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* Univ.-Prof. Dr. Elfriede Stangler-Zuschrott

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Inhaberin
Ordination Univ.-Prof. Dr. Elfriede Stangler-Zuschrott
1030 Wien, Hintzerstraße 2/1
Fachärztin für Augenheilkunde und Optometrie
Fachärzte für Augenheilkunde und Optometrie
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Profil

Zur Person

Univ.-Prof. Dr.
Elfriede
Stangler-Zuschrott
03.07.1934
Wien
Ferdinand und Aloisia Stangler
Elisabeth (1974)
Verheiratet mit Heinz Zuschrott
Vater Ferdinand Stangler war Solobratschist bei den Wiener Philharmonikern
Klassischer Gesang, Bergwandern, Fotografie

Service

Elfriede Stangler-Zuschrott
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Stangler-Zuschrott

Zur Karriere

Zur Karriere von Elfriede Stangler-Zuschrott

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Mein erster Lehrer, Prof. Pillat, sagte in seiner Abschiedsvorlesung: Man braucht Glück und Chromosomen. Einerseits benötigt man das Glück, daß im richtigen Moment gerade der Platz frei ist, den man sich wünscht, und natürlich bedarf es auch der entsprechenden Anlagen. Ich maturierte 1953 mit Auszeichnung und absolvierte anschließend das Studium der Medizin in Wien. Die Vorlesungen von Prof. Pillat waren so interessant, daß ich das Fach Augenheilkunde wählte. Gleich nach Abschluß des Studiums erhielt ich 1962 eine Stelle an der I. Univ.-Augenklinik. 1964 absolvierte ich die Nebenfächer an der Krankenanstalt Rudolfstiftung. 1965 verbrachte ich acht Monate in St. Gallen/Schweiz bei Prof. Bangerter, der damals auf dem Gebiet der Schielforschung eine Berühmtheit war. Dort konnte ich mir wesentliche Fachkenntnisse aneignen. In Zusammenarbeit mit meinem Chef und Lehrer Prof. Otto veröffentlichte ich meine ersten wissenschaftlichen Arbeiten. 1967 übernahm ich die Leitung der Sehschule an der I. Univ.-Augenklinik in Wien, die ich in der Folge aufbauen und nach weiteren Auslandsbesuchen auf internationalen Standard bringen konnte. 1978 erfolgte die Verleihung der Lehrbefugnis für Augenheilkunde durch die Universität Wien, 1985 die Ernennung zur a.o. Universitätsprofessorin. Damit verbunden war neben den klinischen Aufgaben eine umfangreiche Vortrags- und Lehrtätigkeit für in- und ausländische Ärzte. 1994 übersiedelte die Klinik in das neue AKH, neuerliche Aufbauarbeit war damit verbunden. 1996 trat ich in den Ruhestand. Heute führe ich meine Ordination, die ich 1969 zunächst in Korneuburg eröffnet und 1980 nach Wien transferiert hatte. Die Tatsache, lange Zeit allgemeine Augenheilkunde ausgeübt zu haben, erlaubte es mir, wesentliche Erkenntnisse für die Schielforschung bei Erwachsenen und Senioren zu gewinnen. Derzeit halte ich Vorträge im Rahmen der ÖOG und des Consilium Strabologicum Austriacum sowie Fortbildungsvorträge. Die Erkenntnisse meiner wissenschaftlichen Arbeit werden fortlaufend vom Springer-Verlag publiziert. Zuletzt erschien in der Zeitschrift für praktische Augenheilkunde eine Arbeit mit meinen Forschungsergebnissen zu einem Thema, das mich fasziniert: die Bedeutung von Augenfehlstellungen in der Bildenden Kunst. Wahrscheinlich braucht es eine Augenärztin, um darauf aufmerksam zu werden, denn die Kunsthistoriker haben zu diesem Thema noch kaum gearbeitet. Gelegentlich verändern Restauratoren eine vom Künstler gewollte Augenstellung, um die Statue zu "verschönern".

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Elfriede Stangler-Zuschrott

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg stärkt das Selbstwertgefühl und beflügelt zu neuen Taten. Erfolg bedeutet für mich, etwas Neues zu entdecken, etwas zu erkennen, was zuvor noch niemand wußte - das ist ein ganz tolles Erlebnis, das süchtig macht und an die Wissenschaft fesselt. Den größten Publikumserfolg erzielte ich allerdings als Sopranistin mit einem Solo-Kirchenkonzert in Maria Trost/Graz.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich glaube schon. Ich habe im Wesentlichen erreicht, was ich mir erträumte.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Eine gewisse Beständigkeit und die Neugier des Forschers. Freilich lernte ich im Elternhaus die Grundeinstellung, stets die bestmögliche Arbeit zu leisten. Die familiäre Prägung und das ernsthafte Streben, Neues zu finden, waren die wesentlichen Faktoren für meinen Erfolg. Daneben spezialisierte ich mich auf ein Gebiet, auf dem ich praktisch allein arbeitete, allerdings auch keine Diskussionspartner hatte. Ist es für Sie als Frau in der Wissenschaft schwieriger, erfolgreich zu sein?Natürlich war es schwieriger - ich wurde oft benachteiligt und mit Routinearbeit überhäuft. Ein ehemaliger Vorgesetzter sagte mir einmal, ich solle nur die tägliche Patientenarbeit erledigen, das Operieren übernehme er selbst. Es war schwer durchzusetzen, daß auch ich operieren durfte. Ich war die erste Frau in Österreich, die sich in der Ophthalmologie habilitieren konnte und auch die erste ao. Professorin. Seitdem ist es für Frauen etwas einfacher geworden.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Wenn man bei Vorträgen vor berühmten ausländischen Gästen Lob erhält, ist das sicher ein Zeichen des Erfolges - das ich schon recht früh erfahren durfte.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Die Entscheidung, die damals unbeachtete Sehschule aufzubauen, war eine gute Wahl. Ich stand anfangs bezüglich der Leitung in Konkurrenz zu einem Kollegen. doch konnte ich mich aufgrund meiner Spezialausbildung durchsetzen und erhielt den Posten als alleinige Leiterin dieser Abteilung.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Die Professoren Otto und Bangerter in St. Gallen waren meine Vorbilder und Berater. Einen wichtigen Mentor hatte ich in Prof. Böck von der II. Univ.- Augenklinik Wien, der zwar nicht mein Chef war, der mich jedoch insofern unterstützte, als er für die Publikation meiner Habilitationsschrift einen geeigneten Verlag vermittelte.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Es gibt die Streitfrage Operation versus konservative Therapie. Ich plädiere nach Möglichkeit für unblutige Methoden. Man kann mittelgradiges Schielen sehr gut auch konservativ behandeln und heilen, dies ist allerdings ein länger dauernder Weg. Wenn man hingegen zu früh schneidet, wird oft eine zweite oder dritte Operation erforderlich. In diesem Bereich kämpfe ich noch immer unverdrossen gegen Windmühlen. In konservativen Behandlungsmethoden und einer geringeren Zahl von Operationen liegt ganz allgemein ein großes ungenütztes Einsparungspotential für das Gesundheitswesen.Welche sind die Stärken Ihrer Ordination?Ich nehme mir Zeit für jeden Patienten, ich lasse ihn reden und höre zu, das ist besonders bei älteren Menschen wichtig. Diese Gespräche erfordern Geduld, aber sie lohnen sich, denn die Patienten können wertvolle Hinweise aud die Diagnose geben, wenn man sie ernst nimmt. Bei schielenden Kindern ist es schon lange mein Bestreben, mit konservativen Behandlungsmethoden auszukommen und möglichst eine Operation zu vermeiden; dies gelingt in vielen Fällen. Ein weiteres Benefit für meine Patienten sind langjährige Erfahrung und meine Spezialkenntnisse auf dem Gebiet der Strabologie und Neuroophthalmologie.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Während meiner Kliniktätigkeit war es schwierig, Gott sei Dank gab es meine Mutter und meine Schwiegermutter, die bei der Kinderbetreuung aushalfen. Heute kann ich meine Zeit leichter einteilen.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Ich halte es für wichtig, gegebene Chancen optimal zu nützen, nicht Aussichtsloses erzwingen zu wollen, nicht allgemeinen Trends zu folgen, sondern zu versuchen, eine Marktlücke zu entdecken und sich so ein Spezialgebiet zu erarbeiten. Ohne Fleiß und Ausdauer ist kein Erfolg möglich. Gegen Burnout hilft Naturerleben sowie aktive künstlerische Tätigkeit fernab der Fun-Gesellschaft.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich möchte noch einige Arbeiten publizieren. Zahlreiche Untersuchungsergebnisse sind noch nicht veröffentlicht, das möchte ich nun realisieren. Meine Forschung über schielende Figuren in der plastischen Kunst will ich fortsetzen, auf diesem Gebiet der Kunstgeschichte gibt es noch viel zu entdecken. Im musikalischen Bereich möchte ich in nächster Zeit einige Lieder von Brahms auf CD aufnehmen.

Publikationen

Rund 150 wissenschaftliche Publikationen auf dem Gebiet der Strabologie. Zwei Arbeiten über Bildende Kunst.

Ehrungen

Verschiedene Förderpreise, 1984-85: Präsidentin der Ophthalmologischen Gesellschaft in Wien, 1994-98: Vorsitzende des Consilium Strabologicum Austriacum.

Mitgliedschaften

Österreichische Ophthalmologische Gesellschaft (ÖOG), Ophthalmologische Gesellschaft in Wien, Schweizerische Ophthalmologische Gesellschaft, International Strabismological Association (ISA), European Strabismological Association (ESA), Bielschowsky-Gesellschaft für Schielforschung, Österreichischer Touristen-Klub.

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