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* Otto Weber

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Inhaber
Otto Wohn- und Küchenstudio
7501 Unterwart, Industriegebiet 369
Tischler und Verkäufer
Raumaustattung
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Profil

Zur Person

Otto
Weber
17.08.1961
Mariasdorf
Alexander und Theresia
Kathrin und Alexander
Verheiratet mit Veronika
Fußball, Laufen

Service

Otto Weber
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Weber

Zur Karriere

Zur Karriere von Otto Weber

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Meine Kindheit hat mein weiteres Leben sehr geprägt. Mein Vater, der als Bergmann arbeitete, kehrte schwer verwundet aus dem Zweiten Weltkrieg heim. Ich wurde als drittes Kind 1961 in die Familie geboren und mußte auf vieles verzichten, da das Geld knapp war. Wir besaßen einen kleinen Hof, an dem ich schon sehr früh tatkräftig mitarbeitete. Als ich elf Jahre alt war, wußte ich bereits, daß ich Tischler werden wollte, und setzte meinen Willen auch gegen den Widerstand meiner Familie durch. 1975 begann ich meine Lehre in Bernstein, wohin ich täglich einen Weg von zehn Kilometern zu Fuß zurücklegen mußte. Im zweiten Lehrjahr wechselte ich zur Tischlerei Kirnbauer in Oberschützen, wo ich auch nach Abschluß meiner Ausbildung bis 1983 tätig war. Während meiner Lehrzeit hatte ich auch in meiner Freizeit viel gearbeitet, um Geld zu verdienen. 1983 wechselte ich zur Firma Horst Korner nach Unterschützen; da ich mir jedoch vorgenommen hatte, mich kontinuierlich weiterzubilden, nahm ich 1985 ein Angebot der Firma Köberl an, wo ich im Zuschnitt und im Verkauf tätig war. 1990 erwarb ich den Gewerbeschein und wollte mich mit einem Tischlerbetrieb selbständig machen, doch es stellte sich als gar nicht so einfach heraus, ein geeignetes Betriebsgebäude zu finden. Als ich 1992 mein Glück in meiner Heimatgemeinde Mariasdorf versuchte, begannen die Schwierigkeiten erst richtig. Zunächst stellten sich meine Freunde gegen mich, dann die Nachbarn, und schließlich agierte auch der Bürgermeister, mein eigener Cousin, gegen meinen Plan, einen Tischlerbetrieb in Mariasdorf zu eröffnen, da seiner Meinung nach Mariasdorf keinen Tischlerbetrieb benötigt. Das war schon paradox. Nachdem ich zweimal vergeblich versucht hatte, einen eigenen Betrieb auf die Beine zu stellen, riet mir die Bezirkshauptmannschaft, nach Oberwart zu gehen, wo ich willkommen wäre. 1993 mietete ich die Halle der Firma Köberl relativ günstig und richtete dort neben einem Tischlerbetrieb auch ein Küchenstudio ein. Nachdem im Dezember 2000 die Bezirkshauptmannschaft die Halle aufgrund Baufälligkeit geschlossen hatte, mußte ich meinen Betrieb sofort einstellen. Ich stampfte unverzüglich einen neuen Betrieb aus dem Boden und investierte eine Riesensumme von damals 15 Millionen Schilling. Die Finanzierung war sehr mühsam, doch ich schaffte es trotzdem in kürzester Zeit, einen neuen Betrieb zu gründen. Ich hatte eingewilligt, sämtliche Risiken zu tragen, und alle denkbaren Sicherheiten gegeben, damit die Bank mein Vorhaben finanzierte. Seit 2001 befindet sich mein Betrieb hier am Standort in Unterwart, wo ich sechs Mitarbeiter beschäftige. Der Weg bis heute war ein langer Kampf, doch all diese Hindernisse machten aus mir einen Kämpfer, durch jeden Rückschlag wurde ich noch stärker. Für mich existierte nur die Arbeit. Ich stehe für Handschlagqualität, und Freundschaft zählt für mich mehr als Verwandtschaft. Auch seitens der Politik erfuhr ich wenig Unterstützung. Ich versuchte, vom Land Förderungen zu erhalten, und kontaktierte deshalb auch Landeshauptmann Hans Niessl, da meine Situation einzigartig war. Nach vielen vergeblichen Versuchen schaffte ich es, mit ihm zu sprechen, und erhielt schließlich auch eine Förderung - zwar weniger, als mir eigentlich zustand, doch ich war zufrieden mit dem, was ich erhielt.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Otto Weber

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, zufriedene Kunden zu haben, die wiederkommen - aber nicht nur als Wiederkäufer, sondern auch als Freunde. Auch Gesundheit und die Zufriedenheit meiner Mitarbeiter sind für mich Teil des Erfolges.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich lebe hauptsächlich von Empfehlungen. Da mein Geschäft trotz der allgemein schlechten wirtschaftlichen Lage gut läuft und meine Kunden zufrieden sind, sehe ich mich als erfolgreich. Es ist genügend Arbeit vorhanden.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Ehrlichkeit stellt einen zentralen Faktor dar - sie bewährt sich vielleicht nicht von Anfang an, aber auf längere Sicht ist sie der richtige Weg. Selbstverständlich spielt auch die Qualität der Produkte eine wichtige Rolle bei meinem Erfolg.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Mein Vater prägte mich durch Ehrgeiz und Härte, meine Mutter durch ihre liebevolle Art. Sie starb in meinen Armen und nahm mir ein Versprechen ab, weil sie wußte, daß ich es halten werde. Mein zweiter Lehrmeister, Herr Kirnbauer, prägte mich durch seine Art der Mitarbeiterführung. Er war ein gemütlicher und zugänglicher Mensch, der mir zeigte, daß es auch ohne laute Worte in einem Betrieb funktioniert.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich motiviere meine Mitarbeiter, indem ich ihnen mein Engagement vorlebe. Ich bin in der Früh der erste und am Abend der letzte im Betrieb. Meine Mitarbeiter gehören quasi zur Familie, und das vermittle ich ihnen jeden Tag. Wenn ich Kritik üben muß, dann nur auf konstruktive Weise. Jeder macht einmal Fehler.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Es existiert für mich kein Feiertag oder Wochenende, auch kein Urlaub. Ich bin immer mit meiner Arbeit beschäftigt, auch privat. Damit dies funktioniert, muß ich auf den Rückhalt und das Verständnis meiner Familie zählen können.
Wieviel Zeit verwenden Sie für Ihre Fortbildung?
Für Fortbildung im eigentlichen Sinne investiere ich heute keine Zeit. Jeder Auftrag bedeutet für mich Weiterbildung, weil ich durch jede Begegnung und Erfahrung etwas lerne. Mit neuen Maschinen muß ich mich natürlich vertraut machen.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Wer einen Beruf erlernt, soll möglichst viele praktische Erfahrungen sammeln. Wenn man vorhat, sich selbständig zu machen, dann muß man wissen, daß es für einen Unternehmer keinen Achtstundentag gibt, auch muß man als Unternehmer über jeden Bereich in seinem Betrieb Bescheid wissen.

Mitgliedschaften

SV Mariasdorf.

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