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* Ing. Anton Schwetz

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BM Battery Machines GmbH
8273 Ebersdorf, Ebersdorf 226
Maschinenbauingenieur, Exportkaufmann, Unternehmer
Maschinenbau, Werkzeugbau
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Profil

Zur Person

Ing.
Anton
Schwetz
24.05.1953
Ebersdorf
Anton und Josefa
Hannes Anton und Doris
Verheiratet mit Theresia
Musik, Sammeln (Briefmarken, Münzen, Mineralien), Motorradfahren

Service

Anton Schwetz
Werbung

Schwetz

Zur Karriere

Zur Karriere von Anton Schwetz

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Geboren als drittes von fünf Kindern wuchs ich in einfachen Verhältnissen auf. Mein Vater wollte, daß ich eine weiterführende Schule besuche, doch ich lehnte dies ab und begann nach Abschluß der Pflichtschule 1968 eine Lehre zum Landmaschinenbauer bei der Firma Safental. Nach Abschluß meiner Lehre im Jahr 1972 wurde ich 1973 zum Bundesheer eingezogen. Danach kehrte ich kurzzeitig zur Firma Safental/Lang zurück. 1974 wechselte ich auf der Suche nach neuen Herausforderungen zum bekannten Unternehmen Waagner-Biro, wo ich in der Montageabteilung durchstartete. Nach mehreren Baustellen wie dem Kraftwerk Werndorf oder dem Waagner-Biro Werk in Wien kam ich zum Schluß, daß ich in diesem Job nicht alt werden möchte. Ich wechselte 1975 nach Graz, fand eine Anstellung als Schweißer und begann im selben Jahr eine Ausbildung an der HTL Gösting, Fachrichtung Maschinenbau, in Form einer Abendschule. 1978 begann ich bei der Firma Elbak in Graz als technischer Zeichner. 1980 schloß ich die HTL mit der Matura erfolgreich ab und wurde danach Konstrukteur bei Elbak. 1984 übernahm ich die Leitung der Exportabteilung mit der Verantwortung für den Vertrieb von Batterien und Maschinen. Als nämlich meine Vorgängerin nach Amerika ging, sprach ich bei meinem damaligen Chef vor, der wohl nie an mich gedacht hätte und darum sehr überrascht war. Mit ein wenig Mut und einer Portion Glück entschied er sich für mich. Ich bildete mich kontinuierlich weiter und absolvierte an der Wirtschaftsuniversität einen Kurs bei Dr. Liebmann im Bereich Exportmarketing. Das Unternehmen vertrieb damals Batterien europaweit und Maschinen weltweit. Nach 1986 fanden immer wieder Reorganisationen statt, wir von der Abteilung Maschinenbau konnten unseren Erfolg aber konstant steigern. Gegen Ende meiner Tätigkeit für das Unternehmen im Jahre 1992 beschäftigte der Elbak Maschinenbau 48 Mitarbeiter und erzielte 58 Millionen Schilling Umsatz. Da mir die ständigen Eigentümerwechsel nicht mehr zusagten, verließ ich das Unternehmen und machte mich 1993 selbständig. Ich gründete die Ing. A. Schwetz GmbH und beschäftigte mich mit dem Vertrieb von Maschinen und Ersatzteilen in der Batterieindustrie. 1996 übernahm ich gemeinsam mit einem italienischen Partner dann die Assets des Elbak Maschinenbaues und gründete daraufhin die BM Battery Machines GmbH. Er lieferte das Kapital, und ich das Know-how. Von den 48 Mitarbeitern von 1992 war bei der Übernahme nur noch ein einziger übrig. Ich begann mit drei Beschäftigten, und nach drei Jahren arbeiteten wieder 20 Personen im Unternehmen. Zunächst befand sich das Unternehmen in Sebersdorf, 2000 eröffneten wir dann die neue Betriebsstätte in Ebersdorf, die heute als Zentrale für drei Unternehmen fungiert. Ende der neunziger Jahre war eine sehr schwierige Phase für die Branche, doch die Entscheidung, die ich damals traf, war richtig. Nach der Trennung von Partner Sovema und einer Änderung am Weltmarkt konzentrierte sich BM auf ein neues Projekt. 2005 gründete ich das Unternehmen GD Technologies Maschinenbau GmbH, das zur Gänze meiner Tochter Doris gehört. Unser Hauptabsatzgebiet liegt außerhalb Österreichs. Wir verfügen über eine Exportquote von über 90 Prozent. Unser einziger österreichischer Kunde ist Banner Batterien. Neben BM Battery Machines und GD führen wir mit BM Warehouse Automation noch eine dritte Marke.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Anton Schwetz

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Geld besitzt für mich keinen übergroßen Wert - man kann auch mit viel Geld nur essen und trinken. Erfolg bedeutet für mich deshalb, den Betrieb in dieser Form zu halten und meinen 51 Mitarbeitern einen guten Arbeitsplatz zu sichern. Als Erfolg erachte ich aber natürlich auch die Umsetzung der Strategien im Produktbereich und in den Märkten.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Finanziell sehe ich mich nicht unbedingt als erfolgreich. Es gab aufgrund der weltweiten Rezession und des schwachen Dollarkurses immer wieder schlechte Jahre. Obwohl viele Batterieerzeuger in die Knie gezwungen wurden, standen wir es durch. 2006 erreichte das Unternehmen ein vernünftiges Jahresergebnis, und auch die Zukunftsaussichten sind gut. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Fleiß und Freude an der Arbeit waren sicher wichtig. Man muß auch Ideen haben und überdurchschnittlich risikobereit sein. Eine gewisse Portion Frechheit gehört ebenso dazu, wie auch das nötige Glück.
Ab wann empfanden Sie sich als erfolgreich?
Es gab mehrere Ereignisse. Zum einen natürlich die Firmengründung 1996 und die Eröffnung des Standorts Ebersdorf am 6. Mai 2000 mit Presse und Politprominenz. Besondere Glücksmomente erlebe ich auch dann, wenn ich einen umkämpften Auftrag erhalte und ihn positiv abschließen kann.
In welcher Situation haben Sie erfolgreich entschieden?
Mein Entschluß, international tätig zu werden, war aus heutiger Sicht ganz sicher die richtige Entscheidung, auch wenn der Beginn sehr schwierig war. Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Ing. Günter Karres diente mir als junger Mitarbeiter bei Elbak im Verkauf und Marketing als Vorbild. Er war eine treibende und legendäre Kraft im Unternehmen. Auch meine damaligen Chefs bei Elbak, Ing. Helmut Puhm und Ing. Hans-Jürgen Nowotny prägten mich. Sie zeigten mir, daß man mit Ehrlichkeit und Güte weit kommen kann. Technisches Vorbild war ein kleiner Maschinenbauer aus Graz, der viele tolle Maschinen erfand, sie aber leider nicht zu Geld machen konnte.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Die Mitarbeiter machen den Erfolg aus, alleine kann ich gar nichts ausrichten. Bei mir laufen die Fäden zusammen, und ich treffe Grundsatzentscheidungen. Wir finden hier in der Region ein großes Reservoir an Leuten, die gerne unabhängig arbeiten und nicht unbedingt immer der gleichen Tätigkeit nachgehen wollen.Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Die Schulausbildung ist natürlich nicht unwichtig, allerdings gibt es auch weitere Kriterien, nach denen ich meine Mitarbeiter auswähle. Die menschliche Komponente gehört jedenfalls dazu.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Meine Mitarbeiter sind von sich aus sehr motiviert, so daß ich sie manchmal sogar bremsen muß. Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Zum Erfolg gehören Fleiß, Spaß an der Arbeit und eine gewisse Portion Frechheit. Der Faktor Glück darf aber auch nicht fehlen.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Wir wollen uns von der Bleiindustrie abkoppeln und arbeiten derzeit gemeinsam mit einem US-Unternehmen an einem Projekt zur Herstellung Nickel-Metall-Hydrid Batterien für Autos. Mit unserem neuen Produkt im Bereich Warehouse Automation wollen wir uns mittelfristig ein starkes zweites Standbein - neben der Batterieindustrie - aufbauen. Unsere Maschinen erleichtern die Ein- und Auslagerung und die Kommissionierung der Produkte für Supermärkte. Auch unsere Position bei Angußmaschinen für die Batterieindustrie wollen wir verbessern und die Nummer zwei weltweit werden. Persönlich möchte ich weiter gesund bleiben und das Unternehmen weiter konsolidieren, um es später gesund zu übergeben oder zu verkaufen.

Publikationen

Verschiedene Maschinenbauanlagen zur Erzeugung von Batterien.

Ehrungen

2. Platz beim Jungunternehmerpreis 1998, 1. Platz Jungunternehmerpreis 1998 - Export, 3. Platz Steirischer Handwerkspreis.

Mitgliedschaften

VÖI (Verein Österreichischer Ingenieure), Wirtschaftsbund, Blasmusikverband Steiermark.

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