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* Dipl.-Ing. Franz Tonner

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Direktor des Steirischen Bauernbundes, Herausgeber und Redakteur der Zeitschrift "Neues Land"
8010 Graz, Reitschulgasse 3
Assoziierte Institutionen, Vereine, Sonstiges
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Profil

Zur Person

Dipl.-Ing.
Franz
Tonner
04.09.1955
Ranten
Bartolomäus und Aloisia
Katrin (1995)
Verheiratet mit Johanna

Service

Franz Tonner
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Tonner

Zur Karriere

Zur Karriere von Franz Tonner

Welche waren die wesentlichsten Stationen Ihrer Karriere?
Ich wuchs als jüngstes von drei Kindern auf dem Bergbauernhof meiner Eltern in 1.300 Metern Seehöhe auf. Bereits mit elf Jahren wurde ich auf das Internat in Graz-Liebenau geschickt. Mich faszinierte die Stadt auf Anhieb. Neugierig wie ich war, lernte ich Graz sehr bald kennen und lieben. Der Vorteil am Neusprachlichen Gymnasium HIB war, daß Französisch die erste lebende Fremdsprache war, was mir später auch zugute kam. Die Sommer verbrachte ich während meiner Schulzeit und auch darüber hinaus als Almhalter zu Hause auf der Alm. Nach der Matura 1983 ging ich nach Wien an die Universität für Bodenkultur, wo ich bis 1991 Landwirtschaft mit Spezialisierung auf Viehzucht studierte. In meiner Freizeit verdiente ich mein Geld mit verschiedenen Tätigkeiten, unter anderem auch als Fensterputzer in Schweden. Im Anschluß an das Studium absolvierte ich einen Lehrgang zur Lehramts- und Beratungsprüfung in Ober St. Veit. Dort teilte uns im Dezember 1991 ein Vortragender mit, daß im Landwirtschaftsministerium sechs Planstellen ausgeschrieben wären, in Vorbereitung auf die EU-Verhandlungen. Als glühender Europäer spürte ich sofort, das wollte ich machen, und bewarb mich noch in derselben Stunde telefonisch im Ministerium. Zwei Tage später sprach ich bei Ministerialrat Silvestri im Landwirtschaftsministerium vor. Ich hatte die Fachterminologie auf Französisch einstudiert und mir das Amtsblatt der Europäischen Kommission besorgt, daher bestand ich die Aufnahmsprüfung erfolgreich. Von Juli 1992 bis August 1993 wirkte ich an der Vorbereitung der österreichischen Positionspapiere im Bereich Tierzucht für die Beitrittsverhandlungen mit. Meine Aufgabe dabei war die Aufbereitung sämtlicher Rechtsgrundlagen, die zum Teil nur in französischer Sprache vorlagen, für die Verhandlungsteilnehmer. Von September bis Dezember 1993 war ich bei der Europäischen Kommission in Brüssel und nahm an den exploratorischen Gesprächen teil. Von Jänner 1994 bis 1995 war ich im Landwirtschaftsministerium in Wien tätig. Landwirtschaftsminister Wilhelm Molterer holte mich schließlich zu sich als Ministersekretär. Ich war zuständig für die Förderungsabwicklung - eine große Herausforderung, denn meine Aufgabe bestand darin, dafür zu sorgen, daß sämtliche Förderungsgelder zeitgerecht ihr Ziel erreichten, die andernfalls per Ende 1995 verfallen wären, was mir schließlich auch gelang. 1996 wurde ich zusätzlich zum Leiter des Integrierten Verwaltungs- und Kontrollsystems ernannt und war dabei mit 31 Jahren der jüngste Abteilungsleiter im Ministerium. 1998 fungierte ich als Delegierter und Vorsitzender von Ratsarbeitsgruppen im Rahmen der EU-Präsidentschaft. 1999 ging mein Vorgänger, Bauernbunddirektor Alois Puntigam, auch langjähriger Nationalratsabgeordneter und stellvertretender ÖVP-Klubobmann, in Pension. Der ehemalige Vizepräsident der Kammer für Land- und Forstwirtschaft, Fritz Grillitsch, heutiger Bauernbundpräsident Österreichs und Abgeordneter zum Nationalrat, rief mich im Dezember 1998 an und fragte mich, ob ich nicht die Aufgabe des Bauernbunddirektors in der Steiermark übernehmen wolle. Die Frage kam überraschend, doch ich sah die Möglichkeit, mich hier in der Steiermark einzubringen und Agrarpolitik zukunftsorientiert und bürgernah umzusetzen, als neue Herausforderung. Am 1. 7. 1999 trat ich also offiziell mein Amt als steirischer Bauernbunddirektor an. Bis heute habe ich diese Entscheidung nicht bereut, denn die Aufgabe hier erfüllt mich und macht mir Freude.

Zum Erfolg

Zum Erfolg von Franz Tonner

Was bedeutet für Sie persönlich Erfolg?
Erfolg bedeutet für mich, mir ein Ziel zu setzen und es dann umzusetzen. Gelingt mir das, dann habe ich subjektiv Erfolg. Objektiv gesehen bin ich dann erfolgreich, wenn die Gesellschaft meine Leistung anerkennt. Trifft beides zusammen, kann ich global von Erfolg sprechen.
Sehen Sie sich als erfolgreich?
Ich würde sagen, ja, denn die Aufgaben, die ich bis jetzt übernommen habe, habe ich immer erfolgreich erfüllt. Ich fühle mich glücklich und mit mir selbst im Einklang. Im Grunde habe ich heute schon mehr erreicht, als ich mir ursprünglich vorgenommen hatte.Was war ausschlaggebend für Ihren Erfolg? Schon als Kind wurde ich gelehrt, an mich gestellte Aufgaben rasch, gewissenhaft und selbständig zu erledigen. Um mich meinem größten Hobby, dem Fußball, gebührend widmen zu können, gewöhnte ich mir schon früh an, meine Zeit gut einzuteilen. Vom Fußball, wo ich auch das Team an der Universität anführte und an vielen internationalen Begegnungen teilnahm, habe ich auch die Einstellung mitgenommen, daß jedes Team nur so gut ist wie sein Kollektiv. Macht einer einen Fehler, muß es für alle anderen im Team eine Freude sein, diesen Fehler auszubessern. Kreativität und Eigeninitiative sowie der rasche Zugang, den ich zu Menschen finde, waren mir in meiner beruflichen Entwicklung immer wieder dienlich. Ich spreche gerne fremde Sprachen, in erster Linie Französisch und Englisch. Neuem gegenüber bin ich stets interessiert und aufgeschlossen. Entscheidungen treffe ich rasch und spontan. Natürlich sehe ich die Tatsache, daß ich zur richtigen Zeit am rechten Ort war und dadurch direkt von der BOKU an das Landwirtschaftsministerium gelangte, auch als glücklichen Umstand an, der zu meinem Erfolg beigetragen hat.
Wie begegnen Sie Herausforderungen des beruflichen Alltags?
Verantwortungsvolle Aufgaben reizen mich, und um ein Ziel zu erreichen, nehme ich alle Aufgaben wahr, die dafür erforderlich sind. Abends und an den Wochenenden zu arbeiten, nehme ich dafür gerne in Kauf.Gibt es jemanden, der Ihren beruflichen Lebensweg besonders geprägt hat? Ich war immer schon ein Verfechter des gemeinsamen Europa. In diesem Punkt wurde ich von meinem Vater geprägt, der im Alter von 17 Jahren in den Krieg eingezogen und dort bei den Fliegern eingesetzt wurde. Nach seiner Rückkehr vom Krieg zeigte er sich entsetzt darüber, daß sich die Völker innerhalb Europas so bekämpfen konnten. Mein Vater begrüßte daher die Idee vom gemeinsamen Europa und fragte sich vor unserem Beitritt zur EU immer: Warum ist Österreich noch nicht dabei? Es gibt noch einige Personen, die mich aufgrund ihrer Persönlichkeit besonders geprägt haben. Willi Molterer beispielsweise ist eine Person, von der ich viel lernen durfte. In den vier Jahren meiner engen Zusammenarbeit mit ihm ist kein einziges Mal ein lautes Wort gefallen, und trotzdem genießt er allgemeines Ansehen und besonderen Respekt der Menschen, mit denen er zusammenarbeitet. Erich Pöltl, Landesobmann des Bauernbundes und ehemaliger Agrarlandesrat, hat mich stets sehr beeindruckt. Als authentische Persönlichkeit, die logisch denkend mit Herz, Hirn und Verstand Dinge auf den Punkt bringt, schätze ich ihn sehr. Und natürlich mein Mentor Präsident Fritz Grillitsch, mit dem mich eine enge persönliche Freundschaft verbindet.Welchen Rat möchten Sie an die nächste Generation weitergeben? Man muß sich im Leben Ziele setzen, sie verfolgen und umsetzen. Dazu gehören ein starker Willen, aber auch die Konsequenz bei der Umsetzung. Man muß Menschen mögen und ihnen auch das Gefühl geben, daß man sie mag. Kommunikation ist ein ganz wichtiger Aspekt beim Umgang mit Menschen. Man muß gut zuhören können, um die Menschen zu verstehen. Auch die Ehrlichkeit, zu sagen, wenn etwas nicht geht und warum, ist außerordentlich wichtig. Schließlich lege ich den jungen Menschen ans Herz, Sprachen zu lernen, denn sie sind gute Begleiter auf dem Weg zum Erfolg.
Ihr Lebensmotto?
Wenn sich eine Gelegenheit ergibt, nicht zaudern, sondern handeln, kreativ sein, umsetzen - und die Kraft auf den Boden bringen!

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