeindruckt. Er war Chirurg und der Vater eines Nachhilfeschülers von mir. Von ihm konnte ich einiges lernen, und er war mein erstes Vorbild. Während des Studiums prägte mich vor allem Professor Dr. Erwin Deutsch, der mich lehrte, Arzt und Mensch zu sein. Professor Franz Muhar war Chef der Lungenambulanz an der II. Chirurgie, dessen Abteilung ich später übernehmen durfte. Er hat bis ins hohe Alter gearbeitet, und ich sehe ihn als eines meiner menschlichen Vorbilder. Professor Ernst Wolner, an dessen Klinik ich lange arbeitete, ist ein extrem erfolgreicher Mediziner und Wissenschaftler - eine absolute Führungspersönlichkeit, die trotzdem ihre Menschlichkeit nie verloren hat. Er hat auch deshalb großen Anteil an meinem Erfolg, weil er mich immer unterstützt hat.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Im Fachgebiet Pneumologie sind die wichtigsten ungelösten Probleme eine wirklich wirksame Therapie des Lungenkrebses und die Verhinderung des weiteren Ansteigens der durch das Rauchen ausgelösten Lungenerkrankungen COPD und Emphysem. Was die Lungentransplantation betrifft, ist es derzeit der Mangel an Spenderorganen.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Das war früher sehr schwierig, da ich auch sehr viel bei Kongressen und Tagungen im Ausland unterwegs war. Meine Frau, die selbst berufstätig war, unterstützte mich aber sehr und hilft mir auch in meiner Ordination. Sie hat es geschafft, zu meinen beiden Kindern aus erster Ehe und inzwischen auch zu meiner ersten Frau eine gute Beziehung herzustellen. Ihr ist es zu verdanken, daß wir trotz meines zeitintensiven Berufes ein harmonisches Familienleben führen.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Die Spezialisierung und die Subspezialisierung in der Medizin schreiten immer weiter voran. Neues in der Medizin kann man nur hervorbringen, wenn man auch wissenschaftlich arbeitet, und dies ist praktisch nur in einem engen Spezialgebiet möglich. Trotzdem muß man den Überblick über die gesamte Medizin behalten, wenn man sich Patienten widmet.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Solange es meine Gesundheit gestattet, möchte ich weiterhin meine Ordination führen, Vorträge halten und wissenschaftlich arbeiten.
Ihr Lebensmotto?
Lebe jeden Tag so, als wäre es dein letzter und lerne, als würdest du ewig leben.

Publikationen

231 Publikationen und Kongreßbeiträge, darunter: Aktueller Stand der Asthmaforschung und -therapie, Wiener Klin Wschr Magazin (2003) 23a:18-22; Selective indications for use antibiotics: when and what, Eur Respir Rev (1992) 2/9: 187-192; - The problems of treating atypical pneumonia, J of Antimicrobial Chemotherapy (1993) 31, Suppl. C, 111-120; Experimentelle Lungenschäden. Atemwegs- und Lungenerkrankungen 1985, 11: 128-130; W. Schlick, P. Möschl, M. Glöckler, G. Salem, Ch. Staritz, K. Kern, A. Keiler, Das einseitige homologe Lungentransplantat als funktionelle Überbrückung im experimentellen Schocklungenmodell: bronchospirometrische Ergebnisse, 20. Tagung der Österreichischen Gesellschaft für Chirurgie, Kongreßbericht, HG. F. Gschnitzer, R. Magreiter, Demeter-Verlag: 771-774 sowie ca. 400 Vorträge.

Ehrungen

Vorgeschlagen für den Paracelsus Ring (Villach).

Mitgliedschaften

Österreichische Gesellschaft für Pneumologie (Präsident von 2001 bis 2003), Österreichische Gesellschaft für Innere Medizin, European Respiratory Society (Kongreßpräsident 1992), Gesellschaft für Wissenschaft und Forschung am AKH, Gesellschaft der Ärzte in Wien, Gesellschaft der Chirurgen.

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