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* Dipl.-Ing. Dr. Kurt Konopitzky

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Gewerberechtlicher Geschäftsführer, Bereichsleiter Biopharmazie & Operations
Boehringer Ingelheim Austria GmbH
1121 Wien, Dr.-Boehringer-Gasse 5-11
Pharmazie
600
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Profil

Zur Person

Dipl.-Ing. Dr.
Kurt
Konopitzky
03.05.1952
Wien
Adolf und Hermine
Verheiratet mit Renate
Lesen, Sport, Reisen, Konzerte

Service

Kurt Konopitzky
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Konopitzky

Zur Karriere

Zur Karriere von Kurt Konopitzky

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Mit 15 Jahren verließ ich das Konvikt, weil ich mich in der Mittelschule nicht wohl fühlte, und absolvierte meine Matura dann in der Maturaschule Dr. Roland in Wien. 1971 vor die Wahl gestellt, mich für ein Studium zu entscheiden, wußte ich nicht genau, was ich machen wollte. Mich leitete der Zukunftsgedanke, und ich wählte die Lebensmittel- und Biotechnologie an der Universität für Bodenkultur, Wien, also ein breitgefächertes Studium. Das Thema meiner Diplomarbeit als auch den betreuenden Professor plante ich sorgfältig. So gelangte ich zu meinem ersten Mentor am Institut für Angewandte Mikrobiologie, Prof. Dr. Katinger. Er führte kurz zuvor eine Fact Finding Mission durch, indem er national und international Forscher auf dem Gebiet der Mikrobiologie befragte, was die Zukunft bringen könnte. Sein Institut richtete er ganz nach dem Ergebnis dieser Studie aus, nämlich auf die tierische Zellkultur. Mir gefiel die Arbeit am Institut, und ich hatte die Absicht, meine Dissertation anzuschließen. Mein Institutsleiter plante bereits eine biopharmazeutische Anlage für die Firma Bender & Co., die erste weltweite Zellkulturanlage in dieser Dimension, und schlug mir vor, mich für den Posten des Gruppenleiters zu bewerben. Ich begann 1980 mit sechs Mitarbeitern. Damals produzierte die Firma interessante pharmazeutische Formulierungen, für deren Anwendung teils die Zeit noch nicht reif war. Im Zuge des Zusammenwachsens in Europa und der Konsolidierung in der klassischen pharmazeutischen Produktion wurde diese auf mehrere Standorte in Europa verteilt, und die wachsende Biopharmazie konnte die freiwerdenden Räume übernehmen und adaptieren und auch die Mitarbeiter größtenteils für die biopharmazeutische Produktion einschulen. Daraus entwickelte sich der Bereich der Biopharmazie mit derzeit 600 Mitarbeitern. Ein weiterer Meilenstein in meiner Karriere war meine Dissertation, die ich neben dieser Tätigkeit vollendete, und die ein hartes Stück Arbeit bedeutete. Mein ehemaliger Chef drängte mich förmlich dazu. Ich bekam ein Angebot, in die Zentrale zu gehen. Die drei Jahre in der Zentrale in Deutschland waren interessant und spannend, und ich lernte über mich, daß ich eher ein operativer Typus bin. 2000 kehrte ich nach Wien zurück und erhielt die Leitung des Bereiches Biopharmazie & Operations bei Boehringer Ingelheim Austria GmbH in Wien. Einige Monate später ernannte man mich zum gewerberechtlichen Geschäftsführer.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Kurt Konopitzky

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Die vereinbarten strategischen Ziele gemeinsam als Team zu erreichen bedeutet für mich, geschäftlichen Erfolg zu erzielen. Die Mitarbeiter sollen sich dabei wohl fühlen und die Ziele mittragen. Wenn die Arbeit zur Hälfte Spaß bereitet - hundert Prozent sind unrealistisch -, dann ist man als Mitarbeiter gut aufgehoben. Schließlich sind wir kein Wellness-Tempel, sondern ein hochproduktives Unternehmen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Wenn ich die nüchternen Zahlen betrachte - eine Steigerung von sechs auf 600 Mitarbeiter - sehe ich mich als erfolgreich. Außerdem bin ich mit der Entwicklung im Unternehmen und mit meinem Leben sehr zufrieden und dafür auch dankbar. Ich arbeite in einem erfolgreichen Industriezweig, der ein hohes Maß an Verantwortung gegenüber der Menschheit hat und die besten Arzneimittel mit einem attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis anbietet. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Auf meinem Erfolgsweg waren meine Mentoren sehr wichtig. Mein ehemaliger Chef förderte mich, und ich erwarb in den drei Jahren im Headquarter unseres Unternehmens die Qualifikationen und das Wissen, die mir als Sprungbrett für meine Position in Wien dienten. In der Technologie setzte ich auf das richtige Pferd.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Mit persönlichem Ehrgeiz, Gelassenheit - ich bewahre in jeder Situation die Nerven - und Selbstengagement. Während meiner beruflichen Karriere eignete ich mir selbst Managementfähigkeiten an; Führungsverhalten, Kommunikationsstil, Teamführung, denn dieses Wissen wird an keiner Universität gelehrt. Ich suchte mir Vorbilder, lernte von ihnen und nahm mir Dinge, die meiner Identität entsprachen, mit.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Während der Studienzeit gewann ich Einblick in verschiedene Wirtschaftszweige, wie die Milchwirtschaft und die Zuckerindustrie, doch erschienen sie mir für die Zukunft nicht so entwicklungsfähig. Die richtige Entscheidung traf ich sicher mit meinem Studienfach, dem Diplomarbeitsthema und der Wahl meines Diplomvaters, der mich in die derzeit am schnellsten wachsende Branche brachte. Ich verlasse mich oft auf mein Bauchgefühl, denn in die Zukunft kann keiner wirklich blicken. Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Mit 34 Jahren verlor ich meine erste Frau durch einen Autounfall, eigentlich am Höhepunkt unseres gemeinsamen Lebensaufbaus. Seitdem kann mich nichts mehr so schnell aus der Ruhe bringen. Meine zwei Frauen und meine Mutter trugen wesentlich zu meiner persönlichen Entwicklung bei. Wer weiß, welchen Weg ich eingeschlagen hätte, wenn meine Mutter mir nicht zur Matura geraten hätte. Beruflich prägten mich meine beiden Mentoren. Durch Prof. Dr. Katinger wagte ich mich in die Industrie, eigentlich in dieses Unternehmen. Mein Vorgänger förderte mich über Jahre und konditionierte mich im betriebswissenschaftlichen Wissen und im Business-Sozialverhalten.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Eine sehr wesentliche Rolle. Um die Marktführerschaft als Unternehmen zu erreichen, benötigt man die besten Leute. Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Die fachliche und soziale Kompetenz ist absolut erforderlich. Mit unserer Unternehmenskultur sollten sie sich identifizieren und selbst willens sein, ein Ziel zu erreichen. Von anderen Führungskräften unterscheide ich mich dadurch, daß ich von Anfang an meinen Mitarbeitern Vertrauen entgegenbringe, sie coache und mein Wissen weitergebe. Erst wenn mein Vertrauen mißbraucht wird, entwickle ich Mißtrauen.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Für meine 70 Führungskräfte entwickelte und etablierte ich ein eigenes Managementprogramm, das Führungsverhalten, Konfliktlösungstechniken, Betriebswirtschaft und vieles mehr beinhaltet. Aus eigener Erfahrung weiß ich, daß die Universitäten im Bereich der sozialen Kompetenz nur wenig vermitteln, obwohl diese im Management enorm wichtig ist. Ich finde es wichtig, mit Mitarbeitern zu reden, ihnen die Ziele des Unternehmens genau zu vermitteln und ihre Meinung einzuholen. Zum Beispiel veranstaltete ich einen Open Space, an dem ca. 400 Mitarbeiter teilnahmen, die sich in anschließenden Workshops mit den Themen auseinandersetzten. Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens? Das Unternehmen ist nicht börsennotiert, sondern im Privatbesitz. Dies wirkt sich auf die Unternehmenskultur ausgesprochen gut aus. Unser Unternehmen orientiert sich an langfristigen Strategien und nicht an kurzfristigen Quartals- oder Jahresabschlüssen.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
In meiner Position erfordert der Job schon 60 bis 80 Stunden in der Woche. Natürlich richtete ich mir zu Hause ein Büro mit allen technischen Möglichkeiten ein. Ich glaube, mit der Work-Life-Balance gut umgehen zu können. Vor allem delegiere ich, was die wenigsten Führungskräfte können. Meinen Mitarbeitern gebe ich die Strategien und Tools vor, lasse ihnen aber die Freiheit, Aufgaben in ihrem Stil zu erledigen - das Resultat muß allerdings stimmen. Mein Erholungsort ist der Wald, ich wohne in Bad Vöslau, und oft entwickle ich in der Natur die besten Ideen. Ein Glück für mich ist sicher, daß meine zweite Frau meinen Job akzeptiert, obwohl ich viele Wochen im Jahr im Ausland verbringe.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Im biopharmazeutischen Bereich haben wir zur Zeit einen hohen Anteil an Projekten in den verschiedenen klinischen Entwicklungsstufen. Die Aussicht, auf den Markt zu kommen, liegt je nach klinischer Entwicklungsphase zwischen 20 und 80 Prozent. Diese Schwankungen in den nächsten fünf Jahren auszugleichen, damit mehr Kontinuität und Ruhe ins Unternehmen einkehren, sehe ich als mein vordringliches Ziel. Wichtig ist mir auch, das Leadership-Programm für Führungskräfte kontinuierlich weiterzuentwickeln und meine Mitarbeiter zu unterstützen, damit Managementaufgaben noch fruchtbarer durchgeführt werden können.

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