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* Mag. Nadja Ziegler

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Inhaberin
Tierisch gute Sachen Wiens 1. Bioladen für Tiere Mag. Nadja Ziegler
1090 Wien, Althanstrasse 29-31
Biologin
Tiere
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Profil

Zur Person

Mag.
Nadja
Ziegler
09.10.1967
Wien
Herausgeberin der Zeitschrift Papageien-News.

Service

Nadja Ziegler
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Ziegler

Zur Karriere

Zur Karriere von Nadja Ziegler

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Nach der Matura 1985 absolvierte ich zunächst die Akademie für Sozialarbeit der Stadt Wien und studierte dann ab 1989 Biologie und Ökologie an der Universität Wien. 1994 ging ich für ein Auslandssemester nach England, 1996 erhielt ich ein Diplom mit Auszeichnung der Universität von Kent. Meine Diplomarbeit im Nebenfach Zoologie an der Universität Wien verfaßte ich zum Thema Papageienhaltung in Österreich, mit der Sponsion zur Magistra der Naturwissenschaften schloß ich das Studium 1998 erfolgreich ab. Nebenbei hatte ich bereits in unterschiedlichen Positionen gearbeitet, hielt in Zusammenarbeit mit dem AMS mehrere Jahre biologische Begleitkurse für Umweltarbeiter, arbeitete an diversen Studien des Umweltministeriums und des Umweltbundesamtes mit und organisierte Seminare und Konferenzen. Von 1992 bis 2000 hatte ich die Organisationsleitung des Artenschutzprojektes Meeresschildkrötenschutz in der Türkei inne, das ich 1994 auch als Lehrveranstaltung an der Universität Wien initiierte und bis 2000 leitete. Im Jahr 1996 gründete ich den gemeinnützigen Verein Arbeitsgemeinschaft Papageienschutz, den ich bis heute leite. Außerdem war ich von 1996 bis 1998 als Assistentin des Generaldirektors am Naturhistorischen Museum Wien tätig. 1998 gestaltete ich eine Ausstellung über Meeresschildkröten für den Tiergarten Schönbrunn und erstellte Management-Richtlinien für gefährdete Tierarten im Auftrag des Jersey Wildlife Preservation Trust. Seit 1999 bin ich Lehrbeauftragte der Universität Wien für die Lehrveranstaltung Management gefährdeter Arten. Von 2000 bis 2001 übernahm ich die zoologische Leitung des Safariparks Gänserndorf, danach die Abteilungsleitung Natur- und Zoodramaturgie bei der Firma Explore Erlebnisproduktionen. Die Gründung meines Unternehmens Tierisch gute Sachen im Jahr 2002 kam eher zufällig zustande. Im Verein Arbeitsgemeinschaft Papageienschutz hatten wir festgestellt, daß Papageien in unseren Breiten viele exotische Früchte, die sie in ihrer natürlichen Umgebung fressen, bei uns nicht bekommen - darunter auch die Frucht der Ölpalme. Über einige Umwege importierte ich dann diese Früchte aus Afrika, zunächst nur für die Vögel unserer Vereinsmitglieder und in unseren Heimen. Das Interesse war riesig, die Nachfrage stieg enorm. Ich lagerte die Früchte in meiner Wohnung, die auch die Vereinsadresse ist, was aber auf Dauer sehr mühsam war. Ich fand ein kleines Geschäftslokal, und ab dann erhielt die Sache eine Eigendynamik. Zu den Ölpalmfrüchten kam Zuckerrohr hinzu, und in mir keimte die Idee, biologische und gesunde Nahrung für Tiere in größerem Umfang anzubieten. Es ist ja widersinnig, daß sich die Menschen gesund ernähren, die Haustiere aber weiterhin Massentierhaltungsfutter bekommen. So entstand Schritt für Schritt der Bioladen für Tiere. Mein erstes kleines Geschäft wurde zu klein, und ich übersiedelte 2004 in ein größeres Lokal in der Althanstrasse. Mein großer Schwerpunkt sind nach wie vor Papageien, inzwischen biete ich aber Bio-Futter für Hunde, Katzen, Schildkröten und Nager sowie tiergerechtes Zubehör an. Außerdem versenden wir die Produkte auch in die Bundesländer und ins benachbarte Ausland.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Nadja Ziegler

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Wenn ich merke, daß meine Ideen bei anderen Menschen Anklang finden, ist das für mich Erfolg. Am Beispiel meines Bioladens für Tiere ist dies zwar mit wirtschaftlichem Erfolg verbunden, es können aber auch idealistische Ideen oder ehrenamtliche Tätigkeiten sein. Es muß nicht unbedingt mit Geld verbunden sein, es geht in erster Linie um positives Feedback - und das bekomme ich von Menschen und von Tieren.
Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg?
Entscheidend ist, ein konkretes Ziel zu haben und es konsequent zu verfolgen. Man kann auf dem Weg dorthin ruhig ein wenig abschweifen oder Umwege gehen, der rote Faden muß aber da sein. Von Rückschlägen oder Ressentiments aus dem Umfeld darf man sich nicht abschrecken lassen. Natürlich gehören auch ein gewisses Gespür und Glück dazu, um erfolgreich zu sein. Für mich ist es wichtig, Bedarf zu decken und nicht Bedarf zu wecken.
Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat?
Sicher nicht im geschäftlichen, aber im ideellen Bereich. Vorbilder sind für mich Menschen, die sich für eine gute Sache einsetzen, wie die Vorreiter der Ökologiebewegung, allen voran Edward Osbourne Wilson, sowie namhafte Ethologen wie Konrad Lorenz und Jane Goodall.
Welches Problem scheint Ihnen in Ihrer Branche als ungelöst?
Es gibt eine riesige Tierfutterindustrie, die viel Geld in die Werbung steckt und den Leuten suggeriert, sie würden artgerechtes Futter kaufen. Sie gehen davon aus, daß die Tierliebe beim eigenen Haustier aufhört. Das stört mich sehr. Ein Mensch, der seinen Hund vergöttert und gleichzeitig Massentierhaltung unterstützt, handelt unvernünftig. Das paßt nicht zusammen. Warum muß ein Nutztier leiden, damit es einem Heimtier gut geht? Das Problem liegt aber nicht in der Mutwilligkeit der Menschen, sondern am Informationsdefizit. Man macht sich darüber einfach keine Gedanken.
Welche sind die Stärken Ihres Unternehmens?
Ich versuche einen neuen, mit der Umwelt solidarischen Weg zu gehen. Die Massentierhaltung ist eine große ökologische Krise, aus der wir unbedingt heraus müssen. Mit meinem Geschäft biete ich dem Heimtierbesitzer die Möglichkeit, biologisch produzierte Nahrung zu erwerben. Sehr wichtig ist die Beratung, die nicht darauf abzielt, den Leuten möglichst viel, sondern das richtige und qualitativ hochwertige Produkt zu verkaufen. Außerdem kann das Sortiment auch via Internet über unseren Online-Shop bezogen werden.
Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben?
Den eigenen Weg gehen, dabei aber immer Respekt vor der Umwelt und vor anderen Lebewesen - ob Mensch oder Tier - haben. Auch eine gewisse Solidarität ist wichtig. Nicht nur kurzfristig an die eigenen Ziele und das persönliche Wohl, sondern auch langfristig an die Gemeinschaft denken.
Welche Ziele haben Sie sich gesteckt?
Ich möchte mich aus dem Geschäftsleben etwas zurückziehen, da ich glaube, daß ich in anderen Bereichen meine Interessen besser entfalten kann. Ich will mich mehr auf den Journalismus, speziell im Radio, konzentrieren und endlich ein Buch über artgerechte Papageienhaltung schreiben. Dann würde ich für den Shop jemanden anstellen oder ihn verpachten und nur mehr beratend zur Seite stehen.
Ihr Lebensmotto?
Der Mensch ist Leben, das leben will, inmitten von Leben, das leben will. (Albert Schweitzer)

Publikationen

Species Management Guidelines, Beiträge für das Buch "Heimische Wildtiere - Bilder und Geschichten", Leben für den Artenschutz (Radiobeitrag).

Ehrungen

Verleihung des Ökopreises der Wirtschaftsuniversität für die Diashow Massentierhaltung und die Folgen (1992).

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