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* Bernd Pongratz

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Geschäftsführer
PMI Pongratz - Mocharitsch Industrieservice GmbH
8700 Leoben, Dorfstraße 9
Metallverarbeitung
70
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Profil

Zur Person

Bernd
Pongratz
08.01.1967
Judenburg
Werner und Helga
Thaiboxen (Vizeeuropameister), Kickboxen (WM-Teilnehmer), Golf, Mittelstreckenlauf; geselliges Beisammensein

Service

Bernd Pongratz
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Pongratz

Zur Karriere

Zur Karriere von Bernd Pongratz

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Meine Schullaufbahn begann in Leoben, wo mein Vater unter anderem die Steirischen Montanwerke als Betriebsleiter führte. Da er Diplomingenieur war, lag es nahe, daß ich zumindest Ingenieur werde, und daher absolvierte ich die HTL für Berg- und Hüttenwesen in Leoben. Im zweiten Jahr meiner Karriere an der HTL erlitt mein Vater einen schweren Bergunfall und lag lange Zeit im Villacher Krankenhaus im Koma. Meine Mutter kümmerte sich in dieser Zeit intensiv um ihn, und ich brach die HTL ab. 1984, nach einem Jahr im BORG Eisenerz, beschloß ich, der Schule den Rücken zu kehren und verpflichtete mich als Zeitsoldat auf drei Jahre. Beim Bundesheer wurde mein sportliches Engagement besonders gefördert. Ich lief damals Mittelstreckenlauf (800 und 1500 Meter), wobei ich steirischer Meister wurde und bei den österreichischen Meisterschaften immer vorne dabei war. Ich nützte auch die Möglichkeit, ein Drittel meiner Zeit beim Militär für meine berufliche Ausbildung zu verwenden und erlernte den Beruf des Anlagemonteurs. Nach Beendigung meiner Militärkarriere 1988 war ich für verschiedene österreichische Unternehmen im In- und Ausland als Anlagenmonteur unterwegs. In dieser Zeit begann ich mit dem Kick- und Thaiboxen. 1989 war ich bereits erstmals bei einer Weltmeisterschaft und trainierte dementsprechend intensiv. Um mich auf das sportliche Training konzentrieren zu können, nahm ich diverse Jobs an. So arbeitete ich beispielsweise als Grabredner für eine Leobener Agentur und organisierte Kampfsportveranstaltungen. Man wurde von Seiten des Österreichischen Verbandes für Jugendzentren auf mich aufmerksam, und die Gemeinde Mürzzuschlag bot mir an, das dortige Jugendzentrum zu übernehmen, das ich von 1992 bis 1997 leitete. Ich bemühte mich darum, die Aggressionen sozial benachteiligter Jugendlicher in sportliche Aktivitäten umzuleiten. In der Folge gelang es uns, österreichische und steirische Meister im Boxen, Kickboxen und Thaiboxen hervorzubringen. Mit der Gemeinde und einigen Jugendlichen organisierte ich außerdem Ausstellungen und Konzerte. 1997 übernahm ich ein halbes Jahr lang die Geschäftsführung von zwei Nachtlokalen, doch konnte ich mich mit dem rüden Umgangston und der riskanten Geschäftsgebarung in der Branche nicht anfreunden. Ein guter Freund, Herr Mag. Pfatschbacher, Geschäftsführer der Wuppermann Staal Nederland, der Wuppermann Bandstahl und der Wuppermann Austria, der mich bereits zu Zeiten meiner Sportlerkarriere gesponsert hatte, empfahl mir, zurück in den technischen Bereich zu wechseln. Auf sein Anraten und durch seine Empfehlung trat ich 1998 in die VOEST MCE ein, war in Ostdeutschland tätig und begann wieder, als Monteur im Bereich Rohrleitungsbau zu arbeiten. Als ein Auftrag zur Errichtung einer PET-Anlage hereinkam, für den man keinen Bauleiter hatte, bot ich mich als Bauleiter an. Der Projektleiter der Leuna Buna-Werke, Herr Dr. Rauchstein, der kurz vor seiner Pensionierung stand, unterstützte mich dabei, und wir führten das Projekt erfolgreich zu Ende. In weiterer Folge lernte ich Herrn Kommerzialrat Franz Mühringer, Leiter eines Industrieanlagenbauunternehmens in Wels in Oberösterreich, kennen. Herr Mühringer fragte mich, ob ich mir vorstellen könnte, in der Steiermark und Kärnten sein Industrieanlagenbauunternehmen mit seinen Leistungen zu vertreten. Das machte ich dann auch, und innerhalb von drei Jahren hatte ich am Standort Leoben 70 Mitarbeiter für die Firma Mühringer aufgebaut. Eines Abends saß ich zufällig mit Herrn Ing. Mocharitsch, meinem ehemaligen Sponsoren beim Kickboxen und mittlerweile Freund, bei einem Bier beisammen. Er legte mir ein Organigramm seines umfangreichen Unternehmens vor und teilte mir mit, er hätte Interesse, sich auch im Bereich Industrieanlagenbau zu beteiligen. Ich schrieb erneut ein Konzept, und genau am 8. Jänner 2002 gründeten wir unser eigenes Unternehmen in Leoben. Heute beschäftigen wir 50 Mitarbeiter. Seit Bestehen unseres Unternehmens ist es uns bisher alljährlich gelungen, unsere Umsätze, Deckungsbeiträge und Gewinne zu erhöhen.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Bernd Pongratz

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, Spaß zu haben an dem, was ich mache, mich frei bewegen zu können, nicht jeden Cent umdrehen zu müssen und eine gesunde Anerkennung zu erfahren.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Herr Mühringer sagte immer zu mir: Bernd, wenn du das machst, was dir Spaß macht, ist der Erfolg nicht aufzuhalten! Und das tue ich hier. Natürlich muß man immer seine Leistung bringen, fachliche Kompetenz und Know-how aufweisen. Teamgeist, Ehrlichkeit, Flexibilität und Produktivität setze ich als selbstverständlich voraus. Zuhause wurden mir diese Werte im gesunden Familienverband vorgelebt. Die Tatsache, daß ich als Leistungssportler tätig war, prägte mich bestimmt ganz wesentlich. Im Sport gibt es klare Regeln, weiters geht es darum, den inneren Schweinehund zu besiegen. Befolgt man die Regeln, erbringt man ehrliche, persönliche Leistung, verfügt man über ein entsprechendes Durchhaltevermögen, wird man den Erfolg erzielen. Der Geist regiert den Körper. Das ist die Devise. Ich möchte ein Ziel erreichen, und wenn ich etwas will, dann werde ich es auch schaffen.Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Das waren in erster Linie meine Eltern. Meine Mutter, ausgebildete Diplomdolmetscherin und heute Vizebürgermeisterin von Trofaiach, ist ehemalige steirische Marathon-Rekordhalterin sowie zigfache Staatsmeisterin. Mein Vater war absolut erfolgs- und leistungsorientiert. Neben meinem Frühstückstisch steht ein Schwarz-Weiß-Foto von meinem Vater, auf dem er in der Dachstein-Südwand hängt und nach oben schaut. Von diesem Foto hole ich mir immer wieder den Kick. Als Extrembergsteiger kletterte er gemeinsam mit Reinhold Messner und unternahm Erstbesteigungen in Afghanistan. Er leitete die österreichische Grubenwehr. Als mein Vater starb, war mir Oberstleutnant Hans Schackl, selbst Weltrekordhalter auf der Hindernisbahn beim Bundesheer und Olympiatrainer, in gewisser Weise eine Vaterfigur. Er legte mir nahe, nicht nur meine sportlichen Ambitionen auszuleben, sondern auch eine anständige Ausbildung für den späteren Broterwerb zu absolvieren, wofür ich ihm heute noch dankbar bin. Herr Mag. Karl-Heinz Pfatschbacher war mir ein Mentor und Förderer und brachte mir großes Vertrauen entgegen. So konnte ich für die Firma Mühringer zahlreiche Aufträge in Holland abwickeln. Von Herrn Mühringer durfte ich sehr viel lernen. Er ist für mich ein besonders wertvoller Mensch. Als mein Dienstgeber erwies er sich als väterlicher Freund und großer Lehrmeister.
Welche Rolle spielen die Mitarbeiter bei Ihrem Erfolg?
Ich bin davon überzeugt: ohne meine Mitarbeiter kann ich überhaupt nichts erreichen.
Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter?
Ich zähle zu den wenigen Unternehmern, die bekennende Sozialisten und Gewerkschaftsmitglieder sind. Aus dieser Grundeinstellung leitet sich auch meine Haltung den Mitarbeitern gegenüber ab. Ich lege Wert darauf, sie für ihre Arbeit ordentlich zu entlohnen. Ich verlange von meinen Mitarbeitern eine ordentliche Leistung, aber es liegt mir fern, sie auszubeuten. Ich kenne auch die Familienverhältnisse der Mitarbeiter, und wir haben untereinander eine sehr enge Bindung. Schwierigkeiten werden ausdiskutiert. Ich möchte, daß meine Mitarbeiter genauso viel Freude an ihrer Arbeit haben wie ich, denn dann sind wir sowieso immer die Gewinner. Ich verfüge über eine solide Ausbildung und umfassende Erfahrung, dadurch kann ich den Mitarbeitern ein gutes Vorbild sein.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Wir sind derzeit absolut im Zeitplan, und es ist geplant, das Unternehmen weiter auszubauen. Bis 2011 wird das Unternehmen 150 bis 170 Mitarbeiter beschäftigen.
Ihr Lebensmotto?
Alles das machen, was mir Spaß macht.

Ehrungen

Goldenes Verdienstzeichen der Stadt Trofaiach.

Mitgliedschaften

Im Vorstand verschiedener Sportvereine (Fußball, Handball, Eishockey); Präsident des Fußballvereins ESV St. Michael.

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