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* Karl-Heinz Kuhn

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Prokurist, Verkehrsleitung
DDSG-Cargo GmbH
1020 Wien, Handelskai 265
Kapitän
Transport und Verkehr
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Profil

Zur Person

Karl-Heinz
Kuhn
23.03.1964
Wien
Modellbau (Schiffe), Tischlerei

Service

Karl-Heinz Kuhn
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Kuhn

Zur Karriere

Zur Karriere von Karl-Heinz Kuhn

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich besuchte meinem Vater zuliebe die Handelsschule, brach die Ausbildung aber nach einem Jahr ab, da sie mich überhaupt nicht interessierte. Mich fesselte hingegen das Transportwesen, und schon als Kind verspürte ich eine große Leidenschaft für das Meer und die Schiffahrt. Eigentlich wollte ich zur See fahren und stellte mich daher bei einer Reederei in Hamburg vor. Dort wurde mir, auch wegen meines jugendlichen Alters, davon abgeraten. So wich ich auf die Donauschiffahrt aus und begann mit 15 Jahren als Schiffsjunge bei der DDSG, die damals noch ein eigenes Schulschiff hatte. Parallel dazu besuchte ich zwei Jahre die Kadettenschule. Diese Ausbildung ersetzte zu dieser Zeit die Matura, nach erfolgreichem Abschluß erhielt ich den sogenannten Matrosenbrief. Es folgte der klassische Werdegang in der Binnenschiffahrt, vom Bootsmann über den Steuermann bis zum 2. Kapitän, der dem 1. Offizier in der Seeschiffahrt entspricht. 1988 erwarb ich mit 24 Jahren das Kapitänspatent, die Verantwortung für ein eigenes Schiff erhält man aber erst nach mehreren Empfehlungen und Beobachtungen durch die Reederei. In diesem Beruf wird sehr viel Wert auf praktische Erfahrung und eine gewisse Reife gelegt, daher gibt es auch für jede Karrierestufe ein Mindestalter. Ich übernahm mein erstes Schiff mit 26 Jahren und fuhr dann bis 1999 als Frachterkapitän auf der Donau. In dieser Zeit fielen mir etliche Dinge auf, die man meines Erachtens verbessern und so eine effizientere Abwicklung hätte ermöglichen können. Diese in meinen Augen durchaus konstruktive Kritik brachte ich auch zum Ausdruck, bis ich eines Tages zu einem Gespräch eingeladen wurde. Dabei erhielt ich das Angebot, wenn ich es besser machen könnte, doch in den Innendienst zur Verkehrsleitung zu wechseln. Diese Herausforderung reizte mich, und ich sah darin eine Chance, bei der DDSG die Karriereleiter zu erklimmen. Außerdem kam es durch eine Neuübernahme zu einer Umstrukturierung, die auch einem Nobody gewisse Möglichkeiten eröffnete. In der Verkehrsleitung werden die Schiffe überwacht, die Routen eingeteilt und geplant, sowie die Versorgung organisiert. Dort begann ich zunächst als einfacher Mitarbeiter, und als mein Vorgesetzter einige Monate später in den Ruhestand ging, wurde mir die Verkehrsleitung übertragen. Im Jahr 2002 erhielt ich außerdem die Prokura.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Karl-Heinz Kuhn

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Wenn ich etwas durchsetze und erreiche, was ich mir vorgenommen habe, sehe ich das als Erfolg. Mein Vater, so gern ich ihn habe, hat immer wieder Dinge begonnen und nicht zu Ende gebracht - das störte mich. Daher gehört für mich das Umsetzen, das Finalisieren eines Vorhabens ganz wesentlich zum Erfolg. Wenn ich viel verdiene, heißt das für mich noch lange nicht, daß ich erfolgreich bin. Ich möchte etwas erreichen und etwas bewegen. Das ist wesentlich wichtiger als der finanzielle Erfolg.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ja, im Rahmen meiner Definition sehe ich mich schon als erfolgreich. Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Ich hatte im Laufe meines Berufsweges sicher auch ab und zu Glück. Aber wie heißt es so schön: Das Glück gehört dem Tüchtigen. Man muß Chancen erkennen und sich etwas zutrauen - und dann stetig und konsequent am Erreichen eines Zieles arbeiten. Die Schiffahrt war immer mein Traumberuf, was natürlich eine gute Voraussetzung ist, um erfolgreich zu werden. Außerdem bringe ich gewisse Führungsqualitäten mit und kann gut mit Menschen umgehen.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Wenn ich Samstag ein Problem erkenne, beseitige ich es sofort und muß mich dann am Montag nicht damit herumschlagen. Außerdem verzichte ich seit meiner Jugend auf das Mittagessen, weil es mich müde macht. Nach dem Essen kann ich nicht mehr die hundertprozentige Leistung bringen. Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Während meiner aktiven Zeit am Schiff gab es den einen oder anderen Kapitän, von dem ich viel lernen konnte, und der mich förderte und unterstützte. Seit ich in der Verwaltung tätig bin, beeindruckte mich vor allem der neue DDSG-Eigentümer Gerhard Meier mit seinem Pionierdenken. Er kam vom Landtransport und war in der Schiffahrt ein Quereinsteiger. Einer seiner Leitsprüche war: Sagt mir nicht, was nicht geht, sondern was geht! Von ihm habe ich mir viel abgeschaut.
Welche Anerkennung haben Sie erfahren?
In der Branche werden meine Leistungen schon anerkannt, aber ich bin kein Mensch, der sich selbst auf die Schulter klopft und sich in den Mittelpunkt drängt. Nach welchen Kriterien wählen Sie Mitarbeiter aus? Am liebsten beschäftige ich junge Mitarbeiter, die möglichst unbeleckt und kreativ an Probleme und Aufgabe herangehen. Berufliche Erfahrungen, beispielsweise aus dem Speditionsgewerbe, halte ich eher für hinderlich, weil sich diese Kollegen meist auf eingetretenen Pfaden bewegen und neue Ideen nicht annehmen. Ich gebe neuen Mitarbeitern das Know-how aus der Schiffahrt mit, dann sollen sie sich frei entfalten. Außerdem rief ich eine Ideenwerkstatt ins Leben, wo ich gemeinsam mit dem Team Lösungen für anstehende Probleme erarbeite.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich motiviere vor allem durch Vorbildwirkung. Ich zeige den Mitarbeitern, daß es mit entsprechendem Einsatz, Willen und Kreativität für jedes Problem eine Lösung gibt. Wichtig ist ein positives Betriebsklima, in dem kein Neid entsteht. Mitarbeiter, die auf die Erfolge der Kollegen neidisch sind und nur auf den eigenen Vorteil achten, stellen in vielen Firmen ein großes Problem dar.
Wie vereinbaren Sie Beruf und Privatleben?
Meine Arbeitstage sind in den üblichen acht Stunden nicht zu bewältigen, ich arbeite durchschnittlich zwölf Stunden. Auch am Wochenende halte ich Kontakt mit den verantwortlichen Mitarbeitern, damit ich über alle Vorgänge informiert bin. Wirklich abschalten kann ich eigentlich nur im Urlaub. Da klingelt das Handy nur, wenn Feuer am Dach ist. Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Ich rate dazu, seine Ziele konsequent zu verfolgen und sich nicht in Ausreden zu flüchten, wenn etwas nicht gelingt.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Mein größter Wunsch wäre es, in der Firmenbiographie der DDSG einen Platz zu haben als jemand, der durch seine Arbeit wesentlich an der Sanierung der Firma beteiligt war. Daran arbeite ich mit vollem Einsatz. Der nächste logische Schritt auf der Karriereleiter wäre die Geschäftsführung. Aber das wird die Zukunft zeigen, ich habe ja noch einige Jahre Zeit. Ich habe auch die Ambition, mein Wissen aus der Schiffahrt in einer Art Lehr- oder Vortragstätigkeit weiterzugeben.

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