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* Dr. Hans Löschner

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CTO/Marketing
IMS Nanofabrication AG
1020 Wien, Schreygasse 3
Technische Industrie
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Profil

Zur Person

Dr.
Hans
Löschner
17.03.1945
Zell am See
Religionen, Antike Numismatik, Geschichte Zentralasiens (Kushan), Skitouren, Wandern

Service

Hans Löschner
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Löschner

Zur Karriere

Zur Karriere von Hans Löschner

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach der AHS-Matura 1963 in Salzburg studierte ich Physik und Mathematik an der Universität Wien. Während des Studiums arbeitete ich vier Jahre in Holland bei den Philips Research Labs in Eindhoven. Diese Zeit war eine wertvolle Erfahrung, aber dadurch wurde mir erst richtig klar, welch ein schönes und lebenswertes Land Österreich ist. Durch diesen Arbeitsaufenthalt verzögerte sich mein Studium; ich promovierte erst 1976 zum Doktor phil. Es war gar nicht so leicht, anschließend in Wien eine Beschäftigung zu finden, bei der ich auch meine Physikkenntnisse einsetzen konnte. Ein Studienkollege gab mir dann den Tip, es bei der Firma Sacher Technik zu versuchen, die im Auftrag der DDR neuartige technologische Verfahren entwickelte. Das interessierte mich, und ich war dort von 1976 bis 1983 als Entwicklungsingenieur und Wissenschafter tätig. Da diese Firma Ende 1983 in Liquidation ging, wurden Anfang 1984 zahlreiche Kontakte mit einflußreichen Persönlichkeiten geknüpft, um eine neuartige Idee zur Herstellung von Mikrostrukturen für die Halbleiterindustrie zu realisieren . Schließlich wurde Mitte 1984 ein FFF-Projekt bewilligt, und bereits im September 1984 konnten ansehnliche Resultate (0,2 Mikrometer Strukturen) vorgewiesen werden, wobei vor allem Dr. Gerhard Stengl die ionen-technischen Grundlagen beigesteuert hat. Wir aktivierten wieder unsere Kontakte, darunter Professor Fritz Paschke, Dr. Ernst Eugen Veselsky, Dr. Franz Krejs, und auch den mir bekannten Professor Julius J. Muray vom Stanford Research Institute (SRI). Von diesem erhielten wir eine positive Expertise, es gab zahlreiche Gespräche und neue Kontakte, ehe im Dezember 1984 eine erste Finanzierung gesichert war und im Februar 1985 die Firma IMS - Ionen Mikrofabrikations Systeme GmbH gegründet werden konnte. Ab 1985 arbeitete die IMS erfolgreich an vielen internationalen Projekten und brachte bis 2001 etwa 25 Millionen Euro an Forschungsdevisen nach Österreich. Die IMS war mit der Ionen Projektions Lithographie technisch sehr erfolgreich, jedoch setzte die Industrie weiterhin auf die optische Lithographie (mit 193nm und 13,5nm EUV Wellenlänge). Wir hatten jedoch auf Basis der von uns entwickelten und mit zahlreichen Patenten abgesicherten Teilchen-Optik neuartige Verfahren für die maskenlose Lithographie und für die Nanostrukturierung entwickelt, wofür von der Halbleiterindustrie ein sehr großes Interesse besteht. Auch im Bereich der Nanotechnologie werden insbesondere dreidimensionale Strukturierungsverfahren mit Nanometerauflösung benötigt . So kam es zur Gründung der IMS Nanofabrication GmbH, welche diese maskenlosen Multi-Strahl-Verfahren für Nanotechnologieanwendungen entwickelt. Derzeit werden zwei EU Projekte des 6. Rahmenprogramms unter Leitung von IMS Nanofabrication durchgeführt: CHARPAN (Charged Particle Nanotech mit Ionen Multi-Strahlen) und RIMANA (Radical Innovation Maskless Nanolithography mit Elektronen Multi-Strahlen).

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Hans Löschner

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Für mich stellt es einen großen Erfolg dar, Arbeitsplätze zu schaffen und intensiv an einem guten Return of Investment für unsere Investoren zu arbeiten, da wir bisher über Risikokapital verschiedener Geldgeber und über staatliche Fördergelder finanziert wurden.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Teilweise. Die Arbeitsplätze und die Voraussetzungen für ein gesundes Unternehmen wurden geschaffen, der wirtschaftliche Erfolg muß sich erst einstellen, da wir unsere maskenlosen Nanotechnologieverfahren entwickeln und erproben müssen. Aber die Weichen sind gestellt, wir sind auf einem guten Weg. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Aufgrund meiner Ausbildung in Physik und Mathematik war mein Berufsweg ja nicht unbedingt klar vorgezeichnet. Ich ging das Wagnis ein, mich auf einem neuen Gebiet zu engagieren. Für den Erfolg war und ist eine Risikobereitschaft - auch der Geldgeber - notwendig. Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Es gibt einige Persönlichkeiten, die mir ein Vorbild waren oder sind: Mein Doktorvater Professor Hans Pötzl beeindruckte mich durch sein analytisches Denken und die Fähigkeit, den Dingen auf den Grund zu gehen. Professor Fritz Paschke hatte ebenfalls eine große Vorbildfunktion - er ist souverän, vielseitig gebildet und Neuem gegenüber aufgeschlossen. Geprägt wurde ich auch insbesondere von Dr. Franz R. Krejs, der, der Ausbildung nach zunächst Physiker, den Menschen durch die Leitung einer Risikokapitalfirma ein ausgeprägtes Interesse entgegen bringt.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
In unserer Firma ist jede(r) MitarbeiterIn in einer Schlüsselposition, wir können nicht doppelt besetzen. Daher sind wir darauf angewiesen, daß alle ihren Einsatz bringen und ihren Beitrag leisten. Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Ein neuer Mitarbeiter muß entsprechend ausgebildet sein, kommunikativ sein und in das Team passen. Ein hervorragender Wissenschaftler, der mit den KollegInnen nicht zurechtkommt und sich nicht ausdrücken kann, ist bei uns fehl am Platz. Außerdem braucht man in der industrieorientierten Entwicklung ein großes Maß an Durchhaltevermögen, da der Erfolg erkämpft muß.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Manchmal geht es nicht anders und ich nehme mir Arbeit mit nach Hause. In der heißen Phase eines Projektes stehe ich sehr zeitig in der Früh auf, um mehr Arbeitszeit zu gewinnen. Auch der Urlaub muß an die Erfordernisse angepaßt, d.h. eingeschränkt werden. Wenn ich dann aber Freizeit habe, beschäftige ich mich, zumeist jeden Tag, in der Früh und am Abend mit völlig anderen Gebieten. Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Mit Ratschlägen bin ich sehr vorsichtig und zurückhaltend, denn im Endeffekt muß ein junger Mensch selbst herausfinden, was seine Lebensbestimmung ist. Ich kann nur darauf hinweisen, daß es in der heutigen Zeit so viele Möglichkeiten gibt wie nie zuvor. Gleichzeitig ist auch der Konkurrenzdruck so stark wie nie zuvor. Natürlich ist eine gute Ausbildung wesentlich, wobei ein jahrelanges Fachstudium nicht automatisch besser ist als eine Fachhochschule oder eine handwerkliche oder künstlerische Berufsausbildung. Da gibt es kein Patentrezept.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Wir arbeiten derzeit an sehr wichtigen Vorhaben und unser Ziel ist es, diese Entwicklungen in absehbarer Zeit gemeinsam mit strategischen Partnern erfolgreich am Markt einzuführen. Ich bin sehr froh, den Diplomphysiker Gerhard Groß als Geschäftsführer in Wien gewonnen zu haben, Dr. Elmar Platzgummer als jungen technischen Direktor der IMS Nanofabrication und Mag. Karin Poyer als sehr junge und effektive CFO. An die Pension denke ich momentan noch nicht; einer unserer Kapitalgeber hat den Wunsch geäußert, daß ich bis 68 mitarbeite. Ich freue mich, daß ich weiterhin Essentielles für die IMS Nanofabrication beitragen kann. Mit dem Tod als Teil unseres Lebens setze ich mich täglich auseinander.

Mitgliedschaften

Mitbegründer der IMS - Ionen Mikrofabrikations Systeme GmbH (1985), der IMS Nanofabrication GmbH (2000), der Erwin Schrödinger Gesellschaft für Nanowissenschaften (1986) und des Nanotechnologie Netzwerks Micro@Nanofabrication-Austria.

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